Horst Mahler

jo on März 26th, 2015

von H.-P. Schröder

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Nur Wilde greifen Tabus an

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Vorsicht Schnüffel-Otto ! Wir sperren 90jährige ein, da machen wir mit einem AltRAFFmitwisser-82jährigen nicht viel Federlesens.
Unkenntnis schützt vor Strafe nicht, um so weniger schützt Kenntnis vor Strafe. Im Gegenteil: Kenntnis vervielfacht die Strafe!

Wir fragen: Ist im öffentlich geäusserten Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Bestrafung der Leugnung des offenkundigen Holocaustes nicht offenkundig eine versteckte Relativierung des dem Straftatbestand zugrunde liegenden Deliktes an sich, als Bestandteil der Otto`schen Kritik an der vom Gesetzgeber nicht ohne Hintergedanken des der schrecklichen Einmaligkeit der unvergesslichen, beispiellosen Nazi-Verbrechen angemessenen Strafmaßes, enthalten?

Direkt gesagt, – es bleibt zu prüfen, ob die Infragestellung der Sinnhaftigkeit von Strafen für das verabscheuungswürdige Delikt der Leugnung des Offenkundigen Holocaust (OH) nicht bereits eine indirekte Anzweifelung, des in seiner Abscheulichkeit und in seiner Verdammenswürdigkeit einzigartigen OH bedeutet ?

Wir meinen: JA !

Hier muß Schilly höllisch aufpassen. Bei Irving fing alles ebenfalls völlig harmlos an, hier ein Zeitzeuge, dort ein Dokument, danach ein logisch erscheinender Schluss und plötzlich fand sich Irving in Handschellen in Auslieferungshaft sitzend, wie es eben so gehen kann, wenn man anfängt an den Grundfesten zu kratzen und sei es auch nur, um Mörtelproben zu entnehmen. Das genügt ! Falls Schilly sich nicht zurückrudern lässt, findet er sich womöglich eines Tages als Otto-Motor im Karren der Revisionisten wieder

Was passiert jetzt mit Schilly ? Kann er auf den Cem Ötzdumir Bonus vertrauen ?

Wir meinen: NEIN!

Denn Ötzdumir posierte nur mit einer Hanfpflanze, Schilly dagegen posiert mit dem Holohundertdreissiger ! Wird Justiz-Otto demnächst von einem KSK-Killerkommando überrascht, das seine Besitzungen nach Nazipornographie durchwühlt und ihn mit Handschellen in den Staub wirft, bevor er zu Range nach Karlsruhe geflogen wird ? Wir wissen es nicht. Aber daß dort draussen Denunzianten und Spitzel lauern, das wissen wir. Das ist offenkundig. Das weiß jeder. Es wird sich sicherlich ein Politologe, eine Sekretärin der Caritas, ein Gewerkschaftsblümchen oder ein ehrlich empörter Asylbetrügerbetreuer finden, der Strafanzeige stellen wird, sollte der Staat versagen.

Wie wird Vorratsdaten-Otto enden ? Wird er den 130er unmaßgeblich entschärfen und dafür die Schnüffeldatensicherung ausbauen helfen, um die 130er-Leugner umso besser erwischen zu können? Vieles bleibt in dem Dunkel, wohin es von Otto und Genossen verbracht wurde. Bei Otto muss man auf alles gefasst sein, in dem steckt etwas.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-03/holocaust-leugnen-straftat-otto-schily-horst-mahler

“Der ehemalige Bundesinnenminister Otto Schily hat Zweifel am Straftatbestand der Leugnung des Holocaust: “Ich finde, diesen Straftatbestand sollte man überdenken”, sagt Schily im ZEITmagazin. In Zusammenhang mit der Inhaftierung seines früheren Anwaltskollegen Horst Mahler sagte Schily: “Den Holocaust zu leugnen ist gewiss abscheulich, moralisch verwerflich, grotesk und töricht. Aber deshalb über Jahre ins Gefängnis?”… “

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