NATO-Libyen-Einsatz 2011

jo on Dezember 30th, 2011

Die libysche Armee stand neun Monate fest gegen alle diese Länder und ihre Zerstörungs-Waffen, Söldner und Verräter:

  1. die Amerikaner schickten 8.507 GI´s,
  2. die Engländer 1.300 Spezialeinheiten,
  3. Frankreich 800 Spezialeinheiten,
  4. Italien 4 Spezialeinheiten,
  5. Kanada 560 Spezialeinheiten,
  6. Dänemark  120 Spezialeinheiten,
  7. Norwegen 140 Spezialeinheiten,
  8. Schweden 122 Spezialeinheiten,
  9. Belgien 170 Spezialeinheiten,
  10. Spanien 500 Spezialeinheiten,
  11. Niederlande 200 Spezialeinheiten,
  12. Jordanien 30 Spezialeinheiten,
  13. UAE 35 Spezialeinheiten,
  14. Qatar 60 (?) Spezialeinheiten,
  15. Rumänien 205 Spezialeinheiten,
  16. Bulgarien 160 Spezialeinheiten.

Quelle: libyaagainstsuperpowermedia

 

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von John Schacher

Unter tosendem  Applaus betritt Gaddafis Sohn Saif al Islam am vergangenen Sonntag die Rednertribüne und gab eine kurze Pressekonferenz, die am Montag ausgestrahlt wurde. In der Kürze liegt viel Würze:

“Keiner soll denken, dass wir jetzt nach all den gebrachten Opfern und dem Märtyrium unserer Söhne, Brüder und Freunde den Kampf aufgeben würden. Das könnt ihr vergessen. Egal ob die NATO nun aussteigt oder nicht, der Kampf wird weitergehen, bis ganz Libyen befreit ist. Und ich werde Ihnen noch etwas anderes sagen: der Kampf wird nicht enden, bevor nicht jeder von Ihnen sicher auf seine Farm, in sein Haus, zu Arbeit und Familie zurückkehren kann.”


Was nichts anderes heisst, als das man zu Verhandlungen mit der NATO nun nicht mehr bereit ist. Die Regierung in Tripolis hat am Montag alle Rebellen und Heeresteile, die sich nach dem Mord an General Younes wieder Gaddafi zu gewandt haben, amnestiert und die noch verbliebenen Libyer in den Reihen der Rebellen gebeten, ebenfalls aufzugeben.

Während in Brega am zweiten Tag des Fastenmonats Ramadan die Lage ruhig war, ist in Benghazi an vielen Stellen die Hölle los. Von den wahllosen Massakern der NATO-Helikopter haben wir schon berichtet. News aus der Kampfregion werden massiv unterdrückt, Journalisten bedroht, eine russische Jounalistin wurde von Islamisten schwer mit Stöcken geschlagen, da ihre Nachrichten nicht gefielen. Die Younes-Truppen haben fast ganz Benghazi befreien können, doch toben an einigen Stellen der Stadt noch schwerste Kämpfe mit den NATO-Söldnern. Besonders die Truppen aus Katar sollen mit gepanzerten Fahrzeugen eine Menge Zivilisten getötet und blutigen Terror über die Strassen gebracht haben, weswegen seit Montag eine Ausgangssperre ab 17 Uhr in Kraft tritt.

Aus der Gegend um Tobruk, wo der Al Abeidat-Stamm zu 85% vorherrschend ist, wird Loyalität zu Gaddafi gemeldet. Auch der andere große Stamm des Ostens, die Al Juazi, sind ein Millionenvolk, dessen größter Teil aber hinter der ägyptischen Grenze lebt, wird zu Gaddafi stehen. Insoweit haben die Libyer im Osten also die besten Chancen, das Blatt wieder zu wenden und den Frieden zu gewinnen.

Die Regierung in Tripolis hat jedoch auf das Hilfegesuch der nun “Benghazi-Truppen” genannten Ex-Rebellen vorläufig abschlägig antworten müssen, da die vielen Fronten derzeit überall sehr gespannt seien. Amnestie und gute Wünsche waren hier bisher alles. Gaddafi hat die Stämme dringend gebeten, sich nicht in den Osten nach Benghazi ins Getümmel zu stürzen, sondern zuerst die zahlreichen Al-Quaida-Kleingruppen im Hinterland – die besonders in der Gegend um Misrata nächtens schwerste Greueltaten verüben – zu vernichten, damit der blutige Terror endlich beendet werden kann. Das Großreinemachen kommt erst danach.

Quelle: leonorenlibia

 

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jo on April 27th, 2011

Libyen: Gefahr durch Staude

Wir sind ja starken Tobak von ARD/BILD/RTL/ ZDF gewöhnt, aber den Leser für so blöd zu halten?!
92-jähriger überlebte italienische Besetzung Libyens 1912 und 1. Weltkrieg 1918.
Die Gruppe der LibyenbaronInnen a la Gack, Ossenberg, Rados hat Nachwuchs bekommen. Linda Staude vom WDR in Kairo bringt ein ganz besonderes Kunststück fertig. Doch zunächst der Reihe nach. Die ARD hilft uns auch heute – dreist wie immer – die tägliche Ration Libyen-Propaganda über.
ARD O-Ton 26. 11. 2011 auf www.tagesschau.de
Propaganda: „Trotz Rückzugsankündigung der Gaddafi-Truppen: In Misrata wird weiter gekämpft.“
Klarstellung: Die „Pro-NATO-Contras“ haben jeden Waffenstillstand abgelehnt und sind für das Blutvergießen verantwortlich. Gaddafis Truppen waren trotzdem zum Rückzug bereit und werden dann von den “Aufständischen” angegriffen! Die ARD wirft ihnen rotzfrech das Zurückschießen vor.
Propaganda: “Wir werden den Kampf fortsetzen”, sagt ein Sohn am Grab seines Vaters. “Bis wir das Land von diesem Tyrannen befreit haben.”
Klarstellung: Ob es diesen Sohn, das Grab und den toten Vater gibt wissen wir nicht. Frau Staude sitzt immerhin in Kairo und wird wohl kaum am Grab des Methusalems recherchiert haben.
Aber jetzt kommts dicke:


Propaganda: “Mein Vater war 92″, sagt der Sohn eines der Opfer. “Er hat den Kampf gegen die Italiener überlebt sowie den Ersten und den Zweiten Weltkrieg. Und er hat sich gewünscht, auch noch das Ende Gaddafis zu sehen.”
Klarstellung: Wer rechnen kann, darf zweifeln und wer etwas die Geschichte kennt auch. Italien besetzte Libyen 1911/12 (vor 100 Jahren) und der 1. Weltkrieg endete 1918, also vor 93 Jahren. Frau Staude hat gelogen sich schlicht verrechnet als sie den Opa kreierte. Sie hätte sich beim Basteln ihrer Story im Kairoer Büro zumindest eines Taschenrechners bedienen sollen.
Doch leider – nicht immer sind Lügen so leicht zu entlarven. Jeder Tote ist einer zuviel. Erfundene Tote erst recht.

Das Töten in Libyen geht weiter. Die deutsche NATO-Propaganda verschweigt die Waffenstillstandsangebote, Friedenspläne und Vermittlungsangebote. Eine Nahost-Friedenskonferenz könnte umgehend in Moskau stattfinden. Selbst Ban Ki Moon hat sich in Moskau dementsprechend geäußert. Uns wird auch weiterhin verschwiegen, wie das Ausland ausserhalb der “internationalen Gemeinschaft” der NATO-Bunga-Bomba-Allianz denkt. Russland spricht offen von der Verletzung der UN-Resolution durch die NATO. Das berichtet die ARd natürlich nicht.
Stattdessen tölpelhafteste Propaganda vom toten Vater.

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jo on April 5th, 2011

Quelle: französische Luftwaffe

 

von Dmitri Babitsch

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy scheint immer mehr Kriegslust zu haben. Noch bevor sich die Welt von seiner impulsiven Entscheidung, den libyschen Rebellenrat anzuerkennen und in dem nordafrikanischen Land militärisch einzugreifen, erholte, brach ein neuer Krieg aus: Jetzt haben sich die Franzosen in den bewaffneten Konflikt in ihrer ehemaligen Kolonie Côte d’Ivoire eingemischt, in der der im November 2010 abgewählte Ex-Präsident und der gewählte Staatschef mit ihren Anhängern gegeneinander kämpfen.

In beiden Kriegen geht Frankreich hohe Risiken ein und ihm droht nicht nur ein Imageschaden.
Denn Côte d’Ivoire (früher Elfenbeinküste) erlebt schon nicht zum ersten Mal einen Konflikt zwischen den Chefs zweier verfeindeter Parteien. Nach dem Tod des langjährigen Machthabers Felix Houphouët-Boigny im Jahr 1993 trat die Elfenbeinküste in eine Periode der Instabilität. Immer neue Bürgerkriege erschütterten das einst reichste Land des französischen Westafrikas, am blutigsten war der Konflikt von 2002 bis 2003.

Auch die beiden jetzigen Opponenten, der Wahlverlierer Laurent Gbagbo und der international anerkannte Sieger Alassane Ouattara, scheuen sich nicht vor Gewaltanwendung. Gbagbo wollte nach der Niederlage sein Amt nicht aufgeben, was letztendlich zu Sarkozys Feldzug geführt hat. Der französische Staatschef hatte bereits nach Ausbruch der Krise von Gbagbo den Machtverzicht gefordert. Als der Machtkampf zwischen Gbagbo und Ouattara auf die Straßen Abidjans, der mit drei Millionen Einwohnern größten Stadt des Landes, getragen wurde, schlugen die Franzosen gegen Gbagbos Residenzen zu.

Sowohl in Libyen als auch an der Elfenbeinküste hat Sarkozy einen formellen Grund, Gewalt einzusetzen. In Abidjan operiert Frankreich unter dem Vorwand des Schutzes seiner in dieser ehemaligen Kolonie ansässigen Bürger. Außerdem hat die UNO Gbagbo verurteilt, die Afrikanische Union setzte die Mitgliedschaft des Landes vorübergehend aus. Auch in Libyen hatten der Weltsicherheitsrat und die Arabische Liga gefordert, die Zivilbevölkerung vor Gaddafis Angriffen zu schützen.

Dennoch rufen die Entscheidungen des französischen Präsidenten gelinde gesagt Bedenken hervor. Aus welchem Grund maßt sich Frankreich eigentlich das Recht an, die Demokratie in Côte d’Ivoire mit Kugeln zu sichern? Können Sie sich vorstellen, wie viel Aufhebens Frankreich etwa machen würde, wenn Russland sich so etwas in einer der ehemaligen Sowjetrepubliken erlauben würde? (das ist möglicherweise einer der Gründe, warum Moskau eine Debatte dazu im UN-Sicherheitsrat fordert)

Eine Parallele zu Südossetien zieht nicht, denn 2008 ging es dort darum, die ethnische Minderheit zu retten und deren Recht auf das Leben vor Herrn Saakaschwili zu verteidigen. In Côte d’Ivoire handelt es sich dagegen nur um ein Wahlergebnis. Im postsowjetischen Raum bieten Wahlergebnisse permanent Stoff für Streit. Doch gehen die Konflikte bislang Gott sei dank ohne bewaffnete Einmischung der UNO und ohne Ausschluss des jeweiligen „Sünderlandes“ aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) aus. Und das ist richtig, wenn auch traurig. Denn nichts ist mehr wert als Menschenleben, auch nicht die Demokratie.

Noch bedenklicher ist Sarkozys Vorstoß in Libyen. Man denke allein an die Anerkennung des Rebellenrats als legitime Regierung, eines Gremiums, dessen Mitglieder zu zwei Dritteln ihre Namen verbergen. Die Geheimhaltung begründen sie mit der Angst vor Gaddafi.

Diese Ausrede mag auch triftig zu sein, aber warum geben ausgerechnet die Franzosen als erste in Europa einer neuen bewaffneten „Katze im Sack“ Rückendeckung – ein Trick, der einst bereits einigen französischen Journalisten mit Extremisten in Tschetschenien gelungen war. Wie kann man für die Macht von Menschen kämpfen, wenn weder deren Namen noch deren Werte bekannt sind? Was wird, wenn es sich dann herausstellt, dass die Rebellen böser als der Diktator sind, den sie stürzen wollen?

Es gibt ja schon Gerüchte, dass in Bengasi eine Liste mit den Namen von Tausenden angeblich mit Gaddafi-Geheimdiensten kooperierenden Menschen kursiert. Wer wird die Gräueltaten der von der Nato unterstützten Sieger zu verantworten haben? Offenbar nicht der Philosoph Bernard-Henri Lévy, der Sarkozy mit Rebellen bekannt machte und nach nur wenigen Stunden Unterredung sich in zwei Mitglieder des libyschen Übergangsrats buchstäblich verliebte wie einst in Maschadow und Bassajew. Diese wenigen Stunden reichten dafür aus, damit Paris den Rebellenrat anerkennt und die Nato diesen mit Bomben unterstützt.

Vor dem Hintergrund der impulsiven Aktionen Sakozys sehen Russland und Deutschland, die sich geweigert haben, als Freiwillige an die Libyen-Front zu ziehen, nicht schlecht aus. Entgegen gegenteiliger Behauptungen der heißen Kriegsanhänger isolieren sich diese beiden Staaten weder von der arabischen Welt noch von Afrika. Sie machen bloß bei den Kriegen für die Demokratie nicht mit und setzten statt auf Gewalt auf Verhandlungen. In eine Isolation treiben sich gerade diejenigen, die gerne schießen. Die Franzosen hätten sich selbst in die libysche Falle gelockt und müssten jetzt selber aus dieser herausfinden, sagte Harald Bock von der Deutsch-Arabischen Gesellschaft neulich während einer Videokonferenz bei RIA Novosti.

Quelle: RIA NOVOSTI

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Berlin, 29. März 2011 (Ria novosti)

Die NATO-Streitkräfte setzen in Libyen nach Worten eines deutschen Experten Waffen mit abgereichertem Uran ein.

“Entscheidend ist, dass Sie wissen, dass die USA panzerbrechende Waffen nur mit Uranmunition haben”, sagte Journalist und Politikberater Christoph Hörstel am Dienstag in einem RIA-Novosti-Gespräch. “Sie ( die Amerikaner) haben alle möglichen Waffen. Aber wenn es darum geht, Panzer zu brechen, also am Boden rollende Panzer zu beschießen oder verstärkte Gebäude anzugreifen, da nehmen sie hauptsächlich solche Bomben”, sagte Hörstel.

Einige auf Ziele in Libyen abgeworfene Bomben hätten ein Gewicht von bis zu zwei Tonnen. Bei hohen Temperaturen werde Uran zu giftigem Dampf, der Krebs erregen könnte. Die in diesem Dampf enthaltenen Uranteilchen in der Nano-Größe drängten durch beliebige Masken durch. Jeder, der sich eine solche Vergiftung zugezogen habe, könne keine genetisch gesunden Kinder zeugen. Auf seiner Internetseite ruft Hörstel zu einem sofortigen Stopp beim Einsatz Uran-haltiger Munition auf.

Natururan besteht aus den Isotopen U-238, U-234 und U-235. Nach der Entfernung des Isotopen U-235 aus dem natürlichen Isotopengemisch in Uran-haltigen Erzen bleibt das so genannte abgereicherte Uran übrig. Dieses sehr schweres und festes Metall wird unter anderem in der Medizin und in der Rüstungsindustrie verwendet.

Quelle: RIA novosti

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Aktion UBERWACH!