Muammar al-Quadhafi: Wahrheiten am Jahrestag

von John Schacher

Es ist müßig, die Wohltaten des größten Politikers und Führers der vergangenen Jahrzehnte an seinem Volk und Land aufs Neue aufzuzählen; viel wurde darüber geschrieben, die Liste der Errungenschaften ist lang und sein edler Charakter steht für Informierte völlig außer Frage.

Was ich, sehr verehrte Leser, mit diesem Artikel erreichen möchte ist helles Licht in zumindest zwei Mega-Lügen bringen, die dem breiten Publikum gegenüber bis heute Oberst Quadhafi angelastet werden. Hierbei handelt es sich zuerst um das fürchterliche „La Belle“-Attentat sowie den Mord an Frau Yvonne Fletcher, der britischen Polizistin, die in London von „Unbekannt“ erschossen wurde und deren Tod ebenfalls Oberst Quadhafi angelastet wurde und wird.

Wie es der Zufall will, stiess ich vor wenigen Monaten auf ein höchst interessantes und absolut authentisches Buch, das unter dem Titel „Gaddafi, Koks und Knaben“ (ISBN 978-3-9815149) von Manfred G. Meyer, einem zur Tatzeit in Berlin lebenden ehemaligen Ostdeutschen, der damit sein Schweigegelübde gegenüber dem deutschen Staatsschutz bricht. Aus guten und nachvollziehbaren Gründen. Zu den Fakten:

Vorab: Gaddafi hat im Buch weder mit Koks, noch mit Knaben etwas zu tun, wie der Titel vielleicht suggeriert. Letztere Dinge spielen jedoch wichtige Rollen. Herr Meyer war in den 1980er Jahren ein sehr krimineller Zeitgenosse, der mitten im perversen Berliner Politfilz hauste und dort über seinen noch kriminelleren Freund und Geschäftspartner Hilmar Hein in internationale Verbrechen integriert war. Er beschaffte unter anderem die Tatwaffen zum Mord am libyschen Botschafter in Rom und lieferte sie höchstpersönlich an die auch schon damals blutrünstige libysche „Opposition“ (NFSL – Nationale Libysche Befreiungsfront) aus. Auch die Tatwaffe des Fletcher-Mordes am 17.4.1984 beschaffte er. Die Auslieferung nach London übernahm sein Partner, der Berliner Gerüstbauunternehmer Hein. Der Mörder von Yvonne Fletcher wird in dem Buch namentlich nicht genannt, hatte aber mit dem libyschen Führer absolut nichts zu tun, sondern wollte diesem schaden. Zum Ablauf des Mordes in London nur Folgendes:

… Besonders perfide war, dass ein in der libyschen Botschaft befindlicher „Al Burkhan“-Unterstützer aus dem Volksbüro auf seine Kumpane und von denen dann einer auf die Polizistin geschossen hatte. Dies tückische Perversion hätte sich nicht einmal der Teufel noch viel schlimmer ausdenken können … (Seite 160)

Um es hinsichtlich des „La Belle“-Attentats mit 3 Toten und über 200 zum Teil Schwerstverletzten kurz zu machen: Manfred G. Meyer hatte von diesem Plan im Vorfeld genaueste Kenntnisse bzgl. Zeit und Ort und soviel Gewissen, die Informationen zeitgerecht sowohl an das ostdeutsche Ministerium für Staatssicherheit (Stasi) als auch die deutschen Behörden (Polizei und Staatsschutz) weiterzugeben. Die BRD-Behörden hatten den ganzen betreffenden Tag mehr als ausreichend Zeit einzuschreiten und das Blutbad zu verhindern. Sie wollten dies aber partout nicht leisten und liessen viele, viele Menschen bewusst in Tod und Elend rennen, ohne auch nur einen Finger zu rühren; weil es politisch nützte! Nicht aus Ungläubigkeit oder weil die Quelle nicht glaubwürdig gewesen wäre! Nein, dies geschah aus REINEM politischen Opportunismus und sollte Muammar al-Quadhafi schaden. Was es auch tat und bis heute tut; wie auch das Lockerbie-Attentat, welches ebenfalls nicht Quadhafi zuzuschreiben ist, sondern ein CIA-Komplott war, wie andernorts hinlänglich bekannt gemacht worden ist.

Der kurz nach dem „La Belle“-Bombenanschlag ebenfalls ermordete Haupttäter hörte auf den Namen Mohammed Aschuhr und gehörte der libyschen Exilgruppe „Al Burkan“ (der Vulkan) an, deren Kopf ein Herr Rageb Zatout (Exil-Libyer)  war.  Die BRD ist derart hochkriminell, dass dagegen der Pate als Gutmensch durchgehen würde.

Das Buch erschien erst Ende Juni 2012, ist ein Knaller und steckt voller Beweisgrundlagen auf Behördenkorruption, die besonders in der schwulen Berliner Polizei- und Polit-Szene ankert. Auch Drogen spielen ein große Rolle. Die Veröffentlichung forderte mindestens ein weiteres Menschenleben: Rainer K.G. Ott erlebte die Drucklegung nicht. Mehr zu erzählen, würde den Rahmen hier absolut sprengen.

Die folgende Leseprobe sind nur zwei von 250 hochspannenden Seiten:

 … Ich unverbesserlicher Träumer rief dennoch kurz nach 15 Uhr ein letztes Mal beim Staatsschutz an und wurde von Kriminaldirektor Peter Preibsch kumpelhaft aufgefordert, mich am Montagvormittag in seiner Staatsschutzdienststelle am Platz der Luftbrücke einzufinden.

Ich war nicht mehr ich, als ich zu dem S-Bahnsteig Richtung Olivaer Platz lief und im letzten Moment in die entgegengesetzt fahrende S-Bahn nach Ostberlin sprang. Zwei Jahre nach meinem letzten Treff mit dem Laserdioden-Stasi-Idioten wendete ich mich nun an das MfS, bat um zehn Tage Unterschlupf und biss mir wegen dieses brisanten Versprechers erschrocken auf die Zunge.
Normalerweise bittet man um ein paar Tage oder ein, zwei Wochen Zuflucht, aber doch nicht so wie ich um exakt zehn Tage, welche die Karenzzeit für den Luftschlag der U.S. Air Force gegen Libyen waren. Vorausgesetzt Aschuhr zündete Punkt 20 Uhr seine Bombe, woran ich jetzt schon nicht mehr glaubte, dann erwartete die eingeweihte libysche Opposition, dass US-Präsident Reagan in genau zehn Tagen, am Montag, den 14. April, ebenfalls exakt 20 Uhr Tripolis bombardieren lassen würde. Zumindest für den direkt bevorstehenden Staatsstreich relevante Ziele. Dieser mir von Hilmchen unter dem Hinweis auf höchste Geheimhaltung anvertraute Blödsinn, hatte sich in meinem Hirn eingeprägt und ihn mich nun unbedacht ausposaunen lassen. Was spielte das aber für eine Rolle, wo mich dieser schlaksige Stasimann nach meinen „CIA-Kontakten“ auszufragen versuchte und gegen 22 Uhr zurück nach Westberlin abschieben ließ, wo dreieinhalb Stunden später die Bombe im „La Belle“ explodierte.

Außer mir vor blindwütigem Hass hätte ich in dieser Situation dem stern-Redakteur Wilfried Krause die komplette Wahrheit über unseren staatsgenehmen Terrorismus erzählt und mich damit garantiert um Kopf und Kragen geredet.

So verkroch ich mich im Hotel Remter neben dem Europacenter, rief morgens im libyschen Volksbüro in Bad Godesberg an und fand mich wie mit der Stasi am Vorabend verabredet, Punkt 11 Uhr an der Grenzübergangsstelle Friedrichstraße ein, um mir dieses Fluchttürchen für alle Fälle offen zu halten. Ich rechnete mit dem üblichen Geschwätz und fiel aus allen Wolken, als mir die zwei gleichaltrigen Stasimänner in ihrem Dienstzimmer auf den Kopf zusagten, dass sie Herrn Dieter Harbecke für einen der Drahtzieher des „La Belle“-Bombenanschlags hielten. Auch dass ich mich mit dem Boss in dieser Woche getroffen hatte, war den mich mit ihrem Wissen verblüffenden Staatssicherheitstypen bekannt, weshalb ich es bereute, noch ein zweites Mal nach Ostberlin gefahren zu sein.
Nie zuvor hatte mir die Schauspielrolle des Idioten solche übermenschliche Anstrengung abverlangt. Mich tausendmal bei dem „da Oben“ bedankend, fuhr ich eine Stunde später zurück nach Westberlin und dort direkt zu dem schwer bewachten Flughafen Tegel.

Ich gehörte nicht zu jenen von den bis an die Zähne bewaffneten Polizisten gesuchten Verdächtigen, die in Wirklichkeit aus verbrecherischer Leidenschaftslosigkeit oder hochkriminell politischem Kalkül den verheerenden Bombenanschlag im „La Belle“ letztendlich von Amts wegen zugelassen hatten. Drei Tote und zweihundert zum Teil Schwerverletzte waren eine ungeheuerliche Schuld, die Preibsch, Spielmann, Mücke und ihr mir namentlich unbekannter Kollege bis an ihr Lebensende tragen mussten, falls diese Staatsschutzbeamten überhaupt noch einen Funken Ehrgefühl besaßen.

Ich war ein Ganove, aber kein politisches Monster, das Menschen für seine ideologischen Ziele opferte, so wie Staatsschutz-Kriminaldirektor Peter Preibsch und seinesgleichen, die seit einem Jahr „Al Burkans“ mörderische Machenschaften haargenau kannten und anstatt wenigstens jetzt rückhaltlos zu ermitteln ihre kriminalistischen Nebelkerzen warfen. Allen voran diese CIA, die vor keiner Lüge zurückschreckte und angeblich „geheime Funksignale“ aus dem von „Al Burkan“ unterwanderten libyschen Ostberliner Volksbüro empfangen haben wollte, die Gaddafis Urheberschaft bewiesen. Die über 180 prall gefüllten „Hein-Ermittlungsordner“ hätten das mörderische Geheimdienstpuzzle zusammengefügt, woran aber niemand ernsthaft interessiert war, genauso wie es Bundesanwalt Schulz vorbestimmt hatte. „Was nicht passieren darf, ist nicht passiert!“ Warum sollte ich mich nach dieser staatsschützerischen Ignoranz, die drei Menschenleben gekostet hatte, jetzt noch um meine Haftverschonungsauflagen sorgen?

Ich flog unbehelligt nach Köln/Bonn, traf mich in Bad Godesberg mit meinem Ansprechpartner aus dem libyschen Volksbüro und ließ mich von Mister Abdullah im Namen seiner Regierung nach Tripolis einladen. Wie montagfrüh von einem meiner Anwälte erfahren, hatte Staatsanwalt Böhm meine Haftverschonung per Gerichtsbeschluss aufheben und mich zur Fahndung ausschreiben lassen. In dem behaglichen Insel-Hotel zu Füßen der romantischen Godesburg sehnte ich mich aber nicht mehr in die U-Haft, weshalb ich Abdullah um eine kleine List wegen meines Flugs nach Libyen bat. Ich fuhr mit dem blauen Lufthansa-Express von Bonn nach Frankfurt am Main, buchte ein Ticket nach Amsterdam und beteiligte mich an der Passabfertigung artig an dem langen Frage- und Antwortspiel. Erst in einer Boutique ließ ich mir unter den Augen des sich für eine Sonnenbrille interessierenden und mich unauffällig auffällig verfolgenden Passbeamten von Mister Abdullah heimlich mein am Lufthansa-Schalter gekauftes LAA-Direktflugticket nach Tripolis zustecken. Danach schlenderte ich zum KLM-Abfertigungsbereich, lächelte meinen hartnäckigen Verfolger freundlich an, rannte zu der mir von Abdullah vorher zugeflüsterten Uhrzeit zurück zur Passabfertigung, hastete kurz davor die Ausgangstreppe hinunter und aufs Rollfeld zu dem gold lackierten Libysch-Arab-Airlines-Flugzeug. Die kaffeebraune Uniformen habenden Stewards wussten anscheinend Bescheid und lotsten mich eilig auf der Gangway an den anderen Passagieren vorbei in die Maschine. Völlig anders verhielt es sich Montagabend auf dem Airport in Tripolis, wo ich nacheinander für zwei kleinere Spektakel sorgte. (Seiten 242/243)

Die Website von Manfred G. Meyer www.justizwillkuer-berlin.de macht auch den jetzt noch ungläubig lesenden Blogbesuchern sonnenklar, dass es sich hier nicht um Wunschdenken eines verquasten Quadhafi-Supporters (mir) handelt, sondern um die traurige Realität im Deutschland unserer Tage. Zu sagen bleibt: Unser politisches Personal, unser Staatsschutz, unsere Kriminalpolizei, unsere Justiz ist von wahren Blutsäufern durchsetzt, die meiner Ansicht nach kommentarlos an die Wand gestellt werden sollten.

Lieb Vaterland, magst ruhig sein!

Danke und beste Wünsche an Manfred G. Meyer für seinen Mut und die Wahrheit, die er uns hinterlassen hat.

Im stillen Gedenken an Muammar al-Quadhafi, Mutassim al-Billah Quadhafi, Khamis al-Quadhafi, Saif al-Arab Quadhafi, die ermordeten Enkelchen und den noch lebenden, aber leidenden Rest der vom Schicksal getroffenen Familie.

 

29 Gedanken zu „Muammar al-Quadhafi: Wahrheiten am Jahrestag&8220;

  1. Schön, daß Du mal auf die falschen Beschuldigungen gegen Gaddafi eingegangen bist und die schlimmsten zusammengefaßt hast. Kommt gleich in mein „Archiv“, damit nur ja nichts vergessen wird… ;)Danke!

  2. „Unser politisches Personal, unser Staatsschutz, unsere Kriminalpolizei, unsere Justiz ist von wahren Blutsäufern durchsetzt, die meiner Ansicht nach kommentarlos an die Wand gestellt werden sollten.“
    Meine erste Wut gibt Dir recht, Jo, aber schiessen könnte ich auf niemanden – außer in Notwehr, und dann möglichst in Richtung Beine.
    Mein Vorschlag: Wir lassen sie an der Wand stehen/sitzen/liegen bei Brot und Wasser.
    „Du sollst nicht töten“.

    Danke für diesen Artikel und herzliche Grüße!

    1. @ nordlicht
      Richtig heisst es eigentlich „Du sollst nicht morden“… Nachdem ich mittlerweile Mengen an Originalbildern unmenschlichster Exzesse an unschuldigen Menschen gesehen habe, bin ich zu der Meinung gelangt, dass für manche Leute der Aufwand an Prozeßkosten, Ernährung und Verwahrung einfach keinen Sinn macht. Gefängnisstrafen schrecken solche Tiere nicht ab, sondern sind geworfene Wattebällchen. Zudem kommen oft genug extreme Übeltäter wieder frei oder können sich durch ihr Vermögen die Haftbedingungen sehr erleichtern. Man denke nur an die in mehrere Hundert gehenden Mörder, die erst grundlos ganze Familien abgeschlachtet und dabei u.a. den Frauen die Brüste abgeschnitten hatten und dann nach dem Fall von Tripolis sofort wieder befreit wurden und ihr Werk fortsetzen konnten. Da wäre doch eine sofortige Exekution ungleich sinnvoller gewesen. Und gleiches gilt meiner Ansicht nach auch für deutsche Massenmörder, die bewiesen haben, dass ihnen menschliche Leben nichts, absolut nichts wert sind.

  3. @ Dref

    Das wird inzwischen über alle Nachrichtenagenturen verbreitet – zumindest was Dr. Mussa Ibrahim betrifft.

    http://www.20min.ch/ausland/news/story/18222381

    Es gibt ein Indiz dafür, dass die Nachricht von westlichen Geheimdiensten verbreitet wurde, denn es werden mehrfach Telegraph-Journos erwähnt, die damals im Rixos Hotel logierten, als der Kampf um Tripolis tobte. Ich kann mich noch gut an die verstörten Videos von Mahdi Darius Nazemroaya erinnern, der damals auch im Rixos war und der berichtete, wie er von westlichen (u.a. Telegraph) Journalisten bedrängt und bedroht wurde, und er machte sehr deutlich, dass die meisten von ihnen Geheimdienstagenten waren.

    Dem Gedenken an Muammar al-Gaddafi und den vielen anderen Ermordeten aus seiner Familie schließe ich mich herzlich an.

  4. Hier ein Foto von Moussa Ibrahim, angeblich im Krankenhaus von Misrata:
    http://www.libyaherald.com/?p=16456

    Kann aber auch ein Archivfoto sein.

    Angeblich hat er selbst über Facebook die Gefangennahme bestritten:
    http://www.welt.de/newsticker/news3/article110072992/Libyen-meldet-Festnahme-von-ehemaligem-Gaddafi-Sprecher.html

    „Auf einer Facebook-Seite, die angeblich von Ibrahim betrieben wird, wurde die Gefangennahme abgestritten. Die Meldung sei nur ein Versuch von den „Grausamkeiten“ der libyschen Regierung bei der Belagerung von Bani Walid abzulenken.“

    1. @ FX
      Moussa hätte sich auch sicher nicht ergeben – nach dem, was man nun von der Behandlung im NTC-Gewahrsam weiss (siehe Dorta…). Teile Deine Verdacht, dass es sich um ein Archivfoto aus dem letzten Jahr handelt, als er verwundet worden war. Moussa Ibrahim hatte nämlich tapfer mitgekämpft und war kein Spruchfreier wie viele andere „höhergestellte“ Personen…

  5. Für alle Menschen die wir nicht ehren dürfen
    Für alle Menschen deren Leben kollateral geschädigt wurde (= hinterhältiger Mord)
    Für alle Menschen die umsonst gestorben sind
    Für alle Menschen die nicht leben durften weil wir ihnen alles nahmen was sie sich erträumten, wie Land, Familie, Freunde, Rohstoffe, etc.
    Für alle Menschen die ihren Partner gewaltsam verloren haben
    Für alle Menschen die ihre Kinder gewaltsam verloren haben
    Für alle Menschen die Opfer der Bankster und der Börse wurden
    Für alle Menschen denen ihre Ehre genommen wurden im Namen der
    politischen Korrektheit und Zensur Verlogenheit
    Für alle Menschen die wir nicht ehren dürfen, weil sie einen Krieg verloren haben
    Für alle Menschen die gefoltert werden
    Für alle Menschen die mit nuklear Munition verseucht wurden
    Für alle Politiker die die Wahrheit leben wollten und ermordet oder „verunfallt“ wurden
    Für alle Menschen die sich ihre Würde nicht nehmen lassen wollen
    Für alle Menschen die aufgrund der Medenlügner starben

    Warum sollte jemand vergessen werden, wenn sie doch ein Teil von uns sind? Wie soll das gehen?

    http://youtu.be/wOFRX26arvU
    https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=wOFRX26arvU#!
    [youtube http://www.youtube.com/watch?v=wOFRX26arvU&w=420&h=315%5D

  6. Dref: „In Libyen gehts anscheinend voll ab“

    Ja, man könnte fast meinen, man wäre um ein Jahr zurück versetzt.

    ‏@Somaliasupport3 twittert z.B. gerade:

    „Local #Baniwalid council member reported that More then 200 #Misrata rebels were killed, they all fell in a trap“

  7. @Jo
    Ich teile Deine Wut und auch mein Gerechtigkeitssinn möchte Deinen Äußerungen zustimmen. Ja, die Schandtaten der Teufelsanbeter fordern geradezu rachlüstige Taten heraus, und aus politischer Sicht halte ich auch Tyrannenmord für legitim.
    Da aber allein der Schöpfer allen Lebens unsere höchste Instanz ist, würde ich zuallererst seinem Gebot der Liebe folgen und der Gnade den Vorzug geben.
    Kurzum: Es geht darum zu unterscheiden, welche Methoden zur Beseitigung der satanischen Verhältnisse die nachhaltigsten und für die Entwicklung des Menschlengeschlechts geeignetsten sind.
    Die uns nachfolgende Generation wird vermutlich viel in dieser Richtung leisten müssen, und wir können ihr den Weg bereiten.
    Ich hoffe, Du verstehtst, was ich meine und danke Dir für Deine wichtige Arbeit.
    Herzliche Grüße!

    1. @ nordlicht
      ich danke auch Dir für Deine besonnenen Worte! Diese Sicht der Dinge ist sehr wichtig. Ich habe auch darüber nachgedacht und werde hierzu trotzdem meiner Meinung bleiben, nachdem ich zu folgendem Schluß (für mich) gekommen bin: Taten wie tätige oder wissentliche Unterstützung eines Massenmordes wie dem „Krieg“ in Libyen oder Syrien bzw. auch dem „La Belle“-Bombenanschlag fallen für mich unter das Kriegsrecht – und das beinhaltet die standrechtliche Erschiessung. Die Todesstrafe an sich könnte ich nur in solchen Fällen befürworten, wo zweifelsfrei in flagranti ertappte Täter(innen) zur Debatte stehen. In Indizienprozessen würde ich die Todesstrafe generell ausschliessen.

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