Deutsche Fragen

von H.-P. Schröder

Könnte es sein, eventuell .. (2)

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jo on Mai 18th, 2013
Deutsches Reich 1871 - Grafi: wiki.genealogy.net

Deutsches Reich 1871 – Grafi: wiki.genealogy.net

erschienen bei b5 aktuell

Einmal im Jahr soll hierzulande an die Vertriebenen erinnert werden – mit einem eigenen Gedenktag. Mit dieser Forderung hat Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) den Sudetendeutschen Tag in Augsburg eröffnet.

Christine Haderthauer sieht den Freistaat als Vorreiter: Ab kommendem Jahr wird es in Bayern bereits einen Tag der Vertriebenen geben, und zwar jeden zweiten Sonntag im September. Der Bund solle das als Signal verstehen. Denn eigentlich brauche es einen solchen Tag bundesweit.

Ähnlich äußerte sich Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU). Aber auch Friedrich ist klar: Auf Bundesebene gibt es zur Zeit keine Mehrheit für einen solchen Erinnerungstag.

“An die Wahrheit zu erinnern, ist außenpolitisch wichtig und richtig.”

(Bundesinnenminister Friedrich am Samstag in Augsburg)

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Anmerkung: Es ist ein absolutes Armutszeugnis für Staat und Demokratie, wenn kein Platz für das Gedächtnis an eine solche Tragödie mit Millionen Opfern gegeben wird…

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jo on Mai 18th, 2013

erschienen bei web.de – Danke an Armeeverkauf

Skrupellose Geheimagenten als eiskalte Killer, geheime Sprengstofflager und blutige Anschläge im Auftrag der Nato, viele unschuldige Tote und Verletzte – die Anschuldigungen des Duisburger Historikers Andreas Kramer sind ungeheuerlich. Der 49-Jährige macht westliche Geheimdienste unter anderem für das Attentat auf das Münchner Oktoberfest 1980 mit 13 Toten verantwortlich: Einer der Drahtzieher sei sein Vater gewesen, ein Agent des Bundesnachrichtendienstes (BND). Muss der Fall komplett neu aufgerollt werden? Oder ist Kramer nur ein geltungssüchtiger Hochstapler?


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In den vergangenen Wochen überraschte Andreas Kramer mit der Aussage, sein vor wenigen Monaten verstorbener Vater habe an der Bombe mitgebaut – zusammen mit weiteren Geheimdienst-Agenten. Zunächst erhob der 49-jährige Historiker diese Vorwürfe unter Eid vor einem Luxemburger Gericht, das eine Anschlagserie aus den 80er Jahren aufklären soll, dann wiederholte er sie in mehreren Interviews, unter anderem in der Münchner “Abendzeitung”, der “taz” und der “Jungen Welt”.

Die offizielle Darstellung, ein unpolitischer Einzeltäter habe das Oktoberfest-Attentat verübt, sei “ein Märchen”, betonte Kramer.

“Der Terrorakt war eine gezielte und lange vorbereitete Aktion des Bundesnachrichtendienstes, für den mein Vater gearbeitet hat und in dessen Auftrag er auch gehandelt hat.”

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erschienen bei heise online – Danke an Armeeverkauf

von Marcus Klöckner

 

Bundespräsident Joachim Gauck kennt Fall Mollath – will sich aber nicht äußern

 

Sein Haus wurde geräumt, seine Zelle wird durchsucht, und das Letzte, was er noch an Habseligkeiten hat, wird auch noch weniger. Laut Erika Lorenz-Löblein, der Anwältin des in der Bayreuther forensischen Psychiatrie einsitzenden Gustl Mollath, gab es am gestern Mittag eine Zellendurchsuchung bei Gustl Mollath.

 


Tip: Videohinweise lesen!

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Das Ergebnis: CDs mit Beiträgen zu seinem Fall von Report Mainz nahmen ihm die Pfleger ab – Begründung: CDs seien seit neuestem verboten, so die Anwältin. Darüber hinaus muss Mollath mehrere Kartons, die Akten aus seinem Verfahren beinhalten, aus der Zelle entfernen – wegen einer angeblichen Brandgefahr. Die Anwältin vermutet, dass sie im Keller der Klinik eingelagert werden sollen.

Lorenz-Löblein sagte gegenüber Telepolis, dass ein Pfleger ihr gesagt habe, die Durchsuchungen erfolgten Stichprobenartig nach dem Zufallsprinzip, ein konkreter Anlass für die Durchsuchung sei nicht notwendig. Für die Anwältin stellt die Durchsuchung nach dem Zufallsprinzip ein Verstoß gegen die Persönlichkeitsrechte ihres Mandanten da. Sie spricht davon, dass hier wieder einmal die Menschenwürde mit Füßen getreten werde. Für ihren Mandanten sei die Aufforderung zur Abgabe der Akten eine weitere einschneidende Maßnahme, da Mollath sich intensiv mit seinem Fall auseinandersetze. Der freie Zugriff auf die Akten sei dazu dringend notwendig.

Sowohl Erika Lorenz-Löblein, als auch der Hamburger Strafverteidiger Gerhard Strate, der Mollath ebenfalls vertritt, betrachten die Anweisung, dass der direkte Zugriff auf die Akten verhindert wird, als einen “massiven Eingriff in die Verteidigungsrechte” ihres Mandanten, der “unerträglich ist.”

Am Mittwoch hat der Bayerische Rundfunk Details über den Vorgang der Enteignung von Gustl Mollaths Haus und dessen Habseligkeiten berichtet. Demnach hat die damalige Ehefrau von Mollath das Haus für 226.000 Euro im Rahmen einer Zwangsversteigerung erworben – offensichtlich unter Wert. Das Haus gehörte ursprünglich Mollaths Eltern. Laut Bericht des Bayerischen Rundfunks haben Nachbarn beobachtet, wie die Ehefrau gemeinsam mit ihrem neuen Lebensgefährten das Haus geräumt und “Einrichtungsgegenstände in den Garten geworfen” haben. Der Bayerische Rundfunk berichtete weiter, dass bei der Räumung ein Gerichtsvollzieher hätte anwesend sein müssen. Doch was genau mit den persönlichen Gegenständen von Mollath, die sich im Haus befunden haben, passiert ist, ist noch immer unklar.

Gegenüber dem Bayerischen Rundfunk wollte sich die Ex-Frau von Mollath nicht äußern. Äußern wollte sich zum Fall Mollath auch nicht Bundespräsident Joachim Gauck, der das Thema Freiheit als eines seiner Kernthemen als Bundespräsident betrachtet . Steffen Schulze, stellvertretender Sprecher des Bundespräsidialamtes, teilte auf eine Anfrage von Telepolis mit, dass “Bundespräsident Gauck durch einen Bürgerbrief vom Dezember 2012 Kenntnis von den Geschehnissen um Herrn Mollath” hatte. Weiter heißt es: “Der Bundespräsident äußert sich jedoch nicht zu laufenden Verfahren. Ebenso wenig kommentiert er Entscheidungen der unabhängigen Justiz.”

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freiwillige Feuerwehrerschienen bei der ard-tagesschau

Uran-Hexafluorid und anderes radioaktives spaltbares Material waren auf dem Frachter “Atlantic Cartier”, als dieser am 1. Mai am Oswaldkai unweit der Hafencity in Flammen aufging.

Das belegt die Gefahrgutliste, die dem NDR vorliegt. Besonders brisant dabei: Direkt nebenan in der Hafencity wurde der Eröffnungsgottesdienst des Evangelischen Kirchentages gefeiert. “Hamburg ist nur knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt”, sagte Anjes Tjarks, hafenpolitischer Sprecher der Grünen-Bürgerschaftsfraktion. “Es ist eine Ungeheuerlichkeit, dass der Senat die Öffentlichkeit nicht von sich aus über diese Beinahekatastrophe informiert hat. Hier muss man von einem Vertuschungsversuch sprechen.” Tjarks hatte mit einer Kleinen Anfrage an den Senat herausgefunden, dass der Frachter radioaktives Material geladen hatte.

Uran-Hexafluorid wird unter anderem zur Herstellung von atomaren Brennstäben verwendet. Die Substanz ist hochgiftig, hochkontaminiertes Gebiet gilt für lange Zeit als unbewohnbar. An Bord des brennenden Frachters waren auch rund 180 Tonnen leicht entzündliches Ethanol und mehrere Tonnen Explosivstoffe, darunter Teile für Munition. Während des Feuers sind nach Angaben des Senats keine Gefahrstoffe ausgetreten. Die Container in der Nähe des Brandherdes wurden noch während der Löscharbeiten geborgen und an Land gebracht.

zum Artikel der ard-tagesschau

Anmerkung: Diese irre Mischung innerhalb einer Ladung kommt doch nicht von ungefähr… Zusammensetzung wie für eine dreckige Bombe… Da wurde wohl ein Großattentat verhindert – Kompliment an die tapferen Feuerwehrleute, die dort unter höchster Lebensgefahr eine brennende Bombe entschärft haben! Wäre schön, wenn sich da die Wahrheit Bahn brechen würde… ist irgendwie James Bond-verdächtig! Während der Eröffnung des evang. Kirchentages…

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erschienen bei Politaia – Danke an Christoph

Monsanto steht für die Verbreitung von gentechnisch veränderten Organismen und die Patentierung von Lebensmitteln. Immer mehr Menschen lehnen diese Vereinheitlichung ab. Am 25. Mai wird weltweit dagegen protestiert.


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Unter dem Motto „March Against Monsanto“ hat sich ein weltweites Protest-Netzwerk gegen den Agrochemie-Riesen gebildet. Bisher sind Veranstaltungen in 41 Staaten geplant. Auch in Berlin, München, Frankfurt, Krefeld und Düsseldorf wird demonstriert.

Im Begleittext kritisieren die Veranstalter nicht nur die zunehmende Kontrolle der Konzerne über die Lebensmittel-Erzeugung und den Filz, der seit Jahrzehnten die Beziehungen zwischen Monsanto und den Regulierungsbehörden in vielen Ländern prägt (mehr hier). Auch die Risiken für Gesundheit und Umwelt, die der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen (GVOs) mit sich bringt, wird thematisiert. Gefordert werden unabhängige wissenschaftliche Studien zu GVOs, auch solche die die Langzeit-Folgen untersuchen.

Dominic Titus, Haupt-Organisator der Protestaktion in München, spricht bei „March Against Monsanto“ von einer Graswurzel-Bewegung. „Die Veranstalter sind hauptsächlich Privatpersonen. Kontakt mit der Protestorganisatoren in den USA oder in anderen deutschen Städten bestehen nur lose“, sagte Titus den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Die Aktionen seien bewusst fast ausschließlich über Facebook organisiert, weil das trotz aller Datenschutz-Vorbehalte die weitaus effektivste Form der Vernetzung sei. Bündnispartner sind nach eigenen Angaben hauptsächlich kleinere Umwelt-Initiativen, aber auch Die Linke und die Ökologisch-Demokratische Partei.

Gegen die ausschließliche Verwendung von Facebook gibt es jedoch auch Bedenken bei Teilnehmern an den Protesten: Man müsse sich einloggen und laufe Gefahr, dass der US-Konzern die privaten Daten nicht sonderlich schütze.

Facebook ist bereits mehrfach in die Kritik geraten, weil der Handel mit Daten offenbar zum Geschäftsmodell des Unternehmens gehört (mehr zu dieser Kritik – hier).

Der Widerstand gegen die Konzentration auf dem Lebensmittel-Markt steigt. Im April sammelte eine Petition gegen Monsanto mehr als zwei Millionen Unterstützungserklärungen (hier).

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Der Videoflyer zu der weltweiten Demo “March Against Monsanto” mit den Standorten in Deutschland. Verbreitet das Video bitte. Auch wenn Ihr nicht dran teilnehmen könnt.Bettet es auch in diversen Foren oder anderen Internetseiten ein etc…

Hier können die Flyer zur Demo eingesehen und runtergeladen werden. http://www.private-health-organisatio… . Außerdem wurden noch zahlreiche andere Infos zu Monsanto bereit gestellt.

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Quelle: Politaia

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jo on Mai 16th, 2013

von John Schacher

http://www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess/nsu-prozess-zwei-angeklagte-kuendigen-aussage-an-12184880.html

http://www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess/nsu-prozess-zwei-angeklagte-kuendigen-aussage-an-12184880.html

Hier meine erste Einlassung zum NSU-Prozeß. Als Nichtjurist ist die Strafprozeßordnung nicht mein Feld, doch eine Protokollsperre für belastende Zeugenaussagen (Prozeßzweck) oder die Unterbindung einer Filmaufzeichnung (wenigstens fürs Gerichts-Archiv) belegt bananenrepublikanische Verhältnisse, die mit ordentlicher deutscher Gerichtsbarkeit offenbar nichts mehr zu tun haben können. Man kann das Phänomen auch klar benennen: Faschismus in Reinform.

Dieweil der gordische Knoten aus Geheimdiensten, Staatsschutz und Beifang immer größer wird.

PS: mein Anwalt sagte mir gerade, dass es nur beim Amtsgericht üblich ist, Zeugenaussagen aufzuzeichnen. Ab Landgericht nicht mehr. So werden Einsprüche gegen Oberladesgerichtsurteile für Anwälte zum Problem gemacht… auch Filmen sei absolut unüblich und untersagt.

 

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Aktion UBERWACH!