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(Dieser Artikel wurde aus einer nicht näher geprüften Internet-Quelle entnommen und soll den Originaltext einer größeren wissenschaftlichen Zeitungsabhandlung rekonstruieren, der Name Viktor Schaubergers (1885-1958 alias “die Natur kennt keine geraden Linien”) wurde aus Deutlichkeitgründen mehrfach von mir eingefügt). Der Name des Autors war ungenannt – meiner Ansicht nach stehen sich hier innerhalb nur eines Zeitungsartikels Irrtum, Teilwahrheiten und Wahrheit selten nahe gegenüber!
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Wien, 6. November 1932
Der Wiener Tag, Sonntagsausgabe
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Im “neuen Wiener Tagblatt” wurde vor nicht allzu langer Zeit von einem bekannten Wiener Ingenieur und Wasserbaufachverständigen (Viktor Schauberger) der Gedanke aufgeworfen, mit Hilfe des billigen und oft unverwertbaren Nachtstromes Wasser in seine Bestandteile, in Wasserstoffgas und Sauerstoff zu zerlegen und diese billigen, für unzählige Zwecke gut verwendbaren Gase unserer Industrie usw. zuzuführen.
Die Idee, Wasser zerlegen zu können, ist im gedanklichen Vorstellungsvermögen der Menschen so verwurzelt, daß es faktisch großer Anstrengung bedarf, um selbst denkenden Menschen das Unsinnige dieses Gedankens klarzumachen.
Mit diesem Glauben ist es ungefähr so, wie mit der Alchimie des Mittelalters, wo Dutzende von Menschen Gold zu machen angaben und entweder ihre Mitmenschen betrogen, oder vielfach selbst das Opfer ihres Irrtums wurden.
Wie weit der eingangs erwähnte Ingenieur und Wasserbautechniker (Viktor Schauberger) über die Voraussetzungen seines Vorschlages näher nachgedacht hat, ist natürlich hier nicht feststellbar. Anzunehmen ist aber, daß der Mann selbst glaubt, man können tatsächlich das Wasser durch den elektrischen Strom zerlegen.
Bei der bekannten Elektrolyse handelt es sich, wie bei näherem Nachdenken sofort klar wird, nicht um die Zerlegung des Wassers selbst, sondern lediglich um die Abtrennung der dem Wasser gesetzmäßig beigemischten Sauer- und Kohle-Stoffe, welch letztere in den verschiedensten Abstufungen und Ausbildungsformen im Wasser enthalten sind.
In gutem Brunnenwasser sind diese Kohlenstoffe von Haus aus, wenn zwar auch in sehr bescheidenem Ausmaße, noch enthalten. Bei Wasser, welches der Außentemperatur längere Zeit ausgesetzt oder in unrichtig gelegten Leitungen geführt war, muß man normal die Kohlenstoffe durch irgend eine Säure beifügen.
Man muß also, um wieder zu dem Goldmacherbeispiel zurückzukommen, erst mal tüchtig Gold in die Lösung geben, will man Gold bereiten.
Den Vorgang der Analyse des Wassers stellt man sich heute so vor, daß das Wasser selbst in zwei ganz neue Stoffe, und zwar in ein Wasserstoffgas und Sauerstoffgas zerlegt werden.
Demgegenüber sei folgendes festgestellt:
Bekanntermaßen gelingt die Elektrolyse mit chemisch reinem Wasser nicht, sondern es ist ein sogenannter Katalysator notwendig, der, wie behauptet wird, nur den Vorgang einleiten soll. Nun ist aber ein Katalysator ein Mittel, das eine Reaktion bewirkt, ohne daß es selbst eine stoffliche Veränderung erleidet.
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