Iran
gesehen bei politaia
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Der schwarze Mann im Weißen Haus stellt sein Sicherheitsteam um. Softie und Vietnamveteran Chuck Hagel führt zukünftig das Pentagon, während Hardliner John Brennan, der bis dato für Obama die Drohenenflotte koordinierte, die CIA leiten wird. Was ist von diesen beiden hohen Beamten zu halten? Israelische Politiker haben zumindest die Entscheidung für Chuck Hagel schon kritisiert und verweisen auf seine moderate Haltung gegenüber dem Iran. Das Embargo gegen den Mullah-Staat läuft auf vollen Touren, und nimmt jeden im Westen in die Zange, der es wagt, mit den Persern Geschäfte zu machen. Einzige Außnahme: US-amerikanische Industriekonzerne, die dieser Tage in Teheran all jene Deals eintüten, die man zuvor auch deutschen Unternehmen verboten hat.
Die Russen machen Euro-Politik und kritisieren den IWF und das Basel III-Abkommen. Welche Absicht verfolgt Putin mit seiner öffentlichen Schelte?
Silvester ist noch keine 14 Tage her, da verschifft die Bundesregierung wie angekündigt die Restraketen, genannt Patriots, an die türkisch-syrische Grenze. Was uns als solidarische Maßnahme unter NATO-Partnern verkauft wird, hat in Wahrheit auch eine aggressive Wirkung, mit der sich Erdogan sowohl gegen Syrien als auch den Iran wendet. Welche Politik verfolgt das “Verteidigungsbündnis” NATO in Middle East wirklich und wie reagieren zum Beispiel China und Ägypten auf Assads politische Performance?
Antworten auf diese komplexen Fragen gibt uns Nah-Ost-Experte, Autor und Reporter Christoph Hörstel. 38 Minuten kompakte Außenpolitik.
Hintergrund-Links und MP3-Download auf http://www.kenfm.de/wordpress/2013/01/10/chuck-hagel-und-co
http://www.kenfm.de/wordpress/unterstutze-kenfm
Quelle: YT by KenFM
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erschienen bei fresh-seed
Danke an Silvio
Im Interview mit Jungle Drum Radio finden sich diesmal Leutnant Christian Neumann und der Oberstleutnant d.R. Michael Lindner. Beide sind Mitglieder des Darmstädter Signals, einer Vereinigung von Soldaten der Bundeswehr, die sich gegen Eskalation und Auslandseinsätze wenden.
Im Interview geht es um die Risiken und Hintergründe des geplanten Einsatzes von Patriot-Systemen an der türkisch-syrischen Grenze. Und vor allem darum, dass dieser Einsatz völlig unsinnig ist aus einem einfachen Grund. Dass Raketen, bestückt mit chemischen Kampfstoffen, durch Patriot-Raketen abgeschossen werden können, steht außer Frage. Ihre giftige Fracht würde dabei jedoch dennoch freigesetzt und sich über weite Landstriche verteilen. Nach Ansicht Neumanns dient der Einsatz daher einem anderen Zweck. Die Deutschen, so der Berufsoffizier, seien dazu verdonnert worden, Ihren Beitrag zu leisten und diesmal bereits im Vorfeld eines Krieges, der glücklicherweise noch nicht ausgebrochen ist. Die Kriege der Zukunft werden aus Neumanns Sicht eher mit kleinen Mini-Nukes ausgetragen werden, was dennoch großflächige radioaktive Verseuchung zur Folge hätte. Selbst zum Thema HAARP und autarken Kampfrobotern mit emotionalen Subroutinen, die sich ihre Ziele selbst auswählen, weiß der Leutnant etwas zu sagen.
Ein spannendes Interview mit viel Hintergrundinformation – diesmal aus militärischer Sicht.
Quelle: fresh-seed
erschienen bei “Alles Schall und Rauch”
Am Dienstag meldete die iranische Armee, sie hätten eine Drohne der Vereinigten Staaten über dem Persischen Golf abgefangen und unbeschädigt zur Landung gezwungen, welche den iranischen Luftraum verletzt hatte. Sofort meldete das Pentagon, sie würden keine Drohne vermissen und bestritten den Vorfall. Das iranische Fernsehen hat jetzt Aufnahmen der Drohen gezeigt und damit die Aussage der iranischen Armee bestätigt. Sie ist tatsächlich unbeschädigt und die iranische Armee muss in der Lage sein die Kontrolle über das Spionagegerät zu übernehmen. Eine riesen Blamage für Washington, denn es ist schon die zweite Drohne die intakt zur Landung gezwungen wurde.
Es handelt sich um eine kleine moderne ScanEagle Drohne, welche die Amerikaner einsetzen. Hier Bilder wie sie aussieht, um sie mit den Aufnahmen des iranischen TV unten im Video vergleichen zu können.
Konteradmiral Ali Fadavi erzählte der iranischen Nachrichtenagentur Fars, die Drohne hätte Aufklärungsflüge über den Golf in den vergangene Tagen durchgeführt und sie hätten diese genau beobachtet. Fadavi sagte, die ScanEagle würde normalerweise von grossen Kriegsschiffen losgeschickt, wie Flugzeugträger.
Ein Sprecher der 5. Flotte der US Navy, die gegenüber der iranischen Küste in Bahrain ihre Basis hat, sagte: “Die US Navy hat alle ihre unbemannten Fluggeräte vollzählig, welche im Mittleren Osten eingesetzt werden.” Sie würden keine vermissen.
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erschienen bei chartophylakeion tou polemou
Hier die aktuelle deutschsprachige Version der russischen “Wochenschau”. Die Videoonkels aus Perm waren diesmal recht schnell, die Folge hängt bereits seit 8 Stunden im Äther. Themen sind Syrien, Iran und China. Die Autoren sind auch im russischsprachigen Internet fast die letzten, die zur Situation in Syrien noch einigermaßen optimistisch sind. Die meisten sind sich im traurigen Schluss einig, dass die syrische Armee langsam, aber sicher ausgeblutet ist. Allein am heutigen Morgen starben rund 50 Armeeangehörige durch ein Selbstmordattentat in der Provinz Hama.
Quelle: chartophylakeion tou polemou
erschienen bei RIA NOVOSTI
Bei der Drohne der libanesischen Schiiten-Bewegung Hisbollah, die im Oktober über Israel abgeschossen worden war, hat es sich laut dem Verteidigungsminister des Iran, Ahmad Vahidi, um ein Gerät aus iranischer Produktion gehandelt.
„Alles, was uns zur Verfügung steht, wird zu gegebener Zeit zur Verteidigung der muslimischen Gemeinschaft und der islamischen Territorien eingesetzt – und das ist durchaus normal“, zitiert der iranische Sender Press TV auf seiner Website den Minister.
Am 6. Oktober hatte Tel Aviv mitgeteilt, die israelische Luftverteidigung habe eine Drohne abgeschossen, die 23 Minuten lang über Israel geflogen sei.
Später erklärte Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah, der Flugapparat sei von Kämpfern der Bewegung vom libanesischen Territorium aus gestartet worden. Die Drohne habe den israelischen Raketenschirm erfolgreich überwunden und sei erst in der Nähe des Atomzentrums in Dimona in der Negev-Wüste abgeschossen worden.
Die israelische Seite behauptete, die Luftwaffe hätte die Drohne bereits über dem Mittelmeer entdeckt, bevor diese in den israelischen Luftraum eingedrungen war, und diese eine Zeitlang verfolgt.
Quelle: RIA NOVOSTI
Anmerkung: Bei all der Freude über den signifikanten technischen Fortschritt des Iran sollte man nicht vergessen, daß es sich hier auch um eine Verletzung des israelischen Luftraumes bzw. Hoheitsgebietes handelte, die an sich nicht in Ordnung ist. Es scheint, als würden im Zeitalter der unbemannten Luftfahrt normale militärische Anstandsregeln und mühsam erarbeitete internationale Gesetze – auf denen unsere “Zivilisation” beruht – nicht mehr gelten. Schade!
Anm.: eine für Syrien-Supporter entscheidende Frage wird im Filmbeitrag beantwortet und mündet in die Feststellung, daß die Rebellen nun einen 10km breiten Streifen Luftangriffsfreien Raum mit freiem Rücken und bestem Nachschub haben.
erschienen bei chartophylakeion tou polemou
Frisch auf den Tisch. Im aktuellen Wochenrückblick gibt es eigentlich nur zwei Themenbereiche: Syrien / Türkei und Putins Mission nach Kirgisistan und Tadschikistan in Zentralasien. Der Autor und Redakteur der Serie ist derweil in die Türkei aufgebrochen und meint, demnächst vom Ort des vermutlichen Geschehens (welches, so hofft man doch, nicht wirklich wahr wird) zu berichten.
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