Israel

jo on April 24th, 2013

Israeli_flag (2)erschienen bei JCx1

von Jens Gloor

Der Staat Israel wird nächsten Monat 65 Jahre alt und es ist mit Festivitäten zu rechnen. Wer heute Medien nur konsumiert, liest/hört permanent von den Bedrohungen, denen Israel scheinbar pausenlos ausgesetzt ist, vom verfolgten jüdischen Volk, von Anti-Semitismus, Holocaust-Leugnung und anderen Ungeheuerlichkeiten; Als weltweit einziger Staat scheint Israel die Arschkarte gepachtet zu haben.

Israel betont (oder lässt betonen/auch hier), dass es das Recht habe, sich zu verteidigen. Jedes souveräne Land hat das Recht sich zu verteidigen, wenn es angegriffen wird – warum nicht ganz klar ist, weshalb dies immer wieder und nur im Kontext mit Israel explizit Erwähnung findet. Mir ist aufgefallen, dass im Bezug auf die Wahrnehmung Israels zahlreiche Dogmen sorgsam gepflegt werden – obschon sich viele davon jeglicher Realität widersetzen. Was hat das alles zu bedeuten; Ist es nicht an der Zeit, diesen repetitiven Argumentarien einmal etwas auf den Grund zu gehen?

Bedeutung des Namen Israel
Jisra’el (Jsrjr) wurde erstmals von den Ägyptern auf der sog. ‘Merenptah-Stele‘ erwähnt – hier erfolgt ein Bezug zur ägyptischen Mythologie – und wurde im 13. Jahrhundert noch nicht als Staat verstanden, sondern bezeichnete eine ethnische Bevölkerungsgruppe, resp. deren damaligen kanaanäischen oder hebräischen, biblischen Namen des Stammvaters Jakob (Jaakov) nach dem Kampf am Ostufer des Flusses Jabbok. Jisra’el (Israel) lässt sich auch mit, “Gott streitet für uns” oder “Gott möge für uns streiten”, übersetzen.

Heute zeigt das Staatswappen Israels den sog. Davidstern – ein Symbol (zwei übereinander liegende Pyramiden) das dem früheren König David gewidmet ist, der für seine vielen Kriege – vor alllem gegen die Philister (die früheren Bewohner des heutigen Israels, resp. Palästinas) – bekannt ist. Es ist ein sternförmiges Hexagramm, welches in der Gnostik auch die Vergöttlichung des Menschen symbolisiert – davor war der Löwe Judas das Symbol der jüdischen Gemeinschaft. Der Löwe Juda – als eine der Basisformen in der Heraldik – hat sich bis heute in zahlreichen Wappen, wie auch auf Bauwerken (Löwen-Statuen) weltweit zum Ausdruck gebracht. Er wird heute noch – z.B. von der Stadt Zürich – in Ihrem Logo verwendet. Ich werde am Schluss näher darauf eingehen, wie wichtig die allgegenwärtige Symbolik im Bezug auf diese Thematik ist.

Ethnische und konvertierte Juden
Mittlerweile ist historisch und wissenschaftlich angezeigt, dass eine Unterscheidung zwischen semitisch-ethnischen Juden und zum Judentum konvertierten, anderen Bevölkerungsgruppen – ausdrücklich nicht-semitischen Ursprungs - gemacht werden muss. Diese Unterscheidung ist äusserst wichtig um in der Folge die “Verheissung auf das gelobte Land und die jüdische Diaspora korrekt in Relation zu setzen. Es gilt heute als Tatsache das der überwiegende Teil der sog. “Ostjuden” khasarischen Ursprungs sind (Literaturverzeichnis am Ende des Links), d.h. über 90% der heutigen jüdischen Gemeinschaft sind gar nicht semitischer Abstammung. Man kennt die Begriffe der Ost- und Westjuden – WIKIPEDIA ist in dieser Hinsicht leider (wieder einmal) nicht korrekt und ich werde diese Einträge noch überarbeiten und zweifelsfrei mit den entsprechenden Quellen ergänzen.

Arthur Köstler (selbst Jude, khasarischer Abstammung) hat zusammen mit Abraham N. Poliak (emigrierte bereits 1923 nach Palästina) und Israel Shahak (Überlebender KZ Bergen-Belsen) die Beweise hierfür erbracht – auch wenn die entsprechenden WIKIPEDIA-Artikel dies teilweise mit “Ablehnung durch etablierte Historiker” (welche nicht namentlich genannt werden, resp. ohne Quellenangabe/Beweise) zu negieren versuchen. Da nur schon die WIKIPEDIA-Einträge der eben genannten drei Personen diesbezüglich nicht konsistent dargestellt werden, soll dies wahrscheinlich dazu dienen, die entsprechende Kontroverse weiterhin aufrecht zu erhalten, die es aber faktisch nicht geben darf. Auch Hugo, Freiherr von Kutschera hat in diesem Bereich geforscht und kam zu identischen Erkenntnissen, weshalb nach seinem Tod 1909 eine Studie hierzu veröffentlicht werden konnte, die jedoch von den betroffenen Kreisen weiterhin unterdrückt wird, was im Sinne der Wahrheitsfindung als äusserst bedauerlich eingestuft werden muss.

Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu drew a red line UNDie Juden Europas und Amerikas gehören zwei Hauptgruppen an – den am ehesten ethnisch-jüdischen Sephardim (Westjuden / nebst z.B. dem ‘reinen’ Stämmen der Levi und Cohen) und den khasarisch-jüdischen Ashkenazim (Ostjuden), welche von den Khasaren (typisches Beispiel – die Familie Rothschild/Zionisten) abstammen und lediglich eine zum Judentum konvertierte Ethnie darstellen, die nicht genetisch-jüdischen – d.h. semitischen – Ursprungs ist. Die grösste Mehrheit der Askenazim sind somit kein legitimierter Teil der Diaspora, machen jedoch heute den Hauptanteil am als solchen bezeichneten, ‘jüdischen Volk’ aus. Bezüglich der Ashkenazim versucht WIKIPEDIA zu behaupten “Die Bezeichnung Aschkenas wurde aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen in der mittelalterlichen rabbinischen Literatur auf Deutschland angewandt.” - was natürlich Blödsinn ist und nicht dokumentiert wird, so dass diese Aussage erst recht hinterfragt werden muss. Dieser Umstand kann einfach auch nur den Hinweis liefern, dass diese Diskussion schlicht nicht geführt werden soll. Diese scheinbar ‘offizielle Feststellung’ widerspricht u.a. der Arbeit Arthur Köstlers “Der dreizehnte Stamm” diametral. Die Khasaren-Frage erklärt auch, wie ein Grossteil der Ostjuden von Russland, via Europa letzlich nach Amerika gelangte. Dies ist eine stark vereinfachte Darstellung, jedoch in den Proportionen nachprüfbar. Auch Helen Thomas, eine langjährige Pressekorrespondentin im Weissen Haus bestätigt diese Fakten – wenn auch in etwas populistischer Weise.

Warum der Begriff Anti-Semitismus immer noch verwendet wird, ist nicht schlüssig zu erklären, da er folglich nur höchstens 10% der jüdischen Gemeinschaft betrifft. Dies muss durch die verantwortlichen, politischen Strömungen als kontraproduktiv – wenn nicht gar hetzerisch – angesehen werden, zumal die fehlende Reflektion der bekannten Fakten im Sinne des Gleichsprechs wiederum nachvollziehbar erscheint, wenn man die Khasaren-Frage nicht objektiv zu betrachten gedenkt. Festzustellen bleibt leider der Umstand, dass durch die – reichlich inflationäre – Verwendung des Begriffs Anti-Semitismus eine augeblickliche Gleichschaltung der unkritischen Öffentlichkeit erreicht werden kann, was ich im Sinne einer sauberen Ethik jedoch vollumfänglich abzulehnen ist. Dies verunmöglicht die Auseinandersetzung mit wichtigen Fakten und entspricht einer zu kritisierenden, verzerrenden (eigentlich nationalsozialistischen) Vorgehensweise – was in diesem Fall offenbar bewusst ‘toleriert’ wird. Anti-Semitismus gibt es schon seit Ewigkeiten gegen semitische Völker – nicht nur gegen Juden, sondern auch gegen Nichtjuden (‘Goj‘ – plural ‘Gojim’ – oft auch abschätzig ‘Gentiles‘ genannt). Früher verwendete man den Ausdruck Anti-Judaismus – ein Begriff der korrekterweise auch heute noch angewendet werden müsste, an Stelle von Anti-Semitismus, welcher erwiesenermassen nicht erst seit dem Holocaust des zweiten Weltkriegs in Erscheinung tritt. Letztlich bleibt festzustellen, dass Anti-Semitismus, resp. Anti-Judaismus seit über 2000 Jahren ein Phänomen darstellt, das sicherlich weiterer Erklärung bedarf.

Das Potsdamer-Abkommen war ein Nachkriegs-Verbrechen. Damals war ich noch nicht geboren, doch meine Mutter – eine Schlesierin – erzählte mir ausführlich und in höchst schockierender Weise, wie sie als achtjähriges Mädchen mit ihrer Mutter von einer Stunde zur anderen fliehen musste, als die Polen in ihr Dorf einfielen und die unglaublichen, höchst verbrecherischen Greueltaten an den Deutschen begannen; Sie mussten es zu Fuss bis ‘in den Westen’ schaffen und alles zurücklassen, was ihnen lieb und teuer war – sie haben alles verloren und wurden nie entschädigt. Sie hatten sich tagsüber im Wald oder teilweise bei der Bevölkerung verstecken müssen und konnten nur nachts unterwegs sein. Während ihrer Flucht wurde mehrmals auf sie geschossen und sie hörte auch Kugeln an ihrem Kopf vorbeisausen oder sah sie vor ihr einschlagen – sie hatte unglaubliches Glück. Meinen Grossvater – der vorher in den Krieg ‘eingezogen’ wurde – und einen ihrer Brüder (der Andere wurde von einem Heckenschützen erschossen), fand sie erst viele Jahre später in Deutschland per Zufall wieder. Sie war in verschiedenen Lagern, bis sie es schaffte, sich ein neues Leben in der Schweiz aufzubauen. Meine Mutter hat diesen Holocaust an den Deutschen überlebt und kehrte seither nie mehr in ihren Heimatort Rückenwaldau zurück. Ihre früheren Freunde hat sie nie mehr wiedergesehen und hegt sehr schmerzliche Empfindungen an diese Zeit; Israel bekommt bezüglich dem Holocaust alles, was es verlangt – doch traumatische Geschichten, wie die meiner Mutter, werden historisch einfach ignoriert. Und so geht es noch Weiteren der rund 16 Millionen Vertriebenen der deutschen Ostgebiete, wenn sie es denn überlebt haben oder heute überhaupt noch am Leben sind; Das ist einfach nicht fair und scharf zu verurteilen.

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jo on März 31st, 2013

palestine1234Übersetzung John Schacher

 

Ein Marsch anlässlich des “Land Day”-Gedenktages in Israel wurde von der israelischen Armee (IDF) mit Tränengas-Granaten zerstreut, als palästinensische Demonstranten nahe des Qalandia-Checkpoints zwischen Jerusalem und Ramallah begannen Reifen zu verbrennen.

 

Irina Galushko vom Sender RT berichtete direkt vom Ort des Ereignisses:

“Die Palästinenser zeigen nach all den Jahren keinerlei Zeichen der Resignation, die “Land-Day”-Prosteste sind eine Tradition seit 1976. Als sie das erste Mal stattfanden, starben 6 Palästinenser bei Zusammenstössen mit der israelischen Polizei und den israelischen Streikräften. Und so geschieht es alle Jahre wieder – wie auch heute.”

Leider sagte sie auch, dass die israelische Polizei Lärmkanonen vorbereitete, um damit die Palästinsenser zu vertreiben.

Quelle: RT

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jo on Januar 15th, 2013

erschienen bei schwertasblog

Inserat in der Online-Ausgabe der „New York Times“ (von mir in ein Hintergrundbild von der ehemaligen Zonengrenze zwischen Hessen und Thüringen eingefügt). Übersetzung: „Jahrhunderte des Antisemitismus lehren uns, daß die Welt einen jüdischen Staat innerhalb sicherer Grenzen braucht. Aber Araber haben nicht 6 Millionen Juden während des Holocaust ermordet. Deutsche taten das. Warum sollten Araber für die Sünden europäischer Christen bezahlen? Deutschland sollte Land für einen jüdischen Staat hergeben.“

Es ist schon von verschiedenen Seiten – auch von einigen unserer Leser – geargwöhnt worden, daß jüdische Kreise bestrebt sind, sich in dünn besiedelten Gebieten der ehemaligen DDR eine Siedlungslandreserve zu schaffen, um dort eventuell einmal einen separaten Judenstaat zu errichten. Ihr Motiv dafür könnten Bedenken sein, ob Israel auf Dauer als jüdischer Staat zu halten sein wird, wie Peter Stuyvesant sie in Israels Malaise: Vorbereitung auf eine neue Diaspora? beschreibt. Auf „Counter-Currents“ schildert Patrick Le Brun in seiner dreiteiligen Artikelserie Demographics & Jewish Destiny, Part 1, Part 2 und Part 3 die demographische Klemme Israels wegen sich wegen sich stark vermehrender Araber einerseits und der orthodoxen jüdischen Haredim andererseits, die vom Wehrdienst befreit sind und einen stetig wachsenden Anteil an der jüdischen Bevölkerung Israels ausmachen. Aufgrund dessen, schreibt Patrick Le Brun, werde es in Zukunft einen immer schärfer werdenden Konflikt zwischen Zionisten und dem Diaspora-Judentum um säkulare Juden geben, und er hofft optimistischerweise, daß Israel den Großteil der Juden in der Diaspora an sich ziehen werde.

Es gibt auch Stimmen, die meinen, daß die Prognosen von jüdischer Seite, in einigen Jahrzehnten werde es kein Israel mehr geben, bewußt übertrieben düster gehalten sind, um die Diaspora-Juden zu erschrecken und zu mehr Solidarität mit Israel oder dem Judentum insgesamt zu motivieren. Dies wäre natürlich ebenfalls denkbar, aber neben dem „Rettungsboot“-Motiv gibt es noch ein weiteres für die Gründung eines zweiten jüdischen Staates: den Wunsch säkularer Juden, in einem eigenen Staat zu leben, der aber nicht im Nahen Osten liegt und von arabischen Feinden umgeben ist; einem säkularen Judenstaat, dessen Staatssprache auch nicht Hebräisch ist, sondern Jiddisch.

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von John Schacher – Danke an Yvonne

Die nimmermüde israelische Raubritterpolitik gegen die palästinensische Bevölkerung schlägt wieder neue Blüten. Einfach nur ekelhaft!

palästina 1

“Nach Angaben der israelischen Polizei beteiligten sich hunderte Polizisten und Grenzsoldaten an der von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu angeordneten Zwangsräumung. Die Aktion sei gewaltfrei verlaufen. Diejenigen Palästinenser, die nicht freiwillig das Gebiet verlassen hätten, seien weggetragen worden.”

palästina 2

Die Zelte wurden nicht abgebaut, nachdem das Oberste Gericht in Israel am Freitag geurteilt hatte, dass das Zeltlager zunächst für sechs weitere Tage stehen bleiben darf. Nach Auffassung der israelischen Regierung ist die Verbannung der Demonstranten von dem Gelände aber dennoch rechtens.”(Quelle)

palästina 3

“Die Zone E1 liegt im Westjordanland zwischen Ost-Jerusalem und der jüdischen Siedlung Maale Adumim. Die Palästinenser befürchten, eine israelische Besiedlung von E1 würde das Westjordanland faktisch nahezu in Norden und Süden aufteilen und den Zugang nach Ost-Jerusalem erschweren.”

palästina 4

International wird der Siedlungsbau als völkerrechtswidrig kritisiert. Staaten dürfen keine eigene Zivilbevölkerung in besetztes Territorium umsiedeln. Israel vertritt dagegen die Auffassung, das im Sechs-Tage-Krieg 1967 eroberte Westjordanland sei zuvor kein Staat gewesen.” (Quelle)

Das Verhalten Israels in dieser Sache zu beschreiben, würde zu viele Schimpfworte abnötigen. Deshalb wird davon Abstand genommen. Die Bilder und Zitate sprechen für sich selbst und sollten auf dieser Basis die Bildung einer eigenen Meinung zum Thema sehr leicht möglich machen. Den Palästinensern bleibt – wie immer – Kraft, Glück und Gesundheit zu wünschen. Es muss einfach furchtbar sein, mit solch einer Last leben zu müssen und seine Kinder unter den gegebenen Verhältnissen nahezu chancenlos aufwachsen zu sehen!

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gesehen bei politaia


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Der schwarze Mann im Weißen Haus stellt sein Sicherheitsteam um. Softie und Vietnamveteran Chuck Hagel führt zukünftig das Pentagon, während Hardliner John Brennan, der bis dato für Obama die Drohenenflotte koordinierte, die CIA leiten wird. Was ist von diesen beiden hohen Beamten zu halten? Israelische Politiker haben zumindest die Entscheidung für Chuck Hagel schon kritisiert und verweisen auf seine moderate Haltung gegenüber dem Iran. Das Embargo gegen den Mullah-Staat läuft auf vollen Touren, und nimmt jeden im Westen in die Zange, der es wagt, mit den Persern Geschäfte zu machen. Einzige Außnahme: US-amerikanische Industriekonzerne, die dieser Tage in Teheran all jene Deals eintüten, die man zuvor auch deutschen Unternehmen verboten hat.

Die Russen machen Euro-Politik und kritisieren den IWF und das Basel III-Abkommen. Welche Absicht verfolgt Putin mit seiner öffentlichen Schelte?

Silvester ist noch keine 14 Tage her, da verschifft die Bundesregierung wie angekündigt die Restraketen, genannt Patriots, an die türkisch-syrische Grenze. Was uns als solidarische Maßnahme unter NATO-Partnern verkauft wird, hat in Wahrheit auch eine aggressive Wirkung, mit der sich Erdogan sowohl gegen Syrien als auch den Iran wendet. Welche Politik verfolgt das “Verteidigungsbündnis” NATO in Middle East wirklich und wie reagieren zum Beispiel China und Ägypten auf Assads politische Performance?
Antworten auf diese komplexen Fragen gibt uns Nah-Ost-Experte, Autor und Reporter Christoph Hörstel. 38 Minuten kompakte Außenpolitik.

Hintergrund-Links und MP3-Download auf http://www.kenfm.de/wordpress/2013/01/10/chuck-hagel-und-co

http://www.kenfm.de/wordpress/unterstutze-kenfm

Quelle: YT by KenFM

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jo on Januar 6th, 2013

von Hans-Peter Schröder

Diener (2)

„Die Mäuse haben sich schon wieder vermehrt, das liegt an der guten Ernte. Wir sollten einen Teil sofort verbrennen, sonst bleibt gar nichts für uns. He, hast du gehört, ich rede mit dir, du könntest wenigstens mehr Fallen aufstellen.“

„Fallen? Und was soll ich als Köder `reintun? Korn?” Sie verstummte. So endeten alle ihre Auseinandersetzungen. Zwei Standpunkte, von denen einer …. . Sie ärgerte sich. „Mensch Mann, es geht um uns. Um uns und um unsere Familie und um unsere Nachbarn, das Dorf, die Gemeinde, begreif` das endlich, kein Spiel, hast du nicht gehört, was Dr. Nierenstein gestern im Radio gesagt hat?“

Doktor Nierenstein, der Mitesser in allen Lebenslagen, wie er scherzhaft von den Gläubigen genannt wurde, wußte immer Rat, zu allem äusserte er eine Meinung und die vertrat er auch. Kein Kunststück, dachte sie etwas neidisch, der hat keinen Mann und keine zweite Meinung, gegen die er bestehen muß. Immer spricht er so klar, so überzeugend, in einfachen, bewegenden Sätze, wie dem: „Überfluß tötet“. Mit diesem Satz war die unethische Diskussion um den Biosprit zuende gewesen.

„Der Nierenstein macht uns mobil“, sangen seine dankbaren Anhänger am nächsten Tag vor den Breitbandfernfunkstalten, bis sie von der anstampfenden Glückskohorte 14  unter “Macht Weg frei”-Rufen von der Fahrbahn geschoben wurden. Dr. Otto Nierenstein wandte sich am selben Abend mit herzlichen Dankesworten an beide Gruppen.

„Was hatte er gestern nur gesagt?“ Sie überlegte; so war es immer, die Worte verflüchtigten sich zu schnell. Sie versuchte angestrengt, aus ihren Gefühlen seine Rede zu erinnern. (weiterlesen …)

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jo on Dezember 18th, 2012
Holocaust-Mahnmal Berlin - Bild: wikipedia

Holocaust-Mahnmal Berlin – Bild: wikipedia

erschienen bei der Israelit

von Gerard Menuhin

Ein älterer Aufsatz rund um das Geschehen um den ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann. In den Grundsätzen jedoch immer noch aktuell!

warum immer mehr und immer pompösere Gedenkstätten und Gedenkveranstaltungen?

Mit der gleichen verfehlten Logik, mit der man Deutsche als „Tätervolk“ bezeichnet, könnte man dies auch mit Juden tun. Das behauptete, zusammengefasst, Martin Hohmann am 3. Oktober 2003. Er berührte damit ein Tabu und verlor bald darauf alle politischen Ämter. Denn seit 1945 haben bestimmte jüdische Kreise darauf gesetzt, immer und ewig Opfer zu sein. In der Bundesrepublik hat man, im Vergleich zu Österreich oder der früheren DDR, diese Taktik sehr gefördert, weil sich ihre Politiker gerne schuldig und zahlungsbereit zeigen.

welches andere Land?

Welches andere Land würde es erlauben, wertvolle Grundstücke im Herzen seiner wichtigsten, aber gleichzeitig bankrotten Städte einfach wegzugeben, um sie mit hässlichen Mahnmalen oder mit „Dokumentationszentren“ überbauen zu lassen?

Wenn es im Londoner Nottinghill Gate 200.000 Zulu gäbe, die ein Mahnmal am Piccadilly Circus verlangten, um die von der britischen Armee bei Rorke’s Drift (Südafrika, 1879) getöteten Zulu und die unzähligen Schwarzafrikaner, die von der Kolonialmacht umgebracht wurden, zu ehren – würde die britische Regierung sie ernst nehmen?

Wenn die amerikanischen Indianer ein Mahnmal zum Beispiel an der Stelle des Watergate-Gebäudes in Washington D.C. verlangten, um die unzähligen von amerikanischen Siedlern ermordeten Indianer zu ehren – würde Präsident Bush es bewilligen?

no business like Shoah business?

Die Schweiz ist seit 1997 mehrfach wegen namenloser Bankkonten zur Kasse gebeten worden. Sie hat bis jetzt 1,25 Milliarden Dollar bezahlt, doch nur 400 Millionen Dollar davon sind an Überlebende weitergegeben worden – die „New York Post“ rechnet mit 208,33 Dollar pro Person. Es gibt einfach nicht mehr genügend potentielle Zahlungsempfänger. Anwälte der Sammelklage geben zu, dass sie einfach eine Ziffer aus der Luft gegriffen haben. Das restliche Geld wird unter verschiedenen jüdischen Dachorganisationen verteilt (selbstverständlich wird ein Teil davon für die Unterstützung Israels weitergegeben) und den Klägeranwälten ausbezahlt.

Man kann aus dieser Vorgehensweise schließen, dass es einem globalen Netzwerk bestimmter jüdischer Organisationen (darunter der Jüdische Weltkongress, das Simon-Wiesenthal-Zentrum, B’nai B’rith, die Anti-Defamation League und die Jewish Claims Conference) völlig egal ist, wie sehr sie die unabänderliche Vergangenheit aufwühlen, wie sehr sie die restliche Welt dadurch schikanieren und den Alltag von jüdischen Familien der Gegenwart, die nur auf ein ganz normales Leben hoffen, erschweren.

Betrachten diese Leute sich bei ihrer Arbeit als gewöhnliche erwerbstätige Menschen? Ist so etwas eigentlich als Beruf anzusehen? Oder stimmt es, was der frühere israelische Außenminister Abba Eban (1915-2002) sagte: „There’s no business like Shoah business“?

Dass es so viele jüdische Schoah-Experten gibt, denen es gelungen ist, mithilfe dieses schrecklichen Kapitels der Geschichte Karriere zu machen (z.B. Elie Wiesel), heißt noch lange nicht, dass wir diese Industrie nicht satt haben. Die Mehrheit der Juden würde es meiner Meinung nach vorziehen, unbelastet ihre eigene Gegenwart leben zu können.

Immer neue Mahnmale erleichtern das Geschäft mit der Schuld. Wollen wir das? Warum reicht die Gedenkkultur der ersten fünf Nachkriegsjahrzehnte, für die etwa der „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ in München mit seinem sechs Meter hohen Denkmal steht, nicht mehr aus? Warum müssen immer mehr und immer pompösere Gedenkstätten und Gedenkveranstaltungen her?

Aber nicht nur die Deutschen sind schuld an dem ewigen Leiden von Juden. Nicht nur das Volk von Bach, Beethoven und Brahms, von Goethe und Schiller wird wegen vor 60 Jahren verübter Taten von früh bis spät des Antisemitismus verdächtigt. Auch wer zufällig ein Buch oder Theaterstück von jüdischer Herkunft kritisiert, wird als Antisemit gebrandmarkt.

Opfer und Täter

Indem er eine vom breiten Publikum längst vermutete, aber gleichzeitig tabuisierte Wahrheit öffentlich aussprach, brach Martin Hohmann nicht nur mit der CDU-Parteipolitik, sondern er gefährdete die Grundlagen des Shoah-Business. Er musste gehen.

Rätselhaft bleibt, warum Hohmann für seine Argumentation auf die Vergangenheit der bolschewistischen Revolution zurückgegriffen hat, obwohl doch israelische Machthaber heute palästinensische Kinder und Frauen morden und ihre Häuser zerstören. Nicht nur hat sich Israel innerhalb von 50 Jahren zu einem klassisch rassistischen Land mit „Lebensraum“-Ansprüchen verwandelt. Es ist Juden auch gelungen, gleichzeitig Opfer und Täter zu sein. Wenn man in diesen Kategorien denken will.

Quellen: der Israelit, Menuhin-Blog

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Aktion UBERWACH!