Gentechnik

jo on Dezember 19th, 2012

christmas weihnachtsbaumerschienen bei Stimme Russlands

Die britischen Genetiker an der Universität Hertfordshire haben herausgefunden, wie man durch Gentechnik Nadeln eines Weihnachtsbaumes zum Leuchten bringt. Dafür lassen sie einem Tannenbaum zwei Gene, die von einer Qualle und einem Leuchtkäfer stammen, transplantieren. Schließlich soll der genmodi- fizierte Tannenbaum sowohl im Dunkeln, als auch bei Tageslicht leuchten.

Zuvor wurden auf diese Weise die im Dunkeln leuchtenden Seide, Kartoffeln und sogar Mäuse und Ferkel gezüchtet.

Das einzige Problem für die Autoren des Projekts ist eben der Preis des Wunderbaums. Laut den Berechnungen soll ein solcher Baum 320 US-Dollar kosten.

Quelle: Stimme Russlands

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erschienen bei einartysken

von Vandana Shiva

Wissenschaft ist nur dann Wissenschaft, wenn sie unabhängig ist, wenn sie integer ist und die Wahrheit über ihre Forschung sagt. Es waren die Integrität, Unabhängigkeit und Souveränität der Wissenschaft, die mich dazu trieben, Physik zu studieren.

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Heute ist die unabhängige Wissenschaft von Ausrottung bedroht. Obwohl das für alle Bereiche gilt, bin ich am meisten besorgt über die Bereiche der Nahrung und Landwirtschaft.

Der Kern der Nahrungs- und Landwirtschaftsdebatte sind die genetisch veränderten Organismen oder GMOs. Der neue Avatar der agrochemischen Industrie ist die GMO-Industrie. Ihr zufolge seien die GMOs notwendig, den Hunger zu beseitigen und obendrein seien sie sicher.

Aber die Beweise aller unabhängigen Wissenschaftler haben gezeigt, dass die GMOs nicht zur Nahrungssicherheit beitragen. Der Bericht der UN-geförderten Technology for Development (IAASTD) – geschrieben von über 400 Wissenschaftlern nach drei bis vier Jahren Forschung – kam zum Schluss, dass es keinerlei Beweise gäbe, dass GMOs die Nahrungssicherheit erhöhten. Der Verband betroffener Wissenschaftler schloss in seinem Bericht ”Ein Ausbleiben der Ernte”, dass in den USA die GMOs die Ernteerträge nicht erhöht haben. ”Der GMO-Kaiser hat keine Kleider” – ein Bericht der ”Globalen Bürger” über den Zustand der GMO-Landwirtschaft basierend auf weltweiten Untersuchungen – fand auch heraus, dass GMOs nicht die Erträge erhöhte hätten. Dennoch fährt die Propaganda fort, dass die GMOs die einzige Lösung gegen den Hunger seien, weil sie die Erträge erhöhten.

Die Zentralregierung begründet die Notwendigkeit der GMO-Einführung damit, dass man sonst nicht in der Lage sein würde, das erste Millennium Entwicklungsziel (MDG) erreichen könnte, die Zahl der hungrigen Menschen um die Hälfte zu verringern. Ein Moratorium von 10 Jahren würde das Land um 20 Jahre in der wissenschaftlichen Forschung zurückwerfen.

Dies sind trügerische Argumente. Nur 2% der GMO Soya-Ernte werden in den USA von Menschen verzehrt. Der Rest wird als Bio-Treibstoff und Viehfutter benutzt. Mehr GMOs bedeuten nicht mehr Nahrung.

Quelle: einartysken

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erschienen bei einartysken

Dies ist ein wörtliches Zitat, das ein Boss von Fox News seinen Reportern an den Kopf warf, die an einer Geschichte über die Gefahren des Rinder-Wachstum-Hormons schrieben, das Monsanto für die Milchindustrie auf den Markt brachte.

Diese Geschichte passierte 1997, aber sie verdient es, erneut erzählt zu werden, bis jeder sich der Gefahren von drei Dingen bewusst wird:

  • kommerziell produzierte Milch in den USA zu trinken
  • das Monsanto Unternehmen
  • was als Wahrheit im Fernsehen präsentiert wird.

Von Einschüchterung bis zu Bestechung und bis zum Feuern der Reporter erzählt euch dies Video, was passiert, wenn die Nachrichten nicht so geschrieben werden, wie Monsanto oder irgendein mächtiger Anzeigenkunde es haben will.

Schockierend, aber nicht überraschend.


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Kommentar Einar Schlereth:
Sehr interessant ist, wie weit diese beiden Journalisten gegangen sind, um ihre Story doch noch irgendwie publizieren zu können. Aber sie sind regelrecht auf den Arm genommen worden. 83 Mal (!) haben sie die Story umgeschrieben und am Ende sind sie doch – ohne Angabe von Gründen – gefeuert worden.
Aber keine Häme! Bei uns ging und geht es genauso zu. Ich habe ein einziges Mal für das Fernsehen gearbeit – und dann nie wieder. Ich schrieb die Story zur Arbeiter-Bildung und ein Freund drehte den Film. An das Ende setzten wir ein Interview, das ich mit einem alten Sozi gemacht hatte, den die SPD schlecht feuern konnte, weil er doch im KZ gesessen hatte. Und er zog herzerfrischend vom Leder über die Kultur-Politik seiner Partei. Als wir mit dem Produkt beim Fernsehredakteur ankamen, zog es dem die Schuhe aus. “Um Gottes Willen, das können wir nicht machen.” Wir stritten eine Stunde und dann zogen wir zum nächsthöheren Chef. Dasselbe Lied. Also ging’s zum höchsten Fensehchef in Hamburg. Fast wortwörtlich derselbe Streit. Am Ende sagte  der stöhnend: “Also gut, wie machen’s.”
Am Abend saßen wir gespannt vor dem Fernseher – und haste nich gesehen, hatten sie doch einfach die Schere genommen und den ganzen letzten Teil weggeschnitten. Das war mein erster und letzter Job beim Fernsehen, obwohl ich für den Job etwa das Vierfache von dem bekam, was beim Rundfunk üblich war. 
Ein hoch angesehener Journalist und Regisseur (und ehemaliger Studienkamerad) erzählte mir mal – leicht angesäuselt: “Einar, du solltest sehen, was bei uns im Keller liegt, was nie gesendet wurde. Das würde für mindestens ein Jahr Sendezeit reichen, wenn nicht mehr.” So wird von den Mainstreammedien der von uns allen bezahlte  ‘öffentliche Auftrag’ ausgeführt.
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gesehen bei my-metropolis

Ein Bauer kauft Genmais von einem Chemiekonzern und füttert seine Tiere damit. Daraufhin werden sie krank und sterben. Er geht an die Öffentlichkeit und landet schließlich im Gefängnis.

Der Kauf von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln für seine Tiere wurde einem hessischen Bauern zum Verhängnis. Als einer der ersten Bauern in Deutschland testete Gottfried Glöckner die Verfütterung von Genmais an Tieren mit verheerenden Auswirkungen auf seinen Zuchtbetrieb. Es ging eine Weile lang gut. Die genmanipulierten Pflanzen produzierten ein Gift, das den Maiszünzler-Schädling bekämpft. Darüber hinaus war der Proteingehalt der Pflanzen höher als bei konventionellen Maissorten. Zwei Jahre lang fütterte Glöckner seine Hochleistungs-Zuchtrinder mit dem Genmais, bis sie Durchfall und eitrige Euter bekamen und nur mehr vier bis sieben Liter Milch am Tag gaben. Außerdem kam es zu Totgeburten und Missbildungen bei Kälbchen und Todesfällen.

Für den Bauern bedeutete dies einen wirtschaftlichen Totalschaden. „Ich habe alles genetische Tiermaterial verloren, alle Zuchterfolge sind zunichte gemacht worden“, klagt er in einer Lokalzeitung.

Gekauft hatte Glöckner den Mais von dem Chemiekonzern Syngenta. Er fragte also bei der Firma nach, wodurch sein Rinder Schaden genommen haben könnten, wie Chiemgau Online berichtet. Syngenta beschwichtigte und teilte ihm mit, dass alles in Ordnung sei. Aufgrund seines gesunden Misstrauens gab er eigene Untersuchungen in Auftrag. Sein Verdacht bestätigte sich: In dem Futter, Milch und Gülle fanden sich giftige Stoffe.

Glöckner ging mit seinen Ergebnissen an die Öffentlichkeit. Er wandte sich an Greenpeace und die damalige Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Die Grünen). Im In- und Ausland berichtete der Bauer von seinen Erfahrungen. Syngenta war dies ein Dorn im Auge. Die Firma bot Glöckner Schadensersatz, wenn er keine Vorträge mehr hält. Als das nicht funktionierte und der Bauer weiter seine Erfahrungen publik machte, folgten etliche Bestechungsversuche. Aber auch davon ließ sich Glöckner nicht beirren.

Plötzlich kam es in seinem Scheidungsprozess zu einer Wendung: Er wurde auf Vergewaltigung in der Ehe angeklagt und wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt. Ob die Gentechnik-Industrie hinter dem Gerichtsurteil steht ist unklar. Fest steht, dass in Glöckners Unterlagen der Eintrag „Gentechnikgegner“ vermerkt ist. Wegen guter Führung wurde der Bauer vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen. In Deutschland sind 80 Prozent der Bürger gegen den Anbau von Gen-Pflanzen. Die Bundesregierung und die EU-Lobbyisten agierten deshalb gegen den Willen des Volkes. „Es geht ja dabei um sehr viel Geld“, sagt Glöckner.

Quelle: DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

 

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Tumore so groß wie Tennisbälle an Ratten, die mit GM-Mais von Monsanto gefüttert wurden.Bild : politaia (AFP PHOTO / CRIIGEN)

erschienen bei einartysken

von Ethan A. Huff

MONSANTO hat eine neue Partnerschaft mit Alnylam Pharmaceuticals, Inc. geknüpft, ein Bio-Pharma-Unternehmen, das sich vor allem darauf konzentriert, genetische Kodes zu knacken, um die Art zu manipulieren, wie Gene im Innern funktionieren. Laut dem veröffentlichten Abkommen zwischen beiden Unternehmen scheint es, als ob MONSANTO plant, Alnylams patentierte Technologie in seinem landwirtschaftlichen Bereich einzusetzen, was wohl eine ganz neue Kategorie von Problemen für die Menschheit und den Planeten mit sich bringen wird.In einer Presseerklärung enthüllte MONSANTO, dass man offiziell die „weltweiten, exklusiven Rechte“ erworben habe, um Alnylams Technologie und intellektuelles Eigentum (IP) in seinen eigenen Landwirtschaftsprodukten zu verwenden, und besonders in seiner „BioDirect“-Linie von Produkten, die so konstruiert sind, dass sie Samen und Früchte mit „Bio-Pestiziden“ behandeln, wie das Unternehmen sie getauft hat. MONSANTO sieht wohl in der neuen Technologie eine neue Möglichkeit zur Ausdehnung seines Marktes. Aber was ist es?MONSANTO will Feldfrüchte in geneverändernde ‘Drogen’ umwandeln

Kurz gesagt ist Alnylam auf eine Technologie spezialisiert, die als RNA interference (RNAi) bekannt ist, wobei zielgerichtet im ganzen Körper Gene abgeschaltet werden (auch Gen-Stilllegung genannt) mit dem Ziel, die Erzeugung von Proteinen zu verhindern, die nach Meinung mancher Wissenschaftler Krankheiten hervorrufen. Indem man künstlich die Produktion dieser Proteine verhindert, glaubt man mit der RNAi-Technologie die Möglichkeit zu haben, effektiv die Entwicklung der Krankheit verhindern zu können, weshalb viele Medikamenten-Hersteller sich als strategische Partner an Alnylam angeschlossen haben.

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jo on August 25th, 2012

erschienen bei politaia

von Harald Neuber

Nach dem Staatsstreich legalisiert die De-facto-Regierung in hohem Tempo genetisch verändertes Saatgut – selbst per Präsidialdekret

Der Putsch in Paraguay Ende Juni hat das Land einerseits in eine regionale Isolation getrieben. Profiteure der Krise gibt es dennoch: US-amerikanische Saatgutkonzerne drängen massiv auf den Markt. Vier verschiedene Hersteller haben bei den Behörden des südamerikanischen Agrarstaates die Zulassung von genetisch verändertem Saatgut beantragt. An erster Stelle steht die US-Firma Monsanto. Das transnationale Unternehmen lag bereits mit der gestürzten Regierung des demokratisch gewählten Präsidenten Fernando Lugo im Clinch, weil die zuständige Behörde vor der Marktzulassung von Gen-Saat weitere Studien forderte.

Der Vormarsch von Monsanto und anderer Branchenvertreter schürt nun Spekulationen über die Rolle der einflussreichen Agrarunternehmen auf die innenpolitische Lage. Gruppierungen der Demokratiebewegung haben vor diesem Hintergrund eine landesweite Protestkampagne angekündigt.

Wie inzwischen auch deutsche Medien berichteten, hat das Gesundheitsministerium Paraguays am 6. August grünes Licht für den menschlichen Verzehr der Monsanto-Maissorte VT3Pro gegeben. Zwar müssen nun noch die Nationale Behörde für Lebensmittelsicherheit und das Gesundheitsministerium zustimmen, Zweifel bestehen an dem Durchmarsch der transgenen, schädlingsresistenten Sorte aber nicht. Denn schon Anfang Juni hatte die Saatgutbehörde SENAVE die Aussaat der gegenüber Schädlingen und Herbiziden resistenten Bollgard-Baumwolle des Typs MON531 zugelassen.

Das Problem: Der Samen war für die Landwirte gar nicht zu erwerben. So seien sie gezwungen gewesen, auf weiterentwickelte Monsanto-Sorten zurückzugreifen, die selbst in Paraguay noch nicht zugelassen waren, berichtete unlängst die taz. Tatsächlich unterzeichnete der nicht gewählte De-facto-Präsident Federico Franco Anfang dieser Woche ein entsprechendes Dekret, das den Import der ungeprüften Gen-Samen aus Argentinien und Brasilien erlaubt. Begründet worden sei der Schritt mit einem bestehenden “Saatgutnotstand”.

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erschienen bei und übersetzt von einartysken

von Jack Adam Weber

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Wach auf, Welt!

Dies ist ein offener, tief empfundener Brief an die mehr als 300.000 Ökobauern, Saatgutzüchter und Mitglieder in bäuerlichen und landwirtschaftlichen Organisationen (in der „OSGTA“ zusammengeschlossen), die gegen Monsantos Patente auf genetisch verändertes Saatgut klagten, denen heute, nachdem sie Monate mit langwierigen Überlegungen und Vorbereitungen verbracht hatten, ihr Rechtsstreit gegen Monsanto von der Richterin Naomi Buchwald am Bundesgerichtshof in Manhattan abgelehnt wurde.
Wir werden diesen Brief von uns allen an die Bauern weitersenden. Bitte unterschreibt und schließt euch uns an mit einer Stimme und einem Herzen.

Liebe Bio-Saatgutzüchter und Handelsorganisationen!

Heute hörten wir auch die schlechten Nachrichten. Wir lasen, dass euer Fall von der Richterin Naomi Buchwald abgelehnt wurde. Wir wissen, dass das System zusammengebrochen ist. Und wir wissen, dass ihr verzweifelt versucht, wenigstens etwas Demokratie und Gerechtigkeit wieder zusammen mit uns einzubringen. Das ist wirklich unser Prozess – der Prozess des vernünftigen Amerika. Wir schreiben euch heute, um euch wissen zu lassen, dass uns die heutige Entscheidung schmerzt. Auch wir sind traurig und wütend. Aber unsere Trauer wird nicht lange anhalten und wir hoffen, dass eure auch bald verschwindet und eure Leidenschaft noch stärker wird. Weit entfernt, aufzugeben und unsere Hoffnung auszulöschen, hat die Entscheidung der Richterin Naomi Buchwald unsere Entschlossenheit gestärkt, die Dringlichkeit, alles in unserer Macht stehende zu tun, um die Biotech-Monster-Maschine zu demontieren.

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Mit jedem Schlag gegen unser Recht, gegen unsere Gesundheit, gegen unseren Seelenfrieden gegen die Zukunft unserer Kinder werden wir stärker werden, uns stärker zusammenschließen und noch entschlossener werden. Und mit jedem weiteren Korruptionsakt werden wir in einem gewaltigen Sturm zurückkommen, um unser Leben, unseren Wohlstand zurückzunehmen. Zählt darauf. Es ist ein Versprechen von uns allen an euch Bauerngenossen. Und es ist unser Versprechen an Monsanto, die seelenlosen Politiker, die Monsanto stärken und an alle Tyrannen des Big Business.

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Zu dieser Stunde organisieren wir uns in großen und kleinen Gruppen im ganzen Land, um uns von den GMOs zu befreien. Wir bilden Netzwerke über Internet, Telephon beim Essen und an Lagerfeuern in jedem Staat. Wir sind wie ihr auch motiviert durch eine tiefe Sorge um das Leben auf Erden, um die Zukunft unserer Kinder und der Natur selbst. Wisst, dass wir fortfahren werden, eure organischen Produkte zu kaufen und dankbar dafür sein werden.
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Aktion UBERWACH!