erschienen bei einartysken

Auf dem diesjährigen Filmfestival in Cannes zwischen dem 16. und 27. Mai ist ein Dokumentarfilm über den US-europäischen Bankerkrieg gegen Libyen in die offizielle Auswahl gekommen. Diese Wahl für das 65. Film Marathon fiel schon im April, aber die Organisatoren beschlossen erst in letzter Minute, dass der Dokumentarfilm „The Oath of Tobruk“ des französischen selbsternannten „Reporters“ und „Philosophen“ Bernard- Henri Lévy eine Sondervorführung erhält.

Der Film in französischer Sprache ist eine Ko-Produktion mit dem französisch-deutschen Kulturkanal Arte und ist während des ganzen 8-monatigen kriminellen NATO-Angriffs auf ein souveränes Land gedreht worden mit Fokus auf die Unterstützung der libyschen Al Qaida-Rebellen (im Dokumentär „Revolutionäre“ genannt) durch Frankreich, die USA und England. Lévy filmte Teile auch in Paris, New York und London, um zu zeigen „wie die Entschlossenheit der Rebellen den Kurs der Geschichte in ihrem Land veränderte“.
„Die Wahl von „The Oath of Tobruk“ erinnert uns, dass ein Film die Weitergabe der Fackel zwischen Völkern darstellen kann, die von gemeinsamer Liebe für die Freiheit beseelt sind“, heisst es in der Festival-Erklärung.

Vier Schlüssel-Charaktere beherrschen den Film: Suleiman Fortia, Symbol der libyschen Rebellen, Mansour Sayf Al-Nasr, der in Paris lebte und der erste französische Botschafter im laut Film „freien Libyen“ wurde, Ali Zeydan, Lévys spezieller Kontakt zum Nationalen Übergangsrat (NTC) der Rebellen und dem Geheimunterhändler Mustafa El-Sagizly, der libysche Jugendliche für den bewaffneten Kampf ausbildete.

Über diesen Propaganda-Dokumentarfilm, der die Rebellen als pro-Demokratie und pro-Freiheit-Kämpfer darstellt und Muammar Gaddafi als blutdürstigen Diktator, sagte Lévy: „Ich versuche, sehr glaubwürdig und bescheiden über den Befreiungskrieg in meinem Film zu berichten.“

Einige Kritiker meinten, der Film sei zu egozentrisch, da er ständig zeigt, wie Lévy auf Versammlungen und von Politikern vor der Kamera umjubelt und begrüßt wird. Doch hat nicht ein einziger Filmkritiker die offene Propaganda in „The Oath of Tobruk“ kritisiert.

Während des Filmfestivals trat Lévy, der Jude ist, für die ausländische Intervention in Syrien ein. „Homs ist das neue Benghasi“, sagte er und posierte mit syrischen Rebellen vor der Kamera.

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2 Comments to “Cannes: Ausnahme, um NATO-Libyen-Propagandafilm zu zeigen”

  1. H.-P. Schröder sagt:

    Die Wahrheit, bei der man nicht rot wird

    Veröffentlichter Kommentar von Metaebene, zur Erinnerung und als kleine Kutsch`de retour an die von der ARD protegierten „man weiß schon wer Drolligen „ zur ARD-Meldung

    http://meta.tagesschau.de/id/6.....ent-701354

    Hollande tritt ein schweres Erbe an
    30. Mai 2012 – 19:34
    Hollande ist nicht Sarkozy. Anders als sein Amtsvorgänger im Fall Libyen, lässt sich Präsident Hollande nicht in international nicht abgesprochene militärische Abenteuer treiben. Von französischen Gedankenspielen um einen Militäreinsatz in Syrien kann daher keine Rede sein, meint Johannes Duchrow.

    Kommentar:

    30.05.2012 – 22:34 | Kommentar zu Syrien: Hollande tritt ein schweres Erbe an

    Die Wahrheit, bei der man nicht rot wird.

    Auch die Wahrheit über Srebrenica wird eines Tages in das Bewusstsein Aller dringen. Es hat bereits angefangen. Einige freuen sich darüber, andere beginnen noch schneller mit dem Strom zu rudern, ohne zu bemerken, – er hat seinen Lauf verlagert, sie rudern auf dem Trockenen. Dabei noch reflexhaft zu flüstern, Srebrenica, Srebrenica, Bengasi, Bengasi, Bengasi,
    während Chöre arbeitslos gewordener Lotsen auf der ehrlichen Suche nach dem Strom des Lebens jedem Srebrenica ein donnerndes UCK entgegenschleudern und das Kleinkaroirreführungs Bengasi Bengasi mit ultratiefen Mollakkorden von abwechselnd Agent Orange und Fallujah, mit Engelsstimmen parodieren, dazu gehört das Potential eines Levy, von dessen Philosophie niemand je so rechtes gehört hat, dessen einschlägige Vorlieben jedoch, dank Zurschaustellung in entblößtem Zustand, jedermann, der ihm etwas schenkt, z. B. Aufmerksamkeit, in einen katatonischen Zustand versenken, was gut ist, da Schläfer bekanntlich nicht morden können. Danke

  2. Der Typ int ein Spinner (Fatima) sagt:

    Kannst die den vorherigen Text wegmachen? Da ist was schiefgelaufen. Ich werde wütend wenn ich an Kotz denke und verstolpere mich beim schreiben – wegen meiner Aversion gegen so einne Type. Ich frage mich, sind Mörder nun gesellschaftsfähig und sogar humanisten und dürfen nach Cannes? In was fuur einer Welt leben wir wenn Kriegstreiber und indirekte Massen-Mörder normal rumlaufen dürfen?
    ——————————-
    Also:
    Levi ist eine arme Sau – weiter nichts. Bescheiden ist dieser Mensch nicht aber narzisstisch. Wann können wir diesen gestörten Mann vergessen? Von dem einen Film ansehen ist reine Zeitverschwendung. Auch noch Profit schlagen will diese Type von seiner Kriegstreiberei. Dieser Mann ist ein grausamer gefährlicher Typ und so wie er andere beschreibt ist er selber. Komisch, dass er auf Cannes erlaubt war. Cannes erlaubt ja nicht alle.

    : http://www.borderlinezone.org/narz/narz1.html

    Zitat: Kommen wir aber zum pathologischen (krankhaften) Narzissmus.

    Menschen mit dieser Störung unterliegen eines Mangels (Störung) ihres Selbstbewusstseins welches aber im Zusammenhang mit ihren Objektbeziehungen (also Menschen die sie “lieben” oder mögen) steht. Dies stellt sich oft, fast immer, in Omnipotenz ( Allmacht / ich bin der Größte) aber auch im gleichzeitigen Bezug ” ich brauche dich um groß zu sein” dar.

    Sie fallen durch ein ungewöhnliches Maß an Selbstbezogenheit auf. Sie haben den starken Drang von anderen geliebt und bewundert zu werden und haben in der Regel ein sehr aufgeblähtes Selbstkonzept. Sie empfinden wenig Gefühl für andere, das heißt ihnen fehlt es an Emphatie. Sie setzen eine Fassade auf die dem anderen Glanz und Gloria vermittelt, doch hinter dieser Fassade sind sie rastlos, ruhelos. Starker Neid auf andere beschäftigt ihren Alltag..

    Die zwischenmenschlichen Beziehungen dieser Menschen haben eine eindeutig ausbeuterischen Charakter. Sie nehmen sich das Recht heraus über andere Menschen ohne Schuldgefühle zu verfügen, sie zu beherrschen.

    Die Hauptkennzeichen einer Narzisstischen Persönlichkeitsstörung ist / sind Größenideen mit einer extrem egozentrischen Einstellung.

    Kommen wir zur Abwehr der Narzissten. Auch sie unterliegen den primitiven Abwehrfunktionen wie Spaltung, Verleugnung, Idealisierung und projektiver Indentifiizierung.

    Im Gegensatz zur Borderline-Störung verfügt der Narzisst aber über eine bessere Impulskontrolle. Sie weisen in anstrengenden (sozialen) Situationen, ein extremes Maß an Selbstbeherrschung auf.”

    Wie gesagt K O T Z mal wieder.

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