der Opiumkrieg 2.0

erschienen bei denkbonus

Die CIA kämpft nicht gegen Drogen, sondern mit Drogen gegen den Rest der Welt. 93 Prozent aller Herointoten weltweit gehen auf ihr Konto

Im Jahre 2000 tat Mullah Mohammes Omar etwas Vernünftiges. Er verbot den Mohnanbau in dem von ihm regierten Afghanistan so gut wie vollständig. Niemand hatte mit einem solchen Schritt gerechnet, doch Mullah Omar war schwer zu durchschauen. Seit er im Krieg gegen die russische Besatzungsmacht sein rechtes Auge verloren hatte, pflegte er sich zusehends vom öffentlichen Parkett zurückzuziehen. Persönliche Auslandskontakte hatte er allenfalls noch zu Osama Bin Laden, dessen Tochter er geheiratet hatte. Ein hagerer, scheuer Mann Mitte fünfzig, mit angegrautem Vollbart und einem verschlossenen, trotzig wirkenden Zug um die Mundwinkel. Er galt als wortkarg und ungesellig, war jedoch vor allem eines, zutiefst religiös. In einer der typischen, nahe der afghanisch- pakistanischen Grenze gelegenen Madrasse, wie die dortigen Koranschulen heißen, hatte er den Koran studiert und später eine eigene Schule eröffnet, die bis heute existiert. Als Anführer der Taliban trug er den Titel Amir al-Mu’minin, was soviel heißt wie ‘Führer der Gläubigen’. Harte Drogen wie Heroin waren mit seinem religiösen Weltbild unvereinbar.

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4 Gedanken zu „der Opiumkrieg 2.0

  1. Danke John für das Übernehmen des Artikels.
    Ja wir wissen es eigentlich, dass nicht nur der Krieg gegen den Terror eine Lüge ist, sondern dass dort wo der Yankee Truppen und Stützpunkte hat, der Drogenanbau oder die Produktion boomt; wie auch vor kurzem in einem Kommentar erwähnt betreffs Meth in Deutschland, wobei dann der Yankee nicht als Ausländer zählt.
    Wie steht im Original-Artikel weiter:
    „Insgesamt kontrollieren die USA- und damit die CIA, 93 Prozent des weltweiten Opiumhandels. Im Kokainhandel haben ebenfalls die führende Position inne und somit auch im Crackhandel.“
    Yankee Go Home!

  2. Danke Dref.
    Hier übrigens ein Ausschnitt vom Beginn des Artikels in der verlinkten Quelle:
    „Regierungen sind die grössten Drogenhändler“
    Montag, 28. Mai 2012

    „Die Aussage von mir in der Überschrift machte ich anlässlich des Interview mit Schweiz5 und will ich hier näher erläutern. Ich sagte, da alles in der Realität auf den Kopf gestellt ist, handelt es sich beim sogenannten „War On Drugs“ tatsächlich um einen Krieg FÜR Drogen ….“

    [ ist bereits benannt über die Quelle des Beitrages von Dref 1. Juni 2012 um 20:51 und bezieht sich auf einen Artikel bei „alles-schallundrauch.blogspot.de“]

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