Mit HD oder “High-Definition” wurde und wird dem deutschen Verbraucher die schon lange überfällige Verbesserung des Fernsehbildes versprochen, wenn er nur richtig in die Tasche greift. Zur Steigerung der mageren Qualität “normaler” digitaler Fernsehsignale müssen der Reihe nach LNB (ab ca. 20,-), Receiver (ab ca. 100,-) sowie Monitor “HD”-Standard aufweisen. Läuft die Sache dann, ist man erst mal glücklich über die deutlich verbesserte Bildqualität einiger (öffentlich rechtlicher) Sender.
Soweit, so gut. Könnte man denken! Um auch die “privaten” Programme RTL, Pro7, SAT1, VOX sowie Kabel1 in Deutschland (in anderen Ländern läuft der Hase anders) mit HD-Qualität empfangen zu können, braucht man zusätzlich eine HD+-Karte samt geeigneter Gerätschaft (CI-Modul im Receiver und/oder TV). Diese derzeit noch manchem neuen HD-Receiver kostenlos beiliegende HD+Karte wird im zweiten Nutzungsjahr mit mindestens Euro 50,- zu Buche schlagen, was im Klartext eine jährliche Tributzahlung neben der GEZ auch für die Privatsender bedeutet. Was das “HDPlus-Konsortium” jedoch zusätzlich zu dieser schon großen Dreistigkeit aufbietet, schlägt dem Faß wirklich den Boden aus:
- 1. Aufzeichnung von Sendungen darf verhindert werden
- 2. das Vorspulen in Aufzeichnungen darf verhindert werden – damit Überspringen der Werbung unmöglich
- 3. Sendungen können automatisch per Verfallsdatum gelöscht werden
- 4. zeitversetztes Fersehen kann verhindert oder zeitlich eingeschränkt werden
- 5. es kann nur eine Smartcard in einem Modul verwendet werden
- 6. der Receiver darf von aussen unbrauchbar gemacht werden
- 7. Updates dürfen ohne Kontrolle des Kunden eingespielt werden
- 8. CI-Module dürfen für Aufnahmen unbrauchbar gemacht (zerstört) werden
Immer tiefer, auf immer noch subtileren Wegen dringt der Orwell´sche Kontrollstaat in unsere Privatsphäre. Verkappt unter dem Mantel des “technischen Fortschrittes” kommen regelrecht trojanische Pferdeherden über uns, die wir zudem noch selbst zu zahlen bereit sind. Bald können nun durch Profiling via Telemetrie (zumindest im Kabelbereich) individuelle Merkmale zu Programmnutzung, Zeitverhalten und andere brauchbare Informationen zusammengesucht, zugeordnet, gebündelt und personenbezogen gespeichert werden (rechtlich wasserdicht, da der Endverbraucher mit Inbetriebnahme diesen Bedingungen zugestimmt hat).
Zudem dürfen teuer erkaufte Funktionen wie Aufnahme, Pause… einfach stillschweigend abgeschaltet, Geräte sozusagen kastriert werden. Der Verbraucher ist zahlreichen Zugriffen von aussen ausgeliefert, die beliebig erweitert werden können.
Dieser Film war offenbar ein Volltreffer, seine Sperrung bei youtube juristisch nicht haltbar:
“HD+ schränkt die Nutzungsmöglichkeiten der HD-Sender unnötig ein. Dies stellt einen Hinderungsgrund für die in Deutschland notwendige und überfällige Digitalisierung des TV-Betriebes dar. Immer mehr große Internetplattformen verzichten auf den Kopierschutz, doch in Deutschland werden weiterhin proprietäre Lösungen favorisiert, die nicht zum Nutzen der Konsumenten sind.”
ergänzend: CI-Plus — Das trojanische Pferd im Wohnzimmer
Sogar das letztliche Entfallen der Notwendigkeit eines Panels zur Quotenanalyse gereicht ausschliesslich der Industrie, nicht aber den Endkunden zum Vorteil!
“Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt” – bei öffentlichen Veranstaltungen ist diese Strophe des Deutschland-Lieds so verpönt, wie jene, in der deutsche Frauen besungen werden. Offiziell dürfen wir uns also nur noch Einigkeit und Recht und Freiheit wünschen, die dem deutschen Vaterland nach wie vor versagt sind.
In dieser ersten Strophe wird ein geographischer Raum angegeben, der kulturelle und sprachliche Gebiete umfaßte. Als das Lied 1841 gedichtet wurde, gab es kein Deutschland, zumindest nicht als staatliche Einheit. In diesem Raum lebte ein Volk, aufgeteilt in 38 einzelne Staaten. Dort, in diesem Raum, lebten deutsche Frauen, blühte die deutsche Treue, wuchs der deutsche Wein und erklang der deutsche Sang. Nur die Einigkeit fehlte, das Recht und die Freiheit gab es für die Bürger, aber nicht für das ganze deutsche Vaterland.
Erst 1871 wurde das Deutsche Reich geschaffen, das diesen Raum weitgehend ausfüllte, bis auf den letzten Zipfel zur Etsch, der zu Österreich-Ungarn gehörte. Das Volk hatte seinen Raum erhalten und ihn ausgefüllt.
Doch das liegt in der fernen Vergangenheit, jenes Reich ist vor gut 90 Jahren zerstört worden, zerstückelt und aufgeteilt nach einem aufgezwungenen Krieg. Das Deutschlandlied wurde zum Ausdruck der Sehnsucht, dem Ausdruck dessen, was verloren gegangen war.
Den Raum gibt es immer noch, denn hundert Jahre sind für Flüsse und Meere keine relevante Zeitspanne. Dort leben immer noch Menschen, aber lebt dort ein Volk? Wenn ja, welches Volk? Etwa noch immer das deutsche Volk?
Das deutsche Volk… Haben Sie diesen Begriff in letzter Zeit noch einmal gehört? Ich schon, in einer Nachricht aus Nordrhein-Westfalen. Dort hat der Landtag einstimmig beschlossen, das deutsche Volk aus der Landesverfassung zu streichen, zu Gunsten einer gesichtslosen und entwurzelten “Bevölkerung“. Eine Bevölkerung läßt sich jederzeit austauschen, durch andere Menschen ersetzen. Eine Bevölkerung hat keine Heimat, eine Bevölkerung hat keine Traditionen.
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Der beliebte Anbieter für Gespräche, Videokonferenzen und Textnachrichten vom Computer und von mobilen Geräten ist bis zur Stunde (Freitag, 23.12., 3.oo Uhr) für viele Anwender nicht nutzbar.
Man kann sich entweder nicht einloggen oder erreicht, wenn gelungen, keinen Online-Kontakte. Auch in der Nacht zum Freitag wird das Problem bisher nicht gelöst.
Das in Luxemburg angesiedelte Unternehmen entschuldigte sich in seinem Blog derweil für den massiven Ausfall. Es begründete die Störung mit einem Fehler in den sogenannten „Superknoten“, über die ein Großteil der Verbindungen läuft. Eigentlich gilt das Netzwerk von Skype als äußerst stabil, weil Millionen von Computer miteinander verbunden sind und einander Daten zuschieben. Aber ohne die Hilfe der als Superknoten arbeitenden Computer ist das System überfordert.
„Unter normalen Umständen sind die Superknoten in großen Zahlen verfügbar. Unglücklicherweise wurden heute viele von ihnen wegen eines Problems in einigen Skype-Versionen vom Netz genommen“, wird gemeldet. Nun sollen Mega-Superknoten helfen, die Skype nach eigenen Angaben schnellstmöglich installieren will.
Zuletzt hatte Skype 2007 einen massiven Ausfall. Das Unternehmen beziffert die Zahl seiner Nutzer auf mehr als eine halbe Milliarde. (dpa)
Ich vermute: Der Dorn im Auge der Überwacher ist die erst wenige Tage alte, neueste skype-Version, welche das derzeit einzige standardverschlüsselte Kommunikationsmittel für Normalverbraucher darstellt (AES-256, die Schlüssel laufen mit 1.536 bis 2.048 Bit RSA). Skype soll seit kurzem im Zuge der Terrorbedrohung Zentraldeutschlands vom BKA auf Geheiß von Genosse Lothar de Maiziere standardmäßig “entschlüsselt” werden. Doch da ist man (gottseidank noch) auf fremde Hilfe angewiesen.
Da evtl. die “skype-Entschlüsselungs-Software” der Überwachungsdienste seit der neuen skype-Programmversion noch nicht so richtig läuft (alle skype-Versionen funktionieren ja lt. dpa), schaltet man einfachkeitshalber den gesamten Störfall über Weihnachten ab, bis alles “konventionell abgehört” worden ist.
Kurz vor Weihnachten schwere Geschäftsschädigung!
Cui bono – wem hilft es?
Revolutionäre, gewehrartige Infanteriewaffe aus US-deutscher Produktion könnte die Regeln des Krieges massiv verändern. Besonderheit: Die neue, tödlich Waffe „XM25“ kann auch „intelligente“ Munition verschießen.
Washington/Wien. „Mit der Waffe nehmen wir dem Feind für immer seine Deckung. Sie wird die Spielregeln des Kriegs verändern und zu neuen Kampftaktiken führen.“ So kündigte ein US-Offizier Tests der so revolutionären wie tödlichen neuen Waffe „XM25“ in Afghanistan an. Sie sieht aus wie ein klobiges Gewehr, ist aber ein Granatwerfer. Besonderheit: Sie kann „intelligente“ Munition verschießen, die in vorbestimmter Entfernung über oder neben dem Ziel explodiert. Man muss also nicht mehr genau zielen und kann versteckte Gegner bekämpfen.
Der Schütze misst die Entfernung per Laser. Die Geschosse Kaliber 25 Millimeter explodieren, wenn sie nach dem Abschuss die für die Distanz errechnete Zahl von Rotationen um ihre Achse (das stabilisiert den Flug) erreichen. Doch auch Dächer und Bunker schützen wenig: „Thermobarische“ Granaten für die XM25 setzen beim Explodieren zusätzlich brennbares Gas frei, etwa Sauerstoff. Eine Feuerblase dehnt sich über viele Meter aus, in ihr herrscht Vakuum, außerhalb dagegen ein gefährlicher Überdruck. Dann kollabiert die Blase wieder.
Die Waffe wiegt 6,5 Kilo und schießt tausend Meter weit. Laut Computersimulationen kann ein XM25-Schütze 69 Gegner mit normalen Sturmgewehren töten, bis er selbst fällt. Insgesamt lässt sich damit die Feuerkraft der Infanterie extrem steigern, im Grunde bekommt sie ihre eigene tragbare Artillerie mit.
Die Konstrukteure sind „Alliant Techsystems“ (USA) und „Heckler&Koch“ (Deutschland). Seitens der deutschen Firma war niemand zu näheren Angaben bereit; angeblich wollen die USA bis zum Jahr 2014 rund 12.500 Stück zum Preis von je um die 27.000 Euro kaufen. Eine ähnliche Waffe hat der Daewoo-Konzern (Südkorea) entwickelt.
Quelle: Die Presse.com
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