Zionismus
erschienen bei JCx1
von Jens Gloor
Der Staat Israel wird nächsten Monat 65 Jahre alt und es ist mit Festivitäten zu rechnen. Wer heute Medien nur konsumiert, liest/hört permanent von den Bedrohungen, denen Israel scheinbar pausenlos ausgesetzt ist, vom verfolgten jüdischen Volk, von Anti-Semitismus, Holocaust-Leugnung und anderen Ungeheuerlichkeiten; Als weltweit einziger Staat scheint Israel die Arschkarte gepachtet zu haben.
Israel betont (oder lässt betonen/auch hier), dass es das Recht habe, sich zu verteidigen. Jedes souveräne Land hat das Recht sich zu verteidigen, wenn es angegriffen wird – warum nicht ganz klar ist, weshalb dies immer wieder und nur im Kontext mit Israel explizit Erwähnung findet. Mir ist aufgefallen, dass im Bezug auf die Wahrnehmung Israels zahlreiche Dogmen sorgsam gepflegt werden – obschon sich viele davon jeglicher Realität widersetzen. Was hat das alles zu bedeuten; Ist es nicht an der Zeit, diesen repetitiven Argumentarien einmal etwas auf den Grund zu gehen?
Bedeutung des Namen Israel
Jisra’el (Jsrjr) wurde erstmals von den Ägyptern auf der sog. ‘Merenptah-Stele‘ erwähnt – hier erfolgt ein Bezug zur ägyptischen Mythologie – und wurde im 13. Jahrhundert noch nicht als Staat verstanden, sondern bezeichnete eine ethnische Bevölkerungsgruppe, resp. deren damaligen kanaanäischen oder hebräischen, biblischen Namen des Stammvaters Jakob (Jaakov) nach dem Kampf am Ostufer des Flusses Jabbok. Jisra’el (Israel) lässt sich auch mit, “Gott streitet für uns” oder “Gott möge für uns streiten”, übersetzen.
Heute zeigt das Staatswappen Israels den sog. Davidstern – ein Symbol (zwei übereinander liegende Pyramiden) das dem früheren König David gewidmet ist, der für seine vielen Kriege – vor alllem gegen die Philister (die früheren Bewohner des heutigen Israels, resp. Palästinas) – bekannt ist. Es ist ein sternförmiges Hexagramm, welches in der Gnostik auch die Vergöttlichung des Menschen symbolisiert – davor war der Löwe Judas das Symbol der jüdischen Gemeinschaft. Der Löwe Juda – als eine der Basisformen in der Heraldik – hat sich bis heute in zahlreichen Wappen, wie auch auf Bauwerken (Löwen-Statuen) weltweit zum Ausdruck gebracht. Er wird heute noch – z.B. von der Stadt Zürich – in Ihrem Logo verwendet. Ich werde am Schluss näher darauf eingehen, wie wichtig die allgegenwärtige Symbolik im Bezug auf diese Thematik ist.
Ethnische und konvertierte Juden
Mittlerweile ist historisch und wissenschaftlich angezeigt, dass eine Unterscheidung zwischen semitisch-ethnischen Juden und zum Judentum konvertierten, anderen Bevölkerungsgruppen – ausdrücklich nicht-semitischen Ursprungs - gemacht werden muss. Diese Unterscheidung ist äusserst wichtig um in der Folge die “Verheissung auf das gelobte Land“ und die jüdische Diaspora korrekt in Relation zu setzen. Es gilt heute als Tatsache das der überwiegende Teil der sog. “Ostjuden” khasarischen Ursprungs sind (Literaturverzeichnis am Ende des Links), d.h. über 90% der heutigen jüdischen Gemeinschaft sind gar nicht semitischer Abstammung. Man kennt die Begriffe der Ost- und Westjuden – WIKIPEDIA ist in dieser Hinsicht leider (wieder einmal) nicht korrekt und ich werde diese Einträge noch überarbeiten und zweifelsfrei mit den entsprechenden Quellen ergänzen.
Arthur Köstler (selbst Jude, khasarischer Abstammung) hat zusammen mit Abraham N. Poliak (emigrierte bereits 1923 nach Palästina) und Israel Shahak (Überlebender KZ Bergen-Belsen) die Beweise hierfür erbracht – auch wenn die entsprechenden WIKIPEDIA-Artikel dies teilweise mit “Ablehnung durch etablierte Historiker” (welche nicht namentlich genannt werden, resp. ohne Quellenangabe/Beweise) zu negieren versuchen. Da nur schon die WIKIPEDIA-Einträge der eben genannten drei Personen diesbezüglich nicht konsistent dargestellt werden, soll dies wahrscheinlich dazu dienen, die entsprechende Kontroverse weiterhin aufrecht zu erhalten, die es aber faktisch nicht geben darf. Auch Hugo, Freiherr von Kutschera hat in diesem Bereich geforscht und kam zu identischen Erkenntnissen, weshalb nach seinem Tod 1909 eine Studie hierzu veröffentlicht werden konnte, die jedoch von den betroffenen Kreisen weiterhin unterdrückt wird, was im Sinne der Wahrheitsfindung als äusserst bedauerlich eingestuft werden muss.
Die Juden Europas und Amerikas gehören zwei Hauptgruppen an – den am ehesten ethnisch-jüdischen Sephardim (Westjuden / nebst z.B. dem ‘reinen’ Stämmen der Levi und Cohen) und den khasarisch-jüdischen Ashkenazim (Ostjuden), welche von den Khasaren (typisches Beispiel – die Familie Rothschild/Zionisten) abstammen und lediglich eine zum Judentum konvertierte Ethnie darstellen, die nicht genetisch-jüdischen – d.h. semitischen – Ursprungs ist. Die grösste Mehrheit der Askenazim sind somit kein legitimierter Teil der Diaspora, machen jedoch heute den Hauptanteil am als solchen bezeichneten, ‘jüdischen Volk’ aus. Bezüglich der Ashkenazim versucht WIKIPEDIA zu behaupten “Die Bezeichnung Aschkenas wurde aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen in der mittelalterlichen rabbinischen Literatur auf Deutschland angewandt.” - was natürlich Blödsinn ist und nicht dokumentiert wird, so dass diese Aussage erst recht hinterfragt werden muss. Dieser Umstand kann einfach auch nur den Hinweis liefern, dass diese Diskussion schlicht nicht geführt werden soll. Diese scheinbar ‘offizielle Feststellung’ widerspricht u.a. der Arbeit Arthur Köstlers “Der dreizehnte Stamm” diametral. Die Khasaren-Frage erklärt auch, wie ein Grossteil der Ostjuden von Russland, via Europa letzlich nach Amerika gelangte. Dies ist eine stark vereinfachte Darstellung, jedoch in den Proportionen nachprüfbar. Auch Helen Thomas, eine langjährige Pressekorrespondentin im Weissen Haus bestätigt diese Fakten – wenn auch in etwas populistischer Weise.
Warum der Begriff Anti-Semitismus immer noch verwendet wird, ist nicht schlüssig zu erklären, da er folglich nur höchstens 10% der jüdischen Gemeinschaft betrifft. Dies muss durch die verantwortlichen, politischen Strömungen als kontraproduktiv – wenn nicht gar hetzerisch – angesehen werden, zumal die fehlende Reflektion der bekannten Fakten im Sinne des Gleichsprechs wiederum nachvollziehbar erscheint, wenn man die Khasaren-Frage nicht objektiv zu betrachten gedenkt. Festzustellen bleibt leider der Umstand, dass durch die – reichlich inflationäre – Verwendung des Begriffs Anti-Semitismus eine augeblickliche Gleichschaltung der unkritischen Öffentlichkeit erreicht werden kann, was ich im Sinne einer sauberen Ethik jedoch vollumfänglich abzulehnen ist. Dies verunmöglicht die Auseinandersetzung mit wichtigen Fakten und entspricht einer zu kritisierenden, verzerrenden (eigentlich nationalsozialistischen) Vorgehensweise – was in diesem Fall offenbar bewusst ‘toleriert’ wird. Anti-Semitismus gibt es schon seit Ewigkeiten gegen semitische Völker – nicht nur gegen Juden, sondern auch gegen Nichtjuden (‘Goj‘ – plural ‘Gojim’ – oft auch abschätzig ‘Gentiles‘ genannt). Früher verwendete man den Ausdruck Anti-Judaismus – ein Begriff der korrekterweise auch heute noch angewendet werden müsste, an Stelle von Anti-Semitismus, welcher erwiesenermassen nicht erst seit dem Holocaust des zweiten Weltkriegs in Erscheinung tritt. Letztlich bleibt festzustellen, dass Anti-Semitismus, resp. Anti-Judaismus seit über 2000 Jahren ein Phänomen darstellt, das sicherlich weiterer Erklärung bedarf.
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Das Potsdamer-Abkommen war ein Nachkriegs-Verbrechen. Damals war ich noch nicht geboren, doch meine Mutter – eine Schlesierin – erzählte mir ausführlich und in höchst schockierender Weise, wie sie als achtjähriges Mädchen mit ihrer Mutter von einer Stunde zur anderen fliehen musste, als die Polen in ihr Dorf einfielen und die unglaublichen, höchst verbrecherischen Greueltaten an den Deutschen begannen; Sie mussten es zu Fuss bis ‘in den Westen’ schaffen und alles zurücklassen, was ihnen lieb und teuer war – sie haben alles verloren und wurden nie entschädigt. Sie hatten sich tagsüber im Wald oder teilweise bei der Bevölkerung verstecken müssen und konnten nur nachts unterwegs sein. Während ihrer Flucht wurde mehrmals auf sie geschossen und sie hörte auch Kugeln an ihrem Kopf vorbeisausen oder sah sie vor ihr einschlagen – sie hatte unglaubliches Glück. Meinen Grossvater – der vorher in den Krieg ‘eingezogen’ wurde – und einen ihrer Brüder (der Andere wurde von einem Heckenschützen erschossen), fand sie erst viele Jahre später in Deutschland per Zufall wieder. Sie war in verschiedenen Lagern, bis sie es schaffte, sich ein neues Leben in der Schweiz aufzubauen. Meine Mutter hat diesen Holocaust an den Deutschen überlebt und kehrte seither nie mehr in ihren Heimatort Rückenwaldau zurück. Ihre früheren Freunde hat sie nie mehr wiedergesehen und hegt sehr schmerzliche Empfindungen an diese Zeit; Israel bekommt bezüglich dem Holocaust alles, was es verlangt – doch traumatische Geschichten, wie die meiner Mutter, werden historisch einfach ignoriert. Und so geht es noch Weiteren der rund 16 Millionen Vertriebenen der deutschen Ostgebiete, wenn sie es denn überlebt haben oder heute überhaupt noch am Leben sind; Das ist einfach nicht fair und scharf zu verurteilen.
erschienen bei “Hinter der Fichte“
Hinter der Fichte konzentriert sich zurzeit auf die Geschehnisse in Nahost. Das Panoptikum der Konzern- und Staatsmedien stellt die Situation vorgefiltert, tendenziös und im Sinne der herrschenden Klasse – oft sogar ins Gegenteil verdreht – dar: Fanatische Halsabschneider sind eine „Freie Armee“ und „Rebellen“, die Massenmörder von Vietnam, Irak und Libyen sind „humanitär“. Mittelalterliche Monarchen sind die „Freunde“ Syriens – und der NATO natürlich. Medienkonsumenten und Wähler müssten streiken angesichts dieser Zumutung von geballter Dummheit.
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von H.-P. Schröder
Unter dem Motto „Wozu in die Vergangenheit schweifen, wenn das Böse liegt so nah“ wird sozialplakat.de seine Aufmerksamkeit in lockerer Reihung auf „Verbrechen der Gegenwart“ richten.
In der ersten Abteilung, überschrieben Ich, Ich, Ich, Ich, Ich! beschäftigen wir uns mit den Perversionen der Schuldkultgeographie. Heute Teil I: Schuldkult Miami Beach, Florida, Vereinigte Heuchler von Amerika.
Dazu passt ausgezeichnet Hartmut Beyerl`s Augenöffner „Die Rolle des Zionismus im Holocaust“, erschienen bei „Hinter der Fichte“ am Donnerstag, dem 4. April 2013, http://hinter-der-fichte.blogspot.de/
Das ist erst der Anfang……… .
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erschienen bei schwertasblog

Inserat in der Online-Ausgabe der „New York Times“ (von mir in ein Hintergrundbild von der ehemaligen Zonengrenze zwischen Hessen und Thüringen eingefügt). Übersetzung: „Jahrhunderte des Antisemitismus lehren uns, daß die Welt einen jüdischen Staat innerhalb sicherer Grenzen braucht. Aber Araber haben nicht 6 Millionen Juden während des Holocaust ermordet. Deutsche taten das. Warum sollten Araber für die Sünden europäischer Christen bezahlen? Deutschland sollte Land für einen jüdischen Staat hergeben.“
Es ist schon von verschiedenen Seiten – auch von einigen unserer Leser – geargwöhnt worden, daß jüdische Kreise bestrebt sind, sich in dünn besiedelten Gebieten der ehemaligen DDR eine Siedlungslandreserve zu schaffen, um dort eventuell einmal einen separaten Judenstaat zu errichten. Ihr Motiv dafür könnten Bedenken sein, ob Israel auf Dauer als jüdischer Staat zu halten sein wird, wie Peter Stuyvesant sie in Israels Malaise: Vorbereitung auf eine neue Diaspora? beschreibt. Auf „Counter-Currents“ schildert Patrick Le Brun in seiner dreiteiligen Artikelserie Demographics & Jewish Destiny, Part 1, Part 2 und Part 3 die demographische Klemme Israels wegen sich wegen sich stark vermehrender Araber einerseits und der orthodoxen jüdischen Haredim andererseits, die vom Wehrdienst befreit sind und einen stetig wachsenden Anteil an der jüdischen Bevölkerung Israels ausmachen. Aufgrund dessen, schreibt Patrick Le Brun, werde es in Zukunft einen immer schärfer werdenden Konflikt zwischen Zionisten und dem Diaspora-Judentum um säkulare Juden geben, und er hofft optimistischerweise, daß Israel den Großteil der Juden in der Diaspora an sich ziehen werde.
Es gibt auch Stimmen, die meinen, daß die Prognosen von jüdischer Seite, in einigen Jahrzehnten werde es kein Israel mehr geben, bewußt übertrieben düster gehalten sind, um die Diaspora-Juden zu erschrecken und zu mehr Solidarität mit Israel oder dem Judentum insgesamt zu motivieren. Dies wäre natürlich ebenfalls denkbar, aber neben dem „Rettungsboot“-Motiv gibt es noch ein weiteres für die Gründung eines zweiten jüdischen Staates: den Wunsch säkularer Juden, in einem eigenen Staat zu leben, der aber nicht im Nahen Osten liegt und von arabischen Feinden umgeben ist; einem säkularen Judenstaat, dessen Staatssprache auch nicht Hebräisch ist, sondern Jiddisch.
erschienen bei WELT-online
Danke an Yvonne
von Henryk M. Broder
Der israelische Historiker Shlomo Sand bestreitet in einem Buch das historische Recht der Juden auf das Heilige Land. Dies sei nur eine aus dem Nationalismus des 19. Jahrhunderts geborene Idee.
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Shlomo Sand, so der Verlag, sei einer der “schärfsten Kritiker der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern”, er habe bereits das Buch “Die Erfindung des jüdischen Volkes” geschrieben, nun nehme er sich den anderen “großen Gründungsmythos Israels” vor – den vom “angestammten Land”, von “Eretz Israel”. Denn: “Es gäbe kein historisches Anrecht der Juden auf das Heilige Land der Bibel, so Sand. Diese Idee sei ein Erbe des Nationalismus des 19. Jahrhunderts, aufgegriffen von den europäischen Zionisten jener Zeit. In kolonialistischer Manier hätten diese zur Landnahme in Palästina und zur Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung aufgerufen, die nach der Staatsgründung 1948 konsequent umgesetzt wurde.”
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den GANZEN Artikel lesen bei WELT-online
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erschienen bei politaia
Nach einer längeren Diskussion mit einer Quelle aus dem palästinensischen Geheimdienst, der den Autor dieses Artikels schon früher mit verläßlichen Informationen über die Belange Palästinas versorgt hat, treten immer deutlicher die Umrisse [einer Strategie] zu Tage, die man als “Endlösung des Palästina-Problems” bezeichnen könnte.
Nach einer detaillierten Analyse der neuesten Daten über Palästina und über die laufende Agression gegen Syrien, welche vom NATO/Golfrat/Israel-Komplex und – nicht zu vergessen – von Jordanien und teilweise vom Libanon befördert wird, resultierte der Dialog im Skizzieren der folgenden kurz-, mittel-, und langfristigen Strategien Israels für eine letztendliche Lösung einer Angelegenheit, welche Israel als “Das palästinensisches Problem” empfindet.
Die Prognose deutet auf eine permanente Vertreibung der meisten Palästinenser in der Westbank, die permanente Annexion der besetzten Golanhöhen, die permanente Annexion des südlichen Libanon und die Etablierung eines palästinensischen Mikro-Emirats im Gazastreifen hin.
Versteht man die wichtigsten historischen Entwicklungen, so sind die Entwicklungen und die Details dessen, was Israel als “final solution” versteht, nicht überraschend.
Die syrisch-jordanischen Beziehungen spielen in der Entwicklung des Plans eine Schlüsselrolle. In den 1970er Jahren war die PLO in Jordanien gut etabliert und führte zahlreiche Vorstöße jenseits des Jordan aus, verlegte Minen, griff die israelischen Besatungstruppen an und führte einen generellen Befreiungskrieg.
Zwischen der PLO und dem haschemitischen König von Jordanien kamen Spannungen auf, als Israel Truppen zum Kampf gegen die PLO nach Jordanien schickte und Jordanien einem von der PLO dominierten Dorf nahe der israelisch-jordanischen Grenze zu Hilfe kommen “musste”. Die Spannungen zwischen der PLO und Jordanien stiegen weiter, als Yassir Arafat das Anerbieten des jordanischen Königs ablehnte, der PLO einen permanenten Sitz im jordanischen Parlament zu geben.
Die Ablehnung basierte auf dem Willen, Palästina zu befreien, anstatt in einer permanenten Diaspora politisch etabliert zu werden. Mit anderen Worten, der haschemitische König unterstützte lieber die permanente Vertreibung der Palästinenser, als ihren Befreiungskampf um Palästina.
Die Spannungen führten zu einem offenen bewaffneten Konflikt zwischen der PLO und der jordanischen Armee, als die PLO-Truppen anfingen, auf eine populäre sozialistische Revolution in Jordanien hinzuarbeiten. Es kam in Amman zu heftigen Zusammenstößen zwischen der PLO und dem jordanischen Militär.
Da die jordanische Armee kurz davor stand, die PLO buchstäblich auszulöschen und König Abdullah von Jordanien sich weigerte, mit der PLO oder Syrien zu verhandeln, entsandte der syrische Präsident Hafez Al-Assad eine syrisch-palästinensische Panzerbrigade. Palästinenser in Syrien können den syrischen Streitkräften beitreten und Syrien unterhält palästinensische Truppen.
Jordanien befand sich nicht in der Situation, das Land vor dem syrisch-palästinensischen Angriff verteidigen zu können. Anstatt nun mit Verhandlungen zu beginnen, um das Blutvergießen zwischen Arabern zu stoppen und welche in einem friedlichen Übereinkommen zwischen der PLO und Amman hätten enden können, wandte sich der haschemitische König an Israel um Hilfe gegen seine arabischen Brüder.
Die israelische Luftwaffe zwang dann die syrischen Panzer zur Rückkehr in ihre syrischen Basen. Danach verließ die PLO Jordanien. Arafat konnte heimlich nach Ägypten entkommen, wo ein Übereinkommen unter der Führerschaft von Nasser erreicht wurde. In der Folge errichtete die PLO ihre Operationsbasis im Libanon.
Die Ereignisse sind allgemein unter dem Begriff “Der Schwarze September” bekannt. Jordanien hat Syrien nie verzeihen, dass es Panzer über den Jordan geschickt hatte, um die Niederlage der PLO zu verhindern. Syrien und viele Leute innerhalb der PLO haben Jordanien nie verziehen, dass es gemeinsame Sache mit dem zionistischen Staat gegen die PLO machte. Das muss man wissen und im Auge behalten, wenn wir jetzt wieder zur geplanten Endlösung für das palästinensische Problem zurückkehren.
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von Metaebene
http://www.tagesschau.de/inland/grass148.html
Wie sich mittlerweile weltweit herumgesprochen hat, wurde der deutsche Schriftsteller Günter Grass wegen seines Gedichtes „Was gesagt werden muß“ heftig gescholten.
Korrektur, – nicht wegen seines Gedichtes, sondern wegen der darin explizit geäusserten Sorge, daß eine Clique innerhalb der israelischen Regierung unter stillschweigender Duldung der jüdischen Bevölkerung Israels, durch drohendes Verhalten und irrationale undiplomatische Winkelzüge, in Kombination mit angehäuften tödlichen Waffenarsenalen, eine Situation auslösen könnte, die Millionen von Menschen umbringt. Zudem gab Herr Grass zu bedenken, ob es in diesem Zusammenhang ein kluger Schachzug wäre, die Arsenale Israels aufzufüllen, solange dieselbe Clique die Verfügungsgewalt darüber in Händen hält.
Korrektur, – stimmt ja gar nicht, dafür wurde er ja gar nicht gescholten, sondern, zur Auswahl, weil er kein richtiger Schriftsteller wäre, weil er sowieso keinen Überblick hätte, weil er da einiges verwechseln würde, weil er kein Recht hätte, so ein Gedicht zu schreiben, weil es ein schlechtes Gedicht wäre, weil es überhaupt kein Gedicht wäre, weil er mit seiner Vergangenheit usw., usw., usw.,… .
Die Gazetten waren tagelang mit Rundumschlägen beschäftigt, die Schreiberlinge, die Grass nicht das Wasser reichen können, wetteiferten miteinander Herrn Grass zuzuschütten, waterboarding unter Kollegen, – die Aussagen und Schlussfolgerungen seines Gedichtes sollten aus dem öffentlichen Bewusstsein radiert werden, das war die unmögliche Vorgabe der Zentrale.
Eine Diskussion über die Problematik, die uns alle, inklusive der Schreiberlinge, den Kopf kosten kann, wird versucht, gewaltsam zu unterdrücken. Stattdessen Beschmutzung des Boten, der das Problem offen ausspricht. Folge: Waterboarding, Einreiseverbot in Israel, Diskussionen mit festgelegtem Ausgang, „einhellige Empörung“ und langsam verwandelt sich das Ganze auch noch in einen alttestamentarischen Rachefeldzug gegen den Menschen Günter Grass.
Herr Grass stiess in seiner Wahrhaftigkeit bis zu des Pudels Kern vor, ohne sich dessen, zu Anfang jedenfalls, bewusst gewesen zu sein. Erst an den Reaktionen, an dem Schmutz, an ihm zugefügten Verletzungen, die er als unverdient empfinden muss, da sie unverdient sind, erst da wurde er gewahr, in welcher Gesellschaft er sich seit Jahren bewegt und in welches Schlangennest er sticht.
Mit einem einfachen Gedicht.
Wochen später findet immer noch keine Verarbeitung des Inhaltes statt, aber die Racheattacken werden noch tiefer unter die Gürtellinie geritten. Herr Günter Grass soll als Ehrenpräsident des deutschen PEN abgesägt werden. Ein von zwei Holzknechten eingebrachter Antrag wird von der Versammlung des PEN „mit großer Mehrheit abgelehnt“, wie der Staatsrundfunk ARD meldet. Die Rufmord-Kampagne wird von der ARD mit der Beifügung „angeblich“ versehen.
„Die rund 140 anwesenden Mitglieder sprachen sich außerdem auch dagegen aus, eine offizielle Erklärung zu einer angeblichen Rufmord-Kampagne gegen Grass zu veröffentlichen.“
Die Schmähungen durch öffentlich bestallte, von uns nicht bestellte Claqueure, sind querbeet so offensichtlich, daß das vorgestellte „angeblich“ in der ARD-Formulierung als zusätzlicher Bestandteil der Rufmordkampagne verstanden werden muß.
Dies verkündet nicht angeblich sondern tatsächlich derselbe Einheitssender ARD, der seit Monaten jede Syrien betreffende Nachricht aus der Lügenbude in London ungeprüft aufsaugt und ungeprüft, ohne angeblich, über die deutschen Lande speit. Ein Sender, in dem des Sehens, Lesens und Hörens Unkundige Schaltstellen besetzen, um „angeblichs“ auf Befehl zu setzen, oder verschwinden zu lassen.
„Eine Zensur findet nicht statt.“ Der Satz verursacht Bauchschmerzen, wenn man ihn als ernstgemeinte Aussage der ARD Satzungen verstehen sollte. Es handelt sich um reine Tünche, unter der täglich, stündlich, minütlich Zensur stattfindet.
Zensierte Kommentare:
12.05.2012 – 22:51 | Günter Grass bleibt Ehrenpräsident des deutschen PEN
Eine Meinung…
Die Gedichtzeile in der Präsident Achmadinejad als Maulheld bezeichnet wird, ist in der Tat kritikwürdig. Eine einzige Zeile rechtfertigt allerdings keineswegs, einen Antrag auf Ausschluss zu stellen.
12.05.2012 – 22:44 | Günter Grass bleibt Ehrenpräsident des deutschen PEN
@peter04
Leider bleiben Sie die Beweise für ihre Behauptungen (ebenfalls) schuldig.
(Der Kommentar bezieht sich auf die Äusserungen des Kommentators peter04 von 19:41 Uhr. Bitte nachlesen unter http://meta.tagesschau.de/id/60982/guenter-grass-bleibt-ehrenpraesident-des-deutschen-pen#comment-689070 )
12.05.2012 – 22:42 | Günter Grass bleibt Ehrenpräsident des deutschen PEN
Deutschland ist in besonderen Umständen und
als Folge kommt es wieder soweit, daß versucht wird, Mitmenschen an den Pranger zu zerren. Seltsam… An der Zensur sollt ihr sie erkennen. Wer hat den Antrag gestellt? Und wie wurde er begründet? Bitte berichten. Danke.
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Übrigens haben die beiden anonymen Holzknechte, man erführe allzu gerne ihre Namen und Begründungen, an der Versammlung des PEN nicht teilgenommen. Herr Günter Grasss war durch Krankheit verhindert.
Die Frage ist berechtigt: Was ist als Nächstes geplant, in diesem Theater? Anzeigen wegen Volksverhetzung? Bücherverbrennungen? Ein Unfall?
Continue reading about das PEN-Zentrum hat getan, was getan werden muß




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