Sabha
von John Schacher
Auslöser der fehlgeschlagenen NTC-Strafexpedition in den Süden sollen verbotene Feiern von Quadhafi-Loyalisten zum Jahrestag der Al-Fatah-Revolution Anfang September gewesen sein, bei denen viele grüne Fahnen geweht haben sollen. Auch Weigerungen in Sabha und weiteren südlichen Städten, die neuen Lehrpläne zu realisieren sollen eine große Rolle gespielt haben.
Gestern wurden grobe Proteste vor dem Rixos-Hotel in Tripolis gemeldet, wo sich die geschlagenen SSC-Milizen über erst versprochene, aber letztlich ausgebliebene Verstärkungen beschwerten.
Video vom Eintreffen der Banditen den Supreme Security Council (SSC) in der Heimatstadt Abdullah al-Senussi´s. Innerhalb von Augenblicken wird aus einer friedlichen Wüstenstadt eine Kriegszone:
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Anhand der Beschädigungen innerhalb eines Privathauses in Brak kann man sich ein ungefähres Bild über die Vorgänge machen:
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Einer der Mörder von Muammar al-Quadhafi ist nun ebenfalls tot. Imran Shaaban Mesrati hatte am Überfall auf den Konvoy des Führers in Sirte teilgenommen und starb nun in einer französischen Klinik. Ursache leider unbekannt…
Für die Wahlen im Juni sollen bisher nur 330.000 Wähler/innen der 6,355,000 libyschen Bürger registriert worden sein. Das entspräche einer Quote von etwa 5% der Bevölkerung. Jamahiriya-Anhänger sind von den Wahlen ausgeschlossen.
Unterstützung für Quadhafi wurde vor wenigen Tagen zu einem Verbrechen erklärt. Wahlen unter diesen Umständen sind ein undemokratischer Betrug. In verschiedenen Regionen soll es schon zu Protesten und der Ankündigung zivilen Ungehorsams gekommen sein.
Tripolis erlebte heute wieder eine Gewaltorgie von “Rebellen” aus den westlichen Bergen, die mit Waffengewalt Zahlungen im Büro des NTC-Premierministers einfordern wollten. Bei Schiessereien starben dabei zwei Personen, mehrere wurden verletzt. Die meisten Mitarbeiter des Ministeriums flüchteten noch rechtzeitig aus dem Gebäude, das von 200 “Rebellen” in 50 Pick-up Trucks umstellt wurde, darunter der Finanzminister und der stellvertretende Premier.
In Sirte wurde das NTC-Hauptquartier Ziel eines Bombenanschlages des Grünen Widerstands (VIDEO).
Der Flugbetrieb von Sabha Richtung Tunesien wurde wieder aufgenommen. Mit den Direktflügen wird sich die prekäre Versorgungslage dort hoffentlich etwas verbessern.
Quelle: LibyaSOS
Zuerst mal frohe Ostertage. Wegen eines Unfalles in der Familie komme ich schlecht zum Schreiben dieser Tage. Bezüglich der Lage im libyschen Süden herrsch(t)en andere Gesetzmässigkeiten als im nun folgenden Nord-Konflikt. Inomine bei my-metropolis hat heute eine sehr wahrscheinliche Schilderung veröffentlicht, die den Sahara-Konflikt als ein eigenes Ränkespiel größeren Ausmasses darlegen. Dem ist unbedingt zuzustimmen und es erklärt auch die Aussagen von Leonore schlüssig – die also sehr wohl wahr waren! Ich schrieb ja damals, sie hat Freunde in Sabha. Die Toubou haben einem einstweiligen Waffenstillstand mit dem NTC zugestimmt. Zerbrechlicher Friede, aber Friede… die NATO wird´s genehmigt haben, weil keine Bedrohung ihrer Interessen. Aber besser so…
Zouara: die NATO-NTC-Rebellen untersuchen mit Abhörfahrzeugen und Satellitenunterstützung im Gebiet der Städte El Jamile und Ragdaline alle Anrufe im GSM-Netz (Handynetz), um die Verbindungen und den Standort Grüner Kämpfer zu ermitteln.
verlassen, wie unerwünschte Raubtiere liegen die Marionetten des NATO-NT nun da, zurückgelassen von ihren Kameraden in Einsamkeit und dem Hass aller gegenüberstehend
“Rebellen” aus Zawia kommen den Kollegen aus Zouara zur Auslöschung der Bevölkerung von El Jamile und Ragdaline zur Hilfe:
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Ragdaline wurde für seine Pro-Gaddafi-Einstellung vom NATO-NTC-Abschaum verwüstet
Der Rebellenkommandant Mohammed Shalgam wurde getötet.
In der Stadt Sabratha ist die Küstenstrasse voller Ambulanzfahrzeuge!
Misrata: die Grünen Batallióne “Thaer” und “Mazarie Elmokatila” aus Sirte überfielen die Misrata-”Rebellen” bei ihrer Rückkehr aus Sabha. Der Hinterhalt war ein Erfolg, das Ziel ein kleiner Konvoi von 5 mit schweren Waffen ausgestatteten Fahrzeugen. Die 12 begleitenden Misrata-Leute sind nun tot und ihre Fahrzeuge verbrannt.
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Quelle: libia-sos.blogspot.de
Hier noch interessante Artikel:
http://english.pravda.ru/world/africa/31-03-2012/120949-saharawi_morocco-0/
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/westafrika-ecowas-will-eingreiftruppe-fuer-mali-aufstellen-11706985.html
von John Schacher
Am Donnerstag wurde in Sabha die Region El Mahdia von NTC-NATO-Kampfjets bombadiert. Es kam zu zahlreichen Toten und Hunderten von Verletzten unter der Zivilbevölkerung. Der Widerstand meldet den Abschuss von zwei NATO-NTC-Flugzeugen und hält weiterhin die Kontrolle über den Flughafen.
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von John Schacher
Die Kämpfe um Sabha dauern an: bisher habe ich nichts von neuen NATO-Bombardements erfahren können, was am Abschalten der Verbindungen und der Energie liegen wird… Habe heute nur ein paar Filmchen gefunden. Die Stadt Murzuq soll voll unter Grüner Kontrolle stehen. NTC-Verstärkungen aus Benghazi verstecken sich seit fast 2 Tagen feige in Al-Jufrah (nicht Al-Kufrah) und warten ab. Die NATO hat eine große Verstärkungs-Kolonne Zintan-Rebellen kurz vor Sabha für Grüne gehalten und mittels Kampf-Jets präventiv “versehentlich” plattgebombt, das ist die eigentliche Nachricht des Tages, oder?
Auch der mit seinem Privatjet nach Katar “geflohene” Verteidigungsminister-Osama ist ein Zintan-Heini, was die Misrata-Fraktion derzeit medial groß ausschlachtet. Bei jeder Nennung des Namens Zintan drängt es mich, es einmal laut auszusprechen: was nur mit Saif al-Islam los ist… in der langen Zeit müsste man ihn doch irgendwie mal präsentieren – zumindest Fotos wären schon mal angebracht. Sieht unter Anbetracht der ethischen und kulturellen Aussetzer in Libyen schon sehr nach “während Befragung verstorben” aus. Man denke nur an die leckeren Kontonummern und Codewörter, die ein Verschieben riesiger Summen am PC ermöglichen. Satellitentelefonverbindung genügt und Bankgeschäfte laufen von NATO-Abhörung unerkannt mühelos…
Was den ganzen Mist im Süden betrifft, stehen die dunkelhäutigen Menschen dort einfach mit dem Rücken zur Wand: zu einer Selbstverwaltung des Südens werden es weder NTC noch NATO kommen lassen und so darf man sich aus Sicht der Invasoren auf einen grenzüberschreitenden Krieg einstellen, der ein weiteres Vorrücken der AFRICOM-Kräfte (deren Geschöpf der NTC ist) auf internationaler Ebene vertretbar machen soll.
Wo dieses explosive Gemisch nun als nächstes zündet, ob wieder in Libyen, im Tschad, Niger, Mali und/oder Algerien ist nebensächlich, solange es nur sicher zum Flächenbrand wird, den man letztlich wünscht. Es ist nämlich so, dass hier die Verfolgung der “schwarzen Libyer” plötzlich einen tieferen Sinn bekommt: dadurch konnte man polarisieren und den Süden in genau diese Entwicklung lenken. Es ist keinesfalls davon auszugehen, dass die Hirne dieser Superverbrecher beim Sturz von Quadhafi und dem Öl in ihren Planungen haltgemacht hätten, wie bedauernde Menschenrechtler derzeit lamentierend glauben machen wollen, niemals nie! Deren Pläne haben niemals kurzfristige Ziele…
Sinn der Übung ist es, über die Sahel-Zone den gesamten afrikanischen Kontinent mit einer AFRICOM-OST/WEST-Achse zu durchqueren, vom Brückenkopf Elfenbeinküste bis zum persischen Golf und nach Ägypten hinauf, die Mittelmeerküste besetzend. Dadurch soll der eigennützigen Entwicklung Afrikas ein breiter Riegel vorgeschoben werden. Das Blutvergiessen wird solange weitergehen und immer intensiver werden, bis in ferner Zeit JEDER US- oder sonstige Soldat seinen Arsch in sein eigenes Land bewegt hat. So hat es Muammar gemacht und so hat es funktioniert – ne Zeitlang…
Hier nun die Filme:
Englisches RT-Special zum aktuellen Libyen-Problem, dem klar zu Ausdruck gebracht wird, dass seit dem Sturz Quadhafis kein in den europäischen Medien kein Hahn mehr über die zahllos gewordenen Menschenrechtsverletzungen kräht:
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Video aus Sabha, soweit ersichtlich und dem Slogan nach NTC-Seite:
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und hier die Toubou beim Abtransport eines Verwundeten mit ihrem Kampfruf:
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Ich möchte auch auf eine Meldung bei Leonore hinweisen, die privat Freunde in Sabha hat und somit eine sehr ernstzunehmende Quelle darstellt: hier kommt nach wie vor unmißverständlich zum Ausdruck, dass sich in Sabha die Sulaiman-Leute zusammen mit allen anderen ungeachtet ihrer politischen Anschauung gegen die Toubou-Kämpfer zur Wehr setzen und vereint kämpfen. Es wird behauptet, dass es sich nicht um Jamahiriya-Kräfte handle, sondern um massenhaft Toubou, viele davon aus dem Tschad sowie Sudanesen. Dies habe man von einigen Gefangenen erfahren können. Insgesamt wisse man in selbst Sabha die Situation noch nicht genau einzuschätzen und vermutet zuvorderst irgendeine Teufelei der USA. Ohne jeden Zweifel ist der Krieg in Libyen nun in eine neue Phase übergetreten.
Den Grünen Kämpfern viel Erfolg und Engelschutz. Seid stark und milde!
Trípolis: am Samstagmorgen brachen mehrere Brände in verschiedenen Regionen von Tripolis aus, in einigen Fällen begleitet von schweren Kämpfen. Dichter Rauch bedeckt den Himmel über Karkarche Kobri. Die Strassen Karji, GhotChael, Kobri sowie die Strassen 9 und 10 in Trípolis wurden wegen der Auseinander-setzungen gesperrt.
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Trotz der Zerstörung der libyschen Infrastrukturen für Kinder und Erziehung durch die NATO und deren Söldner widersteht die Jamahiriya weiterhin! Auch unter diesen Unständen vergessen wir unsere Kinder nicht! Bilder aus einer Grundschule in Bani Walid vom 21. März 2012
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Der Grüne Widerstand hat auf Facebook eine Liste von 47 Personen veröffentlicht, die an dem Angriff auf den Konvoi von Khamis Gaddafi in der Region Foum Malga nach einem NATO-Luftbombardement teilgenommen haben. Der Widerstand ruft zur Jagd auf diese Verbrecher auf und besteht auf der Verhängung der Todesstrafe für ihre Verbechen. …
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Beauftragte der Heeresleitung des Grünen Widerstandes sind nach Bamako gereist, um die Lage im Sahara-Gebiet zu evaluieren. Der dortige Staatstreich könnte zu einer glücklichen Veränderung führen. Die junge Leute in Malí und auch die Armee benötigen bessere Waffen, um sich gegen die Übergriffe Al-Qaeda und der Pseudorevolutionäre des CIA zu wehren, die nun die Schlachtfelder in Libyen verlassen haben. Wir haben einen Berg Munition, unsere alte Ausrüstung und brauchbare Grad-Raketen. Gesetzt den Bedarfs-Fall, können wir die anti-kolonialistische Bewegung mit jeder nötigen Ausrüstung beliefern, auch tonnenweise aus der Luft. Der mailsche Präsident war sehr schwach in der Abweisung der “schwarzen Kapelle” Al-Qaeda und dem CIA, den Freihandels-Rebellen. Wir erwarten, dass Malí sich auch während des Staatsstreiches stabil verhält und die Gelegenheit nutzt, alle ausländischen Agenten, die mit Frankreich, USA oder Katar zusammenarbeiten, auf der Stelle zu eliminieren. Dieser Vorgang scheint derzeit in Bamako gut voranzugehen.
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Das war Libyen noch vor einem Jahr – Trípolis, Stadtteil Bab el-Azizia:
Quelle: libiasos




























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