US-Aussenpolitik Indien

jo on Mai 10th, 2012

erschienen bei Hinter der Fichte

Hillary „Ölpest“ Clinton droht Indern

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Uns Bloggern kommt in stetig wachsendem Maße die Aufgabe zu, hier – hinter dem Eisernen Vorhang – darüber zu berichten, was da draußen wirklich vor sich geht. Wie zum Beispiel die groteske Arroganz des Westens im Ausland nur noch mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen wird. Nur wer die Welt da draußen anschaut kann eine wirkliche Weltanschauung haben.
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Alle anderen glauben der anmaßenden Wichtigtuerei und Selbstgerechtigkeit des Westens, der sich großkotzig gerne „internationale Gemeinschaft“ nennt. Hochnäsige NATO-Führer, denen am Gesicht anzusehen ist, was sie sind, blasen sich immerfort auf und wollen dem weitaus größeren Teil der Welt ihren Willen aufzwingen. Diese Impertinenz reicht bis zu Erpressung oder Völker-Mord. Täglich. Doch das erfährt der deutsche ARD-BILD-xy-Konsument nicht.
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Wenn‘s ums Öl geht lassen die Imperialen dann völlig ungehemmt alle Masken fallen. Weitab von Tagesschau, Speigel und BamS/WamS. So geschehen gestern am 7. 5. 2012 in Kalkutta.
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Clinton drohte den Indern im eigenen Land und übte massiven Druck aus, indem sie ganz offen Indien aufforderte, sich als Teil der US-Kampagne gegen den Iran zu fügen:
„Indien arbeitet gewiß daran, die Ölkäufe im Iran einzuschränken. Wir hoffen, sie werden noch mehr tun.“
Was geht das eigentlich die Amis an? Warum dieses hemdsärmelige Gehabe?
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