Misrata
Das Elend in Libyen nimmt kein Ende und wird nicht enden, bis die Jamahiriya wieder in Kraft tritt oder der letzte freie Libyer getötet wurde. Nach dem blutigen Massker in Bani Walid, wo sogar das Krankenhaus komplett ausgeraubt, alle Patienten und zumindest ein Arzt ermordet wurden, zieht die Misrata-Miliz mit der Unterstützung der “Regierung” nun offenbar in den Kampf gegen das bisher recht stabile Zintan.
Misrata wurde von Katar mittels dem Frachter “Mar del Amazonas” vor kurzem fürstlich mit gemeldeten 481 nagelneuen gepanzerten Kampfwagen eines noch unbekannten Herstellers ausgestattet, die in den nun kommenden Kämpfen als leichte Schützenpanzer fungieren sollen (Bilder).
In Tripolis äusserten sich die Zerwürfnisse zwischen Zintan, Misrata und der US-Marionetten-”Regierung” bereits wie berichtet seit dem letzten Wochenende in Form größerer Schießereien und Anschläge. Auch die Blockierung der Raffinerie in Zawia seitens unbezahlter verwundeter Rebellen aus dem Bürgerkrieg, die für eine große Benzinknappheit sorgt – steht im Fokus aktueller Ereignisse. Misrata soll sich der Hilfe von Berberstämmen aus den Nafusa-Bergen versichert haben, nachdem im Großraum Tripolis lebende Berber aus Zintan von den Arabern aus Zintan attackiert worden sind.
Eine große Kolonne motorisierter Kampfeinheiten aus Misrata hatte sich bereits vor einiger Zeit in den Süden begeben und dabei das von Zintan kontrollierte Gebiet unauffällig durchquert. Ihr Ziel war bis jetzt unklar. Nun sind diese Einheiten bei Ghadames aufgetaucht, wo wichtige Ölfelder (Ghadames und Ubari) liegen, deren Erträge eben genau in der Raffinerie Zawia verarbeitet werden. Misrata hat auch in der Gegend um Ghadames lebende Araber-Stämme bestochen, sich gegen ihren bisherigen Verbündeten Zintan zu stellen und liegt nun strategisch im Rücken von Zintan, dem man offiziell vorwirft, geflüchteten Jamahirya-Kämpfern aus Bani Walid Unterschlupf zu gewähren, darunter al-Waer, dem Kommandanten der Verteidiger. Die Ähnlichkeit der staatlich geäusserten Begründung für die Agression gegen Bani Walid ist groß…
Zintan verfügt nur über rund 100 Panzer, während Misrata über 700 schwere Kampfpanzer hat. Die Nachschubroute für Misrata ist jedoch eine sehr lange im Vergleich zur Aktion Bani Walid. Zintan verhandelt derzeit mit den Banditen von Garyan über die Freilassung der dort befindlichen Warfalla-Stammesältesten.
Bilder der sinnlosen Zerstörungswut in Bani Walid:
Auf Bani Walid kommen offenbar schon wieder schwere Zeiten zu. Entgegen den offiziellen Äusserungen der Regierung, dass keinerlei feindselige Aktionen gegen die Wüstenstadt geplant seien, werden von Misrata ausgehende erhebliche Truppenbewegungen gemeldet, die sich in Richtung der Warfalla-Hauptstadt bewegen.
Es handelt sich um eine Kolonne von 42 Panzern, schwere Artillerie sowie Grad-Raketenwerfer-Trucks. Ein TV-Sender aus Misrata meldete dies “offiziell”. In Bani Walid herrscht bereits höchste Alarmstufe und die Stadt bereitet sich fieberhaft auf ihre Verteidigung vor. Diesbezüglich wurde die Ankunft von Oberst Abdelssalem Waer (Bild) in Bani Walid bekanntgegeben. Der Misrata-Angriff wird für den 5. Oktober vermutet.
Als Ursache der neuerlichen Agression wird der Tod eines der am grausamen Mord an Muammar al-Quadhafi beteiligten Söldner angegeben, der kürzlich seine Strafe erhielt und dann in Paris an den Folgen seiner Verletzungen verstarb (wir berichteten). Bani Walid wird derzeit bereits verkehrstechnisch blockiert, um Nachschub an Lebensmitteln und Versorgungsgütern zu unterbinden. Auch Wasser, Elektrizität, Internet etc. sind bereits abgeschnitten worden, wie wir es aus der Kriegszeit 2011 kennen. Nur der Flughafen und einige Gebiete des Stammes Almnash haben noch Strom.
In Tripolis kam es am vergangenen Freitag zu heftigen Gefechten unter den “Rebellen”-Fraktionen: 230 Fahrzeuge hatten den Distrikt von Ali Fatih angegriffen. 53 Tote, 23 Verletzte, 7 gefangene Söldner und 9 erbeutete Fahrzeuge waren die Folge. Die Reste der erfolglosen Angreifer flüchteten.
Der von einigen Medien gemeldete Tod von Mustafa Abdel Jalil ist leider eine reinrassige Ente. Jalil soll wegen eines Leistenbruches in Deutschland behandelt werden.
Abdullah al Senussi erlebt gerade die wohl schwerste Zeit seines Lebens: die NATO-Ratte Khaled Sherif, Chef der Nationalgarde ist verantwortlich für die Verhöre und Folterungen des Sicherheitschefs der Jamahiriya. Wo sind nun die Menschenrechtler, Ärzte ohne Grenzen, Amnesty etc., um einem Mann, der nur sein Heimatland verteidigt hat, zu helfen?
Diskriminierung und Barbarei: 35.000 vom Krieg vertriebene Flüchtlinge schwarzer Hautfarbe leben heute im Flüchtlingslagern unter kompletter Isolierung von der Aussenwelt:
Continue reading about Libyen: Bani Walid vor neuer Belagerung
von John Schacher
Baghdadi al-Mahmoudi, der Generalsekretär des großen Volkskongresses der libyschen Jamahiriya, steht seit zwei Wochen im Hungerstreik und nähert sich dem Tode.
Am 8. März hatte der Anwalt des 70-jährigen Mahmoudi gewarnt, dass die Gesundheit seines von Tunesien derzeit rechtlich als Geisel gehaltenen Klienten sich seit der zweiten Woche seines Hungerstreiks sehr verschlechtert habe. Er nehme zwar noch seine Diabetes-Medikamente, sei aber bereits sehr geschwächt, berichtet Mathaba.
In Trípolis fliegen Helikopter niedrig über der Region Elkhadra Elhadaba. Eine große Anzahl von Rebellen versammelt sich und blockiert die Hauptstrassen wegen ihres noch immer ausstehenden Soldes.
Bengasi wurde heute morgen gegen 3:40 von zwei Explosionen im Gebiet Hadjaz Street erschüttert.
In Tobruk herrscht Spritmangel wegen einem seit drei Tagen andauernden Streik der Tankstellen-Angestellten.
Misrata: bewaffnete Kämpfer des Grünen Widerstandes machen sich auf den Weg nach Misrata, um die Bestien von NATO-NTC zu vertreiben, sagt die Filmbeschreibung:
Quelle: libia-sos.blogspot.com
-
RT-Interview mit dem French Center of Intelligence Studies zur Teilung Libyens:
Die ägyptischen Behörden haben den Verräter Ahmed Kadhaf al-Damvorübergehend festgenommen. Er verblieb 5 Stunden im Verhör und wurde später freigelassen. Anschliessend verliess er Ägypten mit unbekanntem Ziel.
1. General Suleiman Mahmoud al-Obeidi
-
Dringend: Massaker gegen Kinder und Familien, die den Namen Quadhafi tragen: Berichte aus verschiedenen Quellen weisen darauf hin, dass die NATO-Söldner gezielt jede Person töten, die den Namen Quadhafi trägt oder diesem in irgendeiner Weise verbunden ist. Ob es sich dabei um nahe Verwandte oder weit entfernte handelt, ob alt oder jung, macht für den NTC keinerlei Unterschied. Die Massaker ereigneten sich anfänglich besonders in dem Gebiet von Sirte. Das vollständige Schweigen der Medien hierüber und absolut fehlende Untersuchungen der Menschenrechtsorganisationen erschweren die Lage zusätzlich.
Die einzigen Momente, in dem öffentliche Medien über diese Massaker berichteten, war der Tod einer ganzen Familie von Händen der NATO-Rebellen, als diese gerade aus Sirte flüchten wollten sowie der Mord an einer Mutter mit 2 Kindern, die im gerade eroberten Tripolis ausfliegen wollte. Auch die Familiengräber der Al-Quadhafis wurden geschändet, die Körper der Toten ausgescharrt und zerstört. Diese Taten laufen völlig gegen die Ethik des Islam und wurden von NTC/NATO-Söldnern begangen, die nur vorgeben, Muslims zu sein…
Continue reading about Libyen: 324 Misrata-Opfer befreit… und weitere Kurzmeldungen
Übersetzung John Schacher
Heute nacht kam es leider zu einer 4-stündigen Ausfall dieses Blogs – aufgrund einer “planmässigen Serverwartung”. Wir können die folgenden Nachrichten zwar nicht bestätigen, aber die Quelle ist zuverlässig. Wenn auch nur Teile stimmen, wäre doch Jubel angebracht:
1.) Eine Gruppe von Jagdflugzeugen, die Druck auf die grüne Armee in den westlichen Bergen bei Ubari und den Süden ausübte, wurden von verbliebenen libyschen Kampfjets gejagt und über dem Meer nahe der tunesischen Grenze abgeschossen. Sie wollten Richtung Israel entkommen.
Da sich alle Ereignisse bei sehr hohen Geschwindigkeiten abspielten, war es unmöglich, die Nationalität der feindlichen Flugzeuge festzustellen. Es wird vermutet, dass es sich um französische oder israelische Jets gehandelt hat. Da es sich auch bei den Piloten meist um Glücksritter handelt, wird die Auslieferung deren Leichen von Regierungen selten verlangt.
2.) Die Grüne Armee drang fünf Stunden lang in Nord-Misrata ein und befreite 1139 Kriegsgefangene und Menschen, die gegen ihren Willen in der abtrünnigen Stadt eingekerkert gehalten worden waren.
283 Rebellen wurden während des 5-stündigen Feuergefechtes getötet, die Operation erstreckte sich auf 28% der Stadt, 21 mutmaßliche Gefängnisse wurden durchsucht, 3250 Grüne Soldaten waren an dem Kommandounternehmen beteiligt.
Ein unbekannte Anzahl von Misrata-Kämpfern wurde schwer verletzt, innerhalb der Grünen Armee kam es zu 42 Verletzungen, kein Todesfall ist zu beklagen. 72 Leopard-Panzer aus Deutschland konnten in Misrata zerstört werden. Die Operation war seit zwei Wochen geplant worden.
Nord-Misrata bis zum Flughafen war in dicke Rauchwolken gehüllt. 9 Häftlinge haben es leider nicht lebend geschafft, sie waren im Feuer gestorben.
145 Misrata-Gefängniswärter wurden mit Schalldämpfern erschossen, bevor die Gefängnisse und Konzentrationslager gestürmt und durchsucht werden konnten. Dabei wurden auch in Misrata befindliche 45 israelische IDF-Soldaten getötet. Die Grüne Armee fand Unmengen von libyschen Dinaren, Katar-Dinare, riesige Beträge in Dollar, Pfund Sterling, Euro und viel, viel, viel Gold.
Der Wert des in Misratas “Freiheits- und Märtyrer-Bank” sichergestellten Geldes könnte leicht mehr als 225.000.000.000 $ sein. Der größte Teil der Gelder wurde von den Misrata-Rebellen aus Sirte geplündert.
7 Militärische Befehlshaber der Rebellen-Brigaden, 25 Captains und 51 Oberstleutnants wurden gefangen genommen.
3.) 40 Grüne Gefangenen wurden für einen Ratten-Captain aus Benghazi ausgetauscht. Dies geschah als gute Geste, um der Geburt des Propheten Mohammed zu gedenken.
4.) Die Grüne Armee gewinnt in Benghazi weiter an Boden und Schwung. Am 4. Februar 2012, genau um Mitternacht, startete eine neue Brigade von 5000 Mann mit Schalldämpfern, um die Stadt zu reinigen. Wenn diese Anzahl nicht ausreichend ist, wird eine neue Charge von Ausbildern und Personalverantwortlichen in vollem Umfang für die Ausbildung sorgen.
5.) Piloten und Flugbegleiter der Libyan Arab Airlines setzten ihre Sit-Ins und Demonstrationen bzgl. der ausbleibenden Zahlung ihrer Gehälter fort. Die Grüne Armee versichert ihnen, sie für ihre Verluste zu entschädigen.
6.) Die Grüne Armee hat 25.000 Schalldämpfer-Waffen und 10.000 Nachtsichtgeräte importiert. Dies gibt der Armee taktische Vorteile bei der Ausschaltung von feindlichen Posten, ohne selbst entdeckt zu werden. Schalldämpfer ermöglichen schnelles Eindringen, ohne den Gegner aufzuwecken und einen sehr ruhigen Abgang. Dies ermöglicht tödliche Operation, ohne zu viel Lärm zu erzeugen.
7.) Die Rebellen haben die meisten ihrer Grenzposten verlassen und ihre Uniformen ausgezogen. Alle Grenzübergänge nach Tunesien sind von den Rebellen unbemannt aufgelassen. Geplante Angriffe auf die Rebellen-Posten lieferten deswegen keine Ergebnisse (bei leeren Gebäuden); mit Ausnahme der Wazin- und Yafran-Kreuzung. Wir vermuten, dass die meisten Rebellen ins Innere von Tripolis gewechselt sind, entweder um ihre Positionen zu verstärken oder sie wurden bereits überwältigt. Der Osten von Tripolis wurde von den Zintan-Brigaden und der Grünen Armee eingenommen. Die Rebellen haben sich in der Nähe der Hafeneinfahrt und des Freitags-Marktes verbarrikadiert. Es wäre klug von den Bewohnern in Tripolis, Angriffe auf die Rebellen zu starten. Wir schätzen ihre Zahl als beschränkt ein.
8.) Das französische Schiff, das an der Küste von Tripolis angedockt hat, wurde versenkt. Die grüne Armee setzte ihm eine helle Flamme auf, die Zahl der toten Matrosen auf dem Schiff kann derzeit weder erfahren noch bestätigt werden. Das Schiff erhielt 190 Mörsergranaten und 55 RPG-Besuche. Die Grüne Armee sorgte dafür, dass es den Hafen nie wieder verlässt.
9.) Die amerikanische Söldner-Flotte, die im Mitiga-Militärflughafen gelandet war, wurde durch die Grüne Armee in der Nähe des Hafen von Tripolis dezimiert: 19 amerikanischen Söldner-Leichen wurde danach Benzin in die Ohren gegossen und die Leichen vollständig verbrannt. Die Grüne Armee nahm ihre Waffen als Krieg-Souvenirs. Der libysche Grüne Geheimdienst gab Order, keine NATO- und UN-Soldaten mehr am Leben zu lassen – alle müssen ausgelöscht, an Ort und Stelle ihrer Gefangennahme getötet werden. Das gilt auch für die Söldner-Reporter von Al-Jazeera und viele andere entsprechende westliche Agenturen.
10.) Von Abdel-Hakim Belhaj wurde berichtet, er habe zwei Segnungen in Form von Schusswunden in Auge und Stirn erhalten, dieser Sohn eines Schakals schaffte es aber, lebendig zu bleiben. Im Namen von Allah / Gott, die Grüne Armee wird den endgültigen Sieg mit der Beseitigung der Ratten-Hierarchie aus Hafter, Hakim Belhadj und dem Mäuse-Präsidenten Abdel Jalil erringen! Nur Hunderte von Kugeln in den Kopf, die Brust oder das Herz von Belhadj und seiner Crew von NATO-Söldnern wird uns vor weiterem Blutvergießen schützen.
11.) Jeder Tag in Libyen ist ein Märtyrer-Tag. Seit die Anschläge auf Libyen durch die NATO eingeleitet worden sind, ist die Grüne Armee ständig auf der Suche nach Schalldämpfer-Scharfschützen, um das Blut der Märtyrer rächen. Wir legen Ihnen heute den Gedanken an Widerstand nahe, es ist eine menschliche Pflicht, Unterdrückern weltweit Widerstand zu leisten – wir verherrlichen die Unterdrückung, wenn wir nicht widerstehen. Töten, schießen, zerstören und verstümmeln, um uns zu unterdrücken und zu schikanieren. Sind sie Supermächte, Superschurken oder Super-Hooligans?
-
Tod den Unterdrückern!
Quellen: LibyaSOS, libyanfreepress
Bani Walid steht nach seinem Befreiungsschlag gegen den NTC voraussichtlich kein NATO-Bombardement oder neuerliche Belagerung bevor. NATO-Generalsekretär Rasmussen äusserte sich hierzu am heutigen Donnerstag:
“Wir haben unsere Libyen-Operation am 31. Oktober beendet und nicht vor, zurückzukehren“
Auch der NTC zieht – wohl vorsichtshalber – nicht die rote Karte gegen die Hauptstadt der im ganzen Land verstreuten Warfalla. Man darf nie vergessen, dass jeder vierte oder fünfte Libyer ein Warfalla ist. In der jetzigen kriegsmüden Situation würden neue Grausamkeiten landesweit folgen. 20min.ch hat heute zur Abwiegelung des Bani-Walid-Problems aktuelle Informationen:
Die libysche Wüstenstadt Bani Walid ist nach Angaben des Verteidigungsministers unter Kontrolle der Übergangsregierung. Das «Problem» sei «gelöst» worden, sagte Ussama Dschuili am Mittwoch bei einem Besuch in Bani Walid.
Der Minister nannte die Kämpfe ein «internes Problem» zwischen «zwei Gruppen junger Leute». Es habe keine Kämpfe zwischen Revolutionären und Anhängern des gestürzten Machthabers Muammar al- Gaddafi gegeben. Eine der an den Kämpfen beteiligten Gruppen sei die Brigade des 28. Mai, die dem Verteidigungsministerium untersteht.
Bei den Unruhen in der ehemaligen Gaddafi-Hochburg waren am Montag fünf Menschen getötet worden. Vertreter der Stadt hatten gemeldet, Gaddafi-Anhänger hätten die Stadt eingenommen und die grüne Flagge aus Gaddafis Regierungszeit gehisst. Die Übergangsregierung in Tripolis hatte den Vorfall dementiert und erklärt, es handle sich um «interne Probleme» der Stadtbewohner….
Scheint gutgegangen zu sein. Es steht zu hoffen, das diese Gangart bei weiteren Orten, die ihre Freiheit wiederherstellen, Fortsetzung finden kann. Unsere Berichte sprechen von einer aus Tripolis und Misrata zusammengezogenen Großkampfgruppe vor Bani Walid, die allerdings militärisch noch nicht eingegriffen hat. In was auch, da es seit dem Rauswurf der NTC-Ortsgruppe, dieser Lebensmitteldiebe, wieder ruhig und friedlich in der Wüstenstadt zugeht.
weiter Folterverbrechen in Misrata
Die ärgsten Nachrichten kommen wieder einmal aus Misrata: dort haben die “Ärzte ohne Grenzen” (MSF), die dort seit August 2011 kriegsgefangene Verwundete behandeln, ihre Arbeit ausgesetzt. Sprecher Stokes hierzu:
“Patienten wurden uns zwischen den einzelnen Verhören zur medizinischen Behandlung gebracht, um sie wieder fit für weitere Befragung zu machen.”“Das ist unakzeptabel. Unsere Rolle besteht darin, Kriegsopfern medizinische Hilfe zu leisten, nicht wiederholt die gleichen Patienten zwischen ihren Foltersitzungen.”“Bisher wurde nichts dagegen unternommen. Stattdessen erhielt unser Team vier weitere Folter-Fälle. Wir sind deshalb zu der Entscheidung gekommen, unsere Tätigkeit in den Gefangenelagern auszusetzen.”
Täglich werden nun derzeit die seit langem bekannte Mißstände wie der Folter-Apparat von Nord-Misrata von Seiten derer, die dies erst monatelang ermöglichten, ins Rampenlicht gestellt. Plötzlich dürfen diese Fakten in die Mainstream-Presse und man simuliert Entrüstung. Mancher Bürger glaubt nun, dass Schritte in die richtige Richtung unternommen werden würde, doch das ist eine trügerische Hoffnung. Für die Opfer in Misrata ändert sich nichts. Ausser der nun völlig fehlenden Behandlung und deutlich gesteigerter Wahrscheinlichkeit, im Sinne der Diskretion etwas schneller ermordet und irgendwo verscharrt zu werden.
Für die USA bzw. NATO-Okkupanten sind diese Dinge allesamt gut: sie rechtfertigen damit – auf neuer Ebene – einmal mehr ihre verbrecherischen Aktivitäten in Libyen.
Quellen: 20min.ch, RIA NOVOSTI, MSF, LibyaSOS
Der Film zeigt Misrata-Rebellen bei einer Lieblingsbeschäftigung: Plündern und wegelagern:
-
hier ein brandneues Video, das Rebellen aus Misrata, Dherna und Tripolis zeigt, die sich um Bani Walid “kümmern” wollen:
Continue reading about Libyen: «Problem» der Gaddafi-Truppen «gelöst»
Am 10. Januar 2012 soll illegitime Regierung von Libyen eine illegale Absprache mit den Vereinten Nationen unterzeichnet haben, welche die Einreise von ausländischen Truppen auf libysches Territorium autorisiert. Alle Libyer, Freunde oder Feinde, die jede ausländische Intervention in die Angelegenheiten von Libyen ablehnen, sollten ihre Stimmen zum Protest vereinen. Die Regierung, die die Libyer nicht gewählt haben, unterzeichnete diese Vereinbarung in großer Hast, denn ohne ausländisches Eingreifen, wäre sie nicht in der Lage das Land zu regieren. Unter dem Vorwand der Abrüstung und Entwaffnung in Libyen können jetzt ausländischen Truppen freie Libyer festnehmen und töten. Dieses Übereinkommen wurde “in aller Stille” unterzeichnet, ohne jede Diskussion mit den Vertretern der Stämme. Die Regierung hat heute Details hierzu veröffentlicht, um den Einzug der Besatzungstruppen zu decken.
Hierzu kursieren Meldungen, dass 12.000 US-Kampftruppen aus dem Irak gerade in Malta auf ihren Marschbefehl nach Libyen warten und in Benghazi oder Tripolis erwartet werden.










Letzte Kommentare