Grüner Widerstand

jo on März 8th, 2012

von John Schacher

Hier das kritische Video, welches die Misrata-Rebellen am 6. Februar bei ihrem Massaker im Tawergha-Flüchtlingscamp Janzour zeigt. In letzter Minute wurde das heisse Film-Material noch übertragen und sorgte bei zeitnah für lange Gesichter bei den Übeltätern und den nun informierten internationlen Beobachtern bei der UN. Deshalb wurden die beiden RT-Journalisten bis auf weiteres inhaftiert. Danken wir ihnen für den Mut, diese Bilder trotz Verbots gedreht zu haben, Respekt!


Quelle: LibyaSOS

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jo on März 5th, 2012

von John Schacher

Die “Rebellen” des NATO/NTC inhaftierten bereits im vergangenen Monat zwei britische Journalisten und beschuldigen sie der Spionage. Die Reporter arbeiten für den iranischen TV-Sender Press TV, der in englischer Sprache sendet.

Der Kommandeur der Brigade Swelhi, Faraj al – Swelhi, erklärte, dass sie libysches Staatsgebiet ohne Genehmigung betreten hätten und sich bei ihnen belastendes Material gefunden hätte. Innerhalb einer Rede in Tripolis wies er darauf hin, dass die Aktivitäten des Journalisten Nicholas Davies und dessen Kameramann Gareth Johnson-Montgomery derzeit untersucht würden.

Eine Ode an den großen libyschen Führer: “Ya Afdik Rajolan”


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Das Gesetz des Dschungels: diese Beweise für von NATO-Rebellen begangene Verbrechen gegen die Menschlichkeit liegen der NATO sehr wohl vor, doch diese klaren Kriegsverbrechen werden sorgsam “unter den Tisch” gekehrt:


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Die unendlichen Leiden und Demütigungen der schwarzafrikanischen Gefangenen im Ain Zara-Gefängnis in Tripolis:


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Ras Lanuf und Al Brega stehen unter totaler Kontrolle von Söldnertruppen aus Frankreich, England Katar und den USA. Doch während man die Erstgenannten schon von weitem klar erkennen kann, bedienen sich die amerikanischen Söldner der Vekleidung: einheimisch geschminkt und in Kleider aus Katar oder Libyen gehüllt versuchen sie ihre Identität zu verbergen. Sie möchten dadurch erreichen, dass immer nur Katar auf dem Schirm erscheint und die USA dabei unsichtbar sind. Gestern griff der Grüne Widerstand Ras Lanuf an.

Die Frau von Dr. Hamza Touhami wurde vom NTC verhaftet. Dr. Hamza bittet die Rebellen, sie mit Würde und Anstand zu behandlen. Er versicherte, dass er auch durch Folter an der geliebten Frau seinen Mund nicht verschliessen würde und auf jeden Fall weiter mit dem Widerstand kämpfen will. Das Märtyrium nun auch in seiner Familie habe er im Sinne eines freien Libyen hinzunehmen. Er werde jedenfalls weiter über die Grausamkeiten der “Rebellen-Bestien” berichten, welche die Verachtung der freien Welt verdienen….

Quelle: libia-sos.blogspot.com, libyaaigainstsuperpowermedia

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jo on März 1st, 2012

von John Schacher

In Libyen ist gerade die große Zeit der Parteigründungen. Da die Jamahiriya ein System ist, das den Volkswillen direkt umsetzt, ohne ihn erst einer Partei “zu treuen Händen” geben zu müssen, waren Parteien im früheren Libyen allenfalls Interessensgruppierungen ohne feste Mandate. Nun soll man jedoch Demokratie spielen. Dazu braucht es nun eine Mannschaft, die man in Gewinner und Verlierer teilen und so die wahre Macht verbergen kann.

Dies geschieht gerade in Tripolis im Vorfeld der für Juni 2012 geplanten Wahl einer demokratischen Regierung. Da wäre zum einen die Parteigründung des früheren libyschen Ölministers Ali Tahouni vom Montag, der eine den türkischen Verhältnissen ähnliche, also säkulare Gesellschaft errichten möchte. Tarhouni gilt als Washingtons Mann innerhalb des NTC. Er ist in Amerika Wirtschafts-Professor an der University of Washington. Seine Partei versteht sich als Zentrums-Partei. Eine andere Partei wurde – ebenfalls am Montag – von Abdullah Nakir, dem Anführer einer in Tripolis ansässigen Vereinigung von Rebellen-Brigaden gegründet und gefeiert. Für Dienstag war der Gründungsauftritt einer dritten, reformorientierten Partei angekündigt.

Einen vollständigen Abriss der bereits bestehenden Parteienlandschaft in Libyen zu geben, vermag ich keider nicht. Jedenfalls sind noch die Muslimbrüder, Salafisten, Al-Kaida und die “königs”-treue Idris-Partei bekannt.

Da Personen aus der Ära Quadhafi unbeachtet ihrer Beliebtheit und Verdienste von den Kandidaturen ausgeschlossen sind wie auch die Jamahiriya-Partei insgesamt, wird der Volkswille in Libyen generell von Anfang an missachtet und entspricht nicht demokratischem Standard, sondern ist ein Kind der Diktatur. Ungeachtet dieser Ausschluss-Regeln waren die Schlüsselfiguren des NTC allesamt frühere Amts- und Würdenträger der ehemaligen libyschen Regierung.

In Al-Kufra dauern die Kämpfe an. Da der Flughafen für die Rebellen wegen Beschuss nicht nutzbar ist, häufen sich dort schon tagelang die Verwundeten und Toten, die nicht ausfliegen werden können. So sind aus Belagerern nun Belagerte geworden. Nähere Information gab es bisher nicht.

Auf einem christlichen Friedhof haben die Rebellen wieder einmal ihre wahre Natur nicht verbergen können und einem sinnlosen Anfall von Zerstörungswut unter den üblichen “Allah akbar”-Rufen Raum gegeben:


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Quelle: LibyaSOS

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jo on Februar 29th, 2012

Familie Quadhafi - Bild: LibyaSOS

von John Schacher

Die lange herbeigesehnte “Stunde Null” scheint in Libyen angebrochen zu sein. Jedenfalls begründet sich diese Vermutung mit dem seit einigen Tagen massiven Ausbleiben von aktuellen Nachrichten aus Libyen. Die vorangegangenen Störkampagnen der letzten Wochen mit ihren massiven Falschmeldungen gab bereits eine Zuspitzung der Lage zu erkennen. Alles Gute, Grüner Widerstand!

Ein weiteres Problem sind derzeit die zahlreichen Infiltranten, die in die Reihen des Grünen Widerstandes aufgenommen werden wollen. Kurz fasst es der Kommentar eines russischen Beobachters:

“Es ist einfach und ziemlich banal. Ich denke, Zeit “Stunde Null” ist schon gekommen, aber diese wird nicht mit Schlachten und Eroberungen, sondern im Zusammenhang mit anderen Siegen erinnert werden. “

Einige kleine Meldungen erreichen uns dennoch: vor bereits zwei Tagen kam es zu einem tödlichen Zwischenfall in den Nafusa-Bergen auf Höhe Nalut. Dort wurde ein Transportkonvoi von mehreren NATO-Kampfjets bombardiert und zerstört. Augenzeugen berichten, französische Flugzeuge erkannt zu haben. Man geht davon aus, dass ein Transport von Saif al-Islam Quadhafi vermutet wurde, den man durch einen Luftschlag zu töten hoffte. Alle verbliebenen Mitglieder der Familie Quadhafi stehen unterdessen auf der Interpol-Fahndungsliste. Die oberste Priorität der neuen Machthaber unter Jalil ist es, JEDES Symbol der prägenden Ära unter Muammar al-Quadhafi rückstandslos aus der Realität zu entfernen. Koste es, was es wolle. Die Paranoia könnte nicht größer sein!

Für Tripolis gilt die dringende Warnung vor 5 mobilen Funknetz-Überwachungseinheiten (wahrscheinlich Toyota-Geländewagen), die alle Handy-Gespräche mitverfolgen und orten können sowie mit Greifkommandos besetzt sind. Dieses moderne Überwachungs-Equipment wurde dem NTC von Frankreich gegeben.

In Al Kufra gehen die Kämpfe weiter. Die Jamahiriya-treuen Toubou und der zu Hilfe kommende Grüne Widerstand behaupten bisher das Feld. Die Kämpfer für das Vaterland haben eine sehr hohe Moral und sind top-motiviert. Mehr ist leider nicht bekannt.


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In Sabha kam es zu Kämpfen mit schweren Waffen. Auslöser war die beabsichtigte Ehescheidung eines Warfalla-Mannes von einer Libyerin aus dem ortsansässigen Stamm Aulat Suleiman. Diese wurde entgegen aller Gepflogenheiten abgelehnt und der unwillige Ehemann vom Stamm Suleiman schliesslich ermordet und gevierteilt.

Anmerkung der Redaktion: Liebe Leserinnen und Leser, viele von Ihnen haben geschrieben und fragten, warum wir die Verbreitung von Informationen aus Libyen reduziert haben. Der Grund dafür ist, dass wir gebeten wurden, den Widerstand der Grünen nicht auf Websites und Internet-Foren zu veröffentlichen und dadurch Informationen, welche die Tätigkeiten der grünen Soldaten stören können, freizugeben.

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Hier noch eine Aufzeichnung aus Kriegstagen. Man sieht den ermordeten Verteidigungsminister Abu Bakr Younis bei einer Ansprache vor Soldaten im Kampfgebiet:


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jo on Februar 23rd, 2012

Bild: libyaagainstsuperwpowermedia

von John Schacher

Laut Akhbar Libya erschien am Samstag auf dem Grünen Platz in Tripolis Abdel-Hakim Belhadj, seiner Zeichen leitendes Al-Qaeda-Mitglied und derzeitiger Militär-Governeur von Tripolis, der Schlächter aus Katar. Er ist schon wieder einmal nicht tot! Vor kurzem war sein gewaltsames Ableben an einem Checkpoint in Tripolis gemeldet worden – sogar mit verschwommenen Foto…

Auch sein sehr verängstigt wirkender neuer Leibwächter Abdelkarim Elouassi passt wieder in das sexuelle Beuteschema von Beldhadj. Die Waffe neuester NATO-Bauart wurde ihm von letzterer zur Verfügung gestellt.

Ich persönlich vermute hinsichtlich des Gewehres eine neue spezielle Optik, die auch die Erfassung von Heckenschützen (Infrarot)  und weiträumige Erkennung des Einsatzes optischer Zielmittel leisten kann. Gerade dieser Tage las ich von der Existenz dieser Systeme – diese waren allerdings stationär und größer als ein Gewehr.

Aus Al Kufra werden heute wieder mindestens 6 Tote und 10 Verwundete gemeldet. Frauen und Kinder würden von den NTC-Schergen in die Wüste geschickt, deren Männer verhaftet… Jalil soll in Benghazi von eingedrungenen chadischen Söldnern geredet haben, die es zu vernichten gelte. Gerüchte über einen baldigen Notruf des NTC an die NATO zwecks Luftunterstützung machen bereits die Runde.

In Tajoura wurde mit einer Autobombe Klarheit geschaffen, wer was von wem hält:


Quelle: libyaagainstsuperpowermedia, LibyaSOS

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jo on Februar 16th, 2012

NTC-Jeep in Al-Kufra

von John Schacher

Der NTC kündigte die Sitzverteilung für die ersten nachrevolutionären Parlamentswahlen in Libyen an, die im Juni stattfinden sollen. Der Westen des Landes, Tripolis und die Nafusa-Berge mit eingeschlossen, wird 102 Sitze haben; der Osten bekommt 60; der Süden erhält 29; die großen Kreisstädte einschliesslich Quadhafis Heimatstadt Sirte kommen auf 9 Sitze. Der Nationalkongress wird mit der Bildung einer neuen Regierung und der Ausarbeitung einer Verfassung beauftragt.

In Benghazi stürmten Rebellen gestern gegen 23:30 Uhr das Tibesti-Hotel und verbarrikadierten den Zugang zu dem Konferenzraum, in dem der hohe Minister des NTC, “Abdelrahim El-Kib”, mit seinen Ministern tagte. Sie verlangten ihren über Monate hin unbezahlten Sold. Die Situation blieb für etwa zwei Stunden kritisch, bis andere Rebellen eintrafen und die Protestierenden hinauswarfen.


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Bereits am Samstag zerstörten eine mit dem NTC verbundene Rebellengruppe in Benghazi das Ehrendenkmal des ägyptischen Presidenten Gamal Abdel Nasser, dem Führer der nationalistischen Bewegung zur arabischen Einheit.

Der Grüne Widerstand konnte am 14. Februar um 6 Uhr morgens in einer Kommandoaktion in Zawia den dort gefangengehaltenen Major-General Omar Tenouche befreien. Der Grüne Widerstand kann ihn gut brauchen.

Aus Al-Kufra werden immer noch anhaltende Kämpfe und eine steigende Zahl von zivilen Opfern gemeldet, da der NTC dort Wohngebiete mit Granaten beschiesst. Ein wichtiger Rebell namens “Ahmed Akermiche” soll von Scharfschützen neutralisiert worden sein.

In Misrata kam es zu einem Angriff aus den Radiosender der Misrata-Rebellen. Mindesten eine RPG wurde abgefeuert und ein Hagel von Kugeln in die Übertragungstechnik gesendet:


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In Tunesien wurde am Dienstag bei Gericht der Vorwurf des illegalen Grenzübertrittes gegen den früheren libyschen Premierminister Al-Baghdadi al-Mahmudi fallengelassen, berichtet sein Anwalt Mabrouk Kourchid nach der Anhörung in der südlichen Stadt Tozeur. Seine umgehende Freilassung wurde beantragt.

Quelle: LibyaSOS, libyaagainstsuperpowermedia, news24

 

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jo on Januar 30th, 2012

von John Schacher

Vor Bani Walid verstärkt sich die Scharen der NTC-Rebellen von bislang 300 auf nun gemeldete 800 Rebellen-Kämpfer. Hubschrauber fliegen über der Stadt, es heisst sie seien dazu bestimmt, den besten Weg zum Eindringen auszukundschaften.

Währenddessen haben die Stammesältesten einer Einsetzung von Ordnungspolizei durch die NTC-Regierung freien Raum gegeben, sie lehnen nur grundsätzlich jeden Eintritt von Rebellen-Kämpfern in die geschundene Stadt ab. Die “Mai28-Brigade” möchte natürlich ihre Verluste rächen, er wird gemeldet, dass der Anführer Imbarak al-Futmani überlebt hat und rastlos auf eine Tilgung seiner Schmach besteht. Er und seine Mannschaft waren überfallen worden und in die Wüste geflohen, nachdem die Einwohner in der Nacht das Tor der Garnision erbrochen und alle Panzer erbeutet hatte.

Freiwillige Hilfsmannschaften für Bani Walid werden gebeten, in ihren eigenen Städten für eine Nachahmung der Taktik von Bani Walid zu kämpfen – damit wäre mehr geholfen, heisst es klar. Die Warfallas sollen eine Menge von 100.000 Kalashnikovs samt ausreichend Munition und rechlich andere Waffengattungen gebunkert haben. Wenn es diesmal zu einer Schlacht ohne NATO-Luftunterstützung kommen sollte (wovon nicht auszugehen ist), wären die Rebellen wahrscheinlich schon hier auf verlorenem Posten. Doch so retten sich die Hunde des Krieges – die nicht in ein ziviles Leben zurückwollen oder können – von Tag zu Tag, Monat zu Monat…

Im Film sagt einer der Libyer aus Bani Walid: “Wenn die Polizei in Bani Walid vom Innenministerium gelenkt wird, lassen wir sie hier arbeiten. Falls sie aber Rebellen sind, werden sie nie in Bani Walid bleiben können.”


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