Libysche Jamahiriya 2011
von John Schacher
Kurz vor dem NATO-Gipfel in Chicago Ende dieser Woche erscheint folgender Report, der die Allianz für Dutzende zivile Opfer während der Militärkampagne in Libyen verantwortlich macht. Human Rights Watch aus New York hat zu einer gründlichen Untersuchung dieser Kriegsverbrechen aufgerufen – die NATO jedoch verweigert jeden Kommentar! Hier das RT-Interview mit Wenzel Michalski von Human Rights Watch:
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Bereits gestern wurde die Liquidierung des Verräters und NTC-Kandidaten Khaled Abu Saleh durch den Grünen Widerstand (30 Kilometer von Ubari enfernt) gemeldet. Der NTC hatte etwa 40 Gründungsmitglieder, deren Anzahl nun mehr und mehr schmilzt. “Der Verrat wird geliebt, doch nie der Verräter“…
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Mustafa Abdel Jalil hat während verbalen Auseinandersetzungen mit seinen Kumpanen im NTC-Hauptquartier einen Herzinfarkt erlitten und liegt nun in Benghazi in einer Klinik. Seine Untergebenen hatten Jalil zuvor verhöhnt und beleidigt. Sie warfen ihm vor Schwäche und die Unfähigkeit, das Land zu regieren vor. Dies meldet ALGERIA ISP.
Ich bin der Meinung, dass Jalil von keiner der Seiten um ihn gerne lebend gesehen wird. Die NATO-Schattenmänner finden sein Wissen nach Ende der “Mission” sicher nicht mehr “so gut”, die NTC-Bandenmitglieder dissen ihn und das restliche Libyen hofft – mehr oder weniger aktiv – auf den Tag, an dem ihn das verdiente Schicksal ereilt. Die ihm zugedachte Funktion soll ja mit den für Juni geplanten Wahlen enden…
Brandaktuell: Offiziell wurde eine Vielzahl libyscher Rebellen nach Jordanien zur Behandlung gesandt. In Wirklichkeit aber sind sie in der Türkei, um von da aus nach Syrien zurückzukehren und dort den Terrorbanden, die ihre Schrecken in diesem Bruderland verbreiten, beizutreten.
Neues Jamahiriya-Video:
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Paris Dezember 2007
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Moskau November 2008
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Tripolis September 2009
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Rom August 2010
Heute abend um 22.14 Uhr hat RTL eine Sondersendung im Programm, bei der sich jedem intelligenten Menschen die Haare aufstellen:
Muammar al-Gaddafi, der Massenvergewaltiger
Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: irgendein Taxifahrer soll letztes Jahr Hinweise darauf gegeben haben, dass Quadhafi über die Jahre zahllose junge Frauen willkürlich ausgewählt und vergewaltigt hätte. Antonia Rados, die berüchtigte Kriegsjournalistin, hat die Doku produziert… Das Andenken an den großen libyschen Führer, sein geniales GMMR-Bauwerk und die sozialen Errungenschaften des vormals so armen Landes werden nun geflissentlich dem Werfen von viel, viel Dreck kompensiert. Uns es wird immer mehr Dreck werden. Die dummen Massen werden es schon glauben und der Wikipedia-Eintrag – unser kollektives Gedächtnis – lässt sich bis morgen imagemässig biegen wie Butter.
Bei dieser Gelegenheit bietet es sich an, den letzten Willen von Muammar al-Quadhafi zu betrachten. Er lässt ein wenig von seiner Persönlichkeit ahnen:
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Bilder vom Kampf um Sirte:
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Was geschah in Bab al-Azizia?
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erschienen bei Mathaba
Filmaufnahmen der durch westlichen Terrorismus verübten Verbrechen an Libyen:




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