Gaddafis Libyen war Afrikas reichste Demokratie

muammar Ramadan Libyaerschienen bei einartysken

von Garikai Chengu

Im Gegensatz zu dem allgemeinen Glauben, war Libyen nicht „Gaddafis Militärdiktatur“, wie die westlichen Medien sagten, sondern in Wirklichkeit einer der demokratischsten Staaten der Welt.

1977 erklärte das Volk von Libyen zur Jamahiriya oder „Regierung der Volksmassen durch sie selbst und für sich selbst“. Die Jamahiriya war eine höhere Form direkter Demokratie mit „dem Volk als Präsidenten“. Traditionelle Institutionen der Regierung wurden aufgelöst und abgeschafft und die Macht gehörte direkt dem Volk durch verschiedene Komitees und Kongresse.

Der Nationalstaat Libyen wurde in mehrere kleinere Kommunen aufgeteilt, die im wesentlichen „mini-autonome Staaten“ innerhalb des Staates waren. Diese autonomen Staaten hatten die Kontrolle über ihre Distrikte und konnten eine Reihe von Entscheidungen treffen, wie etwa die Öleinnahmen und die Budgets verteilt werden sollten. Innerhalb dieser miniautonomen Staaten waren die drei wichtigsten Körperschaften libyscher Demokratie die örtlichen Komitees, die Volkskongresse und die exekutiven Revolutions-Räte.

2009 lud Gaddafi die New York Times nach Libyen ein, um zwei Wochen die direkte Demokratie des Landes zu beobachten. Selbst die New York Times, die immer sehr kritisch gegenüber Oberst Gaddafi gewesen war, gab zu, dass es in Libyen die Absicht war, „jeden an jeder Entscheidung teilhaben zu lassen … Zehntausende Leute nehmen an den Treffen der örtlichen Komitee-Treffen teil, diskutieren Probleme und stimmen über alles ab, von Verträgen mit dem Ausland bis zum Bau von Schulen.“ Die Absicht dieser Komitees war es, einen nationalen Konsens auf breiter Basis zu schaffen.

Einen Schritt über den örtlichen Komitees gab es die Volks-Kongresse. Vertreter alle 800 örtlichen Komitees des Landes trafen sich mehrmals im Jahr in Gaddafis Heimatstadt Sirte, um Gesetze zu verabschieden, die auf dem basierten, was die örtlichen Komitees beschlossen hatten. Diese Kongresse hatte legislative Macht, neue Gesetze zu verfassen, Wirtschafts- und Innenpolitik zu formulieren und internationale Verträge und Abkommen zu ratifizieren.

Es war allen Libyern erlaubt, an den örtlichen Kommitee-Treffen teilzunehmen und gelegentlich wurde Oberst Gaddafi kritisiert. In Wirklichkeit wurden seine Vorschläge bei vielen Gelegenheiten von Volksabstimmungen abgelehnt und das Gegenteil erhielt Gesetzeskraft. Gaddafi hatte zum Beispiel oft vorgeschlagen, die Todesstrafe abzuschaffen oder er drängte auf Hausunterricht statt traditioneller Schulen.

Doch die Volks-Kongresse wollten die Todesstrafe beibehalten und auch die klassischen Schulen und das wurde durchgesetzt. Im Jahr 2000 schlug Gaddafi vor, die Zentralregierung völlig abzuschaffen und alle Ölgewinne direkt an jede Familie zu verteilen. Die Volks-Kongresse lehnten auch diese Ideen ab.

Bild: botrostours.at
Bild: botrostours.at

Einen Schritt über den Volks-Kongressen gab es die exekutiven Revolutions-Räte. Diese Räte wurden von den Volks-Kongressen gewählt und hatten die Aufgabe, die vom Volk beschlossene Politik durchzusetzen. Die Revolutionsräte waren den normalen Bürgern verantwortlich und konnten jeder Zeit ausgetauscht oder abberufen werden. Folglich spiegelten die von den Volks-Kongressen beschlossene und von den Exekutiven Revolutionsräten umgesetzte Politik den souveränen Willen des Volkes wider und nicht nur den einer besonderen Klasse, Fraktion, Stammes oder Individuums.

Das libysche direkte Demokratie-System benutzte lieber das Wort „Erhöhung“ statt „Wahl“ und vermied politische Kampagnen, da dies ein Zug der traditionellen politischen Parteien ist und nur den Begüterten und Reichen dient.

Anders als im Westen wählten die Libyer nicht einmal alle vier Jahre einen Präsidenten oder einen örtlichen Politiker, der dann alle Entscheidungen für sie trifft. Gewöhnliche Libyer  trafen Entscheidungen zur Außenpolitik, zur Innen- und Wirtschaftspolitik selbst.

Manche westliche Kommentatoren haben zu Recht darauf verwiesen, dass das einzigartige Jamahiriya-System gewisse Nachteile habe, was u. a. die Anwesenheit, die Initiative öffentlich aufzutreten und zu sprechen oder ausreichende Kontrolle angeht. Nichtsdestoweniger ist klar, dass Libyen Souveränität und Demokratie auf eine andere und progressive Weise anging.

Bei Demokratie geht es nicht nur um Wahlen oder politische Parteien. Bei wahrer Demokratie geht es auch um Menschenrechte. Bei der NATO-Bombardierung Libyens, vergaßen die westlichen Medien passenderweise zu erwähnen, dass die Vereinten Nationen gerade ein ausführliches Dossier zusammengestellt hatten, in dem die Gaddafis Erfolge in punkto Menschenrechte gepriesen wurden. Der UN-Bericht lobte Libyen, weil es den „gesetzlichen Schutz“ der Bürger verbessert habe und Menschenrechte zu einer „Priorität“ verholfen habe; die Rechte der Frauen wurden verbessert, die Erziehungsmöglichkeiten und die Bereitstellung von Wohnraum. Wohnraum galt unter Gaddafi als ein Menschenrecht. Folglich gab es in Libyen praktisch keine Obdachlosen, die unter Brücken lebten. Wieviele Häuser und Brücken hat die NATO zerstört?

Ein Bereich, in dem der Menschenrechtsrat der UNO Oberst Gaddafi ganz besonders lobte, waren die Frauenrechte. Anders als in vielen anderen Ländern der arabischen Welt hatten die Frauen in Libyen das Recht auf Erziehung, auf Arbeit, auf Scheidung, auf Eigentum und Einkommen. Als Oberst Gaddafi 1969 die Macht ergriff gingen nur wenige Frauen auf die Universität. Vor dem Krieg waren von Libyens Studenten mehr als die Hälfte Frauen.

Eins der ersten Gesetze, das Gaddafi 1970 erließ, war gleicher Lohn für gleiche Arbeit, nur wenige Jahre nachdem in den USA ein ähnliches Gesetz erlassen wurde. Tatsächlich kamen libysche Mütter in den Genuß einer ganzen Reihe von Vorzügen, wie Bargeld für Kinder, freie Kindertagesstätten, freie Gesundheitszentren und Pension mit 55 Jahren.

Demokratie handelt nicht nur um Wahlen, um einfach auszusuchen, welcher Repräsentant der Elite über die Massen herrschen soll. Wahre Demokratie geht darum, die Wirtschaft zu demokratisieren und der Mehrheit wirtschaftliche Macht zu geben.

Tatsache ist, dass der Westen gezeigt hat, dass ungezügelte freie Märkte und wirklich freie Wahlen einfach nicht nebeneinander bestehen können. Organisierte Gier siegt immer über nicht organisierte Demokratie. Wie können Kapitalismus und Demokratie koexistieren, wenn einer Reichtum und Macht in den Händen der Wenigen konzentriert und der andere versucht, Reichtum und Macht an die Vielen zu verteilen? Gaddafis Jamahiriya jedoch versuchte, die ökonomische Macht an die unterdrückten Vielen statt an die privilegierten Wenigen zu verteilen.

Libya Man Mader River stolen truck by rebels NTCVor Oberst Gaddafi ließ König Idris praktisch die Standard Oil Libyens Erdölgesetze schreiben. Gaddafi setzte all dem ein Ende. Das Geld aus der Erdölindustrie wurde direkt auf die Konten der libyschen Bürger überwiesen. Man kann sich fragen, ob Exxon Mobil und British Petroleum mit dieser Praxis in dem neuen demokratischen Libyen fortfahren werden.

Bei Demokratie geht es nicht nur um Wahlen oder oder politische Parteien. Wahre Demokratie handelt auch von gleichen Chancen zur Eziehung und das Recht auf Leben durch Gesundheitsfürsorge. Ist es daher nicht ironisch, dass Amerika angeblich Libyen bombardierte, um Demokratie zu verbreiten, aber Erziehung in Amerika zunehmend zu einem Privileg wird und nicht zu einem Recht und letztlich zu einem Schuldenurteil? Wenn ein tüchtiges und talentiertes Kind es sich nicht leisten kann, auf die besten Schulen zu gehen, dann hat die Gesellschaft dieses Kind betrogen. Tatsächlich ist für junge Menschen in der ganzen Welt Erziehung ein Pass in die Freiheit. Jedes Land, das einen für so einen Pass zahlen lässt, ist nur frei für die Reichen und nicht für die Armen.

Libya childrenUnter Gaddafi war Erziehung ein Menschenrecht und war für alle Libyer frei. Wenn ein Libyer nach seinem Examen keine Anstellung finden konnte, zahlte ihm der Staat den durchschnittlichen Lohn in seinem Beruf. Für Millionen Amerikaner wird auch die Krankenkasse zunehmend zu einem Privileg und nicht zu einem Recht. Eine kürzliche Studie der Harvard Medizinschule schätzt, dass das Fehlen einer Krankenkasse jährlich zusätzliche 44789 Tote fordert. Unter Gaddafi war die Krankenversicherung ein Menschenrecht und war kostenlos für alle Libyer. Ist also Amerika in Bezug auf Krankenkasse, Erziehung und ökonomische Gerechtigkeit berechtigt, Demokratie nach Libyen zu exportieren oder sollte Amerika sich ein Beispiel an Libyen genommen haben?

Muammar Gaddafi erbte eines der ärmsten Länder in Afrika. Aber zum Zeitpunkt seiner Ermordung war Libyen ohne Zweifel das reichste Land in Afrika. Libyen hatte das höchste BNP pro Kopf und die höchste Lebenserwartung in Afrika und es lebten weniger Menschen unter der Armutsgrenze als in Holland.

Libyer erfreuten sich nicht nur kostenloser Krankenversorgung und kostenloser Erziehung, sondern bezahlten auch nichts für Strom und Wasser und jeder konnte  zinsfreie Darlehen aufnehmen. Der Preis für Benzin betrug 10 Cent € und 40 Flachbrote ebensoviel. Folglich wurde Libyen von der UN auf den 53. Platz in menschlicher Entwicklung gesetzt.

Der grundlegende Unterschied zwischen westlichen demokratischen Systemen und der Jamahiriyas direkter Demokratie war einfach, dass Libyens Bürger die Chance bekamen, direkt am Entscheidungsprozess teilzunehmen, nicht bloß durch gewählte Vertreter. Folglich konnten alle Libyer ihre Ansichten direkt vortragen – nicht durch ein Parlament mit ein paar hundert Elite-Politikern – sondern in hunderten Komitees, die von zehntausenden gewöhnlicher Bürger besucht wurden. Weit entfernt, eine Militärdiktatur zu sein, war Libyen unter Gaddafi Afrikas wohlhabendste Demokratie.

Garikai Chengu ist Mitarbeiter des Du Bois Instituts für Afrikaforschung an der Harvard Universität. Er kann hier erreicht werden chengu@fas.harvard.edu

Quelle: einartysken, countercurrents

16 Gedanken zu „Gaddafis Libyen war Afrikas reichste Demokratie&8220;

  1. ZITAT VON >>>>> 22628 aus nem Forum. (Einer der wenigen Damen und Herren auf UNSERER WELT die sich mit der REALITÄT auseinander setzen und nicht nur vom Konsum GEBLENDET WIRD.)
    —————————————————————————-
    SCHÄMT EUCH IN GRUND UND BODEN, IHR FEIGEN GAFFER ! !

    Dieser einzigartige Sozial-und Wohlfahrtsstaat, wurde durch die NATO-Massenmörder und Kriegsverbrecher
    zerstört, ohne daß der Großteil von euch faulen, feigen, opportunistischen Egoisten auch nur das Geringste dagegen unternommen hat:

    (da das Libyen wie es mal war, nicht mehr existiert, muß im folgenden Text statt „ist“ nun „war“ eingesetzt werden, aber macht das mal gefälligst selbst! …)

    1. Altersversorgung, Arbeitslosenversorgung, Krankenversorgung, Hinterbliebenenversorgung sind in Libyen alle gratis! Arbeitslose bekommen ein Durschschnittsgehalt ihres Metiers als Zuschuß.

    2. Haushaltsstrom gratis, Lebensmittel stark bezuschußt; ein Laib Brot kostet weniger als 1 Cent, Benzin kostet etwa 10 Cent pro Liter. Bei der Machtergreifung war Libyen das ärmste Land der Welt. Heute ist es (war es !!) das reichste Land Afrikas, reicher als etwa Portugal oder Polen. Der Reichtum des Landes kam allen Bürgern zugute, der %-satz an Armen war sehr gering. Löhne und Gehälter waren auf erstaunlich hohem Niveau, es gab weder Ausbeutung noch Lohndrückerei.

    3. Alle Banken gehören dem Staat. Die Notenbank ist eine staatliche Einrichtung. Die erste Handlung der NATO-Insurgenten, als sie als „Übergangsregierung“ posierten, war ein Dekret, das die staatliche Zentralbank auflöste und eine neue, IN PRIVATBESITZ BEFINDLICHE ZENTRALBANK begründete! Bemühung, einen afrikanischen „Golddinar“ zu begründen. Der Staat gab gigantische Summen an afrikanische Staaten, um sie aufzubauen.

    4. Haus und Wohnung sind in Lybien ein Menschenrecht. Gaddafi schwur, daß seine eigenen Eltern kein Haus bekommen sollten, bevor nicht der letzte Libyer eines habe. Gaddafi lebte mit seiner Familie in einem Zelt.

    5. Bei Heirat 50.000 Dollar Zuschuß. Bei Geburt eines Kindes $ 5000 Zuschuß.

    6. Ausgezeichnete Krankenhäuser und Arztbehandlung sind überall zugänglich, auch in den Wüstengebieten.

    7. Schulen und Universitäten sind gratis. Wer will, kann auf Staatskosten im Ausland Schulen besuchen oder studieren.

    8. Die Stipendien betragen 2300 Dollar pro Monat, plus ein Auto.

    9. Seit der Machtergreifung stieg der Anteil der Lese- und Schreibkundigen von 23% auf 83%. 25% der Libyer besitzen einen Universitätsabschluß. In allen sozialen Parametern kann Libyen jedem Vergleich standhalten.

    10. Wer einen landwirtschaftlichen Betrieb gründet, erhält vom Staat Farmland, einen Hof, Vieh, Maschinen und Saatgut gratis.

    11. Bei Kauf eines Autos erstattet der Staat 50% des Kaufpreises. Der Kaufpreis entspricht dem Fabrikpreis.

    12. Libyen hat keine Auslandsschulden, sondern die Schatulle ist mit 150 Milliarden Dollar gefüllt. Die eingefrorenen Gelder gehören dem Staat! Nicht dem Gaddafi-Clan! Der Staat hatte Goldreserven von 150 Tonnen! Alle Kredite an jeden Bürger sind zinsfrei!

    13. Gigantische Infrastrukturprojekte auf Staatskosten, keine Kredite der Hochfinanz. Darunter die gewaltige, epochemachende Trink-Wassergewinnung aus nahezu unerschöpflichen fossilen Vorkommen unterhalb der Sahara: 27 Milliarden $. Fast fertig! Das Wasser bringt die Wüste zum Blühen, in Libyen und den angrenzenden Staaten. Zu Beginn der Luftangriffe waren 30.000 chinesische Ingenieure, Techniker Arbeiter mit riesigen Infrastrukturprojekten beschäftigt.

    14. Ein Teil der Öleinnahmen fließt direkt als „Staatsgehalt“ auf die Konten jedes Libyers.

    GIBT ES IRGENDWO AUF DER WELT EIN LAND, DESSEN STAATSFÜHRUNG DEN REICHTUM DES LANDES DERART UNEIGENNÜTZIG UND SOZIAL AN ALLE LANDESBEWOHNER VERTEILT???

    UND DIESES LAND HABEN WIR (die NATO) in einem inszenierten „Bürgerkrieg“ mit vielen Tausenden Bomben und Lenkraketen, mit URANMUNITION, mit ausländischen Söldnern und Abenteurern in Räuberzivil, unter Einsatz von „special forces“ mit äußerster Perfidie verwüstet, seine nichtkämpfenden Bewohner zu Zehntausenden ermordet, seinen Revolutionsführer massakriert.

    ZUM ERSTEN MALE VERSTEHE ICH, WAS KOLLEKTIVSCHAM BEDEUTET!

    AN ALLE UNTÄTIGEN ZUSCHAUER (UND SOMIT UNTERSTÜTZER!) DIESES UNGLAUBLICHEN
    VERBRECHENS:

    SCHÄMT EUCH IN GRUND UND BODEN ! !

  2. @Hagen

    Schämen alleine reicht nicht!

    Wann setzen wir z.B. diese Pfründe-Fresser in unserem Land endlich ab und bauen eine wahrhafte Vertretung der Volksinteressen nach dem Muster der Jamahiriya auf? Dies wäre dann auch der eigentliche Auftrag unseres GG „Alle Macht geht vom Volke aus“!

    Stattdessen „delegieren“ wir „unsere“ Macht,-die Kraft der Ideen des ganzen Volkes-, an Lobbyisten und Phalangisten des Großkapitals und bezeichnen dieses geistige Armenhaus „Bundestag“ dann als parlamentarische Volksvertretung,obwohl sie meistens genau das Gegenteil von dem beschließt,was dem Volkswillen entspricht.

    Gaddafi war ein Vorbild für ganz Afrika UND den Rest der Welt,für mich ein wahrer Volksheld,der „entfernt“ werden mußte,weil er mit seinen radikalen Ideen nicht mehr „zeitgemäß“ war. Die weltweite Finanzmafia muß und will jeden Flecken Boden und Geist für ihre Zwecke mißbrauchen können.In einem starken UND autarken Libyen unter Gaddafi war dies nicht möglich.Daher wurden die Al-Kaida-Horden als nützliche Idioten USraels & Co.(Frengland)für die Machtergreifung mißbraucht,damit die Neocons wieder die uneingeschränkte Kontrolle über ganz Nordafrika im Rahmen der sogenannten „Demokratisierung“ und „Befriedung“ erhalten können.

    Die Al-Kaida-Truppen können dann nach gängigem Muster nach und nach ausgeschaltet oder für neue „Missionen“ (Mali) benutzt werden,um durch Destabilisierung und nachfolgender militärischer Rückeroberung eine flächendeckende Neokolonialisierung mit Sicherung der Rohstoffe zu erreichen!

    Gaddafi war hier durch seine afrikaweite Vernetzung und seinen Vorbildcharakter ein gewaltiger Störfaktor für diese krude Mischung aus Oligofinanzhaien und Global-Player-Multis,die sich das libysche Öl und die riesigen Wasservorräte unter den Nagel reißen wollten.

    Doch die Situation scheint wohl etwas außer Kontrolle geraten zu sein.Die Touareg,die für Gaddafi kämpften,haben sich mit schwerem Kriegsgerät auf die Seite von islamistischen Gruppen geschlagen,die nunmehr große unzugängliche Gebiete kontrollieren,in die sich KEIN Weißer freiwillig hinverirren würde.

    Die NWO wird sich daher,ebenso wie in Afghanistan,in diesem Teil Nord-Afrikas nur schwer umsetzen können,solange die nordafrikanischen Stämme hier nicht so „funktionieren“,wie es sich der Westen vorstellt.

    Eine neue Ordnung aus dem Chaos zu erzeugen, wird sich folglich für den Westen als baldige Fata Morgana in der Wüste verflüchtigen.

    Aus Liebe zu Deutschland

  3. Das Zeitalter von Lüge und Niedertracht!

    Bei uns ist vergleichbares schon seit Jahren in Arbeit,
    hier wird den sorglosen Bürgern,
    die Erfahrungen aus dem 39 jährigen wie med. groß Versuch,
    „Abrichtung einer Gesellschaft ins Emotionslose Gegenwartsdasein“
    und den, von den Mittätern Medien, so bewusst eingesetzten
    schleichenden Prozesse, – erfüllte Heimtücke! –
    Zu einem Schauspiel, einer Tragödie, hin geschwänzelt
    „lächelnd in den Kerker geführt“.

    Erklärte ‚Politiker und Parteien‘
    die an den Beispielen Berlin BER, oder einen Steinbrück SPD, über Rösler FDP zur Regierung mit BK Merkel u. BFM Schäuble, Bundestag, Abgeordnete die für jeden mündigen Bürger erkennbar,
    abgehoben und unantastbar,
    eine gänzlich andere Politik leben, umsetzen,
    als dem Bürger mit allerlei Tamtam, verkauft werden soll.
    Jeder Bundesdeutsche erlebt diese immer restriktiveren Einschränkungen in seinem Leben,
    die ihn zwingen, nötigen.

    Presse und TV treten als Staatsdiktat immer deutlicher aus diesen schleichenden Prozessen heraus,
    lassen Befürchtungen ahnen,
    das der Falsche Weg beschritten wird,
    von „gewählten“ Politikern die deutlich nicht das Wohl des Landes,
    Volkes und Bürgers vertreten.

    Sondern Zwanghaft auf den Abgrund zu,
    dieses unser Land, in die Abhängigkeit und die Sklaverei zu führen.

    Oh Ramses!

  4. ..“ohne daß der Großteil von euch faulen, feigen, opportunistischen Egoisten auch nur das Geringste dagegen unternommen hat“___ & was hast Du getan?
    mfg

  5. 200 Milliarden von Gaddafi – Wahrheit oder Lüge?

    Hat Gaddafi nun wirklich 200 Milliarden US-Dollar besessen? Lediglich eine Hand voll Medien berichten die volle Wahrheit. Große Teile der 200 Milliarden US-Dollar wurden unter dem Namen staatlicher Institutionen geführt, wie die libysche Zentralbank, der Staatsfond, die libysche Auslandsbank, die staatliche libysche Ölgesellschaft und das libysch-afrikanische Investment-Portfolio!

    http://schreckgespenster.de/2011/10/200-milliarden-von-gaddafi-wahrheit-oder-luge/

    1. @ Bernd
      Gaddafi selbst konnte man gar keine Gelder zuordnen. Die nun gestohlenen/verschwundenen Gelder waren allesamt libysches Volkseigentum in Form von Einlagen verschiedener Organisationen, Industriebeteiligungen (in Italien großes Finmeccanica-Aktienpaket (Rüstung) sowie Fussballclub-Beteiligungen, Immobilien etc…). Und die von Dir aufgeführten Organisationen…
      Alles verschwunden. Es gibt da eine aussagefähige Grafik über die größten Einzelposten. Werde das bald mal verlinken…

  6. Verheerende Folgen der NATO-Zerstörung von Libyen für ganz Nordafrika

    Dies ist eine erstaunliche Analyse der katastrophalen Folgen des NATO-Angriffs auf Libyen 2011 seitens der unsichtbaren Regierung der USA – des Council on Foreign Relations – das nun eine militärische Intervention in Syrien befürwortet, um das Assad-Regime zu stürzen – mit der gleichen destabilisierenden Auswirkung, und zwar Bürgerkrieg entlang ethnisch spaltenden Linien, Armut, Hungersnot. Das CFR kennt die verheerenden Folgen der militärischen Interventionen – und lässt seine Mietlinge sie trotzdem auslösen. Das ist teuflisch.
    NATOs Angriff auf Libyen und die Ermordung Gaddafis 2011 hat schwere Folgen gehabt – nicht nur für Libyen, das ehemals reichste Land Nordafrikas, das nun zu den Ärmsten des Kontinents zählt, sondern auch für die Nachbarländer Libyens, die destabilisiert werden: Stammes-Krieger- Flüchtlinge aus Libyen kehren in diese Länder ein, starten sofort z.B. in dem armen Mali die Besetzung eines Gebietes und rufen es als selbständig aus – als Dank für die Gastlichkeit. In Niger und den anderen armen Nachbarländern wird etwas Ähnliches befürchtet – und sie erleben steigende Armut und Arbeitslosigket, auch in Tunesien und Algerien, indem ihre Auswanderer zurückkehren – und damit bleibt das Geld (Löhne) aus Libyen für die armen Familien auch aus. Inzwischen wächst die CIA Partnerin, Al-Qaida, ein Arm der Muslimbruderschaft, sich immer stärker.
    Aber die verantwortlichen korporativen Kräfte und NGOs dahinter lassen nicht nach: So geht es jedem “Schurkenstaat”, der sich der NWO und dem Zentralbanksystem nicht unterwerfen will.

    http://www.politaia.org/wichtiges/verheerende-folgen-der-nato-zerstorung-von-libyen-fur-ganz-nordafrika/

  7. Mal ganz im Ernst Leute – das ist Quatsch! Fragt mal einen Libyer. Und das Gaddafi in Askese in einem Zelt gelebt hat – Ihr solltet Euch schämen, so etwas zu verbreiten. Gaddafi hat Geld verjubelt wo er nur konnte… Das ist Geschichtsklitterung und Verschwörungstheoriescheiße, die hier verbreitet wird. Das Ganze klingt eher wie ein schlechter Scherz…

    1. und du reproduzierst die Propaganda der Massenmedien, die der NATO-Faschisten hörig sind und von den Lügengeschichten leben, die sie ghostwriter-mäßig tagtäglich verfassen.

      Letztlich sollte man sich wohl kein Urteil erlauben, wenn man die wahre Geschichte nicht kennt und ebenso nicht in Libyen gewesen war, bevor das blühende Land angegriffen wurde und dort Atommüll in Form von panzerbrechender Uran-Munition entsorgte.

      Zuletzt noch eine Frage: Hat die Absetzung von Gaddafi und dessen Ermordung die Tötung von bis zu 160.000 Menschen sowie die Vergewaltigung und Verstümmelung von Männer, Frauen und Kindern gerechtfertigt?

      Ich glaube, daß niemand der noch ein wenig bei Verstand ist und etwas Empathie zu anderen Menschen besitzt, auch nur einen Gedanken verschwenden wird, um eine plausible Begründung erfinden zu wollen, weil es gegen einem universellen Moralverständnis widersprechen würde.

    2. Genau.
      Alles ausgegeben, für Fassbomben und sowas. – Und der Beweis? – Wie kannst Du nach einem Beweis fragen, Dummkopf. Siehst ihn doch – mach die Augen auf: alles ist weg.
      Seeehr witzig.

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