Archiv für den Monat: März 2012

die Manipulation des Sprachgebrauchs im Dienst der Fremdherrschaft

globalewelt.wordpress.com

von Richard Wilhelm von Neutitschein

In einer Blogmeldung wird heute über sehr alarmierende, inzwischen aber offensichtlich wieder zurückgenommene Pläne des Regimes berichtet, die Rechtsmöglichkeiten des Deutschen Volkes gegenüber der Einheitsparteiendiktatur noch weiter zu beschneiden. Dergestalt, daß man ihm die Möglichkeit nimmt, sich gegebenenfalls an das falsch so benannte „Verfassungsgericht“ – eines Regimes ohne Verfassung – zu wenden.

RADIO-UTOPIE – Antrag-auf-Verfassungsanderung-im-Bundestag

Es ist in der Tat ein sehr alarmierendes Vorhaben, das Deutsche Volk, den obersten Souverän, im eigenen Lande immer weiter zu entrechten, damit ihm die ohnehin nur äußerst fragmentarische Selbstbestimmung immer weiter genommen werden kann.

Nicht als Kritik gemeint, sondern als Gedankenanstoß: Was man nicht schreiben sollte, ist folgendes, wie es in besagtem Artikel heißt:

“Dieser Verfassungsartikel regelt also das Recht (…) und ist somit elementarer Bestandteil der Statik unserer Republik und ihrer Verfassung.
Weder die Parteien, die jetzt diese Verfassungsänderung versuchen (…)”
Man sollte das deshalb nicht tun, weil es gefährlich ist, ganz grundlegend Falsches durch vom Lügenregime einfach so übernommene Lügenbegriffe immer weiter ins subtile Bewußtsein unserers Volkes zu tragen.
Denn was da geändert werden soll, ist eben kein Verfassungsartikel, sondern ein Grundgesetzartikel!
Es ist also keine Verfassung und schon gleich gar nicht ist es die Verfassung “unserer” Republik. Das ganze BRD-Regime als Fremdherrschaft als solches ist in allem GEGEN uns als Deutsches Volk und gegen die nationalen deutschen Interessen gerichtet. Aber immer noch wird auch in nationalen Kreisen viel zu oft gedankenlos von “unserer Regierung”, “unseren Politikern” oder “unserer Republik” gesprochen. Genau wie es leider gerade auch in nationalen Kreisen und ganz allgemein sowieso überhandnimmt, daß ganz in der Art und vor allem im Sinne des Regimes immer nur noch von der “Bevölkerung” gesprochen und geschrieben wird, statt vom Volk – und zwar vom Deutschen Volk!

Hier muß man einfach viel wacher im eigenen Bewußtsein werden. Denn mit einem von den Begriffen des Feindes besetzten Bewußtsein kann man keinen politischen Kampf um die Freiheit Deutschlands führen. Erst muß das eigene Bewußtsein vom begriffsverfälschenden und damit das Denken verfälschenden antideutschen Gift befreit sein.
Deshalb ist es auch keine belanglose Nebensächlichkeit, ob man “Verfassung” sagt oder “Grundgesetz”, oder “Bevölkerung” statt “Volk”. Darin liegt ein alles entscheidender Unterschied. Vor allem auch der Unterschied, ob man noch der subtilen sprachpsychologischen Umformung des eigenen Bewußtseins durch die Gehirnwäsche des Feindes unterliegt, oder ob man im Bewußtsein des eigenen Sprachgebrauchs schon aufgewacht ist. Und dieses Aufwachen ist unabdingbar, da die Begriffe der Sprache das Denken bestimmen, weil zumal Politisches nur in Begriffen gedacht werden kann. Sind also bereits die gedachten Begriffe falsch, kann beim Denken nur Falsches herauskommen.
Wie diese Manipulation des Denken und des Bewußtseins ganzer Massen funktioniert, dazu ein Beispiel: Wir erleben eine gegen den Willen des Volkes aggressiv erzwungene Massenüberfremdung unseres Landes, die in ihren Ergebnissen und vor allem in ihrem Ziel der Umvolkung Deutschlands durchaus als eine Sonderform des gezielten Völkermordes gesehen werden kann.
Nun wird diese Überfremdung, diese Masseinwanderung offiziell aber gar nicht mehr als solche thematisiert und diskutiert – es wird in diesem Zusammenhang immer nur noch von „Integration“ gesprochen. So, als ob die Überfremdung an sich, die Umvolkung längst beschlossene Sache wäre, und es nur noch um die Frage der „Integration“ ginge. Damit aber soll erreicht werden, daß die dem Deutschen Volk, dem höchsten Souverän, überhaupt noch nicht zur Entscheidung vorgelegte ganz grundsätzliche Frage aus dem Bewußtsein der Deutschen verdrängt werden soll, bevor der höchste Souverän Gelegenheit hatte, dazu Stellung zu nehmen – nämlich die Frage, ob das Deutsche Volk in SEINEM LAND diese Masseneinwanderung, diese Überfremdung überhaupt will!
Erst danach, wenn das Deutsche Volk als oberster Souverän mehrheitlich seine Zustimmung zur eigenen Abschaffung gegeben haben sollte, dann kann man über die Modalitäten zum Beispiel einer „Integration“ diskutieren.
Solange das aber nicht geschehen ist, ist jedes Ansinnen zu einer „Integration“ der Fremden ein Verbrechen gegenüber dem Deutschen Volk, da dieses, dessen Land Deutschand ist, als oberster Souverän noch überhaupt keine Einwilligung gegeben hat, ob es diese Form der Überfremdung, die ihrem Wesen nach durch die ethnische Verdrängung ein Völkermordgeschehen ist, in SEINEM LAND denn überhaupt ganz grundsätzlich will.Das Beispiel zeigt, wie wichtig das richtige, und wie gefährlich das falsche Operieren mit Begrifflichkeiten ist. Deshalb sollten wir uns auch weigern, den manipulationspsychologischen Begriff der „Integration“ aus dem Waffenarsenal des Überfremdungskrieges gegen das Deutsche Volk zu verwenden. Denn zunächst geht es ja darum, den höchsten Souverän erst einmal zu befragen, ob er die Masseneinwanderung in SEIN LAND – DEUTSCHLAND – ganz grundsätzlich will und hinzunehmen bereit ist. Dann wird sich heraustellen, ob der Auftrag des höchsten Souveräns an die Politik heißt: „Integration“ – oder nicht vielmehr Rückführung derer, die das Deutsche Volk nach seiner freien, mehrheitlichen Willensbekundung in SEINEM LAND nicht haben will!Es geht also nicht darum, päpstlicher sein zu wollen als der Papst, es geht darum, das Bewußtsein der wachwerdenden Deutschen dafür zu schärfen, wo die Fremdherrschaft in antideutscher Absicht versucht, „Lügenbegriffe“ in den allgemeinen Sprachgebrauch zu etablieren, die dann als Instrumente des Feindes das Bewußsein besetzen und das Denken subtil manipulierend in die vom Regime und darüberhinaus der „Neuen Weltordnung“ gewünschten Bahnen lenken sollen.
Deshalb: In einem Regime ohne Verfassung nicht sagen „Verfassung“, wo es heißen muß Grundgesetz; nicht sagen „Bevölkerung“, wo es heißen muß Volk; nicht sagen „Ostdeutschland“, wo es heißen muß Mitteldeutschland; nicht „Holocaustleugnung“ sagen, wenn es darum geht, daß denkende Menschen nicht einfach unhinterfragt das glauben wollen, was andere ihnen erzählen; nicht sagen „Wiedervereinigung“, wenn noch nicht einmal die Teilwiedervereinigung rechtswirksam durchgeführt wurde; nicht sagen „Integration“, wenn überhaupt noch nicht geklärt ist, ob es nach dem mehrheitlichen Willen des Deutschen Volkes nicht vielmehr heißen muß: Rückführung – und zwar schnell und gründlich!
Mit volkstreuen Grüßen!
Richard Wilhelm von Neutitschein

Staatsstreich: Antrag auf Verfassungsänderung im Bundestag

Erdmännchen erwache!

von Daniel Neun bei RADIO-UTOPIE

In aller Stille versuchen SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, CDU und CSU Artikel 93 Grundgesetz zu ändern. Es geht um das Klagerecht der Deutschen vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Der Antrag wird morgen im Bundestag behandelt, ist aber auf der Parlamentsseite nicht eingestellt worden.

Auf der Tagesordnung des Bundestages findet sich für morgen, Freitag, 30. März, folgender Eintrag:

“Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Art. 93)
– Drs 17/… -”

Auf der “vollständigen” Tagesordnung des Bundestages für Mittwoch, Donnerstag und Freitag steht folgendes:

b) Erste Beratung des von den Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 93)
> Drucksache 17/? <

Artikel 93 Grundgesetz:

(1) Das Bundesverfassungsgericht entscheidet:

1. über die Auslegung dieses Grundgesetzes aus Anlaß von Streitigkeiten über den Umfang der Rechte und Pflichten eines obersten Bundesorgans oder anderer Beteiligter, die durch dieses Grundgesetz oder in der Geschäftsordnung eines obersten Bundesorgans mit eigenen Rechten ausgestattet sind;

2. bei Meinungsverschiedenheiten oder Zweifeln über die förmliche und sachliche Vereinbarkeit von Bundesrecht oder Landesrecht mit diesem Grundgesetze oder die Vereinbarkeit von Landesrecht mit sonstigem Bundesrechte auf Antrag der Bundesregierung, einer Landesregierung oder eines Viertels der Mitglieder des Bundestages;

2a. bei Meinungsverschiedenheiten, ob ein Gesetz den Voraussetzungen des Artikels 72 Abs. 2 entspricht, auf Antrag des Bundesrates, einer Landesregierung oder der Volksvertretung eines Landes;

3. bei Meinungsverschiedenheiten über Rechte und Pflichten des Bundes und der Länder, insbesondere bei der Ausführung von Bundesrecht durch die Länder und bei der Ausübung der Bundesaufsicht;

4. in anderen öffentlich-rechtlichen Streitigkeiten zwischen dem Bunde und den Ländern, zwischen verschiedenen Ländern oder innerhalb eines Landes, soweit nicht ein anderer Rechtsweg gegeben ist;

4a. über Verfassungsbeschwerden, die von jedermann mit der Behauptung erhoben werden können, durch die öffentliche Gewalt in einem seiner Grundrechte oder in einem seiner in Artikel 20 Abs. 4, 33, 38, 101, 103 und 104 enthaltenen Rechte verletzt zu sein;

4b. über Verfassungsbeschwerden von Gemeinden und Gemeindeverbänden wegen Verletzung des Rechts auf Selbstverwaltung nach Artikel 28 durch ein Gesetz, bei Landesgesetzen jedoch nur, soweit nicht Beschwerde beim Landesverfassungsgericht erhoben werden kann;

5. in den übrigen in diesem Grundgesetze vorgesehenen Fällen.

(2) Das Bundesverfassungsgericht entscheidet außerdem auf Antrag des Bundesrates, einer Landesregierung oder der Volksvertretung eines Landes, ob im Falle des Artikels 72 Abs. 4 die Erforderlichkeit für eine bundesgesetzliche Regelung nach Artikel 72 Abs. 2 nicht mehr besteht oder Bundesrecht in den Fällen des Artikels 125a Abs. 2 Satz 1 nicht mehr erlassen werden könnte. Die Feststellung, dass die Erforderlichkeit entfallen ist oder Bundesrecht nicht mehr erlassen werden könnte, ersetzt ein Bundesgesetz nach Artikel 72 Abs. 4 oder nach Artikel 125a Abs. 2 Satz 2. Der Antrag nach Satz 1 ist nur zulässig, wenn eine Gesetzesvorlage nach Artikel 72 Abs. 4 oder nach Artikel 125a Abs. 2 Satz 2 im Bundestag abgelehnt oder über sie nicht innerhalb eines Jahres beraten und Beschluss gefasst oder wenn eine entsprechende Gesetzesvorlage im Bundesrat abgelehnt worden ist.

(3) Das Bundesverfassungsgericht wird ferner in den ihm sonst durch Bundesgesetz zugewiesenen Fällen tätig.

Dieser Verfassungsartikel regelt also das Recht jedes Staatsbürgers, sowie von Abgeordneten und Verfassungsorganen vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Verletzung des Grundgesetzes zu klagen und ist somit elementarer Bestandteil der Statik unserer Republik und ihrer Verfassung.

Weder die Parteien, die jetzt diese Verfassungsänderung versuchen, noch irgendein Organ von Informationsindustrie oder Staatspresse haben dazu bisher ein Wort verloren. Der Antrag ist bisher nirgends einsehbar, obwohl er morgen im Parlament behandelt werden soll. Ein Zusammenhang mit dem Versuch, den “Europäischen Stabilitätsmechanismus” ESM, sowie die Änderung des EU-Vertrags Artikel 136 nicht nur durch das Parlament, sondern auch an Karlsruhe vorbei zu bekommen, kann nicht ausgeschlossen werden.

13.50 Uhr

Wie uns berichtet wird, haben mehrere Quellen aus den betreffenden Fraktionen SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, CDU und CSU inzwischen bekundet, nicht über die geplante Verfassungsänderung der eigenen Fraktionen informiert gewesen zu sein. Der unter Top 33 a+b angesetzte Antrag der Fraktionen wurde inzwischen von der Tagesordnung des Bundestages abgesetzt.

Die “Deutschen Mittelstands-Nachrichten” bestätigten unseren Bericht und meldeten unter Bezug auf Verfassungsrechtler, daß es bei den betreffenden Antragsparteien Bestrebungen gibt, den Gang ans Karlsruher Bundesverfassungsgericht für Privatpersonen zu erschweren. Zweck sei, heisst es, die Überlastung des Gerichts einzudämmen. Zum Grund der Absetzung des Verfassungsänderungsgesetzes von der Tagesordnung erklärte die Pressestelle des Parlaments gegenüber den “Deutschen Mittelstands-Nachrichten”, daß “möglicherweise vorher noch weitere Beratungen notwendig seien”.

Auf Anfrage erklärte der parlamentarische Geschäftsführer der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Volker Beck, auf Facebook, der mittlerweile abgesetzte Antrag habe eine Ergänzung von Artikel 93 Grundgesetz mit einem Absatz 4c gehabt, der “Beschwerden von Vereinigungen gegen ihre Nichtanerkennung für die Wahl zum Bundestag” möglich machen solle. Diese Darstellung wiederholte Beck auch auf seinem Twitter-Account.

Einen Grund für das ominöse Prozedere der versuchten Verfassungsänderung durch fast alle Fraktionen des Bundestages nannte Beck nicht. Ebenso wenig für die plötzliche Absetzung des Antrags nach dessen Bekanntwerden.

Quelle: RADIO-UTOPIE

FAZIT: Revolution von oben, oder?

Mali: Staatsstreich hat alle Merkmale einer US-Intervention

erschienen bei einartysken

Die Folgen des libyschen Krieges und das extensive Training für den Coup-Chef trugen zum Sturz der gewählten Regierung Malis bei.

Glaser

26. März 2012

Der Militär-Coup der vergangenen Woche in Mali ist ein Monument für den Interventionismus der USA, und die Militärjunta, die jetzt um die Kontrolle des westafrikanischen Landes ringt, droht die Demokratie und Menschenrechte für die 15 Millionen Einwohner zu beseitigen.

Rebellentruppen ergriffen die Macht und stürzten die Regierung von Präsident Amadou Toumani Touré, von dem sie behaupteten, dass er die Armee ungenügend im Kampf gegen die Touaregs unterstützt habe, die im Norden einen Aufstand begannen. Touré kam selbst 1991 durch einen Coup an die Macht, aber er überraschte viele, als er die Macht an eine zivile Regierung übergab. Er wurde 2002 zum Präsidenten gewählt.

Die meuternden Truppen haben eine nationale Ausgangssperre verhängt und verkündeten die zeitweilige Aufhebung der Verfassung, verhafteten ihre politischen Gegner und besetzten das staatliche Fernsehen. Dies allein steht schon in starkem Widerspruch zu dem weithin anerkannten demokratischen Verhalten der gestürzten Regierung.

Zwar scheint Mali geopolitisch uninteressant im Vergleich zu vielen Ländern in Washingtons Geltungsbereich, doch hat die US-Außenpolitik die Vorarbeit für diesen Staatscoup geleistet. Die Nachwirkungen des US-geführten NATO- Krieges in Libyen, der Muammar Gaddafi stürzte, haben stark zur Entstehung des Coups beigetragen, und der Coup-Anführer, Hauptmann Amadou Sanogo, erhielt eine umfassende Ausbildung 2004-2010 in den USA.

Gaddafi hatte viele Touareg-Kämpfer angeheuert und bewaffnet [das ist nachweislich falsch. Die Touaregchefs vom Atlantik bis Libyen haben auf einem großen Treffen Gaddafi ihre Treue gelobt: siehe hier und auf YouTube hier. D. Ü.], um ihn gegen die NATO-gestützte Rebellion in Libyen zu verteidigen, und sie kehrten nach Ende des Krieges nach Mali stärker und entschlossener zurück. Der Ärger der malischen Armee, dass der Präsident Touré sie nicht gegen die Touareg ausreichend bewaffnete , erreichte einen Siedepunkt.

„Die libysche Krise hat diesen Coup nicht verursacht aber sicherlich die Malaise in der Armee aufgedeckt“ sagte der malische Kolumnist Adam Thiam zur BBC.

Ein im Februar veröffentlichter UN-Report beurteilte „die libysche Krise“ und behauptete, dass die Auswirkung des Rebellensieges mit Hilfe der NATO über Gaddafi „in der ganzen Welt widerhallte wobei die Nachbarländer wie Mali die volle Wucht der Herausforderungen zu spüren bekamen, die als Ergebnis der Krise auftauchten“.

„Die Regierungen dieser Länder, besonders jene der Sahelzone, mussten mit einem Strom von hunderttausenden traumatisierten und verarmten Heimkehrern fertig werden und dem Hereinströmen von verschiedensten Waffen und Munition unbestimmter Menge aus den libyschen Arsenalen“, sagte der Report.

Die malische Regierung unter Präsident Touré hat Millionen Dollar ökonomischer und militärischer Hilfe aus Washington erhalten, besonders nachdem er behauptete, dass die Touaregs mit al Qaida im Bunde stünden. Die US-Regierung „lieferte fast 138 Mill. $ Hilfe für Mali“, sagte der Sprecher für afrikanische Angelegenheiten des US-Außenministeriums Hilary Renner zu den McClatchy News. Die Hilfe sollte 2012 auf 170 $ steigen.

Sanogo, der Coupführer „hat an mehreren Förderprogrammen für militärische Erziehung und Training (IMET) in den USA teilgenommen sowie einer Basis-Offiziersausbildung“, sagte Renner. Solche Leute werden von den USA-Botschaften handverlesen.

Außer an diesen Programmen nahm Mali auch an der Trans Sahara Konterterrorismus Partnerschaft teil, durch die die US-militärische Vorherrschaft in der Region unter der Rubrik Konter-Terrorismus gestärkt wird.

Mali war kürzlich auch Gastland von US-Truppen zu Militärübungen namens Atlas Accord 12. „Wir haben regelmäßig kleine Teams gehabt, die in Mali ein- und ausreisten, um spezielle Übungen durchzuführen, die von der malischen Regierung und dem Militär verlangt wurden“, sagte Nicole Dalrymple, Sprecherin von Africa Command, zu McClatchy.

Washington hat versucht, den Coup in Mali als unerwünscht zu bezeichnen, und hat die Rückkehr zur zivilen Herrschaft gefordert und mit Streichung der Hilfe gedroht. Aber die angebliche Motivation der Rebellentruppen nach stärkeren Konterterrorismus-Maßnahmen zum Kampf gegen die Touareg-Aufständischen scheint gut zu Washingtons „nationalen Sicherheits“-Anforderungen für die Sahelregion zu passen.

Ob der Coup ein beabsichtigter US-Plan war, steht bis jetzt nicht sicher fest (auch wenn geheime Coups ein bewährtes Mittel in der Geschichte der US-Außenpolitik sind). Wie auch immer, Washingtons interventionistische Außenpolitik hatte zweifellos ihre Hand im Spiele bei den Ereignissen in Mali, und wie es scheint zum Schaden des malischen Volkes.

Quelle: einartysken, uruknet

Libyen: Sahel soll brennen

Sahel-Zone - Grafik: Wikipedia

von John Schacher

Die Kämpfe um Sabha dauern an: bisher habe ich nichts von neuen NATO-Bombardements erfahren können, was am Abschalten der Verbindungen und der Energie liegen wird… Habe heute nur ein paar Filmchen gefunden. Die Stadt Murzuq soll voll unter Grüner Kontrolle stehen. NTC-Verstärkungen aus Benghazi verstecken sich seit fast 2 Tagen feige in Al-Jufrah (nicht Al-Kufrah) und warten ab. Die NATO hat eine große Verstärkungs-Kolonne Zintan-Rebellen kurz vor Sabha für Grüne gehalten und mittels Kampf-Jets präventiv „versehentlich“ plattgebombt, das ist die eigentliche Nachricht des Tages, oder?

Auch der mit seinem Privatjet nach Katar „geflohene“ Verteidigungsminister-Osama ist ein Zintan-Heini, was die Misrata-Fraktion derzeit medial groß ausschlachtet. Bei jeder Nennung des Namens Zintan drängt es mich, es einmal laut auszusprechen: was nur mit Saif al-Islam los ist… in der langen Zeit müsste man ihn doch irgendwie mal präsentieren – zumindest Fotos wären schon mal angebracht. Sieht unter Anbetracht der ethischen und kulturellen Aussetzer in Libyen schon sehr nach „während Befragung verstorben“ aus. Man denke nur an die leckeren Kontonummern und Codewörter, die ein Verschieben riesiger Summen am PC ermöglichen. Satellitentelefonverbindung genügt und Bankgeschäfte laufen von NATO-Abhörung unerkannt mühelos…

Toubou-Gebiete in Afrika - Grafik Wikipedia

Was den ganzen Mist im Süden betrifft, stehen die dunkelhäutigen Menschen dort einfach mit dem Rücken zur Wand: zu einer Selbstverwaltung des Südens werden es weder NTC noch NATO kommen lassen und so darf man sich aus Sicht der Invasoren auf einen grenzüberschreitenden Krieg einstellen, der ein weiteres Vorrücken der AFRICOM-Kräfte (deren Geschöpf der NTC ist) auf internationaler Ebene vertretbar machen soll.

Wo dieses explosive Gemisch nun als nächstes zündet, ob wieder in Libyen, im Tschad, Niger, Mali und/oder Algerien ist nebensächlich, solange es nur sicher zum Flächenbrand wird, den man letztlich wünscht. Es ist nämlich so, dass hier die Verfolgung der „schwarzen Libyer“ plötzlich einen tieferen Sinn bekommt: dadurch konnte man polarisieren und den Süden in genau diese Entwicklung lenken. Es ist keinesfalls davon auszugehen, dass die Hirne dieser Superverbrecher beim Sturz von Quadhafi und dem Öl in ihren Planungen haltgemacht hätten, wie bedauernde Menschenrechtler derzeit lamentierend glauben machen wollen, niemals nie! Deren Pläne haben niemals kurzfristige Ziele…

Sinn der Übung ist es, über die Sahel-Zone den gesamten afrikanischen Kontinent mit einer AFRICOM-OST/WEST-Achse zu durchqueren, vom Brückenkopf Elfenbeinküste bis zum persischen Golf und nach Ägypten hinauf, die Mittelmeerküste besetzend. Dadurch soll der eigennützigen Entwicklung Afrikas ein breiter Riegel vorgeschoben werden. Das Blutvergiessen wird solange weitergehen und immer intensiver werden, bis in ferner Zeit JEDER US- oder sonstige Soldat seinen Arsch in sein eigenes Land bewegt hat. So hat es Muammar gemacht und so hat es funktioniert – ne Zeitlang…

Hier nun die Filme:

Englisches RT-Special zum aktuellen Libyen-Problem, dem klar zu Ausdruck gebracht wird, dass seit dem Sturz Quadhafis kein in den europäischen Medien kein Hahn mehr über die zahllos gewordenen Menschenrechtsverletzungen kräht:


Video aus Sabha, soweit ersichtlich und dem Slogan nach NTC-Seite:


und hier die Toubou beim Abtransport eines Verwundeten mit ihrem Kampfruf:


viele Familien verlassen Sabha - LibyaSOS

Ich möchte auch auf eine Meldung bei Leonore hinweisen, die privat Freunde in Sabha hat und somit eine sehr ernstzunehmende Quelle darstellt: hier kommt nach wie vor unmißverständlich zum Ausdruck, dass sich in Sabha die Sulaiman-Leute zusammen mit allen anderen ungeachtet ihrer politischen Anschauung gegen die Toubou-Kämpfer zur Wehr setzen und vereint kämpfen. Es wird behauptet, dass es sich nicht um Jamahiriya-Kräfte handle, sondern um massenhaft Toubou, viele davon aus dem Tschad sowie Sudanesen. Dies habe man von einigen Gefangenen erfahren können. Insgesamt wisse man in selbst Sabha die Situation noch nicht genau einzuschätzen und vermutet zuvorderst irgendeine Teufelei der USA. Ohne jeden Zweifel ist der Krieg in Libyen nun in eine neue Phase übergetreten.

Den Grünen Kämpfern viel Erfolg und Engelschutz. Seid stark und milde!