Monsanto

monsanto maiserschienen bei new-focus.ch

 

Gen-Technik nennt man ja jetzt Biotechnologie

 

1998 erntete Howard Vlieger auf seiner Farm in Maurice, Iowa, sowohl konventionellen Mais als auch die gentechnisch veränderte Bt-Variante. Er war gespannt, wie seine Kühe auf den Pestizid produzierenden Bt-Mais reagieren würden. So füllte er die eine Seite seines fast sechs Meter langen Futtertrogs mit Bt-Mais und die andere Hälfte mit dem normalen Futter.

In der Regel fraßen seine Kühe alles auf und ließen niemals Reste übrig. Als er jedoch 25 Tiere in den Pferch ließ, drängelten sich alle auf der einen Seite des Troges, in der sich der naturbelassene Mais befand. Als sie ihn aufgefressen hatten, knabberten sie noch ein wenig an dem Bt-Mais, überlegten es sich aber bald anders und entfernten sich.

kuhherdeEinige Jahre später nahm Vlieger gemeinsam mit vielen anderen Farmern in Ames, Iowa, an einer Wahlversammlung von Präsidentschaftskandidat Al Gore teil. Besorgt darüber, dass Gore offenbar keine Einwände gegen gentechnisch veränderte Nahrung hatte, bat Vlieger den Kandidaten um Unterstützung für ein kürzlich in den Kongress eingebrachtes Gesetz, das eine Kennzeichnung von Gennahrung verlangte. Gore antwortete, die Wissenschaftler seien der Meinung, es gebe keinen Unterschied zwischen gentechnisch veränderter und konventioneller Nahrung. Vlieger erklärte, er sei – bei allem Respekt – anderer Meinung, und beschrieb wie seine Kühe sich geweigert hatten, den gentechnisch veränderten Mais zu fressen. Am Ende der Geschichte meinte er: “Meine Kühe sind gescheiter als diese Wissenschaftler.” Im Raum brach tosender Beifall aus. Gore fragte, ob auch andere Farmer festgestellt hätten, dass ihre Tiere anders auf das transgene Futter reagierten. Ungefähr zwölf bis zehn Hände gingen hoch.
(El Gore steht nicht nur auf einer Lohnliste! Siehe wie sich dieser “Umweltschützer” die Zukunft vorstellt! Nichtwisser müssen diesem Trabanten recht geben)

“Wenn auf einem Feld Genmais und konventioneller Mais stand, dann hat das Vieh immer erst den konventionellen Mais gefressen.”
Gale Lush, Nebraska

“Ein Nachbar hat den neuen Bt-Mais angebaut. Als das Vieh auf die Felder getrieben wurde, wollte es den Mais einfach nicht fressen”.
Gary Smith, Montana

“Meine Kühe mögen den offen bestäubten Mais lieber als die Hybridsorten, aber auch die Hybridsorten schlagen den Bt-Mais noch um Längen”.
Tim Eisenbeis, South Dakota

1999 war in einem Artikel von Acres USA zu lesen, dass die Kühe sogar durch einen Zaun gebrochen und durch ein Feld mit Roundup-Ready-Mais gezogen waren, um an den konventionellen Mais zu kommen, den sie dann fraßen. Den Genmais rührte das Vieh nicht an.
GM-FREE Magazine, vol. I, no. 3, August/September 1999

Siehe auch: initiative.cc/rubriken/tiere.htm

Siehe auch Gentech in Babynahrung
Neue Krankheiten mit Gentech veränderter Nahrung?
Gentechnisch veränderter Mais in Frankreich verboten!

wildes feldVor dem Einmarsch der Amerikaner in den Irak wurden dort 44 verschiedene Getreidesorten angebaut. Jetzt, mit Krediten der Weltbank, dürfen nur noch 2 Getreidesorten der Firma Monsanto angebaut werden.

Wenn ein Bauer sich nicht an dieses Terrorregime hält, bekommt er keine “Starthilfe”!
Da mit entsprechendem Pflanzengift, alle Pflanzen ausser den Gen-Pflanzen absterben, werden so widerborstige Bauern auf den “richtigen Weg” gebracht!

Video: Wie Bauern zu “Leibeigenen” der Konzerne Monsanto und Co gemacht werden. In Europa wird massiv auf diese Zukunft hingearbeitet. Und die Schweizer Bauern? Wenn unsere Politiker weiterhin mit der Grossmacht USA “liebkosen”, werden auch unsere Baueren wieder in die Vergangenheit vor 1291 “getrieben”!

Nachtrag vom 27.3.08: Monsanto macht Kehrtwende und räumt Schuld ein. Dies könnte sich als Sargnagel dieses Industriezweiges herausstellen!

Wie hat es doch Henry Kissinger 1972 ausnahmsweise ehrlich formuliert: “Wer das Öl kontrolliert, kontrolliert das Land, wer die Nahrung kontrolliert, kontrolliert das Volk”.
Wird GMO als Kriegswaffe und/oder zur Rassenhygiene eingesetzt?
(Rassenhygiene/Eugenik wird heute unter dem wissenschaftlichen Namen “Soziale Biologie” verkauft!)

- Siehe auch: Wie die 3.-Weltbevölkerung in den Hunger getrieben wird.
- und Hungern für wen?
- Gehört absichtliches Verhungernlassen zum Personenreduzierprogramm oder zur Umsatzsteigerung der GMO-Konzerne?
- Bioethanol: Hunger für die Dritte Welt – Strahlen für Europa?
- Hunger: WHO abschaffen – El Gore
- Gensoja: Schweinekrankheiten und Bienensterben
- Beste Umweltschutz-Seite: Umweltinstitut München e.V.

Globalisierung und Versklavung:
Wie Terminator-Saatgut über 200’000 indische Bauern in den Selbstmord treibt! Ganz im Sinne und Geiste des Personenreduzierungsprogrammes?

Quelle: new-focus.ch

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monsanto maiserschienen bei Deutsche Wirtschafts Nachrichten – Danke an Armeeverkauf

Was die Europäer essen, dürfte in Zukunft entscheidend vom Saatgut-Konzern Monsanto bestimmt werden. In Brüssel hat sich Monsanto bereits tief in den EU-Strukturen festgesetzt. Das Unternehmen entsendet gemeinsam mit anderen Industrie-Vertretern hochrangige Mitarbeiter in die EU-Gremien, und erstellt die wissenschaftlichen Studien für neue Getreide-Sorten gleich selbst. Den Bürgern bleiben die Vorgänge verborgen – bis es womöglich zu spät ist.

Der Widerstand der Bürger Europas gegen die geplante Saatgut-Verordnung der EU ist massiv und hat die EU sichtlich überrascht. Umweltschützer und Vertreter kleinbäuerlicher Strukturen versuchen, zu verhindern, dass künftig jeder Einsatz von Sorten für Obst und Gemüse in Europa einer Regulierung durch Brüssel unterliegt (hier).

Die EU-Kommission wird kommende Woche eine entsprechende Verordnung präsentieren und versucht im Vorfeld, die Wogen zu glätten (hier).

Doch tatsächlich kann nach Informationen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten keine Entwarnung gegeben werden. Vor allem Kleingärntner müssen fürchten, dass sie vollends dem wirtschaftlichen Diktat einiger weniger Großkonzerne unterworfen werden. Wenn es sich für den Handel wegen erheblicher administrativer Hürden und zusätzlichen Kosten mittelfristig unattraktiv wird, noch andere Sorte als jene von den großen Playern vertriebene zu verkaufen, dann ist die Artenvielfalt in der Ernährung in Europa weiter bedroht. Schon heute sind etwa 90 Prozent der Arten, die es im Saatgut noch vor hundert Jahren gab, ausgerottet.

Dann sind am Ende auch die Privatpersonen betroffen: Wenn die EU nun behauptet, dass Privatleute anbauen können, was sie wollen, ist das wohlfeil: Wenn man nur die von einem Oligopol verkauften Sorten erwerben kann, hat die Vielfalt zwangsläufig ein Ende.

Denn Vereinheitlichung entsteht nur teilweise durch Regeln. Sie vollzieht sich zu einem viel stärkeren Maß durch wirtschaftlichen Druck.

Der bereits seit längerem vorliegende inoffizielle Entwurf wird am 6.Mai ohne große Änderungen als endgültiger Gesetzesentwurf eingebracht werden, erfuhren die DWN aus der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. Sowohl im Bundeslandwirtschafts-Ministerium als auch in Österreich will man den Entwurf abwarten, bevor man über inhaltliche Änderungen sprechen könne.

Umweltschützer raten jedoch, dass der neue Entwurf im Kontext der Entwicklung am Lebensmittel-Markt gesehen werden müsse.

Der Text auf einem Blatt Papier ist das eine.

Es kommt auf die politische Umsetzung an. Und es kommt darauf an, wer eigentlich der Stärkere ist in diesem ungleichen Kampf.

Sind es die Bürger, die darüber entscheiden können, wie sie sich ernähren wollen?

Oder sind es die großen Konzerne, die die Bürger als Kunden sehen, denen man eine Ware verkaufen kann, mit maximalem Profit?

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monsanto maiserschienen bei Deutsche Wirtschafts Nachrichten – Danke an Armeeverkauf

Die Europäische Kommission will den Landwirten und Gärtnern in Zukunft die Verwendung von Einheits-Saatgut vorschreiben. Alte und seltene Sorten haben kaum Chancen auf eine Zulassung, ihr Anbau wird strafbar – auch wenn er im privaten Garten erfolgt.

Die EU-Kommission arbeitet an einer Neuregelung des europäischen Saatgut-Marktes in Form einer Verordnung. Damit wird eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom Juli 2012 verrechtlicht: Landwirte dürfen nur mehr amtlich zugelassenes Saatgut verkaufen. Bisher waren alte und seltene Saatgut-Sorten ausgenommen, die in althergebrachter Tauschwirtschaft gezüchtet und in meist kleinen Mengen gehandelt wurden. Geht es nach den Plänen der Kommission, dürfen Kleinbauern oder Privatleute ihr selbst gezüchtetes Saatgut in Zukunft nicht einmal mehr verschenken.

Viele konventionelle Gemüse- und Getreidesorten werden damit aus dem Anbau verschwinden, kritisieren österreichische Umweltorganisationen. Die verpflichtende Registrierung aller Sorten würde zu einer kompletten Vereinheitlichung führen. Die kleinstrukturierte Landwirtschaft ist damit vollständig von der Saatgut-Weitergabe ausgeschlossen, heißt es im Begleittext zu einer gemeinsamen Petition von Arche Noah und Global 2000. Für sie sei das Zulassungsverfahren für Saatgutarten mit unüberwindbaren bürokratischen und finanziellen Hürden verbunden. Zudem befürchten die Umweltschützer eine strenge amtliche Überwachung. Beim Tausch nicht zugelassener Saatgut-Sorten drohen hohe Strafen. (weiterlesen …)

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erschienen bei einartysken

von Bibi Farber

2007 forderte Obama die sofortige Etikettierung aller GMO-Nahrungsmittel. Ende März 2013 ließ er Monsanto ihre eigenen Regeln schreiben und unterschrieb ein Gesetz, das den Bundesgerichten verbietet, den Verkauf und Nutzung von GMO Feldfrüchten ohne Rücksicht auf gesundheitliche Bedenken zu stoppen.

Jawohl, das stimmt. Das Monsanto-Schutzgesetz, das am 26. März unterzeichnet wurde, macht Monsanto immun vor Bundesgerichten bezüglich jeder Verschiebung oder Aktion gegen ihre Feldfrüchte, die als schädlich für Mensch oder die Umwelt angesehen werden. Jawohl, sie haben das Gesetz selbst geschrieben!


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250.000 Unterschriften sind auf der Petitionsliste von Food Democracy Now eingegangen, die Obama auffordert, das Gesetz zu stoppen. Wir haben nie etwas so Unverfrorenes oder Gefährlicheres gesehen als dieses Monsanto-Schutzgesetz. Es hat sogar einen Passus, der Monsanto erlaubt, mit dem Pflanzen fortzufahren, auch wenn es als schädlich für Konsumenten befunden wird.

Der Autor Jeffrey M. Smith gibt in diesem von Russia Today produzierten Video seinen Kommentar und sagt, dass wir uns selbst erziehen und diese Produkte boykottieren müssen. Dann werden wir erleben, dass Unternehmen die Produkte zurücknehmen, „selbst wenn die Regierung weiterhin im Gleichschritt mit der Biotech-Industrie marschiert“.

Unterstützt ‘GMO-freie Nahrung’ und treiben wir sie in die Pleite!

Quelle: Next World TV

Auch Steve Lendman hat sich dieses Themas angenommen. Bei Mathaba findet man seinen aktuellen Artikel zum Thema.

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Benoit Battistelli, Präsident des Europäischen Patentamts. Absolvent der École Nationale d'Administration (ÉNA), alles klar?

Benoit Battistelli, Präsident des Europäischen Patentamts. Absolvent der École Nationale d’Administration (ÉNA), alles klar?

erschienen bei politaia

Das Europäische Patentamt in München (EPA) wird demnächst zahlreiche Patente auf Pflanzen erteilen. Dabei ist noch gar nicht geklärt, ob solche Ansprüche auf lebende Organismen überhaupt legal sind.

In einem Bericht warnt das Bündnis „Keine Patente auf Saatgut!“ vor den Folgen der zunehmenden Marktdominanz weniger Konzerne – und kritisiert insbesondere den Präsidenten des Amts. Dieser übernehme einfach die Positionen von Monsanto und anderen Agrochemie-Riesen.

Nach Recherchen der Patentkritiker hat das EPA den Unternehmen in etwa einem Dutzend Fällen bereits eine Bewilligung ihrer Anträge in Aussicht gestellt. Sobald die Gebühren bezahlt sind, können die Patente ausgestellt werden. Es geht um Gurken, Salat, Zwiebeln, Paprika, Brokkoli, Rucola, Sonnenblumen und Melonen. Gemeinsam ist den Pflanzen, dass sie auf konventionelle Weise gezüchtet worden sind – sie sind also nicht gentechnisch verändert. Ob solche Patente zulässig sind, soll die Beschwerdekammer des EPA noch feststellen. Darauf möchte der Präsident des Amts offenbar aber nicht warten.

Besonders seine Haltung erzürnt die Patentgegner. Benoît Battistelli treibe die Patentierung von Lebewesen rücksichtslos voran. „Wie unser Bericht zeigt, ist Battistelli verantwortlich dafür, dass neue Patente auf Pflanzen erteilt werden, obwohl der Präzedenzfall noch nicht entschieden ist. Mit dieser neuen Welle von Patenten auf Pflanzen werden die Interessen der Mehrheit der europäischen Pflanzenzüchter, der europäischen Bauernverbände und der Verbraucher missachtet“, sagte Christoph Then, Sprecher der Koalition „Keine Patente auf Saatgut!“

Mit seiner Linie stelle sich das EPA auch gegen Entschlüsse des Europäischen Parlaments und des Deutschen Bundestags. Die Abgeordneten beider Parlamente hatten das Amt letztes Jahr aufgefordert, keine Patente auf Pflanzen aus herkömmlicher Zucht zu erteilen. Allerdings ist das EPA keine EU-Behörde und untersteht auch nicht der Gerichtsbarkeit des Europäischen Gerichtshofs.

Bereits heute kontrollieren eine Handvoll Unternehmen große Teile des Saatgutmarktes in Europa und der Welt. Allein dem US-amerikanischen Agrochemie-Konzern Monsanto gehören laut einer Studie der Bio Plus AG von vergangenem Jahr fast die Hälfte der patentierten Blumenkohl- und ein Drittel der Tomatensamen in der EU. Auch Konkurrenten wie Syngenta (Schweiz), Dupont (USA) und Bayer (Deutschland) haben sich zahlreiche konventionelle – und gentechnisch veränderte – Pflanzen gesichert. Doch nicht nur die: erst kürzlich haben Tierschutzorganisationen ein Patent auf transgene Schimpansen angefochten. [dh]

Quelle: politaia, keine-gentechnik

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jo on Januar 14th, 2013

erschienen bei PravdaTV

essen-gentechnik-monsanto

Die polnische Regierung hat den Anbau von gentechnisch verändertem Mais und Kartoffeln verboten. Umwelt- und Verbraucherorganisationen feierten den Entschluss als großen Erfolg. Zuletzt hatte das Land den Handel mit Gentechnik-Saatgut erlaubt, um drohenden EU-Strafen wegen Nichtumsetzung geltenden Rechts zu entgehen.

Das Verbot soll noch im Januar in Kraft treten. Betroffen sind zwei Gentechnik-Pflanzen: der Mais MON 810 vom US-Marktführer Monsanto und die „Amflora“-Kartoffel des deutschen Agrochemiekonzerns BASF. Momentan haben nur diese gentechnisch veränderten Pflanzen eine Anbauzulassung in der EU. Der Anbau von MON 810 ist in mehreren Ländern, darunter auch Frankreich und Deutschland, bereits untersagt. Die Maispflanze setzt durch die Gen-Modifikation permanent ein Gift zum Töten von Insekten frei. Bei der „Amflora“-Knolle bewirkt die Veränderung hingegen eine besondere Stärkezusammensetzung. Sie war bislang nur in Österreich, Luxemburg und Ungarn verboten.

In Polen war die Verwendung der Agro-Gentechnik lange Zeit nicht gesetzlich geregelt. Doch auch bevor der Handel von gentechnisch verändertem Saatgut vor wenigen Wochen erlaubt wurde, konnten sich Landwirte jahrelang die Samen im Ausland besorgen. Die gesetzliche Regelung kam auf Druck der EU-Kommission zustande, die mit Sanktionen drohte. Verbraucherorganisationen befürchteten, dass dem Anbau von Gentechnik damit Tür und Tor geöffnet würde. Dem hat die Regierung von Premierminister Donald Tusk nun einen Riegel vorgeschoben.

Quelle: keine-gentechnik.de vom 03.01.2013, PravdaTV (Bild)

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gmo seilerschienen bei einartysken

Welch eine Blamage und gleichzeitig welch ein Verbrechen. Da gibt die höchste EU-Behörde, die für die Sicherheit unserer Nahrung zuständig ist, nonchalant Nahrungsmittel frei mit der Bezeichnung ”absolut sicher”, und muss am Ende eingestehen, dass man sich auf die Daten von Monsanto, der GMO-Mafia und einem obskuren spanischen Papier einer Kommission für Bio-Sicherheit (die sich wiederum auf die Monsanto-Unterlagen stützte) verlassen habe. Wohl wissend, dass die ”Untersuchungen” von Monsanto völlig ungenügend waren, mit wenigen Tests, an wenigen Tieren und auf nur 90 Tage beschränkt. Laut Seralini traten die schweren toxischen Folgen erst sehr viel später an seinen Tieren auf.

Es sind nun also 20 Jahre vergangen, nachdem Bush durch Kuhhandel mit Monsanto hinter verschlossenen Türen der Freigabe von GMO-Mais zugestimmt hatte, und drei Jahre, nachdem die EFSA die kommerzielle Einführung von GMO-Mais in der EU zuließ, und in diesem gesamten Zeitraum ist nicht eine korrekte, unabhängige und rein wissenschaftliche Langzeitstudie vorgenommen worden. In der ganzen Welt ist nicht eine Aufsichtsbehörde auf die Idee gekommen, eine solche Studie zu verlangen, obwohl es seit Jahren schon reichlich Material in den alternativen Medien gegeben hat über negative Auswirkungen beispielsweise bei Vieh, wenn es mit GMO-Mais gefüttert wird.

Aber das waren ja nur dämliche Bauern, deren Gequatsche man nicht ernst zu nehmen brauchte. Auch wenn sie Beweise mit Aufnahmen von ihrem toten Vieh vorlegten, kümmerte es die Beamten den Deibel. Die einzige Dummheit, die man den Bauern vorwerfen kann, ist, dass sie wieder einmal auf das Gequatsche der Experten gehört haben und wieder einmal auf’s Kreuz gelegt wurden.

Obwohl die Studie von Seralini von anderen angesehenen Wissenschaftlern gegengecheckt und in einer renommierten Fachzeitschrift veröffentlicht wurde, versuchte die EU-Kommission und die EFSA es mit einem erneuten Betrug und Vertuschung ihrer Korrumpierung durch die Monsanto-GMO-Lobby.

”Am 28. Novwember 2012, nur wenige Wochen nachdem Seralinis Studie veröffentlicht wurde, gab die EFSA in Brüssel auf einer Pressekonferenz bekannt: ”Ernste Fehler im Aufbau und der Methodologie eines Papiers von Séralini u. a. bedeuten, dass es nicht den akzeptablen wissenschaftlichen Standards entspricht, und daher gibt es keine Notwendigkeit, die früheren Sicherheitseinschätzungen des genetisch veränderten Mais NK603 neu zu beurteilen.”

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Per Bergman, der die Arbeit der EFSA leitete, sagte: ”Wir glauben, dass unsere Einschätzung Klarheit in diese Frage gebracht hat.”
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Zu Recht sagt Engdahl, dass nichts ferner von der Wahrheit sein könnte. Hätte die EFSA ihre Aufgabe in einer so wichtigen Frage wirklich ernst genommen, hätte sie weitere unabhängige Langzeitstudien in Auftrag geben müssen, um eindeutig festzustellen, ob Seralini Recht oder Unrecht hat. Dies einfach zu verweigern und die Monsanto-”Untersuchungen” abermals gutzuheißen, brachte die EFSA nur noch tiefer in den Sumpf.

Noch schädigender für den Ruf der EFSA war die Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Wissenschaftler in ihrem GMO-Ausschuss Interessen-Konflikte mit der Bio-Industrie. Bei diesen Konflikten handelte es sich etwa darum, dass sie Gelder der Biotech-Industrie für ihre Forschung entgegennahmen, dass sie Mitglied oder Mitarbeiter in einem pro-Bio-Tech-Verband waren oder dass sie in gesponserten Publikationen der Industrie schrieben. Einige waren sogar selbst an der Entwicklung von GMO-Produkten beteiligt.

Außerdem war kein Mitglied des EFSA-Ausschusses ein medizinischer Experte. Gleichwohl entschieden sie, dass Neomycin und Kanamycin Antibiotika wären ”mit keinem oder nur geringem therapeutischen Wert”. Doch 2005 hat die Weltgesundheitsorganisation genau diese Antibiotika als ”von kritischer Bedeutung” eingestuft.

Und dann gibt es da noch einen Herrn Harry Kuiper, holländischer Wissenschaftler, der seit 2003 Vorsitzender des EFSA-Ausschusses ist und offener Befürworter von weniger Kontrollen von GMO-Saatgut. In seiner Amtszeit wurden 38 Arten von GMO-Saatgut für den menschlichen Verzehr freigegeben. Seine Kriterien hatte Kuiper in enger Zusammenarbeit mit Monsanto entwickelt und einem Institut aus Washington, das sich International Life Sciences Institute (ILSI) nennt. Großartig. Man höre nur, wer da alles im Vorstand der vornehmen ILSI sitzt: hohe Angestellte von Monsanto, ADM (einer der weltgrößten Lieferanten von GMO-Soyabohnen und Mais), Coca-Cola, Kraft Foods (großer Förderer von GMO-Nahrung) und Nestle, ein weiterer Gigant als Kunde der GMO-Nahrungsindustrie.
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(Das Buch von F. William Engdahl: ‘The Cancer of Corruption, the Seed of Deestruction’ (ISBN: 978-0-937147-2-2, 2007, 341 S. ) ist bei Global Research zum Sonderpreis von $ 17.00 zu haben.)

 

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