Grüner Widerstand

jo on April 28th, 2012

von John Schacher

In  Benghazi kam es im Gefängnis El Kouifiya zwischen Gefangenen und Aufsehern zu Kämpfen mit leichten Waffen. NTC-Kämpfer zur Verstärkung trafen bald darauf im Gefängnis ein. Bisher wird von einem getöteten Insassen berichtet. Mehrere Insassen des Gefängnisses gelang nach letzter Meldung die Flucht.

Bilder vom Besuch des NTC-Verteidigungsminsters im Kommandostand der “Rebellen” in der Universität Al Kufra, die von den Toubou wie berichtet angegriffen wurde:



Quelle: libyaagainstsuperpowermedia

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jo on März 30th, 2012

von John Schacher

Am Donnerstag wurde in Sabha die Region El Mahdia von NTC-NATO-Kampfjets bombadiert. Es kam zu zahlreichen Toten und Hunderten von Verletzten unter der Zivilbevölkerung. Der Widerstand meldet den Abschuss von zwei NATO-NTC-Flugzeugen und hält weiterhin die Kontrolle über den Flughafen.


LIBYSCHE ZIVILISTEN: OPFER DES NTC-NATO-BOMBARDEMENTS IN SABHA
UNTER DEM KOMPLIZENHAFTEN SCHWEIGEN DER UN
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In Sabha dauern die Kämpfe zwischen den Toubou und den NTC-Mafiosos in der Region Hajara weiter an. Die Krankenhäuser sind voll toter Ratten. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden mehr als 238 kriminelle “Rebellen” getötet, unter ihnen 11 Brigadekommandanten, noch weitaus mehr wurden verwundet. Einige gefangengenommene arabische Söldner aus dem Ausland gaben zu, dass ihr Ziel die Ausrottung der schwarzen Bevölkerung in Libyen sei, speziell die der Stämme Toubou und Tuareg. Ein Konvoi von Toubou-Kämpfern hat die Stadt Katroune verlassen und bewegt sich Richtung Sabha. In Murzuq haben Toubou-Soldaten die Kontrolle übernommen und das Waffendepot des NTC samt aller Waffen und bewaffneter Jeeps an sich gebracht.

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Die ganze Region um Sabha ist unter der Kontrolle von Stämmen des Grünen Widerstandes und des libyschen Befreiungsheeres. Im Zusammenhang mit der Krise kündigte der Vizepräsident des nationalen Übergangsrates, Abdel-Majid Seif al-Nasr. Inoffizielle Mitteilungen melden auch den Rücktritt des Verteidigungsministers, Osama al-Dzhuvali.
Ein Konvoi von 150 schwerbewaffneten Geländewagen und Munition erreichte gestern die Toubou-Kämpfer zur Verstärkung. Der Grüne Widerstand bittet die Kämpfer der Toubou dringend, nicht in die angebotenen Verhandlungen mit dem NTC einzugehen, es handle sich um eine Falle. Die Rebellen haben unterdessen Verstärkung aus allen libyschen Städten angefordert, mit dem Ziel, alle Toubou zu töten. Die unmenschlichen “Rebellen” fahren mit der Bombardierung der Stadt Sabha fort und benutzen dazu Panzer und Flugzeuge, ohne zwischen Soldaten und Zivilisten zu unterscheiden. Besonders Kampfjets mähen beim Überfliegen von Sabha wahllos jedermann nieder.

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Toubou-Kämpfer kontrollieren nun auch die Stadt Katroune und haben Kontrollposten an den Eingängen zur Stadt installiert.
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Auch die Situation in der Stadt Hijara ist desaströs für die “Rebellen”. Die Zahl getöteter Rebellen schnellt immer weiter nach oben, das sie das permanente Ziel von Scharfschützen sind. Die Toubou-Kämpfer aus der antiken Stadt sind nun mit schweren Waffen ausgestattet.



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Murzuq:Kampfjets bombardieren Wohngebiete und haben eine Vielzahl Toter verursacht, hauptsächlich Frauen und Kinder.

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Benghazi: Massive Demonstrationen  wegen der immer noch fehlenden Soldzahlungen für den “Kampf für die Freiheit”.
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ITALIEN: Raub von libyschen Volksvermögen mittels falscher Eigentümer-Deklaration als Quadhafi-Privatvermögen. Italien bemächtigt sich damit über etwa 1,5 Milliarden Dollar an libyschen Aktivas – pure Lüge, denn es gibt kein “Quadhafi-Privatvermögen”. (businessweek.com)

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jo on März 13th, 2012

Libyen soll nicht zerbrechen

von John Schacher

Baghdadi al-Mahmoudi, der Generalsekretär des großen Volkskongresses der libyschen Jamahiriya, steht seit zwei Wochen im Hungerstreik und nähert sich dem Tode.

Am 8. März hatte der Anwalt des 70-jährigen Mahmoudi gewarnt, dass die Gesundheit seines von Tunesien derzeit rechtlich als Geisel gehaltenen Klienten sich seit der zweiten Woche seines Hungerstreiks sehr verschlechtert habe. Er nehme zwar noch seine Diabetes-Medikamente, sei aber bereits sehr geschwächt, berichtet Mathaba.

In Trípolis fliegen Helikopter niedrig über der Region Elkhadra Elhadaba. Eine große Anzahl von Rebellen versammelt sich und blockiert die Hauptstrassen wegen ihres noch immer ausstehenden Soldes.

Bengasi wurde heute morgen gegen 3:40 von zwei Explosionen im Gebiet Hadjaz Street erschüttert.

In Tobruk herrscht Spritmangel wegen einem seit drei Tagen andauernden Streik der Tankstellen-Angestellten.

Misrata: bewaffnete Kämpfer des Grünen Widerstandes machen sich auf den Weg nach Misrata, um die Bestien von NATO-NTC zu vertreiben, sagt die Filmbeschreibung:


Quelle: libia-sos.blogspot.com

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RT-Interview mit dem French Center of Intelligence Studies zur Teilung Libyens:


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jo on März 8th, 2012

von John Schacher

Hier das kritische Video, welches die Misrata-Rebellen am 6. Februar bei ihrem Massaker im Tawergha-Flüchtlingscamp Janzour zeigt. In letzter Minute wurde das heisse Film-Material noch übertragen und sorgte bei zeitnah für lange Gesichter bei den Übeltätern und den nun informierten internationlen Beobachtern bei der UN. Deshalb wurden die beiden RT-Journalisten bis auf weiteres inhaftiert. Danken wir ihnen für den Mut, diese Bilder trotz Verbots gedreht zu haben, Respekt!


Quelle: LibyaSOS

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jo on März 5th, 2012

von John Schacher

Die “Rebellen” des NATO/NTC inhaftierten bereits im vergangenen Monat zwei britische Journalisten und beschuldigen sie der Spionage. Die Reporter arbeiten für den iranischen TV-Sender Press TV, der in englischer Sprache sendet.

Der Kommandeur der Brigade Swelhi, Faraj al – Swelhi, erklärte, dass sie libysches Staatsgebiet ohne Genehmigung betreten hätten und sich bei ihnen belastendes Material gefunden hätte. Innerhalb einer Rede in Tripolis wies er darauf hin, dass die Aktivitäten des Journalisten Nicholas Davies und dessen Kameramann Gareth Johnson-Montgomery derzeit untersucht würden.

Eine Ode an den großen libyschen Führer: “Ya Afdik Rajolan”


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Das Gesetz des Dschungels: diese Beweise für von NATO-Rebellen begangene Verbrechen gegen die Menschlichkeit liegen der NATO sehr wohl vor, doch diese klaren Kriegsverbrechen werden sorgsam “unter den Tisch” gekehrt:


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Die unendlichen Leiden und Demütigungen der schwarzafrikanischen Gefangenen im Ain Zara-Gefängnis in Tripolis:


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Ras Lanuf und Al Brega stehen unter totaler Kontrolle von Söldnertruppen aus Frankreich, England Katar und den USA. Doch während man die Erstgenannten schon von weitem klar erkennen kann, bedienen sich die amerikanischen Söldner der Vekleidung: einheimisch geschminkt und in Kleider aus Katar oder Libyen gehüllt versuchen sie ihre Identität zu verbergen. Sie möchten dadurch erreichen, dass immer nur Katar auf dem Schirm erscheint und die USA dabei unsichtbar sind. Gestern griff der Grüne Widerstand Ras Lanuf an.

Die Frau von Dr. Hamza Touhami wurde vom NTC verhaftet. Dr. Hamza bittet die Rebellen, sie mit Würde und Anstand zu behandlen. Er versicherte, dass er auch durch Folter an der geliebten Frau seinen Mund nicht verschliessen würde und auf jeden Fall weiter mit dem Widerstand kämpfen will. Das Märtyrium nun auch in seiner Familie habe er im Sinne eines freien Libyen hinzunehmen. Er werde jedenfalls weiter über die Grausamkeiten der “Rebellen-Bestien” berichten, welche die Verachtung der freien Welt verdienen….

Quelle: libia-sos.blogspot.com, libyaaigainstsuperpowermedia

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jo on März 1st, 2012

von John Schacher

In Libyen ist gerade die große Zeit der Parteigründungen. Da die Jamahiriya ein System ist, das den Volkswillen direkt umsetzt, ohne ihn erst einer Partei “zu treuen Händen” geben zu müssen, waren Parteien im früheren Libyen allenfalls Interessensgruppierungen ohne feste Mandate. Nun soll man jedoch Demokratie spielen. Dazu braucht es nun eine Mannschaft, die man in Gewinner und Verlierer teilen und so die wahre Macht verbergen kann.

Dies geschieht gerade in Tripolis im Vorfeld der für Juni 2012 geplanten Wahl einer demokratischen Regierung. Da wäre zum einen die Parteigründung des früheren libyschen Ölministers Ali Tahouni vom Montag, der eine den türkischen Verhältnissen ähnliche, also säkulare Gesellschaft errichten möchte. Tarhouni gilt als Washingtons Mann innerhalb des NTC. Er ist in Amerika Wirtschafts-Professor an der University of Washington. Seine Partei versteht sich als Zentrums-Partei. Eine andere Partei wurde – ebenfalls am Montag – von Abdullah Nakir, dem Anführer einer in Tripolis ansässigen Vereinigung von Rebellen-Brigaden gegründet und gefeiert. Für Dienstag war der Gründungsauftritt einer dritten, reformorientierten Partei angekündigt.

Einen vollständigen Abriss der bereits bestehenden Parteienlandschaft in Libyen zu geben, vermag ich keider nicht. Jedenfalls sind noch die Muslimbrüder, Salafisten, Al-Kaida und die “königs”-treue Idris-Partei bekannt.

Da Personen aus der Ära Quadhafi unbeachtet ihrer Beliebtheit und Verdienste von den Kandidaturen ausgeschlossen sind wie auch die Jamahiriya-Partei insgesamt, wird der Volkswille in Libyen generell von Anfang an missachtet und entspricht nicht demokratischem Standard, sondern ist ein Kind der Diktatur. Ungeachtet dieser Ausschluss-Regeln waren die Schlüsselfiguren des NTC allesamt frühere Amts- und Würdenträger der ehemaligen libyschen Regierung.

In Al-Kufra dauern die Kämpfe an. Da der Flughafen für die Rebellen wegen Beschuss nicht nutzbar ist, häufen sich dort schon tagelang die Verwundeten und Toten, die nicht ausfliegen werden können. So sind aus Belagerern nun Belagerte geworden. Nähere Information gab es bisher nicht.

Auf einem christlichen Friedhof haben die Rebellen wieder einmal ihre wahre Natur nicht verbergen können und einem sinnlosen Anfall von Zerstörungswut unter den üblichen “Allah akbar”-Rufen Raum gegeben:


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Quelle: LibyaSOS

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jo on Februar 29th, 2012

Familie Quadhafi - Bild: LibyaSOS

von John Schacher

Die lange herbeigesehnte “Stunde Null” scheint in Libyen angebrochen zu sein. Jedenfalls begründet sich diese Vermutung mit dem seit einigen Tagen massiven Ausbleiben von aktuellen Nachrichten aus Libyen. Die vorangegangenen Störkampagnen der letzten Wochen mit ihren massiven Falschmeldungen gab bereits eine Zuspitzung der Lage zu erkennen. Alles Gute, Grüner Widerstand!

Ein weiteres Problem sind derzeit die zahlreichen Infiltranten, die in die Reihen des Grünen Widerstandes aufgenommen werden wollen. Kurz fasst es der Kommentar eines russischen Beobachters:

“Es ist einfach und ziemlich banal. Ich denke, Zeit “Stunde Null” ist schon gekommen, aber diese wird nicht mit Schlachten und Eroberungen, sondern im Zusammenhang mit anderen Siegen erinnert werden. “

Einige kleine Meldungen erreichen uns dennoch: vor bereits zwei Tagen kam es zu einem tödlichen Zwischenfall in den Nafusa-Bergen auf Höhe Nalut. Dort wurde ein Transportkonvoi von mehreren NATO-Kampfjets bombardiert und zerstört. Augenzeugen berichten, französische Flugzeuge erkannt zu haben. Man geht davon aus, dass ein Transport von Saif al-Islam Quadhafi vermutet wurde, den man durch einen Luftschlag zu töten hoffte. Alle verbliebenen Mitglieder der Familie Quadhafi stehen unterdessen auf der Interpol-Fahndungsliste. Die oberste Priorität der neuen Machthaber unter Jalil ist es, JEDES Symbol der prägenden Ära unter Muammar al-Quadhafi rückstandslos aus der Realität zu entfernen. Koste es, was es wolle. Die Paranoia könnte nicht größer sein!

Für Tripolis gilt die dringende Warnung vor 5 mobilen Funknetz-Überwachungseinheiten (wahrscheinlich Toyota-Geländewagen), die alle Handy-Gespräche mitverfolgen und orten können sowie mit Greifkommandos besetzt sind. Dieses moderne Überwachungs-Equipment wurde dem NTC von Frankreich gegeben.

In Al Kufra gehen die Kämpfe weiter. Die Jamahiriya-treuen Toubou und der zu Hilfe kommende Grüne Widerstand behaupten bisher das Feld. Die Kämpfer für das Vaterland haben eine sehr hohe Moral und sind top-motiviert. Mehr ist leider nicht bekannt.


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In Sabha kam es zu Kämpfen mit schweren Waffen. Auslöser war die beabsichtigte Ehescheidung eines Warfalla-Mannes von einer Libyerin aus dem ortsansässigen Stamm Aulat Suleiman. Diese wurde entgegen aller Gepflogenheiten abgelehnt und der unwillige Ehemann vom Stamm Suleiman schliesslich ermordet und gevierteilt.

Anmerkung der Redaktion: Liebe Leserinnen und Leser, viele von Ihnen haben geschrieben und fragten, warum wir die Verbreitung von Informationen aus Libyen reduziert haben. Der Grund dafür ist, dass wir gebeten wurden, den Widerstand der Grünen nicht auf Websites und Internet-Foren zu veröffentlichen und dadurch Informationen, welche die Tätigkeiten der grünen Soldaten stören können, freizugeben.

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Hier noch eine Aufzeichnung aus Kriegstagen. Man sieht den ermordeten Verteidigungsminister Abu Bakr Younis bei einer Ansprache vor Soldaten im Kampfgebiet:


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