von John Schacher

Die Ereignisse um das zwischenzeitlich als erledigt gemeldeten Eindringens bewaffneter Kräfte auf das Gelände des internationalen Flughafens in Tripolis werden bei My-Metropolis ausführlich behandelt. Der Kern der Angelegenheit ist die Forderung nach Freilassung von Abu Ajila Habachi (oder Abu Elija), dem Anführer der aufgetretenen Rebellen-Fraktion, welcher vor kurzem am Flughafen verhaftet wurde und verschwunden ist.

Die im Mainstream gemeldeten “Quadhafi-treuen Kräfte” waren es jedenfalls nicht, die hätte man sicher nicht einfach wieder laufen lassen. Es ist zwar richtig, dass Tarhouna eine der früheren Regime-Hochburgen (Warfalla) war, aber eben eine frühere… die aufgegeben und nicht sehr hartnäckig verteidigt wurde. Seit Kriegsende ist Tarhouna in Händen der Rebellen-Milizen, deren Chef der verschwundene Abu Ajila Habachi ist, dessen “Rückgabe innert 3 Tagen” seinen Männern von den nach letzten Meldungen die Situation nun kontrollierenden Zintan- und Tripolis-Brigaden zugesagt wurde.

Der Flughafen soll innerhalb von 24 Stunden seine normale Tätigkeit wieder aufnehmen.


 

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5 Comments to “Libyen: Rabatz am Flughafen Tripolis”

  1. Steffen sagt:

    Dank für die Richtigstellung, dass es sich nicht um “Quadhafi-treue Kräfte” handelt, sondern um den normalen Terror zwischen den Milizen als ein Resultat der herbei gebombten “Demokratisierung”, die eben Terror ist anstelle dessen was die Libyer sich vorher in Jahrzehnten erarbeitet hatten wie z.B., dass es auch zum Standard gehörte, dass sich ein von Unterstützung lebender noch eine ausländische Haushaltshilfe leisten konnte, wie auch kostenlose Gesundheitsvorsorge mit Übernahme von Kosten auch im Ausland, wenn im Inland nicht möglich, kostenlose Bildung plus Kostenübernahme für Auslandsstudien, Haus oder Wohnung für Erstvermählte mit Größen von 150 qm, für normale Menschen der “Westlichen Wertegemeinschaft” vieles schon dem Schlaraffenland gleich, …

    Betreffs „Heiratshilfe für Erstvermählte“ gab es ja auch mal was in den Ländern der Vorzeige-Sozialen-Markwirtschaft, und zwar dieses Beispiel in Österreich, bis es nicht mehr für nötig erachtet wurde, da man den kalten Krieg gewonnen hatte:
    “Am 1.1.1972 wurde die „Heiratshilfe für Erstvermählte“ eingeführt. Im Jahr 1983 endete die steuerliche Absetzbarkeit der Mitgift und es traten Gerüchte über die Abschaffung der Heiratshilfe mit 1.1.1984 auf.
    Tatsächlich wurde diese jedoch erst per 1.1.1988 eingestellt.”

    Ich habe auch gefunden was das gewesen sein soll:
    “in österreich gab es mal bei der Hochzeit Geld vom Staat ca. 15.000 ats”
    Und jetzt einmal die Umrechnung: 1 ATS = 0,0726728 EUR
    15.000 X 0,0726728 = 1090,092 Euro

    Tja und das war bereits zu viel und man vergleiche mal mit Libyen – niemals kann man für 1090 EUR eine Wohnung oder ein Haus kaufen, zumal man in Libyen noch Geld dazu erhielt, habe es jetzt nur vergessen und den Link nicht zur Hand.

    Das ist es, was in Libyen dem Terror zu weichen hatte. Und wie sprach nicht diese stinkreiche Kriminelle im Nahmen des US-Terror-Regimes “Ich kam, ich sah, er war tot”. (Ach sie war ja auch am Ende des Wahlkampfes innerhalb der US-Demokraten so arm dran, dass ihr aus den auch von armen, törichten Bürgern gespendeten Wahlkampfgeldern des heutigen Kriegsfürsten Obama Millionen unbezahlter Rechnungen beglichen wurden. Ist das nicht “Demokratie” und Hilfe für die “Hilfebedürftigen”!! Nicht nur Banken Bail-out, nein man hilft sich auch sonst untereinander! Und immer schön auf unser aller Kosten wenn möglich! Aber das Schiff sinkt, wenn auch der Zeitpunkt des Untergangs noch nicht feststeht.)

  2. Wolke sagt:

    Die Grünin Claudia Roth sitzt dort fest. Was sucht sie auch dort. Ist sie auf die Propaganda reingefallen, dass der Krieg angeblich längst vorbei ist, und dass es in Libyen friedlich und sicher ist? Allein die Erörterung, dass eine Weiterreise über Land oder Wasser nicht in Frage kommt, weil zu unsicher, spricht doch Bände.

    http://www.spiegel.de/politik/.....37128.html

    Ich verkneife mir mal jeden weiteren Kommentar, der nur unnötig hämisch ausfallen wurde. Zumindest kann sie erstmal woanders kein weiteres Unheil stiften.

  3. Dref sagt:

    Hämische Kommentare gibts bei Politaia:
    http://www.politaia.org/wichti.....olis-fest/

    Übrigens sehe ich die Flughafensache total anders. Eher wie My-Metropolis:
    http://my-metropolis.eu/2012/N.....i_2012.php

    Ich denke, das war nur ein Warnschuss. Wenn sie gewollt hätten, hätten sie Geiseln nehmen können, Flugzeuge und Gebäude sprengen, pipapo.

    Vielleicht kann Edmund ja Claudia helfen: “In 10 Minuten mit dem Transrapid von Tripolis nach Tarhouna”

  4. Dref sagt:

    P.S. Obwohl diese Strecke eigentlich einwandfrei mit dem Panzer zu fahren ist. Aber die Grünen fliegen ja lieber…

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