Archiv für den Monat: Juni 2010

Julius Hensel zu Diabetes:

Über diese Affektion habe ich schon in dem Buch „Das Leben“ von S. 433 ab die erforderlichen Aufschlüsse gegeben. Es handelt sich in jedem Falle um ungenügende Eigenelektrizität des Organismus, wobei es dem Blute fast immer an der gebührenden Menge Sauerstoff fehlt. Alles, was neu elektrisierend wirkt: Lebhafte Atmung, Salzwasser, das Kalk und Eisen enthält, Essigabreibung, — alles dies wirkt dem gärenden Zerfall des Bluteiweiß der Leber zu Zucker und Harnstoff entgegen; aber auch die Elektrizität, die dem Erdboden, über den wir hinschreiten, eigentümlich ist und sich auf unseren Körper überträgt, ist von bewunderungswürdiger Heilkraft.
In dieser Hinsicht besitzt Karlsbad einen begründeten Weltruf. Wie nahe dem heißen Sprudel türmt sich dort eine wildromantische Felsengruppe empor, deren zerklüftete Quadern für die vulkanische Gewalt des Erdinnern Zeugnis ablegen, durch welche sie emporgehoben wurden. Wärme und Elektrizität sind gleichwertig. Wo der heiße Sprudel entquillt, ist das Erdinnere in elektrischer Spannung und diese Elektrizität überträgt sich auf den darüber Hinwandelnden nicht nur von außen, sondern auch, indem er das Kalk und Eisen enthaltende elektrisierende Salzwasser trinkt, zugleich von innen her. Die Elektrizität hält eben die Leibessubstanz beisammen, sie gegen vorzeitigen Zerfall behütend.
Darum reguliert Karlsbad alle den Neubildungsprozessen dienenden Körperfunktionen. Alle drüsigen Organe (Leber, Nieren, Milz, Magen, Darm und Uterus) werden zu normalen Verrichtungen von neuem befähigt. Allerdings lässt diese Wirkung nach, sobald man den elektrischen Boden verlässt und deshalb pflegt Karlsbad alle Jahr die nämlichen Patienten wiederkehren zu sehen. Liegt es da nicht nahe, den lebendig sprudelnden Born von Elektrizität in unser eigenes Blut zu verlegen? —
Ich verwende gegen Zuckerruhr Nervensalz und Hämatineisen. Das Nervensalz erzeugt in der Leber aktives Nervenfett (Lecithin) und wirkt zugleich elektrisch spannend auf sämtliche Verzweigungen des Unterleibs-Nervensystems. Auf diese Weise üben diese Nerven auf das Blut anziehende Gewalt aus, falls dasselbe über genug anziehbare Substanz (eisenhaltiges Hämoglobin) verfügt. Letzterem Zweck dient das Hämatineisen.
Vom Hämatineisen lasse ich unmittelbar vor dem Mittagessen circa 0,5 Gramm in Oblate oder in einer Gelatinekapsel nehmen; vom Nervensalz vormittags gegen 10 Uhr und nachmittags gegen 5 Uhr einen halben Teelöffel in einem Weinglas Wasser aufgelöst.
Ein geheilter Diabetiker schrieb mir folgendes:
Berlin, 20. Juli 1891
„Vor mehreren Jahren hatte ich das Vergnügen, im Handwerkerverein vor dem Halle´schen Tore von Ihnen einen lehrreichen Vortrag zu hören, dessen Inhalt in einer kleinen Broschüre erschien, die ich mir verschaffte. Das nach dieser Broschüre zu bereitende schwache Salzwasser trank ich mit bestem Erfolg, wurde aber nachlässig und stellte es wieder ein. Heute aber weiß ich, dass dies ein großer Fehler war. Als ich fühlte, dass ich sehr schwach wurde, erinnerte ich mich der in der Broschüre erwähnten Zuckerkrankheit, Ich fragte mich: Solltest du wohl Zucker haben? Und wirklich wurde durch die Analyse vom 4. Juni in der Alexandrinen-Apotheke 3 % Zucker bei 1,025 spez. Gewicht festgestellt. Nun ließ ich mir das in der Broschüre empfohlene Nervensalz und Hämatineisen schicken. Nach vorschriftsmäßigem Gebrauch lautete schon die Analyse vom 29. Juni:
  1. Physikalische Beschaffenheit: hellgelb, klar,
  2. Reaktion: sauer
  3. Spez. Gewicht: 1,016
  4. Eiweiß: fehlt
  5. Zucker: fehlt
  6. Gallenfarbstoffe: fehlen
Nicht nur, dass ich den Zucker verloren, bin ich auch ein ganz anderer Mensch geworden, habe meine alte Kraft wieder erlangt, und Frohsinn und ruhiges Denken ist wieder bei mir eingekehrt. Vordem war ich müde nach einstündigem Laufen, und jetzt habe ich beinahe 14 Tage in der sächsischen Schweiz täglich 10 Stunden marschiert, ohne Müdigkeit zu verspüren.
Geehrter Herr! Als Mann von 40 Jahren, der noch für seine Familie schaffen muss, kann ich Gott nicht genug danken, dass es gegen diese tückische Krankheit so wirksame Mittel gibt und wünschte nur, dass dieselben weit und breit bekannt würden. Usw.
E. A.

Das Leben – aus Kapitel Viehzucht

…..Mit dem Stickstoff machen wir es ebenso wie mit den Fäkalien. Wie wir von letzteren nur ein „Extrakt“ in Gestalt von Asche benötigen, so brauchen wir nicht den gesamten, für Pflanzenwachstum erforderlichen Stickstoff auf den Acker zu schaffen, sondern nur den „Keim“ dazu.

Sobald wir das Gersten- oder Roggen- oder Haferfeld abgemäht haben, säen wir in dichtem Wurf Wicken oder Erbsen; alsdann haben wir in deren Wurzeln und Kraut binnen kürzester Frist soviel Stickstoff wie die gesamte folgende Getreideart bedarf. Wir dürfen nur nicht so töricht sein, dass wir die Wicken abmähen und in die Scheune schaffen. Das würde nur unnütze Arbeit und Kosten verursachen, denn wir müssten nachher den Mist wieder auf den Wagen laden und auf die Felder zurückbringen. Gerade das ist es, was wir vermeiden wollten; der Stickstoff sollte von selbst auf den Acker kommen und das hat er in Form von Wicken- oder Erbsen- oder Raps- oder anderem Hülsenfrucht-Wachstum dienstfertig getan. Nunmehr wird das Gewachsene an Stelle von Mist untergepflügt und man könnte jetzt sagen, der Stickstoffgeist habe sich durch Vereinigung mit Erde, Wasser und Luft von selbst auf dem Acker eingestellt, ohne dass er als stinkender Leichnam mittels Mistfuhre schwerfällig hinausgefahren werden musste. Solche Gründüngung ersetzt in Bezug auf Erwärmung, Lockerung und Feuchthaltung des Bodens tatsächlich den Stallmist.

Nach diesem Rezept arbeiten praktisch schon seit langen Zeiten die Bauern im Dorfe Schaafheim bei Babenhausen-Aschaffenburg. Kunstdünger wird dort gar nicht und Stalldünger nur sehr wenig verwendet; dafür sind es denn auch wohlhabende Leute, weil sie das Geld, welches Andere für Chilesalpeter wegwerfen, in der Tasche behalten. Sie liefern uns zugleich den Beweis, dass man nicht zu dem Zweck Vieh zu halten braucht, um Dünger für den Getreidebau zu bekommen.
Vielmehr braucht es dazu nur der Aussaat von Wicken, Erbsen, Senf oder sonstigen Hülsenfrüchten, deren Samen ein ganzes Jahr am Leben und gesund bleiben, ohne dass man sie zu striegeln und zu füttern braucht, ohne dass sie die Luft verpesten und ohne dass man für sie einen Tierarzt zu holen braucht. Denn letztere Schattenseite der Viehzucht müssen wir ebenfalls noch besprechen.

Krebs adé mit grünem Tee

Ich gebe gerne zu, grüner Tee ist nichts Neues, doch Krebs an sich auch nicht, ausser Sie haben ihn selbst.

Dann liest man manches gerne öfter:

EGCG (Epigallo-catechin-gallat) ist ein Polyphenol, das vor allem in Grünem Tee reich enthalten ist. Polyphenole wie EGCG verfügen über stark antioxidative und zellschützende Eigenschaften. Für die gesunde Funktion unserer Körperzellen ist dies von besonderem Wert.

Die Eigenschaften von EGCG machen sich vor allem auch bei der natürlichen Bekämpfung von Zell-Entartungen und Krebs verdient. So konnte u.a. bewiesen werden, dass EGCG zusammen mit anderen Mikronährstoffen in der Lage ist, Wachstum und Ausbreitung von Krebszellen zu blockieren. Auch liegt der Nachweis vor, dass EGCG die Apoptose bzw. den kontrollierten „Selbsttod“ von Krebszellen wie z.B. Brustkrebszellen herbeiführen kann.

Die Wirksamkeit von Catechinen des Grünen Tees entfaltet sich aber auch weit darüber hinaus: etwa bei der Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen, der Hemmung entzündlicher Geschehen in unserem Körper, dem Schutz bei Lebererkrankungen und der Unterstützung bei sogenanntem oxidativen Stress.

mehr dazu unter:

http://www.dr-rath-gesundheitsallianz.org/

Dr. Julius Hensel würde jetzt wohl sagen: „…sobald dadurch ihr gesundes Blut in flottem Umlauf wieder an alle Stellen gelangt, wird der Krebs abgetötet, durch Hitze verkäst und großteils ausgetrieben. Hierzu aber braucht es die physiologischen Salze nach meiner Mischung sowie genügend Hämatineisen im Blute, Übersäuerung ist strikt zu vermeiden….“ Schade, dass seine Arzneiwerke in Stuttgart so sang- und klanglos verschwunden (wurden), wie auch er…..

Aaron´sche Fälschungen – jüdischer Goldraub

Leseprobe aus Julius Hensel´s MAKROBIOTIK
(siehe Menüpunkt Bücher & Schriften):
……Gemütsbewegungen wirken darum sozusagen ansteckend. Den Beweis dafür liefert die Geschichte der ältesten Zeit bis herab in unsere neuesten Tage. Zwei Beispiele dafür, statt vieler, mögen mir gestattet sein hier als Belege anzuführen.
Als es Aaron nicht gelang, dem König Pharao die Zustimmung abzugewinnen zur allgemeinen Entlassung der jüdischen Bevölkerung aus Ägypten und da auch die Juden selbst nicht besondere Lust verspürten, statt des sicheren Brotes, das sie in Ägypten aßen, sich in eine ungewisse Zukunft zu begeben, da ließ er die Furcht mithelfen, um ihn zu dem Ziele zu führen, dass er das goldene und silberne Geschmeide unterschlug, welches die Jüdinnen den gutmütigen ägyptischen Frauen abgeborgt hatten, unter dem Vorgeben, dass sie zur würdigen Feier ihres Osterfestes so prächtig geschmückt als möglich sein müssten. Aaron erschien nämlich in der Stille der Nacht plötzlich unter den zur Festfeier vereinigten Juden, um ihnen zu berichten, dass Pharao befohlen, sie sollten machen, dass sie fortkämen. (2. Mos. 12, 31). Ob er diesen Bericht mit Übertreibungen würzte und vielleicht hinzufügte, Pharao wolle alle Juden totschlagen, die am nächsten Morgen noch in seinem Lande angetroffen würden, bleibe dahingestellt; aber ich bin geneigt, dies zu glauben. Jedenfalls steht mit dem angeblichen Befehl Pharaos der Inhalt von 2. Mos. 14, 5 in grellem Widerspruch. Dort steht: „Und da es dem Könige in Ägypten ward angesagt, dass das Volk war geflohen“ usw. — Ebenso darf aus der Reue der Juden über ihren Auszug (2. Moses 14, 11-12) geschlossen werden, dass Aaron sie schmählich belog, um sie zur allgemeinen Flucht zu veranlassen. Ganz gewiss hat doch manche der Jüdinnen gefragt: „Was machen wir mit den entliehenen Schmucksachen? Diese müssen wir doch erst zurückgeben“.
Aber gerade um das ägyptische Gold war es dem Aaron zu tun; er wusste bereits, dass er es bei erster Gelegenheit zu einem gemeinsamen Klumpen einschmelzen wollte, von welchem niemand mehr seinen Anteil zurückfordern könnte. Und da mag er wohl den ehrlichen Jüdinnen, die mit ihren ägyptischen Herrschaften auf ganz freundschaftlichem Fuße lebten und ihnen das Geschmeide wieder abliefern wollten, in affektierter Hast geantwortet haben: „Dazu ist jetzt keine Zeit; das wird sich alles finden. Machen wir nur, dass wir fortkommen; denn wer zurückbleibt, ist ein Kind des Todes. Pharao lässt ihn spießen, rädern und am Galgen aufhängen.“
Mitten in der Nacht! — Man denke sich die Unruhe, die Erregung, die Angst und Todesfurcht, die sich der Weiber bemächtigte. Furcht raubt die Überlegung und den klaren Verstand. Und wenn auch nur ein Teil von der Furcht ergriffen ward und mit bebenden Gliedern im Festsaal umherirrte, so war dies hinreichend, um alle Übrigen der klaren Besinnung zu berauben. Aaron hat auf diese Weise seinen Zweck vollkommen erreicht.
Als zweites Beispiel, wie z.B. Furcht vor Krankheit die nüchterne Überlegung raubt, weiß ich nichts Besseres zu erwähnen, als den (Mitte November 1890) florierenden Kultus, den man mit dem Koch´schen Schwindsuchts-Heilverfahren treibt.
Herr Koch, der ja selbst sagt, dass er seinem chemischen Assistenten viel bei der Sache verdanke, besitzt nicht die nötigen Kenntnisse in der organischen Chemie, um mich zu bewegen, seinem Verfahren Vertrauen entgegenbringen zu können……. (MAKROBIOTIK, (Paperback Seite 64/65 – siehe Menüpunkt Bücher & Schriften)