Libyen
von John Schacher
In Benghazi kam es im Gefängnis El Kouifiya zwischen Gefangenen und Aufsehern zu Kämpfen mit leichten Waffen. NTC-Kämpfer zur Verstärkung trafen bald darauf im Gefängnis ein. Bisher wird von einem getöteten Insassen berichtet. Mehrere Insassen des Gefängnisses gelang nach letzter Meldung die Flucht.
Bilder vom Besuch des NTC-Verteidigungsminsters im Kommandostand der “Rebellen” in der Universität Al Kufra, die von den Toubou wie berichtet angegriffen wurde:
Quelle: libyaagainstsuperpowermedia
von John Schacher
In Libyen sind weitere schwere Kämpfe ausgebrochen. Auch in Al-Kufra kam es zu neuen Zusammenstössen mit dem NTC. Die Unruhen breiten sich wie ein Lauffeuer auf das ganze Land aus. Die Nachrichtenlage aus Libyen ist seit Tagen sehr dürftig. Erst heute kamen erste Neuigkeiten. Inomine bei my-metropolis hat heute schon mehrere Kampfplätze näher spezifiziert:
“Was soll ich ihnen noch viel dazu berichten? In ganz Libyen sind nun heftige Gefechte ausgebrochen. Es werden Kämpfe in Garhyan, Zuwra, Tripolis, Sirte, Zlitan, Benghazi, Jamil, Ghat, Sabha und Tiji gemeldet. Die NTC/NATO-Truppen sollen mittlerweile sogar wieder Luftangriffe im ganzen Land fliegen. Bilden sich die Grünen die nur ein? Anscheinend nicht – selbst CNN berichtet inzwischen:
“The situation is terrible,” Sufyan told CNN. “It is a real war now.”"
Laut dem TV-Kanal Al Arabia kam es in der Stadt El Jamile zu 8 Toten und 45 Verwundeten durch Banditen aus Zouara. Videos bei ALGERIA ISP zeigen das von den Rebellen aus Zouara angerichtete Gemetzel gegen die Bevökerung der Stadt El Jamile:
Heute abend um 22.14 Uhr hat RTL eine Sondersendung im Programm, bei der sich jedem intelligenten Menschen die Haare aufstellen:
Muammar al-Gaddafi, der Massenvergewaltiger
Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: irgendein Taxifahrer soll letztes Jahr Hinweise darauf gegeben haben, dass Quadhafi über die Jahre zahllose junge Frauen willkürlich ausgewählt und vergewaltigt hätte. Antonia Rados, die berüchtigte Kriegsjournalistin, hat die Doku produziert… Das Andenken an den großen libyschen Führer, sein geniales GMMR-Bauwerk und die sozialen Errungenschaften des vormals so armen Landes werden nun geflissentlich dem Werfen von viel, viel Dreck kompensiert. Uns es wird immer mehr Dreck werden. Die dummen Massen werden es schon glauben und der Wikipedia-Eintrag – unser kollektives Gedächtnis – lässt sich bis morgen imagemässig biegen wie Butter.
Bei dieser Gelegenheit bietet es sich an, den letzten Willen von Muammar al-Quadhafi zu betrachten. Er lässt ein wenig von seiner Persönlichkeit ahnen:
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Bilder vom Kampf um Sirte:
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Was geschah in Bab al-Azizia?
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erschienen bei einartysken
Eine Richtigstellung einer FETTEN Lüge zum x-ten Male und dreimal darf man raten, von wem da wohl Druck ausgeübt wurde, um nicht nur einen unschuldigen Mann, sondern auch Libyen verdammen zu können.
von Lucy Adams und John Ashton
am 25. März 2012
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| Die Megrahi-Familie |
Heute veröffentlicht der Sunday Herald den ganzen 800-Seiten-Bericht, der im Detail darlegt, warum der für die Lockerbie-Bombe verurteilte Mann hätte freigesprochen werden müssen.
Der kontroverse Bericht der Kommission zur Überprüfung von schottischen Kriminalfällen (SCCRC) ist fünf Jahre lang unter Verschluss geblieben und bislang erhielt niemand die Erlaubnis, ihn zu veröffentlichen.
Der Sunday Herald und seine Schwesterzeitung, The Herald, sind die einzigen Zeitungen der Welt, die den Bericht gesehen haben. Wir haben uns entschieden, den Bericht zu veröffentlichen, weil wir die Erlaubnis von Abdelbaset Ali Mohmed al Megrahi erhielten, dem libyschen Verurteilten für die Bombentat, und weil wir glauben, dass es im öffentlichen Interesse liegt, das ganze Dokument zu verbreiten.
Der Sunday Herald hat sich zur Veröffentlichung des ganzen Berichts heute entschlossen, um der Öffentlichkeit die Möglichkeit zu geben, selbst die Analyse der Beweise zu sehen, der zur Freisprechung von Megrahi geführt hätte. Nach Absatz 32 des Datenschutzgesetzes können Journalisten im öffentlichen Interesse dies veröffentlichen. Wir haben nur sehr wenige Änderungen vorgenommen, um die Namen vertraulicher Quellen und privater Informationen zu schützen.
Hier klicken, um den gesamten Bericht zu lesen.
Die Veröffentlichung verleiht den Forderungen Gewicht nach einer umfassenden öffentlichen Untersuchung dieser Ungeheuerlichkeit – etwas, wofür die Angehörigen seit mehr als zwei Jahrzehnten kämpfen.
Megrahi hat auch eine Kopie des Berichts an den Gerichtssekretär Kenny MacAskill geschickt, der ihn aus humanitären Gründen im August 2009 freiließ.
Jonathan Mitchell QC sagte zum Sunday Herald: „Aus Datenschutzgründen ist es fraglich, ob dieser Bericht das ‘persönliche Eigentum’ von jemand anderem als Megrahi ist.“
Das Datenschutzgesetz wurde von Tom Hickman, Anwalt beim Blackstone Gericht, auf der Webseite einer UK Verfassungsrecht-Gruppe als „einer der schwächsten Teile im Gesetzbuch“ bezeichnet.
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