NWO

jo on April 5th, 2013

rheinwiesenerschienen bei “Hinter der Fichte

Hinter der Fichte konzentriert sich zurzeit auf die Geschehnisse in Nahost. Das Panoptikum der Konzern- und Staatsmedien stellt die Situation vorgefiltert, tendenziös und im Sinne der herrschenden Klasse – oft sogar ins Gegenteil verdreht – dar: Fanatische Halsabschneider sind eine „Freie Armee“ und „Rebellen“, die Massenmörder von Vietnam, Irak und Libyen sind „humanitär“. Mittelalterliche Monarchen sind die „Freunde“ Syriens – und der NATO natürlich. Medienkonsumenten und Wähler müssten streiken angesichts dieser Zumutung von geballter Dummheit.

von Rabbi Gedalya Liebermann – Australien
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geistlich und physisch verantwortlich
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Von seinem Beginn an warnten viele Rabbis vor der potentiellen Gefahr des Zionismus und erklärten in aller Öffentlichkeit, dass alle Juden treu zu G-t sich davon fernhalten sollten so wie man es vom Feuer tun würde. Sie machten ihre Meinung klar, ihren Gläubigen und der ganzen Öffentlichkeit. Ihre Botschaft war, der Zionismus ist eine chauvinistische rassistische Erscheinung, die absolut nichts mit dem Judentum zu tun hat. Sie äußerten öffentlich, Zionismus sei definitiv dem Wohlergehen der Juden und der Heiden abträglich und die Auswirkungen auf die jüdische Religion wären nichts anderes als zerstörerisch. Weiterhin würde es das Ansehen des Judentums im Ganzen besudeln und eine völlige Verwirrung in den jüdischen und nichtjüdischen Gemeinschaften verursachen. Das Judentum ist eine Religion. Judentum ist keine Rasse oder Nationalität. Das war und bleibt weiterhin Konsens unter den Rabbis. Wir bekamen das Heilige Land von G-t, um in der Lage zu sein, ungestört die Thora zu studieren und zu praktizieren und Ebenen der Heiligkeit zu erreichen, die außerhalb des Heiligen Landes schwierig zu erreichen sind. Wir missachteten dieses Privileg und wir wurden vertrieben. Das ist genau was alle Juden in ihren Gebeten bei jedem jüdischen Festtag sagen: “Umipnay chatoenu golinu mayartsaynu” – “Wegen unserer Sünden wurden wir aus unserem Land vertrieben.“ Wir haben vor G-t geschworen, „das Heilige Land nicht als Volk vor der vorbestimmten Zeit zu betreten“, „nicht gegen die Nationen zu rebellieren.“, treue Bürger zu sein, nichts gegen den Willen einer Nation oder ihre Ehre zu tun, keine Rache, Missklang, Rückerstattung oder Entschädigung zu suchen, „das Exil nicht vor der Zeit zu verlassen“. Im Gegenteil: Wir haben demütig zu sein und das Joch des Exils zu akzeptieren. Die Eide zu brechen würde resultieren in „Euer Fleisch wird zur Beute gemacht werden wie die Hirsche und Antilopen im Wald.“ und die Erlösung wird verzögert sein (Talmudtraktat Ksubos S. 111a). Die Schwüre zu verletzen ist nicht nur eine Sünde, es ist eine Ketzerei, weil es gegen die Grundlagen unseres Glaubens ist. Nur wegen unseres völligen Bereuens wird der Allmächtige allein, ohne jegliche menschliche Mühen oder Einmischung uns aus dem Exil erlösen. Das wird sein nach dem G-t den Propheten Elijah und Moshiach der alle Juden zu völliger Reue veranlassen wird. Zu dieser Zeit wird universeller Friede sein.
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Der nicht beachtete Schrei
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Alle führenden jüdischen religiösen Autoritäten dieser Ära sagten große Ungemacht voraus die die Menschheit im Allgemeinen und das jüdische Volk im Besonderen heimsucht, als Folge des Zionismus. Ein Jude zu sein bedeutet, man ist entweder von einer jüdischen Mutter geboren worden oder man bekehrt sich zur Religion mit der Bedingung, dass er oder sie keine  Vorbehalte vorbringt bezüglich dem Jüdischen Recht. Unglücklicherweise gibt es viele Juden die haben keine leise Ahnung wie auch immer von den Pflichten eines Juden. Vielen kann man keinen Vorwurf machen, in vielen Fällen mangelt es ihnen an jüdischer Bildung und Erziehung. Aber es gibt jene die vorsätzlich die Lehren unserer Tradition verzerren, um sie ihren persönlichen Bedürfnissen passend zu machen. Es versteht sich von selbst, dass nicht einfach irgendwer das Recht oder die Fähigkeit hat, eine Entscheidung bezüglich der Philosophie oder des Rechts der Religion zu treffen. Spezielle Angelegenheiten, in denen derjenige keine Qualifikation hat. Daraus folgt, dass diejenigen Personen, die “beschlossen”, dass  das Judentum eine Nationalität ist, zu ignorieren sind und sogar zu kritisieren. Es ist kein Geheimnis, dass die Gründer des Zionismus niemals jüdisches Recht studiert haben, noch zeigten sie Interesse an unserer heiligen Tradition. Sie widersetzten sich offen der rabbinischen Autorität und ernannten sich selbst zu Führern der jüdischen „Nation“. In der Jüdischen Geschichte haben Aktionen wie diese immer Katastrophen ausgelöst.

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jo on Januar 22nd, 2013
Haus in Bamako -Bild: ader.eu

Haus in Bamako -Bild: ader.eu

von Angelika Gutsche

 

Viele Ungereimtheiten, Halbwahrheiten und Unterschlagung von Fakten bestimmen die täglichen Presseberichte über den Krieg in Mali.

 

 

Es wird geheuchelt, was das Zeug hält, Nebelkerzen werden geworfen. Natürlich ist ein primitiver Islamismus verabscheuungswürdig und viele Tuareg, vor allem jene, die durch Tourismus zu einem kleinen Wohlstand gekommen sind, bekämpfen die Islamisten in Nordmali. Doch bei dem Krieg Frankreichs in Nordmali geht es nicht um die Abwehr von bösen Islamisten oder um Demokratie, sondern es geht um handfeste wirtschaftliche Interessen, in erster Linie denen Frankreichs, um unschätzbare Rohstoffe, die im Norden Malis auf ihre Förderung warten.

Die Presse behauptet, die „Malier“ in Bamako begrüßten den Luftschlag der Franzosen. Doch Bamako liegt weit im Süden Malis. Begrüßen die Tuareg im Norden des Landes auch den Luftschlag auf ihre Städte und die Zerstörungskraft der anrollenden französischen Panzerkolonnen? Über eine Viertelmillion sind in den Kriegsgebieten auf der Flucht, teils auf den Weg in den Süden Malis, in die größeren Städte wie Bamako, wo sie ein neues Hungerproletariat bilden werden, aber auch weit mehr als Hunderttausend sind in die benachbarten Staaten Algerien, Niger, Burkina Faso und Mauretanien geflüchtet.

Mali´s Wahlspruch: „Ein Volk, ein Ziel, ein Glaube“

Mali´s Wahlspruch: „Ein Volk, ein Ziel, ein Glaube“

Es ist richtig, es gibt verschiedene Gruppierungen von Aufständischen in der Sahelzone. Es kämpfte nicht nur die säkulare Rebellengruppe „Nationale Bewegung für die Befreiung von Azawad“ (MNLA) für ein selbstbestimmtes Azawad, sondern es kämpfen auch verschiedene islamistische Gruppen für die Unabhängigkeit Azawads von Mali. Doch sind auch Tuareg (singular: Targi) und andere Ethnien Nordmalis wie Fulbe und Kunta islamischen Glaubens, wenn auch in unterschiedlich strenger Ausprägung, wobei aus kulturellen Gründen viele Tuareg eher einem soften Islam zuneigen und den Frauen eine bedeutende Rolle zugestanden wird. Trotzdem gibt es bei den verschiedenen Rebellengruppen viele Überschneidungen, Gruppen verbünden sich und überwerfen sich wieder. So ist der Führer der Gruppe Ansar Dine (Verteidiger des Islams) ein Targi namens Iyag Ag Ghaly, der schon bei den Tuareg-Aufständen in den 90er Jahren eine wichtige Rolle spielte. Doch gilt in Nordmali wie in anderen Ländern auch: Militanter Islamismus ist auch und vor allem der Ausdruck eines sozialen Gerechtigkeits- und Armutsproblems.

Auch was die Empörung gegen die Forderung nach dem islamischen Recht im neuen Staat Azawad betrifft, kann dem Westen nur Heuchelei vorgeworfen werden. Unterstützt man nicht gerade in Syrien jene Islamistengruppen im Kampf gegen Assad, die man in Nordmali bekämpft? Sind nicht bei den „Aufständischen“ in Syrien, die jubelnd im deutschen Fernsehen gezeigt werden, die gleichen schwarzen Salafisten-Fahnen zu sehen wie bei den islamischen Tuareg-Aufständischen in Nordmali? Dort gute Salafisten, weil gegen Assad? Hier schlechte Salafisten, weil gegen westlich ausgerichtete Zentralregierung in Bamako? Und fand man es nicht auch völlig unbedenklich als in Libyen nach dem Einsatz der Nato plötzlich Islamisten das Sagen hatten? Obwohl Libyen doch viel näher an Europa liegt als Mali? Nur ein paar Seemeilen von der zur EU gehörigen Insel Malta entfernt? (weiterlesen …)

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gesehen bei terra-germania


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YouTube hat die 1. Version des Videos für Deutschland gesperrt und das offensichtlich aus politischen Gründen, denn es gibt keine Copyright Beschwerden.

http://www.generation-identitaire.com/
http://www.facebook.com/GenerationIdentitaire

Déclaration de guerre – Génération Identitaire

http://www.pi-news.net
http://koptisch.wordpress.com
http://europenews.dk/de
http://www.kybeline.com
http://reconquista-europa.com
http://www.open-speech.com
http://sosheimat.wordpress.com

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jo on September 6th, 2012

von H.-P. Schröder

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jo on August 27th, 2012

erschienen bei antikrieg.com

von Paul Craig Roberts

Verschwörungstheorien sind jetzt hochgewuchert zu etwas, was die selbstgefälligen presstituierten Medien als eine „Verschwörungskultur“ bezeichnen. Laut den Presstituierten müssen die Amerikaner eine Erklärung finden für ihre Frustrationen und Schwächen, also geben die Amerikaner die Schuld den Bilderbergern, den Rothschilds, der Neuen Weltordnung und so weiter und so fort …

Die Leser werden nicht überrascht sein, dass ich anderer Meinung bin als die Presstituierten. Tatsächlich ist die Verschwörungskultur das Ergebnis des Versagens der presstituierten Medien, zu recherchieren und wahrheitsgemäß zu berichten. Ich bin mir sicher, dass die Medien des Westens schlimmer sind als es die sowjetischen Medien waren. Die sowjetischen Medien boten Möglichkeiten, die der Öffentlichkeit halfen, zwischen den Zeilen zu lesen, während die Medien des Westens so stolz darauf sind, ins Vertrauen der Regierung gezogen zu werden, dass sie die Propaganda an die Leser weitergeben ohne irgendwelche Anhaltspunkte dafür, dass es sich um Propaganda handelt.

Die Amerikaner sind von „ihrer“ Regierung und den presstituierten Regierungsmedien so lange mit Lügen gefüttert worden, dass es nicht überrascht, dass die Amerikaner zunehmend glauben, dass eine Verschwörung gegen sie arbeitet. Millionen von Amerikanern sind aus ihren Arbeitsplätzen, Karrieren und Wohnungen geworfen worden, während die Halunken, die ihnen das alles gestohlen haben, frei herumlaufen und die Präsidentschaftskandidaten finanzieren. Die Welt, wie sie Millionen Amerikaner gekannt haben, ist an ein Ende gekommen, und niemand ist dafür verantwortlich gemacht worden. Die Erklärung, die die Amerikaner von den Medien bekommen, ist, dass sie selber schuld sind. Sie haben Häuser gekauft, die sie nicht hätten kaufen sollen, und haben sich nicht für die richtigen Jobs ausgebildet. Es ist nicht unverständlich, wenn die Amerikaner den Schluss ziehen, dass eine Verschwörung gegen sie arbeitet.

Den Amerikanern wird gesagt, dass „ihre“ Regierung es sich nicht leisten kann, ihnen zu helfen, wegen des Budgetdefizits und der Belastung unserer Enkel. Die Amerikaner sehen aber die Billionen von Dollars, die großzügig an Banksters, für Kriege und für Heimatlandsicherheit ausgegeben werden. Warum ist ein Polizeistaat und ein weiterer Angriff auf ein weiteres Moslem-Land wichtiger, als den Amerikanern ihre Arbeitsplätze und ihre Wohnungen zu erhalten?

In weniger als einem Monat ist der elfte Jahrestag von 9/11. Werden die presstituierten Medien die Amerikaner daran erinnern, dass die Regierung $6 Billionen vom Geld der Amerikaner für bisherige und bereits absehbare Kosten für den Einmarsch und Versuch, Afghanistan und Irak zu besetzen, ausgegeben hat, alles für die Katz, außer dass die Manager und Aktienbesitzer des Militär/Sicherheitskomplexes bereichert wurden auf Kosten der Zerstörung der Reputation der Vereinigten Staaten von Amerika und dass das Sozialsystem und das öffentliche Gesundheitssystem auf dem Hackstock gelandet sind? (weiterlesen …)

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erschienen bei voltairenet

von Imad Fawzi Shueibi
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Jetzt ist es vier Jahrhunderte her, dass politische Führer versuchen, eine internationale Ordnung zu schaffen, die die Beziehungen zwischen den Nationen regeln und Kriege verhindern soll. Wenn das Prinzip der Souveränität der Staaten auch Ergebnisse erbracht hat, waren die zwischenstaatlichen Organisationen jedoch im Wesentlichen vom Kraftverhältnis des Augenblicks geprägt. Das ehrgeizige US-Projekt einer neuen Weltordnung ist dabei, auf den neuen geopolitischen Realitäten zu zerschellen.

die langsame Bildung einer internationalen Ordnung

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Maximilien de Béthune, Duc de Sully (1559-1641)

Die Idee einer globalen oder internationalen Ordnung erscheint bereits im 17. Jahrhundert, auch wenn der Ausdruck “Weltordnung” nur erst vor kurzem in die politische Rede eingeführt wurde. Jedes Mal, wenn sich eine Gelegenheit ergab den Frieden zu organisieren und zu erhalten, wurde sie diskutiert.

Es ist in 1603, als der König von Frankreich Heinrich IV. von seinem Minister, dem Herzog von Sully, einen ersten Entwurf vorbereiten ließ. Es ging darum, eine christliche Republik zu schaffen, die alle Völker Europas umfassen sollte. Sie hätte den Erhalt der Nationalitäten und der religiösen Angelegenheiten sichergestellt und wäre für die Probleme zwischen ihnen verantwortlich gewesen.

Dieser Grand Dessein [große Plan] war für eine Neudefinition der Grenzen der Staaten bestimmt, um ihre Macht auszugleichen, für die Schaffung einer Europäischen Konföderation der 15, mit einem supranationalen Rat mit Entscheidungs-Zuständigkeit und einer Armee zum Schutz der Eidgenossenschaft gegen die Türken.

Jedoch wurde dieser Traum durch die Ermordung von Heinrich IV. unterbrochen und tauchte nur am Ende der durch Ludwig XIV. ausgelösten Kriege wieder auf. Der Abt von Saint-Pierre startete sein Projekt um ewigen Frieden zwischen den christlichen Herrschern zu machen.

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erschienen bei RADIO-UTOPIE

von Daniel Neun

Danke an Steffen

Das Interview vom CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer gestern im ZDF Heute Journal darf man sich wirklich nicht entgehen lassen. Es ist das Dokument einer dramatischen Machtdeflation des System Merkel, das keine Alternative mehr hat, als seinem Verfall entgegen zu sehen.

Horst Seehofer wirkt am Montag Abend regelrecht erschöpft. Er wirkt so erschöpft, daß er die üblichen Floskeln und Benimmregeln im Laufe des Interviews einfach beiseite wirft und einigermaßen frank und frei ausspricht, was er bezüglich der Situation der Union aus CDU und CSU denkt. Natürlich geht es dabei immer auch um die Situation des die eigenen Mitgliedsländer zerstörenden Staatenbundes “Europäischen Union”, als dessen Interessen-Proxy CDU und CSU (wiederum Teil der EU-”Europäischen Volkspartei”) agieren und dieser Funktion alle anderen politischen Inhalte untergeordnet haben, übrigens genauso wie alle anderen Bundestagsparteien als Teil ihrer EU-Einheitsparteien, “Sozialdemokratische Partei Europas, “Europäische Grüne Partei”, “Europäische Linke”, etc, (die “Europäische Piratenpartei” ist übrigens derzeit in Vorbereitung).

Seehofer fordert in dem Interview mit dem zunehmend fassungslosen Claus Kleber, der seine Chance auf das erste echte Interview seines Lebens wittert und auch nutzt, einen Sondergipfel der Leiter der Berliner Regierungsparteien CDU, CSU und FDP und versucht zuerst auch noch müde die eigenen Aussagen zu dementieren, nicht einmal mehr mit Merkel zu telefonieren, geschweige denn an Koalitionsausschüssen teilnehmen zu wollen. Dabei fragt man sich, ob der CSU-Vorsitzende nicht begreifen will oder kann oder schlicht so tut als wüsste er nicht, daß Madame Alternativlos im Kanzleramt mit Norbert Röttgen eine weitere Alternative zu sich abgeschossen hat.

Waren der Rücktritt des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU), der Rücktritt des Bundespräsidenten Horst Köhler (CDU) und die Nominierung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) für das Bundespräsidentenamt im Sommer 2010 noch eine Rochade, meiner Einschätzung nach unter Einwilligung aller Beteiligten, so diente die Idee Norbert Röttgen als CDU-Landesvorsitzenden zum Spitzenkandidaten einer von Anfang an für die CDU verlorenen Wahl in NRW auszurufen, zu nichts als einer gezielten politischen Hinrichtung, mit der Win-Win-Strategie, im Falle eines Wahlsieges Röttgen wenigstens einvernehmlich nach Düsseldorf abzuschieben, wie Anfang 2010 den CDU-Ministerpräsidenten Günther Oettinger von Baden-Württemberg nach Brüssel.

Röttgen ließ sich, für mich wirklich unfassbar, auf diese eigene politische Hinrichtung ein, die in dem Augenblick begann, als er seiner Kandidatur in NRW zustimmte. Sein Konterversuch in letzter Sekunde, daß ja auch über Merkel und die Euro-Politik in NRW abgestimmt würde, mithin die Finanzdiktatur aus Deutschland über halb Europa, musste Röttgen dann auch noch zurückziehen. Ein Debakel.

Das Fazit der NRW-Wahl werden die Kollegen (die Strategen des Kanzleramtes) als einen Erfolg für Merkel darstellen. Sie hatte wieder einen Konkurrenten beiseite geschafft und sich selbst als Madame Alternativlos bewiesen.

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Aktion UBERWACH!