NATO-Kriegsverbrechen Tripolis

jo on März 15th, 2012

während dem Sturm auf Bab al Azizia - Foto: voltairenet

Übersetzung John Schacher

erschienen bei voltairenet 

Der als Fotojournalist der Sunday Times vorgestellte Paul Conroy, der vor kurzem aus dem islamischen Emirat Baba Amr fliehen konnte, ist britischer MI6-Agent.

Auf diesem Foto kann man ihn in Libyen sehen (in blauer kugelsicherer Weste), zusammen mit den Al-Qaida-Führern al-Mahdi Harati (Mitte, schwarze Körperpanzerung) und Abdelhakim Belhadj (Flecktarn).

  • Mahdi al-Harati heiratete eine Irin und lebte in Dublin. Paul Conroy ist aus Nordirland und wuchs in Liverpool auf.
  • Laut dem ehemaligen Premierminister Jose Maria Aznar steht Mahdi al-Harati in Spanien immer noch wegen Beteiligung an den Attentaten in Madrid am 11. März 2004 auf der Fahndungsliste.
  • Im Jahr 2010, mit einem gepflegten Bart und einer NGO-Tarnung, wurde Mahdi al-Harati vom MI6 in die “Freiheits-Flotte” gepflanzt, die auf einer Mission war, humanitäre Hilfe nach Gaza zu liefern.
  • Mahdi al-Harati führte die Al-Qaida-Brigade, die in Tripolis im August 2011 das Rixos Hotel erstürmte. Laut Khamis Gaddafi wurde er dabei von französischen Instruktoren betreut.

Laut einer hochrangigen ausländischen militärischen Quelle hatte die NATO  al-Harati mit der Ergreifung der libyschen Führungspersönlichkeiten, die in einer geheimen Einrichtung des Hotels untergebracht waren beauftragt, wie auch mit dem Mord am ehemaligen Kongressabgeordnete und Martin Luther King Assistent, Walter Fauntroy, der sich im Hotel aufhielt. Er wollte auch die zwei Voltaire-Network-Mitarbeiter, Thierry Meyssan und Mahdi Darius Nazemroaya beseitigen, die sich im Radisson-Hotel (wo al-Harati schliesslich sein Folter-Center einrichtete) aufhielten. Diese Entscheidungen wurden bei einem geheimen Treffen des NATO-Oberkommandos in Neapel wenige Tage zuvor getroffen. Das Sitzungs-Protokoll erwähnt auch die Anwesenheit von Alain Juppé. Auf Anfrage bestritt dessen Sekretariat jegliche Beteiligung des französischen Außenministers und behauptete, dass Juppé zu dieser Zeit im Urlaub war.

Im Oktober 2011 richtete Mahdi al-Harati in den syrischen Bergen nahe der türkischen Grenze ein Modell-Dorf  ein. Zwei Monate lang moderierte er westlichen Reporter und liess sie ein Loblied auf die syrische “Revolution” singen. Das Dorf gehört zu einem Stamm, der dafür bezahlt wurde, Demonstrationen zu inszenieren und für die Presse zu posieren. Al-Harati wurde insbesondere von Paul Moreira von Canal Plus und Edith Bouvier von Le Figaro besucht.

  • Abdel Hakim Belhadj ist die rechte Hand von Ayman al-Zawahiri und zur Zeit al-Qaidas Nummer 2. Obwohl offiziell immer noch einer der meistgesuchten Verbrecher der Welt, ernannte ihn die NATO zum Militärgouverneur von Tripolis.
  • Abdel Hakim Belhadj besitzt eine Aufenthaltserlaubnis für Katar.

Abdel Hakim Belhadj hat kürzlich mehrere Reisen in die Türkei unternommen, wo ihm auf dem NATO-Stützpunkt in Incirlik ein Büro gegeben wurde, sowie nach Syrien, wo er mehrere Gruppen mit bis zu 1.500 Kämpfern aufstellte. Laut Ayman al-Zawahiri waren es seine Männer, die die Anschläge in Damaskus und Aleppo verübten.

Seine Organisation, die Islamische Kampfgruppe in Libyen (IFGL) hat sich mit Al-Qaida verschmolzen, aber erscheint immer noch auf der Terrorliste des US-State-Department und des britischen Innenministeriums.

Durch diese enge Verbindung zu renommierten Terroristen fällt Conroy in den Wirkungsbereich des Gesetzes sowohl in USA als auch in Großbritannien; und zwar wegen Mittäterschaft oder Zugehörigkeit zu einer terroristischen Vereinigung. Ihm stünden 15 Jahre im Gefängnis bevor, es sei denn, er plädiert auf Immunität als Agent der Krone.

Quelle: voltaire-network

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von John Schacher

BERICHTIGUNG: bei dem im Video gezeigten Bildmaterial handelt es sich um eine Fälschung, wie der aufmerksame Leser David (bitte Kommentare lesen) ermitteln konnte. Danke nochmals!

Aktualisierung 8.11.2011

weiteres Video von AfricanSynergy zum Thema:


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Ursprüngl. Artikel: Ich bitte lieber gleich in Vorfeld um Verzeihung, Ihnen am Sonntag so ein Video zuzumuten, doch ist der Anblick des geschundenen Körpers dieses armen Mädchens so augenöffnend, dass auch der letzte Verteidiger der NATO-Aktion sich schamvoll abwenden muss. Einen schönen Körper in drei Tagen bei lebendigem Leib so vollflächig und dauerhaft entstellen zu können, sollte man nicht für möglich halten.

Ein menschliches Wesen, eine Kriegsgefangene drei Tage lang so zu foltern, wie der tote Körper zeigt, die junge Frau dabei noch unausgesetzt in der Gruppe zu vergewaltigen, um sie dann qualvoll zu erdrosseln und schliesslich den Körper einer Glaubensgenossin nicht zu bestatten, sondern wie Ungeziefer auf die Strasse zu werfen: es fehlen einem die Worte. Mögen die Seelen der armen Opfer Ruhe und Frieden finden!

Und mögen wir – das Volk – bald schon die richtigen Antworten für diese Weltverbrecher parat haben…


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Muster-Beispiel für ein frühes NATO/US/NTC-Lügenvideo über (eigene) Kriegsverbrechen, die man dem Märtyrer Muammar Al-Quadhafi bis heute in die Schuhe zu schieben versucht:


 

Continue reading about Libyen: Leibwächterin Quadhafis furchtbar zu Tode gequält

jo on Oktober 11th, 2011

Wie Sie wissen, war Lizzy Phelan eine der Journalistinnen, die im Rixos-Hotel in Triopolis eingeschlossen waren, als die Rebellen in Tripolis eindrangen. Ein Erlebnis, welches sie, Mahdi Nazemroaya, Thierry Meyssan und viele andere Journalisten nicht vergessen können.

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YouTube hat das obige Video entfernt!!!


Continue reading about Libyen: Lizzy Phelan´s vereidigte Aussage

jo on Oktober 10th, 2011

von John Schacher

In Lybien herrschen Zustände, wie man sie aus dem greulichsten Alpträumen nicht kennt – vorher würde man aufwachen! Blut fliesst überall, schreiende Kinder sterben, in der Nacht verschwinden massenweise unliebsame Leute, jederzeit kann sich die persönliche Umgebung in eine Bombenhölle verwandeln, alle Menschen haben Angst. Für Sirte, wo 200.000 Menschen seit vielen Wochen einer beispiellosen Barbarei ins Auge sehen, genügt die deutsche Sprache nicht, um die Tapferkeit und den Kampfesmut der Bewohner zu beschreiben. Sirte ist schon heute Legende!

Auch wenn sogar manch verdiente Libyen-Unterstützer den Fall der Heldenstadt schon ins Auge fassen: ich persönlich glaube an die Verteidiger, die tapferen Frauen, die Getreuen der Regierungsarmee, die findigen Stammeskrieger und alle heldenhaften Bewohner dieser Stadt. Nahezu täglich werden Hunderschaften der Rebellen in mehr oder weniger heftigen Kämpfen zusammengeschossen, deklassiert, ausgemerzt. Trotz Luftunterstützung der NATO-Banditen. Ununterbrochen wird von USA und NATO fügsamer NTC-Nachschub an die Sirte-Fronten gekarrt. Woher auch immer. Doch auch die Verteidiger erhalten – ähnlich zu Gaza – durch mancherlei Lücken in der Front dringendst benötigten Nachschub. Die beispiellose Kampfmoral der Sirte-Verteidiger wird weiterhin für ein Waterloo der NATO-Rebellen sorgen.

Gestern kam es zu einem tieferen Vorstoß der NTC-Rebellen ins Stadtgebiet von Sirte. Die Universität und nach Meldungen auch das Krankenhaus wurden erobert. Nach weniger als 6 Stunden wurden die NATO-Rebellen jedoch von den Verteidigern hart zurückgeworfen und vertrieben. Heute berichtet LibyaSOS von der Gefangennahme weiterer 16 britische Special-Forces in den Aussenbezirken von Sirte. An der Westfront verzeichneten die Rebellen besonders schwere Verluste und mussten sich zurückziehen.

Die Angriffe auf Sirte werden von der Hassadi-Brigade und der Salabi-Brigade  geleitet. Beide sind auf der offiziellen Liste der  Al-Quaida-Netzwerk-Organisationen! Die NATO  hilft also der al-Quaida mit Luftangriffen (die meistens Zivilisten treffen). 

Ein Überaschungsangriff der Rebellen auf Bani Walid wurde von der libyschen Armee am frühen Montag berichtigt; die zugehörigen Rebellen mussten sich unter schweren Verlusten zurückziehen.

In Tripolis verschwinden weiterhin massenhaft unliebsame Leute in den Foltergefängnissen des NTC im Hafenviertel. Die bis auf die Strassen hörbaren Schreie der dort gefolterten Menschen werden nun schon seit Wochen gemeldet. Heute abend haben 200-300 Bewaffnete die “ägyptische Moschee” in Tripolis aufgebrochen, sind eingedrungen und haben die dort befindlichen Gräber der heiligen Imame Al-Abdullah Rahman al-Masri und Salem Abu Saif geschändet.

Der libysche NTC hat den “syrischen NTC” diplomatisch offiziell anerkannt und die syrische Botschaft in Tripolis geschlossen! Das Spiel beginnt von vorne…

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Continue reading about Libyen: Krieg á la carte:

Der Verräter von Tripolis – er führte die NATO in die Stadt:

Bin Mahmud Jume


 


Continue reading about Libyen: Bericht Leonore 6.9.2011 – Verrat in Tripolis

Sehr guter Filmzusammenschnitt der jüngsten Ereignisse von Inominex:


Continue reading about Libyen: Tripolis / Abu Salim: “humanitärer” Genozid

jo on September 1st, 2011

von John Schacher

Die bleischwere Katastrophe von Tripolis liegt noch immer wie ein Leichentuch über dem Gemüt, da dringen langsam auch wieder bessere Neuigkeiten an das Ohr der Freunde Libyens. Die Verluste unter der Bevölkerung können als furchtbar bezeichnet werden – wahre Ziffern werden wir wohl nie erfahren. Die libysche Armee jedenfalls kontrolliert laut russischer Einschätzung immer noch etwa 70% des Landes. Weshalb die NATO und der TNC so rasch einen Sieg in der Sache Libyen ausgerufen haben, entzieht sich dem Betrachter und kann ins Reich der Träume eingeordnet werden. Trotz mehr als 50.000 Bomben und Raketen “zum Schutz von Zivilisten” ist der libysche Widerstandswillen ungebrochen.

Heute abend hat Saif al-Islam Gaddafi eine telefonische Rede gehalten. Er berichtet über eigene Besuche im Stadtgebiet von Tripolis und gibt Durchhalteparolen aus. Den englischen Inhalt seiner Ansprache finden sie in der Beschreibung des Videos bei YouTube.


Sirte jedenfalls hat ein Ultimatum erhalten, sich bis Samstag zu ergeben. Es gilt aber als sehr unwahrscheinlich, dass dies geschehen wird. Die Einwohner wissen nur zu gut, was ihnen unter den “Rebellen” zustossen würde. Die Küstenstadt ist von Ratten-Einheiten umzingelt. Diese aber wiederum stehen mit dem Rücken zur Wüste… Es werden bereits über 1000 Tote durch das tagelange NATO-Dauer-Bombardement gemeldet. Auch rufen die Bewohner von Sirte und Bani Walid aktuell um Hilfe, da die Bergung vieler Verletzter und Toter aus den Bombenruinen durch NATO-Dauer-Beschuss (Hubschrauber) verhindert wird. Am Samstag endet nun endlich mit den “Eid”-Festtagen der Ramadan, wodurch rasch Bewegung in die Situation kommen kann. Hoffentlich kommen die Stämme endlich in Bewegung. Zugesagt haben sie diesen Termin schon vor Wochen. Davon hängt nun für Libyen alles ab. Sollten die Stämme jedoch beschliessen, von ihrem Wort abzurücken und das derzeitige Machtvakkum für eigene Interessen ausnutzen wollen, wäre wohl alles verloren. Arbeiten aber alle über 2000 Stämme wie bereits vereinbart zusammen, dann gnade Gott allen NATO-geführten Individuen in ganz Libyen, denn auf dieser Welt werden sie keine Gnade mehr finden.

Die Gaddafi-Seite verfügt zur Stunde immer noch über eine schlagkräftige und voll motivierte Armee – die zuhause für ihr eigenes Land kämpft. Heute wurde z. B. bei Zitlen innerhalb weniger Tage der 3. Rebellen-Hubschrauber abgeschossen. Schade um das dem libyschen Volk gehörende Material, das ohne NATO-Terror noch ebenso heil im Hangar stünde, wie die ungenutzte Luftwaffe Libyens. Um wieviel Material es sich handelt, sehen sie hier. Auch wenn die zahlenmässige Stärke und vieles aus dem Materialfundus nicht mehr aktuell sind, bleibt doch eine Unmenge von Kriegswaffen für einen langen Krieg zur Hand. In der Kleinstadt Ragdaline soll der Armee ein Hinterhalt geglückt sein, indem sie die vorhergehende Einnahme der Stadt durch Rebellenkräfte vortäuschten und die sofort darauf einfallenden Plünderhorden dann sauber abfassten. Prima!

Aus den von Rebellen kontrollierten Bereichen von Tripolis werden jedoch leider weiter barbarische Zustände gemeldet: Zivilisten werden wahllos von der Strasse weg verhaftet, darunter auch der Filmschauspieler Mukhtar al-Aswad. Personen, die im Verdacht stehen Gaddafi loyal oder Anhänger der libyschen Jamahirija zu sein, werden gefoltert, nicht selten ermordet und sofort verbrannt. Der Genozid an der schwarzen Bevölkerung geht unvermindert fort. Ähnliches muss in Benghazi seit Monaten an der Tagesordnung sein!

Aisha Gaddafi hat einer weiteren Tochter das Leben geschenkt. Herzlichen Glückwunsch hierzu! Hoffentlich wird der Mord an ihrer Tochter Maschura (6 Monate) durch die NATO-Bomben vom 30.04.2011, die auch ihren Bruder Saif al-Arab und seine Kinder Saif Mohammed (15 Monate) Cartage (2,9 Jahre) das Leben kosteten, etwas erträglicher.

Für die NTC-Ratten läuft es seit dem Sturm vom 21. August eher erbärmlich. Es fehlt das Geld, das man sich von Ölkunden borgen muss, da u.a. China die Auszahlung des eingefrorenen libyschen Volksvermögens an die Ratten blockt. Man hört nur von Rangeleien, Streit und Abgrenzung der zusammengewürfelten CIA-Söldner-Truppe, die nach dem Erreichen ihres gemeinsamen Zieles, dem Sturz von Muammar al-Gaddafi, nichts mehr miteinander gemeinsam haben als ihre Lust zur Zerstörung. Es geht schon von einer seitens des NTC erwünschten Entwaffnung der vielen bewaffneten jugendlichen Krieger durch die NATO die Rede. Im Plan der Globalisten ist hierfür ja eine 15.000 Mann starke “Polizei-Militärguppe” aus kontrolliertem Anbau vorgesehen.

Alexej Podzerob, russischer Ex-Botschafter in Libyen (1992/1996) sagte im Interview mit RIA NOVOSTI :

Es ist sehr schwierig für Vorhersagen in der arabischen Welt. Libyen ist voller Widersprüche – zwischen Arabern und Berbern, unterschiedlichen Stämmen. Wenn diese Widersprüche nicht zu einer Explosion führen, ist das ein Wunder. Der Nationale Übergangsrat arbeitet jetzt an einem Dokument, laut dem die Parlamentswahlen erst in zwei Jahren stattfinden sollen.

Demokratische Ansätze sind also erst für in 2 Jahren geplant. Bis dahin gilt das Gesetz der Wildnis in Libyen. Im nunmehrigen Gerangel um das libysche Öl geht den NTC-Oberen vor lauter “neuen Freunden” hoffentlich die Zeit aus, sich am korrupten Leben freuen zu können. Und auch diese Zeit dauert nicht mehr lange, denke zumindest ich. Die tapferen Libyer könnten das Unmögliche schaffen und der Bestie letztlich doch noch den Zahn ziehen, den sie in ihre heilige Heimaterde geschlagen hat.

 

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