jo on November 29th, 2011

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jo on November 29th, 2011

von John Schacher

Seven News Agency berichtete am 28. November, dass nach langer Funkstille erstmals wieder eine Verbindung mit Dr. Moussa Ibrahim zustande kam.

Dr. Moussa Ibrahim gratulierte und dankte der Agentur für ihren Beitrag zum Kampf gegen die Propaganda und Desinformation betreffs Libyen.

Im Gegenzug bat Seven News Dr. Moussa Ibrahim, seinen Kampf für Freiheit und all die Libyer fortzusetzen und dem Land Frieden und Ordnung zu bringen.

Dr. Moussa versicherte, dass er gesund und an einem sicheren Ort ist.

 

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jo on November 28th, 2011

von John Schacher

Saif al-Islam Al-Quadhafi hat ein ernstes gesundheitliches Problem: fortschreitenden Wundbrand nach dem Verlust von drei Fingern. Wie schon von einem russischen Arzt festgestellt, wäre höchste Eile geboten, um eine Amputation des gesamten Armes zu vermeiden. Auch eine Blutvergiftung droht.

In ein Krankenhaus glaubt man Saif al-Islam wegen Sicherheitsbedenken unmöglich bringen zu können. LibyaSOS meldet die Ankunft einer 25-köpfigen Delegation aus Ärzten, Krankenschwester, Unterhändlern und neutralen Überwachern der Jamahirija mit einem Privatjet der Grünen Armee in Zintan, die Saif besuchen wollen. Franklin Lamb war die letzten Tage ebenfalls nach Zintan gereist und hatte erfolglos versucht, mit einer Vollmacht der Familie Al-Quadhafi Zutritt zu Saif al-Islam zu erhalten. Das Wachpersonal lehnte dies strikt ab und machte einen Besuch von der Zustimmung von Osama al-Jauli (auch Al Juwali) abhängig, der inzwischen vom Milizenführer (er ergriff Saif al-Islam) zum Verteidigungsminister avancierte. Franklins diesbezüglicher Artikel ist wie immer sehr lesenswert.

Bereits am Samstag wurde auf den NTC-Premierminister Abdel Rahim al-Kib und eine Gruppe seiner Parteileute in den Aussenbezirken von Tripolis ein Attentat verübt. Al-Kib selbst blieb unverletzt, zwei Männer seiner Begleitung starben, vier weitere wurden verwundet, als sie das Gebäude des staatlichen Rundfunks betreten wollten. Zu dem Anschlag hat sich noch keine Organisation bekannt. Zwei Männer wurden verhaftet.

Der von Katar gestützte Militärkommandeur Abdelhakim Belhadj (Kriegsname: Abu Abdullah Sadek) hat Libyen verlassen. Unter dem Namen Salem El Alwani soll er derzeit ein Kontingent von 700 Kämpfern an die türkisch-syrische Grenze bringen (AlgeriaISP). Belhadj´s Libyen-Projekt scheint jedenfalls verloren zu sein, nachdem er keinen hohen Posten in der Regierung erhalten konnte. Zu dem wurden seine Al-Quaeda-Brigaden vor wenigen Tagen in Bani Walid empfindlich geschlagen (93 Tote, 42 Gefangene) und haben in Sabha gerade erst eine komplette Einheit samt dem kommandierenden katarischen General verloren (235 Tote). Auch seinen eigenen Bruder hat Belhadj erst dieser Tage in Libyen eingebüsst. Leichen pflastern seinen Weg… In Sabha starben übrigens auch 13 französische Söldner. Als Reaktion bombt die NATO im Süden – nun ohne UN-Mandat eben illegal – weiter. Ebenfalls werden wie vor kurzem schon berichtet israelische Bombenflüge direkt von Tel Aviv aus durchgeführt.

Der Grüne Widerstand wird aktuell von Gamal Longuet geleitet. Die Grüne Armee bezeichnet sich selbst als gut versorgt und hat den Süden des Landes weitestgehend unter Kontrolle. Fast alle massgeblichen Organisationen in sämtlichen Regionen Libyens sind mittlerweile erfolgreich von grünen Kämpfern infiltriert.

Geldschein der Jamahirija

FIAT-Geld des NTC

Währenddessen haben die Mafiosos von CNT/NATO im Zuge der psychologischen Kriegsführung libysche Banknoten mit dem Bild des Freiheitskämpfers Omar Muktar eingezogen und neue Scheine mit Motiven von Bauwerken ausgegeben.

Frohe Botschaft: Ali Awahl, der Stammesälteste des Warfalla-Stammes lebt noch. Die Meldung über seinen Tod in Bani Walid wurde bewusst vom grünen Widerstand in Umlauf gesetzt, damit sich Awahl vor dem Fall der Stadt noch zurückziehen konnte und nicht unmittelbar der Rache der Rebellen zum Opfer fiel. Auch wir haben die Kriegslist geglaubt und über seinen “Tod” berichtet. Eine ausnahmsweise einmal sinnvolle Lüge.

 


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jo on November 27th, 2011

von John Schacher

Seit dem gestrigen Samstag bis zum morgigen Montag sind alle libyschen Stammesführer unabhängig von ihren politischen Standpunkten in Zawia versammelt. Hier bleibt zu erinnern, dass Libyen ein Stammes-Land ist, ein Land, das durch die soziale Organisation seiner Großfamilien strukturiert ist. Dies ist keine “rückständige” Gesellschaft, wie sie manche der afrikanischen Stämme in der Mitte der Savanne darstellen mögen.
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Nein, Libyen ist ein Land mit Hochschulen in allen Städten und einem hohen kulturellen Niveau, mit einer sehr hohen Alphabetisationsrate. Wie wir heute wissen, gab es  bis zur Ankunft der NATO kostenlose Schulen in jedem Ort, egal wie klein er war sowie Universitäten in allen Städten GRATIS. Jetzt sind diese durch die “demokratischen” Bomben der NATO zerstört worden. So kommt es, dass die Stämme (oder Großfamilien) Libyens sich nun in Zawia versammelt haben, um gerecht zu organisieren und zu entscheiden, was weiter zu tun ist. Sie sind die wahren Herrscher des Landes und repräsentieren damit wirkliche Demokratie, nicht die Vakuumbomben von NATO/NTC und die Einsetzung eines “NTC aus Ausländern”, die sich in ihrer jeweiligen Heimat zum Mittagessen treffen, während die libyschen Bürger weder wissen wer sie sind, noch sie gewählt haben.
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Libyen und die Libyer sind es gewohnt, nur von Libyern regiert zu werden und nicht von seltsamen Ausländern, die nur den Reichtum des Landes ausnutzen wollen. Deshalb wurde auch zu diesem Stammestreffen kein einziger Vertreter des NTC eingeladen, sonder allein die Führer ALLER Stämme Libyens.
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Die erste Botschaft der libyschen Stämmen lautet:
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“Der NTC hat Libyen verraten und das Land durch die Anforderung der bewaffneten Organisation NATO zerstört.”
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Bereits ergangene Beschlüsse des Stammes-Rates sind:
  1. Katar muss Libyen sofort verlassen und alle Kämpfer abziehen. Diese Menschen genießen das Töten und Rauben und haben dem Land großen Schaden zugefügt.
  2. Alles Raubgut, Gold, Autos, Waren müssen sofort zurückgegeben werden. Sonst drohen den Dieben harte Strafen.
  3. Saif darf nicht getötet oder bestraft werden. Über seine Zukunft wird später entschieden.
Die neue NTC-Regierung steht völlig isoliert da, da sie weder die Unterstützung der Stämmen noch die der Rebellenmilizen hat. Zudem hat der CNT stolze 4 Milliarden an Öleinnahmen “verloren”. Niemand weiß, wer das Geld gestohlen hat, oder wie es verschwand.
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Bei der Gefangennahme von Saif al-Islam wurden übrigens 6 Fahrzeuge aufgebracht, die von sechs Personen gesteuert worden waren. Die Rede kam aber nur auf 4 Fahrzeuge, über den Rest wurde nichts gehört. Denn: eines der Fahrzeuge war randvoll mit Geld. Das ist der Grund, warum nichts über diese LKW geredet wurde (erklärt von Augenzeugen).

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jo on November 27th, 2011

erschienen bei nocheinparteibuch

Wäre es nicht so traurig, könnte es ein Witz sein. Der aus den USA nach Libyen re-importierte Wirtschaftsliberalisierungsexperte Ali Tarhouni, der mit seiner Clique von Freunden der Lüge und des Zionismus an der vordersten NTC-Front dabei mitgemischt hat, Libyen mit einem über Monate sorgsam vorbereiteten Plot von NATO-Staaten und Golfdiktaturen zu zerstören und dabei Zigtausende von Menschen zu ermorden, ist frustriert: ausländische Mächte würden sich jetzt in Libyen in die Politik einmischen.

Und überhaupt, der NTC würde nicht die Bevölkerung repräsentieren, sondern nur Waffen, Geld, und PR haben, zitiert die US-Propaganda-Klitsche Reuters den Lakaien der CIA. Die Golfdiktaturen haben nun nach seinem Geschmack in Libyen nun zu viel und die CIA zu wenig zu sagen, wäre vermutlich eine zutreffendere Erklärung.

Der als Verfechter ungerechter Todesurteile bekannte frühere Justizsekretär von Libyen und jetztige NTC-Boss Mustafa Abdul Jalil, der zwischenzeitlich versprach, Frauen in Libyen zukünftig wie in Saudi Arabien der zwangsweisen Polygamie zu unterwerfen, hat unterdessen keine Zeit, sich darum zu kümmern, dass in den Gefängnissen der libyschen Contras mehrere Tausend Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe eingesperrt und Folter und Morde an der Tagesordnung sind.

Stattdessen besuchte er den Sudan, um den Sudan dafür zu danken, dass der Sudan gegen das Waffenembargo des UN-Sicherheitsrates verstoßen hat und seine NTC-Terroristen mit Waffen beliefert hat. Erfreut teilte er bei der Gelegenheit außerdem mit, dass Ägypten trotz des Waffenembargos beim Schmuggel der Waffen nach Libyen tatkräftig geholfen hat.

Sudan soll nun neben den NATO-Staaten, den Golfdiktaturen und den zukünftig von der Muslimbruderschaft regierten Staaten Nordafrikas auch einen schönen Anteil an der Kriegsbeute bekommen.

Doch die Plünderer könnten sich zu früh gefreut haben. Der grüne Widerstand ist nach wie vo aktiv in Libyen, und daran wird sich auch nichts ändern, bis in Libyen wieder eine vom Volk getragene Regierung an die Macht kommt. Kleinlaut meldet die US-Propagandaklitsche AP nebenbei, dass in Tripolis 200 verratene Verräter demonstriert haben, weil der grüne Widerstand in Bani Walid 15 NTC-Terroristen erledigt und zahlreiche weitere NTC-Terroristen festgenommen hat.

Der Krieg der Libyer gegen die kolonialistischen Kreuzzügler geht weiter und der Tag der Abrechnung mit der nordatlantischen Terrororganisation NATO und ihren Lakaien rückt näher.

Quelle: nocheinparteibuch

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Bild: 40kings.de

von Daniel Neun

erschienen bei RADIO-UTOPIE

Der Frankfurter “Euro”-Diktator EZB fängt jetzt mal an Geld zu drucken. Sonst ist er bald Diktator über gar nichts.

Die Regierung von Deutschland ist weltweit isoliert. Leider wird sie mit unserem Land und unserer Republik selbst verwechselt. Das benutzt die Regierung in bekannt schamloser und zynischer Weise, um weiter zusammen mit dem Frankfurter “Euro”-Diktator, der Zentralbank EZB, die europäischen Demokratien im Währungsgebiet zu zerstören. Endziel dieser systematischen und systemischen Zerstörung, der Politik des “Verbrannten Europa”, des “Zerstören, um zu retten”, ist es, aus den Trümmern der alten Gesellschaften von 17 Mitgliedsstaaten der EWU (“Europäische Währungsunion”), die im letzten Jahrzehnt zum Währungssystem “Euro” gewechselt sind, unter der Diktatur des Kapitals und der Verwaltung nichtdemokratischer Regierungsräte einen Zentralstaat über “Kerneuropa” zusammenzuschmelzen. Eine “Einigung Europas”, nein, “Einigung Kerneuropas”, ach, irgendwas eben, dies solle, nein müsse, nein, werde natürlich erreicht werden.

Noch absurder, noch lächerlicher, noch abscheulicher können die Lügen von Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble einfach nicht mehr werden. Und das ist ihr Problem. Auch die nach unten offene Richterskala endet irgendwo in einem Abgrund. Und genau dort sitzen Dr. Merkel und Dr. Schäuble nun im Führerbunker auf ihrem Gesicht, glauben an ihr Gewicht, reden ihren letzten Jüngern wie Günther Lachmann oder Jörg Eigendorf weiter die Ohren zu, während sie selbst es wie von ferne und irgendwoher “Mene, mene, tekel” schallen hören und sich ihre Seite der Waage unaufhaltsam aus dem Abgrund hebt, in den sie sich und Deutschland versenkt haben.

Und nun raten sie mal: wer sitzt da auf der anderen Seite der Waage in der Schale und macht im Vorbeiflug nach unten zu den Aufsteigern des Jahrzehnts Merkel und Schäuble nett winke-winke?

Der Frankfurter “Euro”-Diktator EZB fängt jetzt mal an Geld zu drucken. Sonst ist er bald Diktator über gar nichts. Den Funktionären der euro-kapitalistischen Antidemokraten aus SPD, CDU, CSU, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke ist zu raten, nur noch eines zu tun: die Schnauze zu halten und aus dem Weg zu gehen. Ihre Parteien sind keine Parteien. Sie sind irrelevant. Für die Wähler dieser Parteien, die dabei geholfen haben halb Europa finanziell, wirtschaftlich und politisch und unsere Republik geistig, moralisch und ethisch zu ruinieren (und dabei “Europa, Europa” vor sich hingesabbbelt haben) gilt das Gleiche: Schnauze halten, zusehen, dumm gucken. Das ist sowieso das Einzige, was sie können.

Was hier passiert, verstehen die meisten nicht. Deswegen konnte dies alles überhaupt passieren.

Der “Euro”-Diktator EZB fängt jetzt mal an Geld zu drucken und den Staaten zu geben, die es durch seine eigenen Machenschaften und die der anderen Banken verloren haben. Sonst ist er bald Diktator über gar nichts.

Und dann haben auf einmal alle Geld und wieder keine Ahnung, wie das passieren konnte.

(…)

18.11.2011 Wenn das begriffen würde
Wie der Frankfurter Euro-Diktator EZB die europäischen Demokratien durch Hoch- und Runterfahren seines SMP-Anleihenkaufprogramms erpressen, zerstören oder retten kann.

25.08.2011 Cäsar Trichet, Epaminondas Wulff und das “Securities Markets Programme” (SMP) der EZB
Das SMP-Programm funktioniert wie folgt: die EZB kauft Schuldtitel (“Staatsanleihen”) von Staaten innerhalb ihrer Währungszone auf. Sie kauft diese aber nicht direkt bei den Staaten, also nicht auf dem “Primärmarkt”, sondern auf dem “Sekundärmarkt”, auf den Geldmärkten oder außerhalb des regulären Börsengeschäftes durch direkte Geschäfte mit Finanzorganisationen wie Banken, Versicherungen, etc. Durch diesen Vorgang “schöpft” (erfindet) die EZB Geld. Die Geldmenge erhöht sich.
Was bis heute weithin unbekannt ist: die EZB entzieht diese durch den Staatsanleihen-Ankauf geschöpfte Geldmenge wieder dem Geldmarkt.

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Quelle: RADIO-UTOPIE

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jo on November 26th, 2011

von John Schacher

Die Versammlung der libyschen Amazighs (auch Berber genannt) ruft dazu auf, die Verhandlungen mit dem NTC auszusetzen. Dies ebnet den Weg für Verhandlungen mit dem grünen Widerstand weiter. Morgenluft für Saif al-Islam? Auf der anderen Seite sind nahezu alle libyschen Kriegs-Parteien in breiter Front über die Regierungsbildung empört und sinnen auf Rache für die gebrochenen Versprechen.

Abdelhakim Belhadj beispielsweise hat den kompletten NTC mit dem Tod bedroht, nachdem er von der Regierung ausgeschlossen wurde.

Die Stämme des Ostens bereiten sich derzeit vor, den NTC anzugreifen, falls dieser nicht bereit ist, die Regierungsmannschaft zu ändern.
Die Zintan-Milizen kontrollieren der Flughafen in Tripolis und haben Belhadj festgenommen, weil sein Pass abgelaufen war. Danach liessen sie ihn wieder laufen. Es wird vermutet, dass er auf Befehl von Abdullah Naher arrestiert wurde, da dieser Belhadj als Agenten Katars einstuft. Die Abspaltung von Zintan ist auch im Stammesgebiet zu beobachten: gestern wurden alle NTC-Fahnen eingeholt und die eigene Stammesfahne gesetzt.

“Libyen wird nicht vom NTC regiert. Keiner von ihnen befindet sich in Libyen.”

Alle Mitglieder des NTC sind entweder auf Malta oder in der Türkei, in Tripolis oder Benghazi wären sie nicht sicher. Doch durch die Abwesenheit zerfällt die Macht der NATO-Operettenregierung an der Basis zusehends.

Der Bruder von Abdelhakim Belhadj wurde bei der Teilnahme am Angriff auf die von der NATO so sehr bestrafte libysche Stadt Bani Walid tödlich verwundet. Dies erklärt auch seine Ankündigung einer Strafexpedition, bei der Belhadj wohl die kürzliche Schiesserei in Bani Walid nur vorschiebt, um seinen Bruder nun rächen zu können. Bei dieser Schiesserei wurden 5 Rebellen getötet, einige verwundet, einige gefangengenommen. Zwei der Toten wurden von einem tapferen Hausvater beim Versuch in sein Privatheim einzubrechen erschossen. Am Freitag kam es nun zu ersten Folgeauseinandersetzungen der Belhadj-Brigaden mit den Warfalla in Bani Walid, wo sich das Agressionsverhalten der Medien wieder drastisch zeigte:

“Wir haben heute wieder mehrmals Journalisten gesehen, die erst persönlich herumgeschossen haben und dann als “Reporter” berichteten, wie sehr sie gewünscht hätten, die (von ihnen verursachten) Vorfälle vermeiden zu können”.

Bani Walid wird hauptsächlich von Mitgliedern des größten libyschen Stammes, den Warfalla, bewohnt. Die Einwohner haben derartige Schmerzen, Aggressionen, Zerstörungen und Massaker nicht  verdient. Jedermann fragt sich, ob das die Form sein soll, wie “Demokratie” gebracht wird…

Beim folgenden Video scheinen sich die Bürger über die Rückbaumassnahme jedenfalls aufrichtig zu freuen – nähere Umstände noch unbekannt…:


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Aktion UBERWACH!