Schlagwort-Archive: Sirte

Libyen: Vize-Minister in Sirt ermordet

grünesbuch_page1_image1erschienen bei Ria Novosti

Unbekannte haben in der libyschen Stadt Sirt den Vize-Industrieminister Hassan Al-Droui erschossen, meldet AFP unter Hinweis auf Quellen in den Sicherheitskräften.

„Hassan Al-Droui, der stellvertretende Minister für Industrie, wurde von Unbekannten in seiner Heimatstadt Sirt ermordet“, zitiert die Agentur einen Vertreter der Behörden.

Bisher hat sich keine terroristische Gruppe zu dem Mord bekannt.

Die libyschen Behörden haben es seit dem bewaffneten Aufstand, während dem im Jahr 2011 Machthaber Muammar al-Gaddafi gestürzt (Anm: gelyncht) worden war, nicht geschafft, den Widerstand von bewaffneten Anhängern des ehemaligen Regimes in den Griff zu bekommen. Ein Teil der Gaddafi-Loyalen hat sich freiwillig unter die Kontrolle der offiziellen Kräfte im Land gestellt, während eine beträchtliche Anzahl von Aufständischen (Anm: Opfer des NATO-Überfalls) nur den Befehlen ihrer Feldkommandeure gehorcht.

Zeitgleich ist es in der Wüstenregion von Sabha zu den schwersten zwischenethnischen Konflikten seit langem gekommen. Am Samstag wurden laut AFP 19 Menschen bei Zusammenstößen getötet, 20 weitere verletzt. Die Stammesfehden waren eskaliert, nachdem am Donnerstag ein Mitglied des Volkes Awled Sleiman (großteils ehem. „Rebellen“) ums Leben gekommen war. In die jüngste Welle der Gewalt waren laut einem Vertreter der Stadtregierung von Sabha neben dem genannten Stamm Mitglieder des Stammes Toubous (großteils Gaddafi-loyal) verwickelt.

Quelle: Ria Novosti

Libyen: Bewaffnete rauben Geldtransport aus

libia las mentiraserschienen bei Stimme Russlands

Danke an Angelika

Bewaffnete Räuber haben einen Geldtransport überfallen und 55 Millionen US-Dollar gestohlen. Zum Raubgut wurden 54 Millionen libyscher Dinar (umgerechnet rund 43 Millionen US-Dollar) und zwölf Millionen in ausländischer Währung.

Der Raubüberfall, an dem sich zehn Menschen beteiligt haben sollen, ereignete sich in der Küstenstadt Sirte im Norden des Landes, in die das Geld für die Filiale der libyschen Zentralbank aus Tripolis per Luft geliefert wurde. Die Räuber überfielen den Geldtransport auf dem Weg vom Flughafen.

Der Stadtratsvorsitzende von Sirte bezeichnete den Zwischenfall als Katastrophe nicht nur für die Stadt, sondern auch für ganz Libyen.

Quelle: Stimme Russlands

Die ersten offiziellen Opfer von NATO-Uran-Munition in Libyen

von John Schacher

Danke an Yvonne

Die tragischen Auswirkungen von Bomben mit abgereichertem Uran, welche die NATO in Libyen gegen die Große Jamahiriya zum Einsatz brachte, zeigen sich nun.

Im November 2011 verlor eine der schwangeren Bewohnerinnen von Sirte ihr ungeborenes Kind durch eine Frühgeburt. Sie hatte zuvor starke Schmerzen und litt erheblich, schenkte den Beschwerden aber zu wenig Aufmerksamkeit. Daraufhin wurde die Frau wieder schwanger. Diesmal bekam sie so starke Schmerzen, dass sie ins Nachbarland Tunesien reiste, um sich behandeln zu lassen. Die Frau wurde in das „Dr. Ammus Hospital“ aufgenommen, eine der bekanntesten gynäkologischen Klinik des Landes.

Unglücklicherweise konnten die Ärzte die Föten nicht retten – sie war mit Zwillingen schwanger gewesen. Die Mediziner prüften den Gesundheitszustand der Frau und die Resultate wurden an eine der kompetentesten Kliniken in Paris gesendet. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Frau zwischen September und Oktober 2011 von abgereichtertem Uran verseuchte Luft eingeatmet hatte, wodurch die Fehlgeburten verursacht wurden.

Nachdem sich die französische Botschaft in Tunesien mit den Dokumenten der libyschen Frau vertraut gemacht hatte, lehnte sie den medizinisch bedingten Visum-Antrag der Frau ab. Die Dame wird nun zur Behandlung nach Deutschland ausweichen müssen.

Dieses tragische Geschehen wurde einzig und allein durch die NATO-Agression gegen das libysche Volk verursacht.

Quelle: libyanfreepress, alrseefa.net