jo on Mai 25th, 2011

Wer klug ist, sorgt sich um die Gesundheit seiner kleinen bakteriellen Helfer

Dr. med. Ulrich Mohr

Eine neue Sichtweise der Ernährung – Nicht unsere Ernährung ist das Wichtigste. Das Wichtigste sind die optimalen Lebensbedingungen für die Bakterien in Darm und Lunge.

Was passiert, wenn man sein Gemüsebeet mit Mengen an fauligem halbverwestem Kompost beglückt? Die gesunden Mikroorganismen ergreifen die Flucht oder versterben elendiglich beim Versuch der Auswanderung. Der Ertrag Deines Gartens bleibt trotz bester Absichten auf der Strecke. Gifte statt Humus verrichten ihr zerstörerisches Werk. Was das mit menschlicher Gesundheit zu tun hat?

Sehr viel, denn in unserem Verdauungssystem verlaufen die chemischen Umwandlungsprozesse sehr ähnlich den Vorgängen in der Natur. Dieser Umstand fand bisher kaum Beachtung. Ein gesunder Darm ähnelt weitaus mehr einem Gemüsegarten als einer Chemiefabrik. Und der Biogärtner weiss, dass er für beste Ergebnisse nur das Mikroklima optimieren muss. Dann ist noch nicht einmal Düngen erforderlich. Das klingt vielleicht ungewohnt, doch nur im ersten Moment. Es lohnt sich jedenfalls, diesen Mikrokosmos im Bauch zu verstehen. Mit diesem Wissen werden Heilungen möglich, wo es bisher keine Hoffnung zu geben schien.

Ein gesunder Darm ähnelt weitaus mehr einem Gemüsegarten als einer Chemiefabrik.

Angesichts der ständig wachsenden medizinischen Möglichkeiten müsste man vom Besten ausgehen können und sich an sinkenden Krankheitszahlen und Todesfällen erfreuen. Doch kurioserweise ist gerade das Gegenteil der Fall. Der klassische Mediziner konnte bis heute mit hochgerüsteter Technik das Blatt nicht wenden. Dem mehr feingeistigen Naturheilkundler geht es nicht besser.

Worin mag das begründet sein? Liegt es an der unter selbstkritischen Medizinern bekannten Weisheit „Je mehr Ärzte, desto mehr Kranke.“, die sich statistisch tatsächlich belegen lässt? Das mag einer der Gründe sein, doch genügt er bei weitem nicht, um die ständig wachsende Zahl der chronisch Kranken und Schwerstkranken zu erklären.

Genausowenig ist damit der Jo-Jo-Effekt erklärt. Was dem Namen nach ein neuer Breitensport sein könnte, ist tatsächlich die Qual einer explodierenden Zahl Übergewichtiger. Sie stolpern von einer Diät in die nächste, um mit immer weniger Kalorien immer schneller dicker zu werden. Ich wage eine andere, sehr viel provokativere Sichtweise.

Könnte es sein, dass wir in der Faszination für Technik und Fortschritt den Blick für das Einfache völlig verloren haben? Ja, dass wir dem Einfachen sogar jede Wirksamkeit absprechen? Wie schafft es ein Tier, in freier Wildbahn gesund zu bleiben? Wie gelingt ihm die Genesung bei den eher seltenen Erkrankungen oder Verletzungen? Vielleicht sollten wir hier ansetzen, um nach Antworten zu suchen.

Die älteren und die natürlich wirtschaftenden Bauern wissen noch, dass eine kranke Kuh intuitiv die Kräuter frisst, die der Genesung am dienlichsten sind. Wer auf solcherlei Besonderheiten achtet, wird auch feststellen, dass krankes Wild zu besonderen Quellen geht, um genau dieses Wasser zu trinken. Es scheint also in der Natur des Tieres ein Instinkt zu existieren, das jeweils für den Moment Passende zu essen und zu trinken.

Hat der Mensch diese intuitive Gabe ebenfalls und sie nur vergessen? Es sieht ganz so aus. Indizien hierfür gibt es viele. Ich greife exemplarisch ein besonders Anschauliches heraus, weil es immer wieder Anlass zu Spötteleien gibt. Schwangere entwickeln die kuriosestenVorlieben, ob sie nun kiloweise Sonnenblumenkerne verzehren oder zur sauren Gurke mit Marmelade greifen. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als ein instinktives Wissen, dass bestimmte Inhaltsstoffe eines Lebensmittels für den Organismus im Moment besonders wichtig sind.

Nehmen wir also an, dass dies alles so ist, dann müsste man sich gesund essen und trinken können. Der Gedanke an sich ist nicht neu, nur funktionierte es bisher meist nicht. Dabei bräuchte man nur seinen lebenswichtigen Darmbakterien die optimalen Lebensbedingungen zu schaffen. Wenn das so ist, stellt sich andersherum die Frage, was uns daran hindert, dies zu tun. Einen gewichtigen Grund nannte ich bereits: Die fehlende Vorstellung, dass Einfaches wirkungsvoll sein könnte. Der zweite wesentliche Grund ist die hochgradige Verarbeitung vieler Lebensmittel. Selbst wenn unser Ernährungsinstinkt einwandfrei funktionieren würde, müsste er hier scheitern. Denn die künstlichen Kombinationen und Konzentrationen kennt er nicht, daran scheitert auch das freilebende Tier.

Den Supertreibstoff Glukose beispielsweise frisst jedes Tier pur, wenn es ihn kriegen kann. Das Zuckerl fürs Pferd ist dafür ein bekanntes Beispiel. Aus dem gleichen Grund verenden Wildtiere zu Hauf an den Feldrändern besonders ölreicher Rapssorten. Die hohen Konzentrationen hat die Natur so nicht vorgesehen. In unseren industriellen Lebensmitteln bewirken die vielen tausend Chemikalien ihr übriges, um dem intuitiven Empfinden für Bekömmlichkeit und Wert den Garaus zu machen.

Wer also den natürlich einfachen Weg zur Gesundheit beschreiten will, braucht wenigstens zwei Dinge:

  1. Die Rückbesinnung, dass Einfaches wirkt,
  2. Mehrheitlich naturbelassene Lebensmittel wenigstens während der Heilungsphase.

Und man sollte wissen, wie diese Lebensmittel individuell einzusetzen sind. Denn die bisherigeVorstellung einer allgemein gültigen, gesunden Kost darf als gescheitert bezeichnet werden. So kann es nun gelingen, auch wenn alles andere vorher versagte. In medizinischen Worten ist es das Wiedererwachen der Selbstregulation.

Doch wie lerne ich von der Kuh, wann ich was und wieviel davon verzehren sollte, um zu genesen? Nun, da der Dialog an der Sprachbarriere scheitert, müssen wir uns unsere eigenen Gedanken machen. Das ist gar nicht so schwer, und sogar logisch zu entwickeln.

Hier kommt uns die Wissenschaft zur Hilfe. Ausgerechnet die menschliche Kunst, die mit ihren Entwicklungen die Botschaft verbreitet „Fortschritt bedeutet, dass alles komplizierter wird“, liefert die Fakten zur Einfachheit. Bei den folgenden Überlegungen werden wir allerdings die bisherige Betrachtung des Verdauungsvorgangs strapazieren müssen. Doch wer Neues entdecken will, braucht die Bereitschaft, das Alte wenigstens als unvollständig und nur relativ richtig zu vermuten.

Man weiss heute, dass die Verdauung im Mund beginnt. Stärkespaltende Enzyme zerlegen bereits hier die längerkettigen, „großen“ Kohlehydrate in kleinere Einheiten. Ja, wenn man ihnen die Zeit dazu lassen würde. Reinbeissen und schlucken sind hingegen in einer schnellebigen Gesellschaft mittlerweile weitgehend zu einem Akt verschmolzen. So findet dieser erste Verdauungsvorgang bei den Meisten schon gar nicht mehr statt.

Auch die Mitteilung aus dem Mund an den Rest des nachfolgenden Verdauungstraktes, was denn nun auf ihn zukommt, bleibt somit aus. Die spezifische Enzymantwort auf das, was sich als soeben vertilgte Rohrpost auf den Weg gemacht hat, wird nicht gesendet. Runter also mit dem Brocken, der eigentlich feinster angedauter Brei sein sollte. Die Geschmacksknospen sind beleidigt, der Kontakt und damit der Genuss waren nun wirklich zu kurz.

Also muss der nächste Bissen gleich hinterher, um ein weiteres frustrierend kurzes Aufflackern eines Geschmackserlebnisses zu erhaschen. Die Folge ist, dass wir weitaus mehr essen, als wir tatsächlich brauchen. Solches Verhalten leert den Geldbeutel und füllt die Wartezimmer der Ärzte. Nach der basischen Verdauung unter Sauerstoffeinfluss im Mund, ist nun der Magen an der Reihe. Er verdaut mit Magensäure und eiweisspaltendem Enzym, ebenfalls in Anwesenheit von Sauerstoff. Mit Brocken tut er sich jedoch schwer, also werden sie zum Teil unverarbeitet weitergereicht. Der anschließende Zwölffingerdarm leistet wiederum basisch mit Galle und Bauchspeicheldrüsensaft erneut sein Bestes für die Aufspaltung von Kohlehydraten und jetzt auch Fetten. Hier hat nun Sauerstoff nichts mehr zu suchen. Doch das Übermaß und die verbliebenen Speisebrocken machen einen Strich durch die gesunde Rechnung. Schnell sind Leber und Bauchspeicheldrüse durch Übermaß und Störung des Milieus an ihren Grenzen.

Von den unnatürlich hohen Zucker- , Eiweiss- und Fettkonzentrationen haben wir dabei noch gar nicht gesprochen. Hier dürften die ersten unerwünschten Verwesungsvorgänge zu beklagen sein. Diese erreichen dann im Dickdarm nebst Fäulnis ihren Höhepunkt. Mit dem Gang zur Toilette schließt sich der Kreis der Beleidigungen für die zarten Knospen unseres Riechorgans. Der Dickdarm, der uns mit hochwertigen, sauerstoffarm fermentierten Produkten verwöhnen sollte (sogenannte kalte Oxidation, siehe Viktor Schauberger, Wasserforscher), hat buchstäblich die A…karte gezogen. Dabei kann er so viel mehr, als man ihm bisher zugestand. Nur Wasser und ein paar andere Belanglosigkeiten wieder aufzunehmen, ist bei weitem zu eng gedacht.

Die Liste der Störfaktoren ist mittlerweile länger geworden. Der Gesundung und Gesundheit stehen entgegen:

  1. die fehlende Vorstellung von Einfachheit,
  2. zu wenig naturbelassene Lebensmittel,
  3. zu wenig Kauen, dadurch zu große Essensmengen und
  4. zuviel Sauerstoff im Darm, sowie
  5. gemessen an der Nahrungsmenge zu wenig Verdauungsenzyme. Aus dieser unerfreulich folgerichtigen Kette resultiert der weitgehende Tod der gesunden Darmflora. Damit wiederum leidet
  6. das Immunsystem und
  7. bleibt die Umwandlung von Nahrungsbestandteilen durch Bakterien in körperverwertbare Substanzen weitgehend aus.

In Kurzform: Der Mensch verhungert und vergiftet sich mit vollem Darm. Die immense mechanische Dehnung des Verdauungstraktes durch Menge und Gase führt

8. erschwerend zu einem unvollständigen Schließen der jeweiligen Pförtner. Mageninhalt fließt in die Speiseröhre zurück. Mageninhalt fließt zu früh in den Zwölffingerdarm. Galledurchsetzter Zwölffingerdarminhalt fließt in den Magen zurück und schädigt die Schleimhaut usw., eine lange Kette der Irritationen. Man vergegenwärtige sich, dass der leere und gesunde Magen in etwa die Größe der eigenen Faust hat. Seine enorme Dehnbarkeit sollte man nicht unbedingtals Freibrief verstehen, daraus einen Heissluftballon zu machen.

Damit beenden wir diese bedrückende Reise durch unsere überdehnten und überforderten Gedärme. Wir zahlen einen hohen Preis für die bis heute ausbleibende Würdigung derselben.Wie schon gesagt, sie sind weit mehr als eine Röhre, in der die Chemie regiert. Unser Verdauungssystem ist eine überaus lebendige Innenwelt, in der Milliarden von Mikroorganismen das herstellen, was wir als Nährstoffe brauchen.

Vieles weist darauf hin, dass Vitamine, Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe nur teilweise für uns bestimmt sind. Sie scheinen vor allem Nährstoffe für unsere Darmbakterien zu sein, die uns wiederum mit ihrer Aktivität ernähren.

Vieles weist auf einen tragischen Irrtum hin. Man glaubt, die lebensnotwendigen Stoffe für den Menschen wären vor allem Vitamine, Enzyme, Kohlehydrate und dergleichen in der Nahrung. Das mag zum Teil stimmen, doch nicht weniges weist darauf hin, dass wir vor allem unsere Darmbakterien gut ernähren sollten. Und die brauchen von allem viel weniger, als man heute ahnt. Dann nähren sie die Aktivitäten unseres Körpers bestens.

So können wir es auch in der Natur beobachten. An sich ist nichts naheliegender, als dieselben Vorgänge in uns zuvermuten. Doch auf die Idee kam noch niemand.

Gibt es nun einen Weg aus der Misere, ohne dafür die Kutte überzustreifen und fastend auf ewig ins Kloster zu entschwinden? Ja, es gibt ihn und es ist ein überaus genußvoller Weg.

Im Grunde ist unser Darm ein Gemüsegarten.

Diese Kette von Misslichkeiten kann umgedreht werden. Das gelingt leicht, wenn man die Parallelen zwischen Gemüsegarten und Verdauungssystem aufdeckt. Alles ist in sinnvollen Kreisläufen organisiert. Eine unendliche Vielfalt hilfreicher Mikroorganismen und Bakterien braucht ein ideales Umfeld. Sie erzeugen den „Humus“, also die Substanzen, auf dem unsere körperliche und geistige Gesundheit prächtig gedeihen kann. Es gilt, ihnen die besten Lebensbedingungen zu schaffen. Düngen mit speziellen Substanzen ist dann nicht erforderlich.

Dabei ist eine erfolgreiche und nachhaltige Umkehr nur möglich, wenn dabei der Genuss nicht zu kurz kommt. Sonst bleibt sie ein Strohfeuer. Wer will schon ein Leben lang auf  Freude am Essen verzichten? Wer will neiderfüllt an seinem Speichel ertrinken, während sich der Tischnachbar genüßlich schmatzend Haxe und Torte reinschiebt? Der Anblick des hochroten Kopfes und der hervorquellenden Augen des Schwelgenden, was seinen hohen Blutdruck erahnen lässt, spenden dabei wenig Trost. Sollte ich lieber doch auf ein paar Lebensjahre verzichten, und die eine oder andere weitere Krankheit in Kauf nehmen, um beim Halali auf das Büffet dabei zu sein? Nur Mut, das ist nicht nötig.

Es gilt als erstes, den natürlichen Geschmackssinn wieder freizulegen. Lerne zu spüren, was Dir wann, wie und in welcher Kombination gut tut und schmeckt. Das kann sich täglich je nach Erfordernissen, wie Belastung und Jahreszeit ändern. Lerne dabei den Genuss des Langsamessens kennen, und staune wie sich von Zauberhand schon dadurch die Essensmengen reduzieren. Ein individueller Ernährungs- und Verhaltensplan kann während der ersten Wochen sehr hilfreich sein, insbesondere wenn Gewichtsprobleme und Krankheiten im Spiel sind. Doch schon das genussvoll langsame Kauen entlastet die Schließmuskeln von Magen und Darm, reduziert Sauerstoff in den tieferen Darmabschnitten, reduziert Fäulnis und Verwesung und bietet somit gesunden Darmbakterien neue Chancen zum Leben.

Still und leise geschieht noch viel mehr, denn wir ziehen unsere Energie und Lebensbausteine nicht allein aus der festen Nahrung. Wer diesen Weg erfolgreich geht, wird wieder vermehrt über stickstoffbindende Bakterien in der Lunge Stickstoff aufnehmen. Dieser wird im Dickdarm zum Aufbau essentieller Aminosäuren verwendet (was angeblich nicht möglich, aber nachgewiesen ist).

Dann wäre da noch die erstaunliche Ähnlichkeit des roten Blutfarbstoffes mit dem Chlorophyll der Pflanzen. Sollte es so sein, dass der Organismus auch Licht direkt verwerten kann? Vieles spricht dafür, wenn die Voraussetzungen stimmen, wozu die Ernährung maßgeblich beiträgt…..Tatsache ist jedenfalls, dass ein gesunder Körper ungefähr 5 mal soviel Energie abstrahlt, wie er an Kalorien mit fester Nahrung aufnimmt. Wo kommt sie her? Wer mehr über den Weg der Gesundung durch Ernährung und einen individuell optimierten Verhaltensplan erfahren möchte, wende sich an: www.dr-med-ulrich-mohr.de

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jo on Mai 24th, 2011

und das über sieben Minuten lang! So ähnlich wird Arnold derzeit ununterbrochen jodeln, bei der Aussicht auf die teuerste Scheidung aller Zeiten….

Trotzdem ein netter Blick über Schwarzeneggers schauspielerische Höchstleistungen. Waren halt einfach noch bessere Zeiten damals…

 


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Tripolis Hafen (Bild: panoramio)

von John Schacher

Wie der Nachrichtendienst Venezuelas meldet, führte die NATO gestern gegen Mitternacht (Ortszeit: Sonntag 0.30 Uhr) ein neuerliches Bombardement des Hafen von Tripolis durch. Hier wird systematisch die Infrastruktur Libyens unbrauchbar gemacht, um durch Hunger und Not das zu erreichen, was die Waffen nicht ermöglichen.

Um den Willen der tapferen Libyer zu brechen, ist jedes Mittel recht, auch die Aushungerung der Zivilbevölkerung – die ja im Fall Libyen auf Nahrungsmittelimporte dringend angewiesen ist. Zum wiederholten Male war die Residenz von Muammar al Gaddafi wieder Schauplatz heftiger Bombenexplosionen.

Die Mehrzahl der NATO-Ziele seien in der Zwischenzeit zivile Einrichtungen. Verorgungsschwierigkeiten sind groß, z. B. konnten letzte Woche die Städte Sirte und Al-Khums nicht mit Hilfsgütern versorgt werden.

Erst am Samstag hatte Libyen über die Bombardierung von 3 Häfen (Tripoli, Al-Khums und Sirte) offiziell protestiert. Die Aktionen können weder mit dem Schutz von Zivilisten noch mit der Flugverbotszone gedeckt werden. Sie stellen einen glasklaren Verstoß gegen das UN-Mandat dar und sollten bestraft werden.

 

Quelle: vtv, cnn

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Bild: bussert-stadeler.de

 

Nach dem Brief an die Bundesrätin und Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements Simonetta Sommaruga, betreffend der Bilderberg-Konferenz, fordert nun der jurassische Nationalrat Dominique Bättig die Verhaftung von den Konferenz-Teilnehmern, welche wegen Kriegsverbrechen international gesucht werden (Bush, Kissinger, Cheney, Perle). Gestützt auf das Römer Statut über den Internationalen Strafgerichtshof, wird dieser entweder auf Grund einer Staatenbeschwerde, einer Initiative des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen oder einer eigenen Initiative seiner Anklagebehörde tätig.

Hier ist der Original-Auszug des Mails, welches Nationalrat Dominique Bättig am 9. Mai an die Regierungsrätin Barbara Janom-Steiner adressierte:


Dominique Baettig

Delémont, den 9.05.2011

Nationalrat SVP Jura
Voignous 15
2800 Delémont

Frau Janom-Steiner
Regierungsrätin
Kanton Graubünden
7000 Chur

Sehr geehrte Frau Janom-Steiner,

Ich schreibe Ihnen um Sie, als zuständige Regierungsrätin, betreffend meine oben erwähnten Absichten
demokratisch zu informieren.

Deswegen wäre es gut wenn Sie zuerst meinen Brief (unter Beilage) an Frau Bundesrätin Simonetta Sommaruga zu Kenntnis nehmen würden und, natürlich nach Rücksprache mit Herrn Staatsanwalt Erwin Beyeler alle Massnahmen treffen, falls gewisse Bilderberger und wenigstens die Herren Bush, Kissinger, Cheney, Perle, usw., “Bush Cointrin” und “Polansky Kloten” meiden würden, diese im Samedan Flughafen und/oder Sankt-Moritz zu verhaften, um sie den verschiedenen Gerichten (Den Hague, usw.),  eventuell zu Verfügung zu stellen.

Es wäre auch angemessen, und zum Unterschied der Bilderberger Merkel, Barosso, van Rompuy,  H.Clinton, Trichet, Lamy, Strauss-Kahn, Bernanke, usw., dass Sie *private Teilnehmer, wie z.B. die Bilderberger Couchepin und Vasella, sowie alle Bilderberger CEOs aus der Bank, Wirtschaft und Medien (Ackermann, Gates, Rockefeller, Ringier, NZZ, usw.) informieren, dass sie *deswegen keinen Anspruch auf diplomatische “völkerrechtliche Schutzmassnahmen” auf Steuerzahler Geld haben.

Kein Zugang zum (Suvretta ?) Hotel, weder in Ihrem Sankt-Moritz Sicherheitsperimeter !

Desto weniger, da die meisten von ihnen, nie demokratisch gewählt wurden und natürlich nicht demokratisch kontrolliert sind. Bericht von solchen Tagungen sind nie veröffentlicht  und  transparent.

Bilderberger Teilnehmer von Staaten die dazu heute Kriege in der ganzen Welt führen, Morde organisieren und Terrorismus ins Leben bringen und absichtlich weiterpflegen sind eine ernste Gefahr für die gesamte schweizerische Bevölkerung und sind gar nicht bei Ihnen zu willkommen. Risiken von Attentaten und Diskredit der schweizerischen Neutralität und Unabhängigkeit darf man absolut nicht nehmen.

Schlicht. Werden Sie den Organisatoren, einfach jegliche Tagung in Sankt-Moritz verbieten ?

Auf Ihre Stellungsnahme wartend.

Hochachtungsvoll

Dominique Baettig    Nationalrat Jura

Beilage : Brief an Frau Simonetta Sommaruga

Quelle: wearechange.ch

 

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Bild: atlasshrugs2000.typepad.com

von John Schacher

Die Lage im Iran liegt der CIA schon seit jeher sehr am Herzen. Dass diese Aktivitäten ebenfalls vor den internationalen Gerichtshof gehören, wird vielerorts unterschlagen. Agenturen und Agenten sind die wahren Verursacher von Bürgerkriegen und den daraus resultierenden Unmenschlichkeiten. Folgerichtig sollten also  nicht nur die überreagierenden Regierungen/Diktatoren, sondern auch die jeweiligen Provokateure auf die Anklagebank.

Heute stellt sich diese Situation im Iran als staatlich bereinigte Version (im Gegensatz zu Libyen) dar und bietet einen Gegenentwurf zum Geschehen um die Anklage gegen Gaddafi. Nachfolgende Presseberichte geben einen Überblick in die diesmal gescheiterte Vorgehensweise der USA.

Spione wollten Bürgern “Falle stellen”

“Agenten” sollten Informationen über “Atom-, Luftfahrt-, Verteidigungs- und Biotechnologie-Aktivitäten” sammeln

Teheran – Der Iran hat nach eigenen Angaben ein Spionagenetzwerk zerschlagen und 30 im Dienst der USA stehende Spione festgenommen. Das berichtete das iranische Staatsfernsehen unter Berufung auf das Geheimdienstministerium in Teheran am Samstag. Bei einer “Operation im Inneren und außerhalb des Landes” sei ein komplexes Spionage- und Sabotagenetzwerk mit Verbindungen zum US-Geheimdienst CIA zerschlagen worden, hieß es in einer Erklärung des Ministeriums.

Die Agenten des US-Geheimdienstes hätten versucht, iranischen Bürgern “eine Falle zu stellen”, in dem sie ihnen Visa angeboten sowie Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen in den USA versprochen hätten, hieß es ohne Nennung ihrer Nationalität am Samstag in einer Erklärung des Geheimdienstministeriums, die im Staatsfernsehen verlesen wurde.

Aufgabe der Agenten sei es gewesen, Informationen über die iranischen “Atom-, Luftfahrt-, Verteidigungs- und Biotechnologie-Aktivitäten” zu sammeln. Darüber hinaus sei versucht worden, “detaillierte Angaben” über Erdöl- und Gasleitungen, das Strom- und Telekommunikationsnetzwerk sowie über Flughäfen und Banken zu erlangen.

Um an Informationen zu iranischen Wissenschaftszentren und Universitäten zu kommen, habe der Spionagering mit mehreren Botschaften und Konsulaten der USA zusammengearbeitet, unter anderem mit den US-Einrichtungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Malaysia und der Türkei.

Der Iran wirft den USA regelmäßig Spionage vor und vermeldet häufig, Agenten-Netzwerke zerschlagen zu haben. Derzeit müssen sich drei US-Wanderer wegen angeblicher Spionage in Teheran vor Gericht verantworten. Beide Länder haben ihre diplomatischen Beziehungen 1980 abgebrochen, nachdem im Zuge der Islamischen Revolution radikale Studenten im November 1979 Diplomaten in der US-Botschaft in Teheran als Geiseln genommen hatten. (APA) Quelle: derStandard.at

Bild: mindfully.org

Die ARD-Tagesschau meldet:

“Angeblich Netzwerk gesprengt

Iran meldet Festnahme von 30 US-Spionen

Irans Geheimdienste ist angeblich die Zerschlagung eines Spionagerings gelungen. Allerdings sind die Angaben dazu bisher spärlich: Demnach sollen unter anderem 30 Kontaktpersonen der CIA festgenommen worden sein. Ihre Verschwörung reiche weit über die Landesgrenzen hinaus.

Von Ulrich Pick, ARD-Hörfunkstudio Istanbul

Iran will einen riesigen Spionagering ausgehoben haben. Nach Angaben iranischer Medien hat der iranische Geheimdienst ein Netzwerk mit internationalen Agenten gesprengt. Wie es im Staatsfernsehen heißt, seien 42 Personen festgenommen worden, darunter 30 Kontaktpersonen des US-amerikanischen Geheimdienstes CIA.

Die Inhaftierten hätten sowohl in der Islamischen Republik selbst als auch in der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Malaysia spioniert. Hierbei sollen sie versucht haben, Informationen über die Rüstungs- und Atomindustrie ebenso herauszubekommen als auch über die Öl- und Gasanlagen.

Der Bericht des iranischen Fernsehens nannte weder einen genauen Zeitpunkt der Festnahme noch konkrete Orte. Zudem wurden keine Bilder gezeigt. Quelle: tagesschau.de

 

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Mahmud Ahmadinedschad / Bild: Wikipedia

Exakt zwei Wochen nach der Tötung von Osama bin Laden durch eine US-Spezialeinheit präsentiert Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad seine eigene Vision der Ereignisse im pakistanischen Abbottabad.

Der „Terrorist Nummer eins“ sei nicht Anfang Mai von den Amerikanern in Pakistan aufgespürt worden, sondern habe vor seinem Tod lange Zeit in US-Gefangenschaft verbracht, sagte Ahmadinedschad im Fernsehen nach Angaben der iranischen Agentur ISNA.

Er trat Spekulationen entgegen, dass Bin Laden noch vor der spektakulären US-Aktion in Pakistan tot gewesen sei. „Ich habe triftige Angaben, dass Bin Laden lange vom US-Militär gefangen gehalten worden war. Sie (die Amerikaner) haben ihn krank gemacht. Er war krank an dem Tag, an dem die Amerikaner ihn töteten.“

Den Tod des Al-Qaida-Chefs hält Ahmadinedschad für einen Wahltrick der jetzigen US-Administration. „Sie haben ihn umgebracht, damit Obama (für eine zweite Amtszeit) wiedergewählt wird.“

Mit seiner Erklärung widerspricht der iranische Präsident seinem Informationsminister und Geheimdienstchef Heidar Moslehi. Dieser hatte vergangene Woche geäußert, er habe dokumentarische Belege dafür, dass Bin Laden lange vor dem Spezialeinsatz der USA im Pakistan an einer Krankheit gestorben sei.

Die USA hatten Anfang Mai bekannt gegeben, Osama bin Laden, den meistgesuchten Terroristen der Welt, getötet zu haben. Amerikanische Elitesoldaten hatten in der Nacht zum 2. Mai das befestigte Haus des Al-Qaida-Chefs im pakistanischen Abbottabad gestürmt und den „Staatsfeind Nummer eins“ erschossen. Seine Leiche wurde nach US-Angaben im Meer beigesetzt. Die Aktion fand ohne Wissen der pakistanischen Regierung statt.

Bereits davor hatten mehrmals Gerüchte über Bin Ladens Tod die Runde gemacht. So berichtete „L’Est Republicain“ am 23. September 2006 unter Berufung auf einen Geheimbericht, dass Bin Laden an Unterleibstyphus gestorben sei. Mehrere ausländische Regierungen dementierten dies. Ein Jahr später erklärte die damalige pakistanische Regierungschefin Benazir Bhutto den Al-Qaida-Chef für tot.

US-Präsident Barack Obama beschloss, keine Fotos des toten Bin Laden veröffentlichen zu lassen, um Islamisten nicht zu Gewalttaten zu provozieren. Experten rätseln indes, warum die USA Bin Laden so hastig beigesetzt haben.

Quelle: RIA NOVOSTI

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Philipp Rösler Deutscher Bundestag/Lichtblick/Achim Melde, über dts Nachrichtenagentur

Auszug aus der Dissertation von Phillip Rösler

 

Liebe Leserinnen und Leser!

Eine Dissertation bzw. eine Doktorarbeit ist definiert als eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit und ist Voraussetzung dafür, einen „Doktor”-Titel führen zu dürfen.

Der jetzige Bundesgesundheitsminister erweckt mit dem Führen seines Doktortitels den Eindruck, dass er seine Doktorarbeit selbst geplant, durchgeführt und damit eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit vorgelegt hat.

In der Dissertation von Philipp Rösler ist aber der Beweis enthalten, dass es sich bei der von ihm vorgelegten Arbeit nicht um eine eigenständige Arbeit handelt. Damit ist bewiesen, dass er den Doktor-Titel zu Unrecht erworben hat.

Dies wiegt um so schwerer, da er mit Unterschrift am 30.10.2001, dem Tag der Einreichung seiner „Doktorarbeit”, erklärt, dass er die der Medizinischen Hochschule Hannover zur Promotion eingereichte Dissertation mit dem Titel „Einfluss der prophylaktischen Sotalolapplikation auf die Inzidenz des postoperativen Vorhofflimmerns im Rahmen der aortokoronaren Bypassoperation” ohne sonstige Hilfe durchgeführt und bei der Abfassung der Dissertation keine anderen als die dort aufgeführten Hilfsmittel benutzt habe.

In dieser Arbeit behauptet Herr Rösler, dass sich die Häufigkeit des Vorhofflimmerns nach Bypass-Operationen durch die Gabe eines ß-Blockers einen Tag vor der Operation verringern ließe. Zu Recht merkt er an, dass aufgrund der (auffallend) geringen Anzahl an Studienteilnehmern keine wirklichen Aussagen gemacht werden können.

Die Illegalität des Erwerbs seines Doktortitels ergibt sich nicht aus der extremen Kürze (59 Seiten) oder den inhaltlich wissenschaftlichen Schwächen seiner Arbeit, die die Funktion hat, einen seit 1996 in Verruf geratenen ß-Blocker durch die kalte Küche wieder einzuführen, indem er einfach in geringerer als der zuvor üblichen, oft tödlichen Konzentration eingesetzt wird.

Die Illegalität des Erwerbs seines Doktortitels ergibt sich dadurch, dass die Studie nicht von Philipp Rösler geplant und durchgeführt wurde, sondern von anderen und zu einer Zeit, als er noch Student war. Es handelt sich also um eine Auftragsarbeit, über deren Auftraggeber sich Philipp Rösler ausschweigt.

Die Studie wurde, wie in der Dissertation auf Seite 6 zu erfahren ist, zwischen dem 1.7.1997 und dem 30.11.1998 durchgeführt und da war er noch Student.

1999 war er Arzt im Praktikum im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, in der Fachuntersuchungsstelle IV, Augenheilkunde.

Im Jahr 2000 wurde er Generalsekretär der FDP in Niedersachsen und wurde im Jahr 2001 Truppenarzt im Standortsanitätszentrum Hannover.

 

Tatsächlich handelt es sich bei der Doktorarbeit von Philipp Rösler nur um die statistische Auswertung einer früher von anderen geplanten und durchgeführten Studie aus dem Jahr 1997 bis 1998 und um eine Zusammenfassung dessen, was über ß-Blocker und Vorhofflimmern im Internet zu finden ist.

Meine dringliche Anfrage vom 11.4.2011, in der ich ihn persönlich aufforderte, mir definitiv zu benennen, ob er oder andere die Studie geplant und durchgeführt haben und wann er seine Doktorarbeit plante und ob er dies mit einem Datum belegen kann, ist bisher unbeantwortet geblieben, ebenso meine Anfrage und Aufforderung vom 18.1.2011 in einer noch heißeren Angelegenheit, deren Eingang mir sein Ministerium bestätigte.

„Das neue Gesundheitssystem wird besser, aber nicht teurer” hat er zum Amtsantritt als Bundesgesundheitsminister gesagt und dass er zurücktritt, wenn es ihm nicht gelingt, seine Gesundheitsreform durchzusetzen. Nun hat er einen Grund zu gehen, bevor er von Merkel oder Westerwelle gegangen oder sogar strafrechtlich verfolgt wird, denn das illegale Führen eines Doktortitels kann bis zu 500.000 € Strafe kosten.

weiterlesen: klein-klein-verlag.de

Quelle: Stefan Lanka für die klein-klein-Bewegung

 

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