Misrata

jo on Januar 16th, 2014

tripolis miliz autoserschienen bei chartophyleikon tou polemou

Für Libyen ging das Jahr 2013 praktisch ohne Veränderungen über die Bühne. Das geteilte Land mit einer schwachen Zentralmacht war das ganze Jahr über damit beschäftigt, eine gewisse Balance zwischen Tripolis und den verschiedenen Regionen des Landes zu etablieren. Ungeachtet unverhohlen separatistischer Tendenzen, die traditionell von der Kyrenaika ausgingen, ist die Einheit des Landes nach wie vor Konsens der verschiedenen Kräfte in Libyen.

Das Abflauen des Interesses der Medien an Libyen war einerseits durch die Übersättigung mit Informationen im Zuge der wichtigsten Ereignisse im Land bedingt, andererseits ist der Westen direkt daran interessiert, dass das “libysche Thema” abgeschlossen wird. Zu deutlich ist der Kontrast zwischen den deklarierten Zielen seiner Intervention in den inneren Konflikt in diesem Land und den wirklichen Ergebnissen des Sieges der Rebellion, des Bürgerkriegs und der Intervention.

Damit kann man wohl begründen, dass die Nachrichten aus Libyen bruchstückhaft und an konkrete Ereignisse gekoppelt von dort zu uns drangen, so dass es kaum möglich ist, die Prozesse, die derzeit in Libyen ablaufen, auch nur annähernd objektiv zu verstehen.

Vor einem solchen Hintergrund ist die Einheit des Landes, das de facto in einzelne Territorien zerfällt und unter der Kontrolle vollkommen verschiedenartiger Kräfte und Gruppierungen steht, nicht ganz verständlich. Im Schatten bleiben nämlich die Stabilisierungsfaktoren, welche noch eine Somalisierung und Balkanisierung Libyens verhindern.

Misrata ist heute eine eigenartige, quasi selbständige Handelsrepublik, die von Händler-Clans regiert wird

Es mag seltsam erscheinen, aber eines der wichtigsten Machtzentren – die Hafenstadt Misrata – ist ungeachtet aller erdenklichen Boni, welche die Elite dieser Stadt aus der Zerschlagung der Dschamahirija ziehen konnte – gerade einer der Faktoren, die einen Zerfall des Landes verhindern. Möglich, dass das als ein Paradoxon erscheint, aber es gibt durchaus logische Erklärungen dafür.

Zum heutigen Tage ist Misrata die einzige libysche Stadt, die sich vollständig von den Folgen des Bürgerkriegs erholt hat, welcher sie schwer betroffen hatte. Die Kampfhandlungen der Gaddafi-Armee und der Freischärler von Misrata betrafen zwar vergleichsweise wenige Stadtgebiete, doch die Folgen des Krieges sahen hier direkt nach dessen Ende nicht weniger schockierend aus als die Ruinen von Sirte und Bani-Walid.

Inzwischen ist Misrata eine blühende und vollkommen friedliche Stadt, in der es praktisch keine Probleme mit der Sicherheit gibt; es gibt Arbeit und ganz allgemein ist die Lage hier vollkommen anders, als in allen übrigen libyschen Städten.

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jo on November 11th, 2012

von John Schacher

Das Elend in Libyen nimmt kein Ende und wird nicht enden, bis die Jamahiriya wieder in Kraft tritt oder der letzte freie Libyer getötet wurde. Nach dem blutigen Massker in Bani Walid, wo sogar das Krankenhaus komplett ausgeraubt, alle Patienten und zumindest ein Arzt ermordet wurden, zieht die Misrata-Miliz mit der Unterstützung der “Regierung” nun offenbar in den Kampf gegen das bisher recht stabile Zintan.

Misrata wurde von Katar mittels dem Frachter “Mar del Amazonas” vor kurzem fürstlich mit gemeldeten 481 nagelneuen gepanzerten Kampfwagen eines noch unbekannten Herstellers ausgestattet, die in den nun kommenden Kämpfen als leichte Schützenpanzer fungieren sollen (Bilder).

In Tripolis äusserten sich die Zerwürfnisse zwischen Zintan, Misrata und der US-Marionetten-“Regierung” bereits wie  berichtet seit dem letzten Wochenende in Form größerer Schießereien und Anschläge. Auch die Blockierung der Raffinerie in Zawia seitens unbezahlter verwundeter Rebellen aus dem Bürgerkrieg, die für eine große Benzinknappheit sorgt – steht im Fokus aktueller Ereignisse. Misrata soll sich der Hilfe von Berberstämmen aus den Nafusa-Bergen versichert haben, nachdem im Großraum Tripolis lebende Berber aus Zintan von den Arabern aus Zintan attackiert worden sind.

Eine große Kolonne motorisierter Kampfeinheiten aus Misrata hatte sich bereits vor einiger Zeit in den Süden begeben und dabei das von Zintan kontrollierte Gebiet unauffällig durchquert. Ihr Ziel war bis jetzt unklar. Nun sind diese Einheiten bei Ghadames aufgetaucht, wo wichtige Ölfelder (Ghadames und Ubari) liegen, deren Erträge eben genau in der Raffinerie Zawia verarbeitet werden. Misrata hat auch in der Gegend um Ghadames lebende Araber-Stämme bestochen, sich gegen ihren bisherigen Verbündeten Zintan zu stellen und liegt nun strategisch im Rücken von Zintan, dem man offiziell vorwirft, geflüchteten Jamahirya-Kämpfern aus Bani Walid Unterschlupf zu gewähren, darunter al-Waer, dem Kommandanten der Verteidiger. Die Ähnlichkeit der staatlich geäusserten Begründung für die Agression gegen Bani Walid ist groß…

Zintan verfügt nur über rund 100 Panzer, während Misrata über 700 schwere Kampfpanzer hat. Die Nachschubroute für Misrata ist jedoch eine sehr lange im Vergleich zur Aktion Bani Walid. Zintan verhandelt derzeit mit den Banditen von Garyan über die Freilassung der dort befindlichen Warfalla-Stammesältesten.

Bilder der sinnlosen Zerstörungswut in Bani Walid:



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jo on Oktober 2nd, 2012

von John Schacher

Auf Bani Walid kommen offenbar schon wieder schwere Zeiten zu. Entgegen den offiziellen Äusserungen der Regierung, dass keinerlei feindselige Aktionen gegen die Wüstenstadt geplant seien, werden von Misrata ausgehende erhebliche Truppenbewegungen gemeldet, die sich in Richtung der Warfalla-Hauptstadt bewegen.

Es handelt sich um eine Kolonne von 42 Panzern, schwere Artillerie sowie Grad-Raketenwerfer-Trucks. Ein TV-Sender aus Misrata meldete dies “offiziell”. In Bani Walid herrscht bereits höchste Alarmstufe und die Stadt bereitet sich fieberhaft auf ihre Verteidigung vor. Diesbezüglich wurde die Ankunft von Oberst Abdelssalem Waer (Bild) in Bani Walid bekanntgegeben. Der Misrata-Angriff wird für den 5. Oktober vermutet.

Als Ursache der neuerlichen Agression wird der Tod eines der am grausamen Mord an Muammar al-Quadhafi beteiligten Söldner angegeben, der kürzlich seine Strafe erhielt und dann in Paris an den Folgen seiner Verletzungen verstarb (wir berichteten). Bani Walid wird derzeit bereits verkehrstechnisch blockiert, um Nachschub an Lebensmitteln und Versorgungsgütern zu unterbinden. Auch Wasser, Elektrizität, Internet etc. sind bereits abgeschnitten worden, wie wir es aus der Kriegszeit 2011 kennen. Nur der Flughafen und einige Gebiete des Stammes Almnash haben noch Strom.

In Tripolis kam es am vergangenen Freitag zu heftigen Gefechten unter den “Rebellen”-Fraktionen: 230 Fahrzeuge hatten den Distrikt von Ali Fatih angegriffen. 53 Tote, 23 Verletzte, 7 gefangene Söldner und 9 erbeutete Fahrzeuge waren die Folge. Die Reste der erfolglosen Angreifer flüchteten.

Der von einigen Medien gemeldete Tod von Mustafa Abdel Jalil ist leider eine reinrassige Ente. Jalil soll wegen eines Leistenbruches in Deutschland behandelt werden.

Abdullah al Senussi erlebt gerade die wohl schwerste Zeit seines Lebens: die NATO-Ratte Khaled Sherif, Chef der Nationalgarde ist verantwortlich für die Verhöre und Folterungen des Sicherheitschefs der Jamahiriya. Wo sind nun die Menschenrechtler, Ärzte ohne Grenzen, Amnesty etc., um einem Mann, der nur sein Heimatland verteidigt hat, zu helfen?

Diskriminierung und Barbarei: 35.000 vom Krieg vertriebene Flüchtlinge schwarzer Hautfarbe leben heute im Flüchtlingslagern unter kompletter Isolierung von der Aussenwelt:



 

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jo on März 13th, 2012

Libyen soll nicht zerbrechen

von John Schacher

Baghdadi al-Mahmoudi, der Generalsekretär des großen Volkskongresses der libyschen Jamahiriya, steht seit zwei Wochen im Hungerstreik und nähert sich dem Tode.

Am 8. März hatte der Anwalt des 70-jährigen Mahmoudi gewarnt, dass die Gesundheit seines von Tunesien derzeit rechtlich als Geisel gehaltenen Klienten sich seit der zweiten Woche seines Hungerstreiks sehr verschlechtert habe. Er nehme zwar noch seine Diabetes-Medikamente, sei aber bereits sehr geschwächt, berichtet Mathaba.

In Trípolis fliegen Helikopter niedrig über der Region Elkhadra Elhadaba. Eine große Anzahl von Rebellen versammelt sich und blockiert die Hauptstrassen wegen ihres noch immer ausstehenden Soldes.

Bengasi wurde heute morgen gegen 3:40 von zwei Explosionen im Gebiet Hadjaz Street erschüttert.

In Tobruk herrscht Spritmangel wegen einem seit drei Tagen andauernden Streik der Tankstellen-Angestellten.

Misrata: bewaffnete Kämpfer des Grünen Widerstandes machen sich auf den Weg nach Misrata, um die Bestien von NATO-NTC zu vertreiben, sagt die Filmbeschreibung:


Quelle: libia-sos.blogspot.com

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RT-Interview mit dem French Center of Intelligence Studies zur Teilung Libyens:


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von John Schacher
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Der NATO-NTC hat den Krieg nicht gewonnen, alles hat sich verderblich entwickelt und ist zum Scheitern verurteilt, da die Bevölkerung keinerlei Zustimmung erteilt. Quadhafi war sich wohl bewußt, daß ein langer Krieg folgen würde, deshalb hatte er alles auf eine lange Verteidigung ausgerichtet. Mit ausgesuchten Leuten, die heute einer nach dem anderen von den vertierten Feinden Libyens eliminiert werden. Die Strategie der Invasoren basiert auf: Angst, Manipulation und Lügen… mittels ihrer desinformierenden Medien. Begleitet von etwa 20.000 ausländischen Söldnern, tausenden freigelassener Gefangener, einschliesslich extrem gefährlicher Gewaltverbrecher, die heute – ein Jahr später – frei und fröhlich umherspazieren.
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Die NATO dachte sie verfüge über die Mittel, Libyen “zu reinigen”, das libysche Volk vollständig zu unterdrücken… vorliegende Daten lassen die Zahl der freigelassenen Gefangenen zwischen 10.000 und 11.000 liegen. Etwa 80% von ihnen sind Terroristen und Al-Quaida-Mitglieder. Im Gefängnis Buslime beispielsweise gehörten 540 der 690 befreiten Gefangenen zur Al Quaida. Daraus folgend ergab die Gesamtheit der befreiten Radikalen Libyens samt den ihren besseren Zeiten nachhängenden Salafisten ein von der NATO geschaffenes Heer von kriminellen Terroristen, das in der Folge Libyen mit Zerstörungen und Völkermorden überziehen sollte, um den Abtransport der libyschen Reichtümer zu erleichtern.
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Gute Nachrichten aus Misrata: 324 gefangene Kämpfer konnten vom Grünen Widerstand aus ihrem Kerker befreit werden. Unter ihnen sollen sich Mitglieder des grünen Geheimdiestes und Nachrichtendienstmitarbeiter befinden! Ein Misrata-Kommandant, Saraya Elsouihli, bestätigte die Richtigkeit der Rettungsaktion. In diesem Zusammenhang wurde auch die Erbeutung zahlreicher Computer, Handys und Gefangenen-Akten berichtet.

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In Sabha explodierte ein Kampfflugzeug – Gründe noch unbekannt.
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Khoms: Die Rebellen möchten die Checkpoints nicht mehr besetzen. Daher bietet der NTC in Khoms zur Motivierung jedem Kämpfer 600 Dinar monatlich an, sofern er einen Tag in der Woche einen Kontrollposten bemannt.
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Die ägyptischen Behörden haben den Verräter Ahmed Kadhaf al-Damvorübergehend festgenommen. Er verblieb 5 Stunden im Verhör und wurde später freigelassen. Anschliessend verliess er Ägypten mit unbekanntem Ziel.

Zur Erinnerung: Kadhaf Ahmed al-Dam, naher Ratgeber und Schwager des libyschen Führers Muammar Quadhafi, nahm an der Verschwörung gegen Führer und Volk teil. Der Fluch des Führers gegen Feinde des libyschen Volkes trifft ihn also voll. Wie wir wissen waren Quadhafis engste Ratgeber seine erbittersten Feinde, obwohl sie ihn auf Reisen stets strahlend begleiteten.
Diese drei Männer haben ihn ärgstens hintergangen!
Sie verkauften Libyen an Katar!
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1. General Suleiman Mahmoud al-Obeidi
2. General Abdel Fatah Younis, “Ex-Innenminister”
3. General Ahmed Kaddaf ad-Dam “persönlicher Vertreter von Al-Quadhafi und Schwager des Führers”
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Ajdabiya: Die Verbrecher von NATO-NTC verscharrten hier 159 ihrer Kameraden, junge Libyer, geopfert in einem sinnlosen Krieg, der zum Scheitern verurteilt war…
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In Benghazi entstehen spontane und stetig wachsende Demonstrationen gegen die Teilung des Landes, als deren Urheber man vor Ort in Libyen den NATO-NTC selbst vermutet. Transparente tragen Slogans wie “wir libysches Volk sind Brüder von Tobruk bis Nalout”.


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Dringend: Massaker gegen Kinder und Familien, die den Namen Quadhafi tragen: Berichte aus verschiedenen Quellen weisen darauf hin, dass die NATO-Söldner gezielt jede Person töten, die den Namen Quadhafi trägt oder diesem in irgendeiner Weise verbunden ist. Ob es sich dabei um nahe Verwandte oder weit entfernte handelt, ob alt oder jung, macht für den NTC keinerlei Unterschied. Die Massaker ereigneten sich anfänglich besonders in dem Gebiet von Sirte. Das vollständige Schweigen der Medien hierüber und absolut fehlende Untersuchungen der Menschenrechtsorganisationen erschweren die Lage zusätzlich.

Die einzigen Momente, in dem öffentliche Medien über diese Massaker berichteten, war der Tod einer ganzen Familie von Händen der NATO-Rebellen, als diese gerade aus Sirte flüchten wollten sowie der Mord an einer Mutter mit 2 Kindern, die im gerade eroberten Tripolis ausfliegen wollte. Auch die Familiengräber der Al-Quadhafis wurden geschändet, die Körper der Toten ausgescharrt und zerstört. Diese Taten laufen völlig gegen die Ethik des Islam und wurden von NTC/NATO-Söldnern begangen, die nur vorgeben, Muslims zu sein…

Das sind nur einige der Verbrechen, welche die NTC-Ratten begangen haben. Sie fahren fort mit der Folter bis zum Tod, genauso mit ihren Raubüberfällen, ihrer ethnischen Säuberung, Massakern und Genozidhandlungen: ihre Verbechen gegen die Menschlichkeit können sie im tiefsten Schweigen gegenüber denjenigen vollbringen, die sich des libyschen Landeswohls annehmen. Der NATO kommt es in Wirklichkeit nur auf die völlige Zerstörung der Jamahiriya an – das ist alles!
Sie werden es teuer bezahlen und sie werden alles bezahlen: der Widerstand wird sie an jeden Ort der Welt verfolgen!
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Erklärung hinsichtlich der Anzahl von Jamahiriya-treuen Kämpfern in der Schlacht von Bani Walid: nur 170 Warfalla-Krieger sollen sie geschlagen haben(?); gegen 25.000 NATO-Söldner, NATO-Kampfflugzeuge, Raketen, Bomben und Apache-Hubschrauber. Dennoch waren die NATO und ihre Diener während der zweimonatigen Belagerung (vom 20.8.2011 bis 18.10.2012) nicht fähig, in die Stadt einzudringen. Ruhm über Bani Walid und seine Bewohner. Sie haben auf jeden Fall Geschichte geschrieben!
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jo on Februar 9th, 2012

 

Übersetzung John Schacher

Heute nacht kam es leider zu einer 4-stündigen Ausfall dieses Blogs – aufgrund einer “planmässigen Serverwartung”. Wir können die folgenden Nachrichten zwar nicht bestätigen, aber die Quelle ist zuverlässig. Wenn auch nur Teile stimmen, wäre doch Jubel angebracht:

1.) Eine Gruppe von Jagdflugzeugen, die Druck auf die grüne Armee in den westlichen Bergen bei Ubari und den Süden ausübte, wurden von verbliebenen libyschen Kampfjets gejagt und über dem Meer nahe der tunesischen Grenze abgeschossen. Sie wollten Richtung Israel entkommen.

Da sich alle Ereignisse bei sehr hohen Geschwindigkeiten abspielten, war es unmöglich, die Nationalität der feindlichen Flugzeuge festzustellen. Es wird vermutet, dass es sich um französische oder israelische Jets gehandelt hat. Da es sich auch bei den Piloten meist um Glücksritter handelt, wird die Auslieferung deren Leichen von Regierungen selten verlangt.

2.) Die Grüne Armee drang fünf Stunden lang in Nord-Misrata ein und befreite 1139 Kriegsgefangene und Menschen, die gegen ihren Willen in der abtrünnigen Stadt eingekerkert gehalten worden waren.

283 Rebellen wurden während des 5-stündigen Feuergefechtes getötet, die Operation erstreckte sich auf 28% der Stadt, 21 mutmaßliche Gefängnisse wurden durchsucht, 3250 Grüne Soldaten waren an dem Kommandounternehmen beteiligt.

Ein unbekannte Anzahl von Misrata-Kämpfern wurde schwer verletzt, innerhalb der Grünen Armee kam es zu 42 Verletzungen, kein Todesfall ist zu beklagen. 72 Leopard-Panzer aus Deutschland konnten in Misrata zerstört werden. Die Operation war seit zwei Wochen geplant worden.

Nord-Misrata bis zum Flughafen war in dicke Rauchwolken gehüllt. 9 Häftlinge haben es leider nicht lebend geschafft, sie waren im Feuer gestorben.

145 Misrata-Gefängniswärter wurden mit Schalldämpfern erschossen, bevor die Gefängnisse und Konzentrationslager gestürmt und durchsucht werden konnten. Dabei wurden auch in Misrata befindliche 45 israelische IDF-Soldaten getötet. Die Grüne Armee fand Unmengen von libyschen Dinaren, Katar-Dinare, riesige Beträge in Dollar, Pfund Sterling, Euro und viel, viel, viel Gold.

Der Wert des in Misratas “Freiheits- und Märtyrer-Bank” sichergestellten Geldes könnte leicht mehr als 225.000.000.000 $ sein. Der größte Teil der Gelder wurde von den Misrata-Rebellen aus Sirte geplündert.
7 Militärische Befehlshaber der Rebellen-Brigaden, 25 Captains und 51 Oberstleutnants wurden gefangen genommen.

3.) 40 Grüne Gefangenen wurden für einen Ratten-Captain aus Benghazi ausgetauscht. Dies geschah als gute Geste, um der Geburt des Propheten Mohammed zu gedenken.

4.) Die Grüne Armee gewinnt in Benghazi weiter an Boden und Schwung. Am 4. Februar 2012, genau um Mitternacht, startete eine neue Brigade von 5000 Mann mit Schalldämpfern, um die Stadt zu reinigen. Wenn diese Anzahl nicht ausreichend ist, wird eine neue Charge von Ausbildern und Personalverantwortlichen in vollem Umfang für die Ausbildung sorgen.

5.) Piloten und Flugbegleiter der Libyan Arab Airlines setzten ihre Sit-Ins und Demonstrationen bzgl. der ausbleibenden Zahlung ihrer Gehälter fort. Die Grüne Armee versichert ihnen, sie für ihre Verluste zu entschädigen.

6.) Die Grüne Armee hat 25.000 Schalldämpfer-Waffen und 10.000 Nachtsichtgeräte importiert. Dies gibt der Armee taktische Vorteile bei der Ausschaltung von feindlichen Posten, ohne selbst entdeckt zu werden. Schalldämpfer ermöglichen schnelles Eindringen, ohne den Gegner aufzuwecken und einen sehr ruhigen Abgang. Dies ermöglicht tödliche Operation, ohne zu viel Lärm zu erzeugen.

7.) Die Rebellen haben die meisten ihrer Grenzposten verlassen und ihre Uniformen ausgezogen. Alle Grenzübergänge nach Tunesien sind von den Rebellen unbemannt aufgelassen. Geplante Angriffe auf die Rebellen-Posten lieferten deswegen keine Ergebnisse (bei leeren Gebäuden); mit Ausnahme der Wazin- und Yafran-Kreuzung. Wir vermuten, dass die meisten Rebellen ins Innere von Tripolis gewechselt sind, entweder um ihre Positionen zu verstärken oder sie wurden bereits überwältigt. Der Osten von Tripolis wurde von den Zintan-Brigaden und der Grünen Armee eingenommen. Die Rebellen haben sich in der Nähe der Hafeneinfahrt und des Freitags-Marktes verbarrikadiert. Es wäre klug von den Bewohnern in Tripolis, Angriffe auf die Rebellen zu starten. Wir schätzen ihre Zahl als beschränkt ein.

 

Bild: LibyaSOS

8.) Das französische Schiff, das an der Küste von Tripolis angedockt hat, wurde versenkt. Die grüne Armee setzte ihm eine helle Flamme auf, die Zahl der toten Matrosen auf dem Schiff kann derzeit weder erfahren noch bestätigt werden. Das Schiff erhielt 190 Mörsergranaten und 55 RPG-Besuche. Die Grüne Armee sorgte dafür, dass es den Hafen nie wieder verlässt.

9.) Die amerikanische Söldner-Flotte, die im Mitiga-Militärflughafen  gelandet war, wurde durch die Grüne Armee in der Nähe des Hafen von Tripolis dezimiert: 19 amerikanischen Söldner-Leichen wurde danach Benzin in die Ohren gegossen und die Leichen vollständig verbrannt. Die Grüne Armee nahm ihre Waffen als Krieg-Souvenirs. Der libysche Grüne Geheimdienst gab Order, keine NATO- und UN-Soldaten mehr am Leben zu lassen – alle müssen ausgelöscht, an Ort und Stelle ihrer Gefangennahme getötet werden. Das gilt auch für die Söldner-Reporter von Al-Jazeera und viele andere entsprechende westliche Agenturen.

 

Gerüchte sagen, dass der Mann Belhadj´s (verheiratet) Lover war - Bild: LibyaSOS

10.) Von Abdel-Hakim Belhaj wurde berichtet, er habe zwei Segnungen in Form von Schusswunden in Auge und Stirn erhalten, dieser Sohn eines Schakals schaffte es aber, lebendig zu bleiben. Im Namen von Allah / Gott, die Grüne Armee wird den endgültigen Sieg mit der Beseitigung der Ratten-Hierarchie aus Hafter, Hakim Belhadj und dem Mäuse-Präsidenten Abdel Jalil erringen! Nur Hunderte von Kugeln in den Kopf, die Brust oder das Herz von Belhadj und seiner Crew von NATO-Söldnern wird uns vor weiterem Blutvergießen schützen.

11.) Jeder Tag in Libyen ist ein Märtyrer-Tag. Seit die Anschläge auf Libyen durch die NATO eingeleitet worden sind, ist die Grüne Armee ständig auf der Suche nach Schalldämpfer-Scharfschützen, um das Blut der Märtyrer rächen. Wir legen Ihnen heute den Gedanken an Widerstand nahe, es ist eine menschliche Pflicht, Unterdrückern weltweit Widerstand zu leisten – wir verherrlichen die Unterdrückung, wenn wir nicht widerstehen. Töten, schießen, zerstören und verstümmeln, um uns zu unterdrücken und zu schikanieren. Sind sie Supermächte, Superschurken oder Super-Hooligans?


Tod den Unterdrückern!

Quellen: LibyaSOS, libyanfreepress


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von John Schacher

Bani Walid steht nach seinem Befreiungsschlag gegen den NTC voraussichtlich kein NATO-Bombardement oder neuerliche Belagerung bevor. NATO-Generalsekretär Rasmussen äusserte sich hierzu am heutigen Donnerstag:

“Wir haben unsere Libyen-Operation am 31. Oktober beendet und nicht vor, zurückzukehren“

Auch der NTC zieht – wohl vorsichtshalber – nicht die rote Karte gegen die Hauptstadt der im ganzen Land verstreuten Warfalla. Man darf nie vergessen, dass jeder vierte oder fünfte Libyer ein Warfalla ist. In der jetzigen kriegsmüden Situation würden neue Grausamkeiten landesweit folgen. 20min.ch hat heute zur Abwiegelung des Bani-Walid-Problems aktuelle Informationen:

Die libysche Wüstenstadt Bani Walid ist nach Angaben des Verteidigungsministers unter Kontrolle der Übergangsregierung. Das «Problem» sei «gelöst» worden, sagte Ussama Dschuili am Mittwoch bei einem Besuch in Bani Walid.

Der Minister nannte die Kämpfe ein «internes Problem» zwischen «zwei Gruppen junger Leute». Es habe keine Kämpfe zwischen Revolutionären und Anhängern des gestürzten Machthabers Muammar al- Gaddafi gegeben. Eine der an den Kämpfen beteiligten Gruppen sei die Brigade des 28. Mai, die dem Verteidigungsministerium untersteht.

Bei den Unruhen in der ehemaligen Gaddafi-Hochburg waren am Montag fünf Menschen getötet worden. Vertreter der Stadt hatten gemeldet, Gaddafi-Anhänger hätten die Stadt eingenommen und die grüne Flagge aus Gaddafis Regierungszeit gehisst. Die Übergangsregierung in Tripolis hatte den Vorfall dementiert und erklärt, es handle sich um «interne Probleme» der Stadtbewohner….

Scheint gutgegangen zu sein. Es steht zu hoffen, das diese Gangart bei weiteren Orten, die ihre Freiheit wiederherstellen, Fortsetzung finden kann. Unsere Berichte sprechen von einer aus Tripolis und Misrata zusammengezogenen Großkampfgruppe vor Bani Walid, die allerdings militärisch noch nicht eingegriffen hat. In was auch, da es seit dem Rauswurf der NTC-Ortsgruppe, dieser Lebensmitteldiebe, wieder ruhig und friedlich in der Wüstenstadt zugeht.

weiter Folterverbrechen in Misrata

Die ärgsten Nachrichten kommen wieder einmal aus Misrata: dort haben die “Ärzte ohne Grenzen” (MSF), die dort seit August 2011 kriegsgefangene Verwundete behandeln, ihre Arbeit ausgesetzt. Sprecher Stokes hierzu:

“Patienten wurden uns zwischen den einzelnen Verhören zur medizinischen Behandlung gebracht, um sie wieder fit für weitere Befragung zu machen.”
“Das ist unakzeptabel. Unsere Rolle besteht darin, Kriegsopfern medizinische Hilfe zu leisten, nicht wiederholt die gleichen Patienten zwischen ihren Foltersitzungen.”

“Bisher wurde nichts dagegen unternommen. Stattdessen erhielt unser Team vier weitere Folter-Fälle. Wir sind deshalb zu der Entscheidung gekommen, unsere Tätigkeit in den Gefangenelagern auszusetzen.”

Täglich werden nun derzeit die seit langem bekannte Mißstände wie der Folter-Apparat von Nord-Misrata von Seiten derer, die dies erst monatelang ermöglichten, ins Rampenlicht gestellt. Plötzlich dürfen diese Fakten in die Mainstream-Presse und man simuliert Entrüstung. Mancher Bürger glaubt nun, dass Schritte in die richtige Richtung unternommen werden würde, doch das ist eine trügerische Hoffnung. Für die Opfer in Misrata ändert sich nichts. Ausser der nun völlig fehlenden Behandlung und deutlich gesteigerter Wahrscheinlichkeit, im Sinne der Diskretion etwas schneller ermordet und irgendwo verscharrt zu werden.

Für die USA bzw. NATO-Okkupanten sind diese Dinge allesamt gut: sie rechtfertigen damit – auf neuer Ebene – einmal mehr ihre verbrecherischen Aktivitäten in Libyen.

Quellen: 20min.ch, RIA NOVOSTI, MSF, LibyaSOS

Der Film zeigt Misrata-Rebellen bei einer Lieblingsbeschäftigung: Plündern und wegelagern:


hier ein brandneues Video, das Rebellen aus Misrata, Dherna und Tripolis zeigt, die sich um Bani Walid “kümmern” wollen:


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