NA’TO Kriegsverbrechen Libyen

von John Schacher

Kurz vor dem NATO-Gipfel  in Chicago Ende dieser Woche erscheint folgender Report, der die Allianz für Dutzende zivile Opfer während der Militärkampagne in Libyen verantwortlich macht. Human Rights Watch aus New York hat zu einer gründlichen Untersuchung dieser Kriegsverbrechen aufgerufen – die NATO jedoch verweigert jeden Kommentar! Hier das RT-Interview mit Wenzel Michalski von Human Rights Watch:


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KHALED SAED ABY SALAH

Bereits gestern wurde die Liquidierung des Verräters und NTC-Kandidaten Khaled Abu Saleh durch den Grünen Widerstand (30 Kilometer von Ubari enfernt) gemeldet. Der NTC hatte etwa 40 Gründungsmitglieder, deren Anzahl nun mehr und mehr schmilzt. “Der Verrat wird geliebt, doch nie der Verräter“…

Äusserst bedenklich erscheint in der aktuellen Tagespolitik auch, dass sowohl:
- Libysche “Rebellen” im Kosovo “studieren” in einer “Polizei Akademie” – 29 Rebellen pro Woche.
- Syrische “Rebellen”  sollen im Kosovo trainieren, was den Kosovo zu einer internationalen Anlaufstelle für bewaffnete Aufständische macht.
Deshalb warnte russische Aussenministerium am Montag im Kosovo tätige internationale Organisationen dringend davor, die Region in ein Trainingscamp für syrische “Rebellen” zu verwandeln.
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Die Leiden eines freigekauften Soldaten der ehemaligen liyschen Regierungsarmee in einem Misrata-Foltergefängnis werden bei Leonore und libyaaigainstsuperpowermedia (beides englisch) geschildert. Freunde bekamen die zur Freilassung geforderte hohe Summe von 120.000 libyschen Dinar zusammen – und dennoch schnitten ihm die Misrata-Ratten vor seiner Freilasung den rechten Fuß und die linke Hand ab! Tausende dieser bedauernswerten Menschen warten in den libyschen Folter-Gefangnissen auf den Eingang von Lösegeld oder den langsamen (Folter-)Tod. Das tiefste Mittelalter war nicht schlimmer!
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Quelle: LibyaSOS
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jo on Mai 2nd, 2012

Danke an Yvonne

Es war einmal eine glückliche, libysche Familie… bis zum 30.4.2011, als man das Haus von der Familie Quadhafi in Tripolis zerbombte. Bei diesem völkerrechtswidrigen Kriegsverbrechen der NATO starben zahlreiche Menschen, darunter Quadhafis Sohn Saif al-Arab und drei Enkelchen im Kleinkindalter.


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von John Schacher

Eine kanadische Zeitung hat das Doppel-Spiel der NATO in Libyen enthüllt und offenbart nun, wie die NATO-Länder mit der jeweils anderen Seite zusammengearbeitet haben, um das libysche Regime zu stürzen und heimlich die modernsten Waffen und Drohnen zu den libyschen Rebellen geliefert haben:

Nach Angaben der Zeitung Ottawa Citizen missbrauchten die NATO-Staaten das UN-Waffen-Embargo, die See-Blockade und andere durchgesetzte einseitige Sanktionen und ermöglichten es von der NATO unterstützten Special Forces und Ausbildern in Libyen an Land zu gehen.

Das Blatt offenbart auch, dass Dutzende von Drohnen in der Größe einer Aktentasche nach Libyen geliefert wurden, um die Quadhafi-Kräfte zu überwachen, zu verfolgen und zu töten.

Es wird ausgesagt, dass den NATO-Partnern im Mittelmeer das vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen via Resolution 1973 durchgesetzte Waffen-Embargo gleichzeitig Waffenlieferungen an Anti-Gaddafi Kräfte ohne Behinderungen erlaube.

Die Veröffentlichung erinnerte daran, dass die NATO im Mai 2011 einen Ring von 20 Kriegsschiffen gezogen hatte, um ein UN-Waffenembargo für alle Seiten durchzusetzen, da das UN-Embargo eindeutig auf die Verhinderung der Lieferung von Waffen sowohl an Gaddafi als auch seine Gegener sichern sollte.

Die Zeitung fügte hinzu, dass Hunderte Tonnen Munition und Waffen durch die Blockade “geweht” wurden, was, wie die Kritiker sagen, “für Kanada und die NATO das eigentliche Motiv während des libyschen Krieges war: ein gewaltsamer Regime-Wechsel unter dem Deckmantel der Schutz der Zivilbevölkerung.”

Der Artikel erinnerte daran, dass Katar, einer der beiden arabischen Staaten, die an der NATO-geführten Mission nahm, den Rebellen französische Milan-Panzerabwehrraketen geliefert hat – auf dem Seeweg! Das Land gab ihnen auch eine Vielzahl von LKW´s und Kommunikations-Technik, während Katars Militär-Berater für Ausbildung von “Rebellen” nach Libyen hereinschlüpften. Auch wurde erwähnt, dass Ägypten Sturmgewehre und Munition mit US-Unterstützung ausgeliefert hat, während Polen Panzerabwehrraketen und Militärfahrzeuge lieferte.

Die Leader-Post hat berichtet, dass Kanada den Rebellen Aufklärungsdrohnen zur Verfügung gestellt hat, so dass sie die libyschen Truppen besser angreifen konnten, bei Tag oder in der Nacht.

Der Bericht behauptet auch, dass kanadische Beamte eine 18-stündige Bootsfahrt von Malta nach dem NTC-Schulungszentrum in Misrata auf sich nahmen. Sie segelten ohne Probleme durch die NATO-Blockade, um die Drohnen zu liefern und zeigten die Rebellen, wie die Drohne geflogen werden müssen, um damit eine libysche militärische Position identifizieren zu können.

Er fügte hinzu, dass französische Flugzeuge – völlig unbeeindruckt von der NATO-Flugverbotszone – schätzungsweise 40 Tonnen Munition und Waffen, darunter Anti-Panzer-Raketen, zu den kämpfenden Rebellen südwestlich von Tripolis abgeworfen haben.

Die Französische, wie die anderen Nationen pumpten Waffen in die Hände der oppositionellen Kräfte, ihre Handlungen rechtfertigten sie in einer Reaktion, die direkt aus George Orwells Roman 1984 zu stammen schien. Es sei in der Tat ein Waffenembargo in Kraft, erkannten sie an, aber es gebe auch eine andere UN-Resolution zur Berücksichtigung aller erforderlichen Maßnahmen, um die Zivilbevölkerung vor angedrohten Angriffen zu schützen.

Der französische Außenminister Alain Juppé behauptet, dass die Lieferung “Waffen zur Selbstverteidigung” waren und sie deswegen keinen Verstoß gegen die UN-Resolution darstellten.

Die Zeitung sagte, dass das von der NATO erklärte Ziel, libysche Zivilisten zu schützen von den Kritikern als Einbahnstraße gesehen wurde, wobei der Fokus nur auf dem Schutz von mit den Rebellen Alliierten lag. “Es stellte sich später heraus, dass Rebellen alle schwarzen Libyer jegagt hatten, im Glauben sie würden Quadhafi unterstützten, sowie afrikanische Gastarbeiter.”

Die BBC interviewte einen türkischen Bauunternehmer, der der Nachrichtenagentur sagte, dass er das Massaker an 70 Männern aus dem Tschad, die für seine Firma gearbeitet hatten, miterlebt habe. Es gab auch Berichte, dass die Rebellen die Stadt Tawergha ethnisch gereinigt hat, auch südlich von Bengazi, sowie anderen Orten… Tawergha hatte ursprünglich mehr als 30.000 Menschen, die meisten waren Nachfahren schwarzer Sklaven, die im 18. und 19. Jahrhundert nach Libyen gebracht worden waren. Die Stadt, die Gaddafi unterstützte und Soldaten für seine Sache stellte, wurde völlig entvölkert.

“Leute aus Tawergha, welche Sicherheit in den Flüchtlingslagern suchen, werden von Rebellengruppen gejagt, entführt und verschwinden, “ warnte Amnesty International. “Frauen aus der Stadt werden vergewaltigt. “

Das Papier erwähnt auch im Detail, wie die NATO-Staaten Quadhafi und seine Familienangehörigen systematisch angegriffen, unter Beibehaltung ihrer offiziellen “Linie”, dass sie das Regime nicht stürzen wollen würden, weil das im Mandat der UN nicht enthalten sei.

Der Ottawa Citizen auch Informationen zusammen, durch die klar gemacht wird, dass der ehemalige libysche Staatschef im Stile eines Kriegsverbrechens hingerichtet wurde und die westlichen Führer sich seines Todes freuten.

Quelle: pakobserver

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Abdullah-Al-Senussi - Bild: timesofummah.com

 

erschienen bei My-Metropolis

Wie reagiert nun die NATO-NTC-Schlächterbande in Libyen auf das gestern von ihr produzierte Massaker an UNBEWAFFNETEN, FRIEDLICHEN DEMONSTRANTEN in Benghazi? Nun mit Hilfe der freundich gesonnen PROPAGANDAMASCHINERIE wie immer …
… man meldet einfach die Gefangennahme eines Gaddafi-Loyalisten! Selbstverständlich ohne Fakten oder sonstigen für den “Qualitätsjournalismus” entbehrlichen “Dreck”:
Gaddafis Geheimdienstchef in Mauretanien festgenommen >
Die lokalen Behörden gaben an, dass der frühere libysche Geheimdienstchef Senussi mit gefälschten Papieren aus Marokko eingereist sei
Eine kurze Recherche im Internet bringt folgendes Ergebnis – es gibt zwar tatsächlich diese Meldung – aber die ist NICHT OFFIZIELL und NICHT von den “mauretanischen Behörden”, sondern von der Associated Press (AP), die BEHAUPTEN, diese “Behörden” hätten das “gemeldet” – und von der ALLE ABSCHREIBEN. Mauretanien selbst meldet … GAR NICHTS …
Anmerkung: Hat nun bitte JEDER endlich begriffen, wie die Meinungsmache funktioniert? Da Libyen ein wirklich kleines Land ist, ist das echt nicht so schwer. Als die NATO-Verbrecherbande letztes Jahr 3 Enkelkinder Gaddafis abgeschlachtet hatte, meldete man Tags darauf die “Ermordung Bin Ladens”, nach dem Schlachten der Geistlichen in Brega, den Tod von Khamis Gaddafi, nach dem Massaker von Sorman auch den Tod von Khamis Gaddafi, nach dem Völkermord in Tawergha, die Gefangennahme von Saif Al-Islam Gaddafi und zum 3ten mal den Tod von Khamis bei Zlitan, nach dem Schlachtfest in Tripolis die Gefangennahme aller verbliebenen Söhne Gaddafis plus den Tod von Khamis (die 4te!), usw., usw., usw. … das man nach wie vor den Lügen-Propaganda-Dreck vom “Diktator” Gaddafi – wider besseren Wissens – aufrecht erhält, sei nur mehr am Rande erwähnt …

Quelle: My-Metropolis

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jo on März 12th, 2012

Macht: wann verstehen wir, wie es läuft?

erschienen bei junge Welt

von Joachim Guilliard

Unmittelbar nach der Ermordung des libyschen Staatsoberhaupts, Oberst Muammar Al-Ghaddafi, beendete die NATO am 31. Oktober 2011 die Kampfeinsätze in dem nordafrikanischen Land.

Der »Nationale Übergangsrat«, die in enger Abstimmung mit Washington, Paris und London gebildete Führung des Aufstandes, erklärte das Land offiziell für »befreit« und ersetzte den bisherigen »Exekutivrat« durch eine formelle Interimsregierung.

Doch obwohl Übergangsrat und Interimsregierung mittlerweile von den meisten Ländern als neue Führung Libyens anerkannt werden, haben sie das kriegszerstörte Land keineswegs unter Kontrolle. Der Übergangsrat hatte auch zuvor nie die Führung über den Aufstand. Mit Ausnahme von Bengasi, wo seine Basis lag, bildeten die Aufständischen auf regionaler oder Stammes­ebene Milizen und Räte, die weitgehend eigenständig operierten. Anerkannt wurde der Übergangsrat von diesen nur in seiner Funktion als Schnittstelle zur Kriegsallianz, die die politische, finanzielle und militärische Unterstützung koordinierte. Der Sturz der alten Regierung führte daher, wie vorauszusehen, zu einem umfassenden Macht- und Führungsvakuum, das nach Ansicht vieler Experten, auch nicht so bald gefüllt werden kann.1 Der Übergangsrat steht nicht nur einem anhaltenden Widerstand Ghaddafi-treuer Kräfte gegenüber sowie dem Unwillen weiter Teile der Bevölkerung, sich den neuen Herren unterzuordnen, die ihnen NATO-Bomben und Zerstörung brachten. Es fehlt ihm auch die Autorität, die verschiedenen Kräfte innerhalb der Anti-Ghaddafi-Koalition hinter sich zu vereinen.

Die bei weitem stärkste Fraktion bilden darin die islamistischen Gruppierungen. Wie in anderen arabischen Ländern, zählt auch in Libyen der örtliche Ableger der Muslimbruderschaft zur am besten organisierten oppositionellen Kraft. Militärisch spielen zudem die Kämpfer der Libyschen Islamischen Kampfgruppen (LIFG), die in Afghanistan und im Irak viel Kampferfahrung erworben haben, eine herausragende Rolle. Ins Gewicht fällt schließlich auch eine Reihe prominenter islamischer Geistliche. An deren Spitze stehen Ali Al-Sallabi, der aktuell als einflußreichste Persönlichkeit Libyens gilt, und Scheich Al-Sadiq Al-Gharyani.

Al-Sallabi lebte bis Februar in Katar und spielte eine wichtige Rolle bei der Versorgung der Rebellen mit Geld und Waffen durch das Scheichtum. Er ist eng verbunden mit Yusuf Al-Qaradawi, dem spirituellen Führer der weltweiten Muslimbruderschaft wie auch mit dem Führer der LIFG, Abdelhakim Belhadsch. Letzterer wiederum kommandiert die stärkste bewaffnete Kraft in der Hauptstadt, den »Tripolis Militärrat«. Dessen Kern, die »Tripolis-Brigaden«, wurde von Katar mit NATO-Hilfe in den Bergen südwestlich der lybischen Hauptstadt aufgebaut, trainiert und mit modernstem Gerät ausgerüstet. Sie gelten als Eliteeinheiten unter den Rebellen.

der Urinator

Aufgeteilt unter Milizen

Die Islamisten dominieren auch den Übergangsrat. Dessen Chef, Exjustizminister Mustafa Abdel Dschalil, steht ihnen nahe und hat früh angekündigt, daß künftig die Scharia wieder Grundlage der Rechtsprechung sein werde. Mit seiner Unterstützung konnte sich der frühere Afghanistan-Kämpfer Belhadsch Ende August auch zum offiziellen »Militärkommandeur« von Tripolis ernennen. Die beiden prominentesten säkularen Führungsmitglieder, die langjährigen US-Bürger Mahmud Dschibril und Ali Tarhouni, die zunächst als Premier- und Finanzminister fungierten, wurden im Herbst aus dem Rat gedrängt. Tarhouni prangerte später den Rat als »nicht repräsentative Elite« an, die sich allein auf ausländisches »Geld, Waffen und Propaganda« stütze.2 Der jetzige Chef der Übergangsregierung, Abdel Rahim el-Kib, lebte zuvor zwar ebenfalls sehr lange in den USA, stand dort aber in engem Kontakt zu religiösen Kreisen.

Diesem Klüngel aus Islamisten, alten Kadern und Exilanten stehen die meisten Milizen und Räte, die sich auf regionaler Basis, auf Stadt- oder Stammesebene gebildet haben, mißtrauisch bis feindlich gegenüber. Sie sind keineswegs bereit, nun die Waffen abzugeben oder sich der Übergangsregierung unterzuordnen. Säkulare Milizen haben als Gegenpol zu Belhadschs Militärrat den »Tripoliser Rat der Revolutionäre« gegründet. Militärisch stärker sind allerdings der »Westliche Militärrat« und die »Brigaden« aus den Aufstandszentren, Misrata und Zintan, die Belhadschs Führung ebenfalls nicht anerkennen. Hinzu kommen noch Hunderte weitere Milizen, die die Hauptstadt und das übrige Land unter sich aufgeteilt haben.

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Aktion UBERWACH!