Steinmehl

jo on März 13th, 2012

von Dr. med. Ulrich Mohr

Der freie Wille ist das Hätschelkind eines verängstigten Verstandes. Wer nicht fühlen und nur denken kann, ist zum Zweifeln vor allem über die Zukunft verurteilt. Da Zukunft nie sicher ist, liegt es nahe, alles unter Kontrolle bringen zu wollen. Und Zukunft ist nicht das nächste Jahr, der nächste Monat, die nächste Woche, ja noch nicht einmal der nächste Tag, die nächste Stunde oder Sekunde. Die Zukunft ist der NÄCHSTE Moment, jener mathematisch unendlich kleine Punkt auf der Zeitachse Deines Lebens. Grund genug also, sich ständig zu ängstigen. Doch dies gilt wohlgemerkt nur, wenn man „im Kopf festhängt“ anstatt entspannt seiner Intuition zu folgen.

Die Verlagerung der Lebensführung vom Kopf zurück in den Bauch ist somit die große Chance für eine echte Bereicherung des täglichen Lebens. An dieser Erkenntnis laufen nahezu alle neuzeitlichen psychologischen und psychotherapeutischen Modelle vorbei. Angst macht blind. Dabei sind die entlarvenden Fakten so öffentlich, wenn es um die vermeintliche Kontrollierbarkeit der Zukunft geht. Es ist alles Schall und Rauch. Doch wie gesagt, es gibt keinen Grund, davor in Angst zu erstarren. Es lebt sich sehr viel leichter, schöner und erfüllter, wenn man nicht mehr verkrampft diese Illusion des schöpferischen, freien Willens aufrechterhalten muss.

Gott/das Leben/die Einheit würfelt nicht. Für das menschliche Dasein gab es nicht, gibt es nicht und wird es nie den geringsten Freiheitsgrad geben. Allerdings gibt es dann auch keine Abhängigkeit. Das ist die zugleich gute Botschaft. Denn alles ist EINS, somit ist die Trennung zwischen Schöpfer und Schöpfung nichts als eine irrige Konstruktion des menschlichen Verstandes. Alles ist in-formierter Äther, in Gestalt gebannter sich ständig wandelnder Äther (ein Begriff für das teilchenlose Kontinuum, zu dem Einstein im Alter wieder zurückfand) . Alles Existierende ist Wirbel in einem unendlichen Feld. Allein die Bewegung erzeugt in der Wahrnehmung Raum und Zeit, als wohlgemerkt nur relative Größen. Erwarte nicht, dass Du das soeben Gesagte wirklich verstehen kannst. Seine Richtigkeit ist nur zu erahnen, weil der Verstand nicht mit Unendlichkeit umgehen kann. Er ist ein Kind der Spaltung, der Zwei-heit, des Zwei-fels und damit dieser polaren, materiellen Welt.

Alle verzweifelten Versuche, die beobachtbare Wirklichkeit in die Richtung freier menschlicher Schöpferkraft und Willens beugen zu wollen, erzeugen nur und ausschließlich Probleme. Die einzig denkbare Freiheit ist die Freiheit des Bewußt-SEINS jenseits der menschlichen Existenz. Allerdings stellt sich hier die berechtigte Frage, ob es jenseits von Raum und Zeit, überhaupt noch Sinn macht, von Dingen wie z.B. Freiheit zu sprechen. Ich sage, sicher nicht.

Die gängigen Erklärungsmodelle dieses Universums übertreffen sich gegenseitig in dem Versuch, die zwischenzeitlich offensichtliche Einheit aller Dinge zu respektieren. Andererseits will man sich auf Biegen und Brechen die Nische des freien Willens erhalten: „Meine Gedanken und mein Wille gestalten meine Zukunft.“ Wer so denkt und handelt, hat ein Weltbild mit Ausnahmen. Doch Naturgesetze kennen keine Ausnahmen. Der Mut auf den Verzicht dieser ökologischen Nische für den Verstand trägt hingegen reiche Früchte.

Ich schreibe das so radikal klar, weil ich der Überzeugung bin, daß wir Menschen an einem Punkt angelangt sind, wo wir uns dieser Tatsache öffnen und stellen können. (weiterlesen …)

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jo on Mai 25th, 2011

Wer klug ist, sorgt sich um die Gesundheit seiner kleinen bakteriellen Helfer

Dr. med. Ulrich Mohr

Eine neue Sichtweise der Ernährung – Nicht unsere Ernährung ist das Wichtigste. Das Wichtigste sind die optimalen Lebensbedingungen für die Bakterien in Darm und Lunge.

Was passiert, wenn man sein Gemüsebeet mit Mengen an fauligem halbverwestem Kompost beglückt? Die gesunden Mikroorganismen ergreifen die Flucht oder versterben elendiglich beim Versuch der Auswanderung. Der Ertrag Deines Gartens bleibt trotz bester Absichten auf der Strecke. Gifte statt Humus verrichten ihr zerstörerisches Werk. Was das mit menschlicher Gesundheit zu tun hat?

Sehr viel, denn in unserem Verdauungssystem verlaufen die chemischen Umwandlungsprozesse sehr ähnlich den Vorgängen in der Natur. Dieser Umstand fand bisher kaum Beachtung. Ein gesunder Darm ähnelt weitaus mehr einem Gemüsegarten als einer Chemiefabrik. Und der Biogärtner weiss, dass er für beste Ergebnisse nur das Mikroklima optimieren muss. Dann ist noch nicht einmal Düngen erforderlich. Das klingt vielleicht ungewohnt, doch nur im ersten Moment. Es lohnt sich jedenfalls, diesen Mikrokosmos im Bauch zu verstehen. Mit diesem Wissen werden Heilungen möglich, wo es bisher keine Hoffnung zu geben schien.

Ein gesunder Darm ähnelt weitaus mehr einem Gemüsegarten als einer Chemiefabrik.

Angesichts der ständig wachsenden medizinischen Möglichkeiten müsste man vom Besten ausgehen können und sich an sinkenden Krankheitszahlen und Todesfällen erfreuen. Doch kurioserweise ist gerade das Gegenteil der Fall. Der klassische Mediziner konnte bis heute mit hochgerüsteter Technik das Blatt nicht wenden. Dem mehr feingeistigen Naturheilkundler geht es nicht besser.

Worin mag das begründet sein? Liegt es an der unter selbstkritischen Medizinern bekannten Weisheit „Je mehr Ärzte, desto mehr Kranke.“, die sich statistisch tatsächlich belegen lässt? Das mag einer der Gründe sein, doch genügt er bei weitem nicht, um die ständig wachsende Zahl der chronisch Kranken und Schwerstkranken zu erklären.

Genausowenig ist damit der Jo-Jo-Effekt erklärt. Was dem Namen nach ein neuer Breitensport sein könnte, ist tatsächlich die Qual einer explodierenden Zahl Übergewichtiger. Sie stolpern von einer Diät in die nächste, um mit immer weniger Kalorien immer schneller dicker zu werden. Ich wage eine andere, sehr viel provokativere Sichtweise.

Könnte es sein, dass wir in der Faszination für Technik und Fortschritt den Blick für das Einfache völlig verloren haben? Ja, dass wir dem Einfachen sogar jede Wirksamkeit absprechen? Wie schafft es ein Tier, in freier Wildbahn gesund zu bleiben? Wie gelingt ihm die Genesung bei den eher seltenen Erkrankungen oder Verletzungen? Vielleicht sollten wir hier ansetzen, um nach Antworten zu suchen.

Die älteren und die natürlich wirtschaftenden Bauern wissen noch, dass eine kranke Kuh intuitiv die Kräuter frisst, die der Genesung am dienlichsten sind. Wer auf solcherlei Besonderheiten achtet, wird auch feststellen, dass krankes Wild zu besonderen Quellen geht, um genau dieses Wasser zu trinken. Es scheint also in der Natur des Tieres ein Instinkt zu existieren, das jeweils für den Moment Passende zu essen und zu trinken.

Hat der Mensch diese intuitive Gabe ebenfalls und sie nur vergessen? Es sieht ganz so aus. Indizien hierfür gibt es viele. Ich greife exemplarisch ein besonders Anschauliches heraus, weil es immer wieder Anlass zu Spötteleien gibt. Schwangere entwickeln die kuriosestenVorlieben, ob sie nun kiloweise Sonnenblumenkerne verzehren oder zur sauren Gurke mit Marmelade greifen. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als ein instinktives Wissen, dass bestimmte Inhaltsstoffe eines Lebensmittels für den Organismus im Moment besonders wichtig sind.

Nehmen wir also an, dass dies alles so ist, dann müsste man sich gesund essen und trinken können. Der Gedanke an sich ist nicht neu, nur funktionierte es bisher meist nicht. Dabei bräuchte man nur seinen lebenswichtigen Darmbakterien die optimalen Lebensbedingungen zu schaffen. Wenn das so ist, stellt sich andersherum die Frage, was uns daran hindert, dies zu tun. Einen gewichtigen Grund nannte ich bereits: Die fehlende Vorstellung, dass Einfaches wirkungsvoll sein könnte. Der zweite wesentliche Grund ist die hochgradige Verarbeitung vieler Lebensmittel. Selbst wenn unser Ernährungsinstinkt einwandfrei funktionieren würde, müsste er hier scheitern. Denn die künstlichen Kombinationen und Konzentrationen kennt er nicht, daran scheitert auch das freilebende Tier.

Den Supertreibstoff Glukose beispielsweise frisst jedes Tier pur, wenn es ihn kriegen kann. Das Zuckerl fürs Pferd ist dafür ein bekanntes Beispiel. Aus dem gleichen Grund verenden Wildtiere zu Hauf an den Feldrändern besonders ölreicher Rapssorten. Die hohen Konzentrationen hat die Natur so nicht vorgesehen. In unseren industriellen Lebensmitteln bewirken die vielen tausend Chemikalien ihr übriges, um dem intuitiven Empfinden für Bekömmlichkeit und Wert den Garaus zu machen.

Wer also den natürlich einfachen Weg zur Gesundheit beschreiten will, braucht wenigstens zwei Dinge:

  1. Die Rückbesinnung, dass Einfaches wirkt,
  2. Mehrheitlich naturbelassene Lebensmittel wenigstens während der Heilungsphase.

Und man sollte wissen, wie diese Lebensmittel individuell einzusetzen sind. Denn die bisherigeVorstellung einer allgemein gültigen, gesunden Kost darf als gescheitert bezeichnet werden. So kann es nun gelingen, auch wenn alles andere vorher versagte. In medizinischen Worten ist es das Wiedererwachen der Selbstregulation.

Doch wie lerne ich von der Kuh, wann ich was und wieviel davon verzehren sollte, um zu genesen? Nun, da der Dialog an der Sprachbarriere scheitert, müssen wir uns unsere eigenen Gedanken machen. Das ist gar nicht so schwer, und sogar logisch zu entwickeln.

Hier kommt uns die Wissenschaft zur Hilfe. Ausgerechnet die menschliche Kunst, die mit ihren Entwicklungen die Botschaft verbreitet „Fortschritt bedeutet, dass alles komplizierter wird“, liefert die Fakten zur Einfachheit. Bei den folgenden Überlegungen werden wir allerdings die bisherige Betrachtung des Verdauungsvorgangs strapazieren müssen. Doch wer Neues entdecken will, braucht die Bereitschaft, das Alte wenigstens als unvollständig und nur relativ richtig zu vermuten.

Man weiss heute, dass die Verdauung im Mund beginnt. Stärkespaltende Enzyme zerlegen bereits hier die längerkettigen, „großen“ Kohlehydrate in kleinere Einheiten. Ja, wenn man ihnen die Zeit dazu lassen würde. Reinbeissen und schlucken sind hingegen in einer schnellebigen Gesellschaft mittlerweile weitgehend zu einem Akt verschmolzen. So findet dieser erste Verdauungsvorgang bei den Meisten schon gar nicht mehr statt.

Auch die Mitteilung aus dem Mund an den Rest des nachfolgenden Verdauungstraktes, was denn nun auf ihn zukommt, bleibt somit aus. Die spezifische Enzymantwort auf das, was sich als soeben vertilgte Rohrpost auf den Weg gemacht hat, wird nicht gesendet. Runter also mit dem Brocken, der eigentlich feinster angedauter Brei sein sollte. Die Geschmacksknospen sind beleidigt, der Kontakt und damit der Genuss waren nun wirklich zu kurz.

Also muss der nächste Bissen gleich hinterher, um ein weiteres frustrierend kurzes Aufflackern eines Geschmackserlebnisses zu erhaschen. Die Folge ist, dass wir weitaus mehr essen, als wir tatsächlich brauchen. Solches Verhalten leert den Geldbeutel und füllt die Wartezimmer der Ärzte. Nach der basischen Verdauung unter Sauerstoffeinfluss im Mund, ist nun der Magen an der Reihe. Er verdaut mit Magensäure und eiweisspaltendem Enzym, ebenfalls in Anwesenheit von Sauerstoff. Mit Brocken tut er sich jedoch schwer, also werden sie zum Teil unverarbeitet weitergereicht. Der anschließende Zwölffingerdarm leistet wiederum basisch mit Galle und Bauchspeicheldrüsensaft erneut sein Bestes für die Aufspaltung von Kohlehydraten und jetzt auch Fetten. Hier hat nun Sauerstoff nichts mehr zu suchen. Doch das Übermaß und die verbliebenen Speisebrocken machen einen Strich durch die gesunde Rechnung. Schnell sind Leber und Bauchspeicheldrüse durch Übermaß und Störung des Milieus an ihren Grenzen.

Von den unnatürlich hohen Zucker- , Eiweiss- und Fettkonzentrationen haben wir dabei noch gar nicht gesprochen. Hier dürften die ersten unerwünschten Verwesungsvorgänge zu beklagen sein. Diese erreichen dann im Dickdarm nebst Fäulnis ihren Höhepunkt. Mit dem Gang zur Toilette schließt sich der Kreis der Beleidigungen für die zarten Knospen unseres Riechorgans. Der Dickdarm, der uns mit hochwertigen, sauerstoffarm fermentierten Produkten verwöhnen sollte (sogenannte kalte Oxidation, siehe Viktor Schauberger, Wasserforscher), hat buchstäblich die A…karte gezogen. Dabei kann er so viel mehr, als man ihm bisher zugestand. Nur Wasser und ein paar andere Belanglosigkeiten wieder aufzunehmen, ist bei weitem zu eng gedacht.

Die Liste der Störfaktoren ist mittlerweile länger geworden. Der Gesundung und Gesundheit stehen entgegen:

  1. die fehlende Vorstellung von Einfachheit,
  2. zu wenig naturbelassene Lebensmittel,
  3. zu wenig Kauen, dadurch zu große Essensmengen und
  4. zuviel Sauerstoff im Darm, sowie
  5. gemessen an der Nahrungsmenge zu wenig Verdauungsenzyme. Aus dieser unerfreulich folgerichtigen Kette resultiert der weitgehende Tod der gesunden Darmflora. Damit wiederum leidet
  6. das Immunsystem und
  7. bleibt die Umwandlung von Nahrungsbestandteilen durch Bakterien in körperverwertbare Substanzen weitgehend aus.

In Kurzform: Der Mensch verhungert und vergiftet sich mit vollem Darm. Die immense mechanische Dehnung des Verdauungstraktes durch Menge und Gase führt

8. erschwerend zu einem unvollständigen Schließen der jeweiligen Pförtner. Mageninhalt fließt in die Speiseröhre zurück. Mageninhalt fließt zu früh in den Zwölffingerdarm. Galledurchsetzter Zwölffingerdarminhalt fließt in den Magen zurück und schädigt die Schleimhaut usw., eine lange Kette der Irritationen. Man vergegenwärtige sich, dass der leere und gesunde Magen in etwa die Größe der eigenen Faust hat. Seine enorme Dehnbarkeit sollte man nicht unbedingtals Freibrief verstehen, daraus einen Heissluftballon zu machen.

Damit beenden wir diese bedrückende Reise durch unsere überdehnten und überforderten Gedärme. Wir zahlen einen hohen Preis für die bis heute ausbleibende Würdigung derselben.Wie schon gesagt, sie sind weit mehr als eine Röhre, in der die Chemie regiert. Unser Verdauungssystem ist eine überaus lebendige Innenwelt, in der Milliarden von Mikroorganismen das herstellen, was wir als Nährstoffe brauchen.

Vieles weist darauf hin, dass Vitamine, Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe nur teilweise für uns bestimmt sind. Sie scheinen vor allem Nährstoffe für unsere Darmbakterien zu sein, die uns wiederum mit ihrer Aktivität ernähren.

Vieles weist auf einen tragischen Irrtum hin. Man glaubt, die lebensnotwendigen Stoffe für den Menschen wären vor allem Vitamine, Enzyme, Kohlehydrate und dergleichen in der Nahrung. Das mag zum Teil stimmen, doch nicht weniges weist darauf hin, dass wir vor allem unsere Darmbakterien gut ernähren sollten. Und die brauchen von allem viel weniger, als man heute ahnt. Dann nähren sie die Aktivitäten unseres Körpers bestens.

So können wir es auch in der Natur beobachten. An sich ist nichts naheliegender, als dieselben Vorgänge in uns zuvermuten. Doch auf die Idee kam noch niemand.

Gibt es nun einen Weg aus der Misere, ohne dafür die Kutte überzustreifen und fastend auf ewig ins Kloster zu entschwinden? Ja, es gibt ihn und es ist ein überaus genußvoller Weg.

Im Grunde ist unser Darm ein Gemüsegarten.

Diese Kette von Misslichkeiten kann umgedreht werden. Das gelingt leicht, wenn man die Parallelen zwischen Gemüsegarten und Verdauungssystem aufdeckt. Alles ist in sinnvollen Kreisläufen organisiert. Eine unendliche Vielfalt hilfreicher Mikroorganismen und Bakterien braucht ein ideales Umfeld. Sie erzeugen den „Humus“, also die Substanzen, auf dem unsere körperliche und geistige Gesundheit prächtig gedeihen kann. Es gilt, ihnen die besten Lebensbedingungen zu schaffen. Düngen mit speziellen Substanzen ist dann nicht erforderlich.

Dabei ist eine erfolgreiche und nachhaltige Umkehr nur möglich, wenn dabei der Genuss nicht zu kurz kommt. Sonst bleibt sie ein Strohfeuer. Wer will schon ein Leben lang auf  Freude am Essen verzichten? Wer will neiderfüllt an seinem Speichel ertrinken, während sich der Tischnachbar genüßlich schmatzend Haxe und Torte reinschiebt? Der Anblick des hochroten Kopfes und der hervorquellenden Augen des Schwelgenden, was seinen hohen Blutdruck erahnen lässt, spenden dabei wenig Trost. Sollte ich lieber doch auf ein paar Lebensjahre verzichten, und die eine oder andere weitere Krankheit in Kauf nehmen, um beim Halali auf das Büffet dabei zu sein? Nur Mut, das ist nicht nötig.

Es gilt als erstes, den natürlichen Geschmackssinn wieder freizulegen. Lerne zu spüren, was Dir wann, wie und in welcher Kombination gut tut und schmeckt. Das kann sich täglich je nach Erfordernissen, wie Belastung und Jahreszeit ändern. Lerne dabei den Genuss des Langsamessens kennen, und staune wie sich von Zauberhand schon dadurch die Essensmengen reduzieren. Ein individueller Ernährungs- und Verhaltensplan kann während der ersten Wochen sehr hilfreich sein, insbesondere wenn Gewichtsprobleme und Krankheiten im Spiel sind. Doch schon das genussvoll langsame Kauen entlastet die Schließmuskeln von Magen und Darm, reduziert Sauerstoff in den tieferen Darmabschnitten, reduziert Fäulnis und Verwesung und bietet somit gesunden Darmbakterien neue Chancen zum Leben.

Still und leise geschieht noch viel mehr, denn wir ziehen unsere Energie und Lebensbausteine nicht allein aus der festen Nahrung. Wer diesen Weg erfolgreich geht, wird wieder vermehrt über stickstoffbindende Bakterien in der Lunge Stickstoff aufnehmen. Dieser wird im Dickdarm zum Aufbau essentieller Aminosäuren verwendet (was angeblich nicht möglich, aber nachgewiesen ist).

Dann wäre da noch die erstaunliche Ähnlichkeit des roten Blutfarbstoffes mit dem Chlorophyll der Pflanzen. Sollte es so sein, dass der Organismus auch Licht direkt verwerten kann? Vieles spricht dafür, wenn die Voraussetzungen stimmen, wozu die Ernährung maßgeblich beiträgt…..Tatsache ist jedenfalls, dass ein gesunder Körper ungefähr 5 mal soviel Energie abstrahlt, wie er an Kalorien mit fester Nahrung aufnimmt. Wo kommt sie her? Wer mehr über den Weg der Gesundung durch Ernährung und einen individuell optimierten Verhaltensplan erfahren möchte, wende sich an: www.dr-med-ulrich-mohr.de

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jo on Januar 15th, 2011

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Die Zahlen lassen einem die Haare zu Berge stehen, nicht wahr? Die vorliegende Analyse ist sogar noch “uralt”. 1996 war mit der Gentechnik noch nicht so viel los wie heute. Zahllose Ernten und massig Pestizide haben die Bodenqualität seither kontinuierlich weiter minimiert. Hier kann man heute getrost von einer mindestens ähnlich krassen Minderung obiger Werte aus 1996 – 2010 ausgehen, der Differenz-Messungszeitraum umfasst hier 14 statt nur 11 Jahre (Liste).

FAZIT: Die zu verdauende Menge an “Nahrung” im Verhältnis zu einer sinnvollen Dosis von Mineralien und Vitaminen (in dieser Reihenfolge, weil der Körper aus Mineralien selbst die besten Vitamine bauen kann) schwillt gigantisch an, der Organismus kommt nicht mehr zur Ruhe oder kann den ganzen Dreck nicht mehr ausscheiden – man wird “fett”. Man kann es nur wieder eine Riesenschweinerei nennen, dass jedem Lebensmittelwissenschaftler und Mediziner dies bekannt ist, diese Menschen aber NICHTS für die Allgemeinheit tun, hinsichtlich der sie meist ihrer “Berufung” gefolgt sein wollen, diese Edlen…

Als Lösung für Mangel an Mineralien bietet sich die Einnahme von Steinmehl an. Dieses besteht ja fast ausschliesslich aus Mineralien und vielen wertvollen Spurenelementen, welche je feiner gemahlen desto besser absorbiert werden können. Wie bei den Pflanzen. Steinmehl aus dem Gartenbaubereich ist natürlich sehr viel billiger als in der Apotheke, weswegen der Autor dieser Zeilen sein Lava-Steinmehl über ebay bei www.25kilo.de gekauft hat. Morgens ein Löffel davon mit einem Schluck Wasser aufgegossen, runter damit, nachspülen, fertig. Keinerlei Beschwerden aufgetreten oder zu erwarten. Dies ist jedoch meine persönliche Meinung und stellt aus rechtl. Gründen keine medizinische Beratung etc. dar.

Autor: John Schacher

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Ein Artikel im Gesundheits-Newsletter “Max-News” brachte kürzlich mit einer entschiedenen Behauptung etwas Verwirrung in mein Leben, weswegen ich mich zur Klärung an einen befreundeten Fachmann und Mediziner wandte. Mit Hilfe seines Statements auf meine briefliche Anfrage hin möchte ich auch unseren Lesern den Rücken stärken, um einem gefährlichen Irrtum zu entschärfen. Ich schrieb:
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Lieber Ulrich,
in einem eigentlich recht seriösen medizinischen Newsletter las ich kürzlich die klare Aussage: “Der menschliche Organismus kann nur mit biologischen Substanzen umgehen, nicht jedoch mit mineralischen.”
Hier stellt sich natürlich die Frage bezüglich der grundsätzlichen Wirkmöglichkeiten von Nahrungsergänzungsmitteln, Mineralpräparaten, Mineral-Wässern, etc… Deshalb meine Frage an Dich:
Sind Mineralien natürlichen Ursprungs vom Menschen verwertbar, also Mineralien, die eben noch nicht in Pflanzenform gebunden waren? Ich nehme beispielsweise oft Steinmehl pur zu mir und bin nun etwas verunsichert, ob es wohl wirklich wie gefühlt nützt….
Was denkst Du?
lg
jo
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Antwort Dr. med. Ulrich Mohr:
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…dieser bedauerliche Unsinn, der Mensch würde keine anorganischen Mineralien verwerten, ist von einem Schmalspurbeobachter in die Welt gesetzt und von da ab abgeschrieben worden. Ich arbeite seit vielen Jahren mit anorganischen Mineralien in meinen drei SEIN-Rezepturen. Teils sind es Gesteinsmehle, teils sogar von Menschenhand hergestellte. Die Folgeerscheinungen im Sinne von Linderung und Heilung sind immens und vorhersagbar. Dabei sprechen wir hier “nur” von Lebensmitteln bzw. deren Bestandteilen ohne die geringste Eigenwirkung.
Erstaunlich, wenn man also bedenkt, dass es:
1. um Mineralien geht, die aus sich heraus nicht wirken, sondern nur Bausteine sind.
2. dass diese Mineralien nichts anderes als Bestandteile von Lebensmitteln sind bzw. sein sollten, und damit eine Heilung letztlich durch die gekonnte Anwendung von Lebensmitteln stattfindet.
Nicht erstaunlich ist das wiederum, wenn man weiss, dass Heilung “es heilt” am Ende IMMER nur ein Akt der Selbstheilung ist. Diese setzt eine funktionierende Selbst- und Grundregulation des Körpers voraus.
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Damit schließt sich der Kreis, denn diese ist nur mit Mineralien möglich. Iss weiter Dein Gesteinsmehl, Du tust Dir sicher Gutes. Ich unterscheide zwischen basischen Basismineralien und Funktionsmineralien. Letztere wirst Du im Gesteinsmehl vermutlich in gehöriger Portion haben, ob ausreichend muss der Körper indirekt über sein Befinden signalisieren. Ob es auch genug Basismineralien enthält, kannst Du leicht messen. Ich habe Dir den Test dazu angehängt. Den richtigen Weg erkennst Du daran, ob es innerhalb von drei Monaten zu deutlichen bis massiven und objektivierbaren Verbesserungen kommt. Die ersten Erfolge stellen sich allerdings schon nach spätestens vier Wochen ein. Wenn das nicht der Fall ist, dann stimmt etwas nicht oder fehlt noch.
Liebe Grüße!
Uli
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mehr über Dr. med. Ulrich Mohr erfahren Sie beim:

Institut für gesunden Menschenverstand

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jo on August 17th, 2010

Rheuma, Bandscheiben, und Knochenbeschwerden: all das tut verdammt weh und höhlt die Psyche auf Dauer aus. Da unsere Nahrung der nötigen Mineralstoffe nahezu völlig entbehrt, müssen “Nahrungsergänzungsmittel” auf breiter Linie den Schaden zumindest in Grenzen halten, denken wir und kaufen oft teure Präparate, folgen den modernsten Trends und taumeln von einer Hoffnung in die nächste….

Da unser heutiges Umfeld alles tut, um uns möglichst rasch auszulaugen, die Zeit bei allem drängt und Erfolgszwang herrscht, sind wir gezwungen, uns diesem unnatürlichen Umfeld entsprechend zu verhalten.

All diese Einflüsse sind heute unausweichlich, ja schon traditionell zu nennen. Durch die Gentechnik wird das Thema zusätzlich verschärft!

Im Zuge meiner Steinmehl-Veröffentlichung “Brot aus Steinen” habe ich einige Einkaufsmöglichkeiten für Steinmehl recherchiert, einige Produkte gekauft und in diesem Frühjahr testweise ausgebracht.

Julius Hensel erwähnt und empfiehlt in seinem Werk “Makrobiotik” die (im DiaBas-Steinmehl zu etwa 50% enthaltene) Kieselsäure unter anderem als Appetit-Anreger im Falle einer Diabetes-Beratung als sehr hilfreich und wirksam.

Auch durch die Verwendungsempfehlung von Steinmehl als Futterzusatz (pro Großvieheinheit 500 Gramm/Tag) zur Festigung des Fleisches, der Knochen und Immunität angeregt, habe ich nun seit 4 Monaten täglich einen Esslöffel in wenig Wasser aufgelöst eingenommen. Nebenwirkungen gab es nie. Lediglich die sandigen Rückstände im Mund müssen durch Nachtrinken endgültig heruntergespült werden. Subjektiv hat sich mein Zustand gebessert, wenn auch nicht in wundersamen Maße. Das darf man nicht erwarten. Doch denke ich, dadurch die weitere Auszehrung der Körpersubstanz gestoppt (!) zu haben, weil endlich u. a. wieder genug Kieselsäure in der Nahrung ist. Auch die vielen anderen in göttlicher Mischung enthaltenen Spurenelemente nimmt der Körper dankbar auf, da diese ebenfalls meist Mangelware geworden sind.

Was mich letztendlich dazu bringt, dass die Betrachtung des Steinmehl-Stuhles sehr interessant war: MIT Steinmehl immer dunkel und von guter Konsistenz. Sogar nach den unvermeidlichen Sündenfällen bei “Mc-Donalds” kann hier NICHT der übliche mittelbraune Brei, sondern ein dunkler Topedo produziert werden.  Das gibt zu denken und ein gesundes Gefühl!

Da es verschiedenste Steinmehl-Produkte und Anbieter gibt, werde ich hier das von mir eingenommene spezifizieren und empfehlen. Damit erhöht sich die Sicherheit für eventuelle Versuche, zu denen ich hier aber nicht offiziell aufrufen darf. Zum Gebrauch bei Haustieren (ins Nassfutter mischen) darf aber aufrufen werden! Meinem sibirischen Husky hat es zwar sicher nicht wirklich geschmeckt (wie auch), aber gefressen hat er ohne Weigerung, da sein Gespür ihn nicht gewarnt hat. Noch ein gutes Zeichen! Also zum empfohlenen Produkt:

DIA-BAS Lavagesteinsmehl von www.25kilo.de (in meinem Fall über den ebay-Account des Anbieters 50kg DIA-BAS-Steinmehl für ca. Euro 32,- geliefert von der Deutschen Post in 2 Paketen frei Haus). Ein informativer Beipackzettel war der Sendung beigefügt und von den leider oft anzutreffenden aufdringlichen Werbemaßnahmen nach solchen Käufen blieb ich bis heute verschont (ist nicht selbstverständlich). Alles in allem halte ich dieses Produkt für das Empfehlenswerteste. Auch der Vermahlungsgrad, die Feinheit war bei www.25kilo.de deutlich am höchsten. Dadurch kann dieses Mehl besonders schnell wirken! Der Versand erfolgte schnell und fachgerecht in praktischen Plastikeimern á 12,5 kg, ideal für die Aufbewahrung in Feuchträumen oder über den Winter ohne Verklumpen…

Verglichen habe ich bei diesem Versuch mit “Eiffelgold” Basalt-Steinmehl und Neudorff-Basalt-Steinmehl (bei Dehner usw.). Beides Sackware (20 bzw 25 kg). Dies sind bestimmt auch gute Produkte.

Preislich liegt für mich ebenfalls www.25kilo.de vorn, da bei etwa gleichem Kilopreis aller Anbieter hier nach Hause geliefert wird und der Besorgungsaufwand entfällt.

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Aktion UBERWACH!